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Adam, Eva und er Apfelbaum

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Bellona, 22. Februar 2008.

  1. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Aargau (CH)
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    erst kürzlich bin ich wieder über eine Geschichte aus der griechischen Mythologie gestolpert, die unserer Bibelgeschichte von Adam, Eva und dem Apfelbaum sehr ähnlich ist. (Herakles und die Äpfel der Hesperiden)

    Jedenfalls hat mich das zun Nachdenken gebracht und mir will jetzt um den besten Willen nicht mehr einfallen, warum Adam und Eva nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse kosten durften.

    Mir fällt da auch intuitiv gar kein Grund mehr ein, warum die zwei nicht so viel wissen durften wie Gott oder warum dieses Wissen ausgerechnet in einem Baum abgespeichert war.

    Ist da einer von euch Genesis-sattelfest?
     
  2. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2006
    Beiträge:
    5.469
    Ort:
    AKW55
    ich denke, dass ist eher symbolisch zu verstehn.

    wenn du aus dem paradies rausgeworfen worden bist, weil du von der frucht der erkenntnis genascht hast, wirst du dir so manches bewusst & sobald das hirn zum rattern anfängt isses vorbei mit der paradisischen ausgeglichenheit. dann hat man engerl & teuferl in sich & einen beutelts hin&her bis mans wirk-lich verstanden hat. ab dann merkt man wieder, wie wurscht & relativ das alles ist & kann wieder gemütlich paradisische zustände geniessen.

    oder aber auch ganz anders.

    im paradies (himmel?) is keine dualität vorhanden & sobald die eva von der schlange verführt wird & den adam auch noch mitreinreitet fängt der schlamassel an, da die schöpfung zu schöpfen begann & die dualität entstand.

    ok, ich denke da muss wer anderer ran - is ja doch nicht so mein fachgebiet :clown:

    lg, frosch :blume:
     
  3. opti

    opti Guest

    Ich habe mich auch gerade ein wenig mit dieser Frage beschäftigt. Als "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" wird in der Schöpfungsgeschichte ein Baum bezeichnet, der sich, zusammen mit dem "Baum des Lebens", in der Mitte des Paradiesgartens (Garten Eden) befindet und von dessen Früchten zu essen Gott dem Menschen verbietet. Das göttliche Verbot, von den Früchten des Baums der Erkenntnis zu essen, symbolisiert die Grenzen, die dem Menschen als Geschöpf Gottes gesetzt sind. Die Missachtung dieser Grenzen (Sündenfall) führt zum Verlust der Lebensfülle, die Gott dem Menschen eigentlich zugedacht hat: zur Vertreibung aus dem Paradies und zur Bewachung des Zugangs zum "Baum des Lebens". Den Namen "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" erhält der Baum im Vorgriff auf das Versprechen, das die Schlange Adam und Eva macht: „Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.

    Dass der Mensch sich nicht anmaßen soll, wie Gott zu sein, geht wohl unter anderem auf die duale Philosophie zurück, die besonders von Platon vertreten wurde. Platons Ideen finden sich in seiner sogenannten Ideenlehre wieder:

    Die Ideenlehre ist ein Kernstück der Philosophie Platons (427 - 347 v.Chr.). Platon spricht den Ideen eine reale Existenz zu. Darüber hinaus versteht er die konkreten Dinge lediglich als Ausformungen dieser a priori existierenden Ideen. Die von uns wahrgenommenen materiellen Dinge glichen bloßen Schatten, denen keine wahre Wirklichkeit zukomme. Sie seien nur Abbilder der Ideen. Diese seien Formen, Strukturen, Gattungen, Allgemeinheiten des Seins. Nur ihnen komme wahre Identität zu. Die Einzeldinge vergingen, aber die Ideen blieben als ewige Urbilder erhalten. Platon gilt als Begründer des objektiven Idealismus.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt der platonischen Philosophie ist der Glaube an eine unsterbliche Seele, die jeder Mensch habe. Diese Seele habe bereits vor der Geburt eines Menschen in der Sphäre der Ideen existiert und werde nach dem Tod eines Menschen dorthin zurückkehren, sich in Zukunft aber erneut inkarnieren. Erkenntnis sei Wiedererinnern von etwas, das die Seele im Reich der Ideen bereits geschaut habe. Die Lehren Platons und seiner Schule sind über die Kirchenväter in das christliche Glaubens- und Gedankengut eingeflossen.
     
  4. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    Nicht zu vergessen, dass der, der diese Geschichte geschrieben hat, auch nur ein Mensch war. Was genau er, während er das geschrieben hat in der Zeit im Kopf hatte, können wir nicht wissen und es ist jetzt auch ein wenig zu spät, um ihn zu fragen. Deswegen ist es zu empfehlen, sich eine eigene Interpretation daraus zu machen oder die ganze Sache R.I.P. zu lassen.

    Alles Gute :stickout2,
    alnei
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
    Ort:
    burgenland.at
    meine sicht des 1. kapitels in der bibel geht so:

    zuerst wird angenommen, es gab einen vollkommenen und paradisischen zustand, zumindest einen wohlwollenden und zufriedenen.
    danach kommt nahrungsaufnahme und fortpflanzung.

    alles zusammen wird als schöpfungsbericht dargestellt, und am ende ist der schöpfer damit fertig.

    meiner meinung nach ist das schöpfen ein werdender akt, also ein werkzeug,
    und könnte eigentlich mit fortpflanzung in einer anderen form verstanden werden.
    also ein gleichsetzen von schöpfung und fortpflanzung.
    das geht nur dann, das kann man nur machen,
    wenn das eine nicht da ist und durch das andere ersetzt wird,
    in der materie das fortpflanzen als ersatz für das schöpfen,
    in der nichtmaterie das schöpfende als ersatz für die fortpflanzung.

    damit reduziert sich die schöpfung von lebewesen in einem kleineren und abgegrenzten bereich, und wird dadurch menschlicher.

    ich gehe sogar noch einen schritt weiter und sage,
    am beginn ist nur die idee und die phantasie gewesen.

    das heisst, zuerst nach dem gedanken oder dem wort,
    da war aus energie materie und aus materie der seelische bereich geworden,
    um sich danach rückbezüglich in der materie mit dem schöpfenden gedanken zu beschäftigen in der jeweiligen art, und das im wiederholenden kreislauf.

    nach der ersten geschlossenen kreisförmigen bewegung ist es dann wirklich so, dass am anfang ein geist oder eine seele steht in konzentrierter form, und daraus wird etwas neues in der jeweiligen materie geschaffen.
    etwa beim menschen, speziell betrachtet.

    die darstellung einer vertreibung aus einem garten eden ist also nichts anderes als die trennung in zwei aufgabenbereiche, einem irdischen und einem jenseitigen.

    etwa so:

    es sind zwei bereiche, zwei systeme! ist das jetzt klar!!

    der übergang von einem system zum anderen ist dann auch recht einfach zu finden.
    ebenso wie die bedingungen, in jedem system fehlt etwas, das im anderen zum gewohnten alltag zählt.
    daraus folgt aber auch, wenn es für die fortpflanzung als ersatz das schöpfen gibt, dann muss es für das uns vertraute sterben auch einen ersatz geben, ein anderes sterben, ein hingeben in das projekt leben selbst.

    dieses bereit sein für das hingeben, damit leben bestehen bleibt oder überhaupt weiter bestehen kann, das lässt sich aus dem verborgenen mangel des paradies ableiten. der bezug zur materie fehlt, den wir doch so gerne und leichtfertig gegen egal was eintauschen möchten. genau dieser fehlende bezug zur materie ist es, der im seelischen bereich wieder in die materie zurückkehren lässt.
    ebenso wie wir jetzt bereit wären, das materielle für ein freies und unbekümmertes existieren einzutauschen, wenn wir sicher wären es ist.
    dabei hindert uns erneut das fehlen der materie in diesem jenseitigen bereich, damit wir von einer absoluten gewissheit sprechen könnten.

    die dazu dienenden bildlichen darstellungen bleiben immer wieder in verzerrungen hängen.
    ehrlich gesagt, was soll das für ein paradies sein, wo es kein fressen, kein saufen und keinen sex gibt? nicht einmal sterben darf man mehr!

    es gilt also jeden bereich so lange auszudenen wie nur möglich.
    sowohl das irdische, wie auch das jenseitige.
    als verbindungsmöglichkeit bietet sich dabei nur die gegenseitige kommunikation an.

    so wird dann aus einer kreisförmigen gedachten bewegung,
    eine schöne runde fläche, eine scheibe,
    und aus dieser scheibe durch kommunikativer verdichtung eine kugel.

    der mensch hat also in seiner entwicklung noch einen sehr weiten weg vor sich ...


    und ein :stickout3 :reden: :move1:
     
  6. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

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    4. August 2007
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    5.897
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    nördliches Waldviertel
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    Fruchtige Grüsse in die Runde!

    Den alten Apfel nochmals durchzukauen kann ja nichts schaden.
    Immerhin sagt man doch, das gut gekaut schon halb verdaut wäre.

    Der Apfel, der eigentlich eine Feige ist, welche sich zuweilen auch
    (und das mit Recht) als Pfirsich präsentieren lässt. ;)

    ... aber nicht doch, der Apfel ist in seiner Symbolik doch recht gelungen.
    Die glänzende Schale, welche seine kräftigen Farben ausdruckstark
    schimmern lässt. Die dralle Form, aber auch die Tatsache das er
    seine Kerne tief in sich zu verbergen weiss ...

    Der Biss in diesen Apfel war es also, der den Menschen sehend machte.
    Unterscheidend zwischen Gut und Böse. Das wäre eigentlich schon
    Aussage genug und doch wird diese noch in der Folge unterstrichen.
    Es wurde der Mensch sich ebenso seiner Nacktheit bewusst.
    Daher auch das Feigenblatt (... vom Apfelbaum?) um seine Scham
    zu bedecken ... seine Geschlechtlichkeit.

    Erkenntnis: Gut und Böse - Mann und Frau!
    Die weithin aussagekräftigsten Beispiele, um das Prinzip des Dualismus
    zu umreissen. Eine Sicht der Dinge, die in ihrem Kontrastreichtum eine
    grosse Palette an Möglichkeiten bietet. Eine sehr umfassende Form der
    Kommunikation ermöglicht, aber auch gewissen Limitationen unterliegt.
    Aus dieser dualistischen Perspektive braucht mann eben auch das Licht
    um die Schatten wahrnehmen zu können. Also nur eine erste Etappe!

    Von besonderem Interessse in jenem Zusammenhang ist natürlich auch die
    Frage wer diesen Apfel anzupreisen hatte. Nicht die böse Stiefmutter etwa
    (das ist die falsche Story), sondern der "finstere Lichtbringer" himself. :D

    Um schliesslich an die Schussworte von Teigabid anzuknüpfen ...
    Der Apfel ist nur angebissen worden. Die nächste Hürde wäre wohl,
    den Apfel fertig zu essen, (... denn das ist seine Bestimmung) um
    so die dualistische Weltsicht zu überwinden. Da ich kein Freund von
    Verschwendung bin, plädiere ich dafür den Apfel komplett zu verputzen.
    Mit Stumpf und Stiel, auch Gehäuse und die Kerne, auf das die Schlange
    höchstselbst überwunden werden kann ...
    [​IMG]... das widerum ist aber auch eine andere Geschichte!


    Euer weiter darauf rumkauender Ischariot
     
  7. VeRrUEcKTa

    VeRrUEcKTa Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2004
    Beiträge:
    274
    also ich finde du hast es am allerbesten auf den punkt gebracht

    :)
     
  8. vittella

    vittella Guest

    Hallo Bellona
    Adam und Eva beschäftigen mich auch immer wieder,ich glaube nicht,dass es sie wirklich gegeben hat,jedenfalls nicht als Menschen....

    Eine Antwort auf die Geschichte von Adam und Eva fand ich im Buch Beantwortete Fragen von
    'Abdu'l-Bahá
    ich kopier es mal hier rein,ist viel,aber es lohnt sich:
    Diese Geschichte von Adam und Eva, die vom Baum der Erkenntnis aßen, und von ihrer Vertreibung aus dem Paradies muß deshalb einfach als Gleichnis verstanden werden. Sie enthält göttliche Geheimnisse und umfassende Bedeutungen und steht wunderbaren Erklärungen offen. Nur die in das Geheime eingeführt sind und die dem Hof des Allmächtigen nahe sind, können diese Geheimnisse begreifen. Diese Verse des Alten Testaments enthalten also zahlreiche Bedeutungen.

    Eine dieser Bedeutungen wollen Wir jetzt erklären: Mit Adam ist sein Geist und mit Eva seine Seele gemeint. Denn an einigen Stellen der heiligen Bücher, in denen Frauen erwähnt werden, ist die menschliche Seele damit gemeint. Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse bezeichnet die menschliche Welt; denn die geistige und göttliche Welt ist vollkommen gut und reines Licht, aber in der irdischen Welt bestehen Licht und Finsternis, Gut und Böse als gegensätzliche Seinsweisen.

    Die Bedeutung der Schlange ist Bindung an die Menschenwelt. Dieses Verhaftetsein des Geistes mit der irdischen Welt lenkte Adams Seele und Geist von der Welt der Freiheit zur Welt des Zwangs und verleitete ihn, sich vom Reich der Einheit zur Menschenwelt zu wenden. Als Adams Seele und Geist die menschliche Welt betraten, verließ er das Paradies der Freiheit und verfiel der Welt der Bindung. Von der Höhe der Reinheit und des absolut Guten kam er in die Welt des Guten und Bösen.

    Der Baum des Lebens verkörpert die höchste Stufe in der bestehenden Welt: Die Stufe des Wortes Gottes und der allumfassenden Offenbarung. Darum blieb jene Stufe verwahrt, bis sie im Erscheinen der größten Universalen Offenbarung sichtbar und offenkundig wurde. Denn die Stellung Adams war in bezug auf das Erscheinen und die Offenbarung der göttlichen Vollkommenheiten in keimhaftem Zustand;
    der Rang Christi entspricht der Zeit des Heranreifens und Vernünftigwerdens; der Aufgang des Größten Gestirns war die Stufe der Vollkommenheit des Geistes und der menschlichen Tugenden. Deshalb ist im höchsten Paradies der Baum des Lebens der Ausdruck für den Mittelpunkt vollkommen reiner Heiligkeit, nämlich der göttlichen allumfassenden Offenbarung. Vom Zeitalter Adams bis zur Zeit Christi sprach man wenig vom ewigen Leben und den allumfassenden himmlischen Vollkommenheiten.
    Dieser Baum des Lebens war die Stufe der Wirklichkeit Christi; durch Seine Offenbarung wurde er gepflanzt und mit ewigen Früchten geschmückt.

    Beachte nun, wie diese Auslegung der Wirklichkeit entspricht. Denn als sich Geist und Seele Adams mit der irdischen Welt verbanden, gerieten sie von der Welt der Freiheit in die Welt des Zwangs, und seine Nachkommen blieben in Knechtschaft. Diese Bindung von Seele und Geist an die menschliche Welt ist Sünde und wurde von Adam auf seine Nachkommen vererbt. Sie ist die Schlange, die immer im Geiste seiner Nachkommen lebt und mit ihnen im Kampf steht. Diese Feindschaft währt immerfort. Denn die Bindung an die Welt wurde zur Ursache der Unfreiheit des Geistes, und sie ist das gleiche wie die Sünde, die von Adam auf seine Nachkommenschaft übertragen wurde. Durch diese Bindung werden die Menschen von wesentlicher Geistigkeit und erhabener Stufe ausgeschlossen.

    Als der Heilige Odem Christi und die geheiligten Strahlen des Größten Gestirns sich verbreiteten, wurden die menschlichen Wirklichkeiten, nämlich diejenigen Menschen, die sich dem Wort Gottes zuwandten und den Reichtum Seiner Gnadengaben empfingen, frei von dieser Bindung und Sünde, gewannen ewiges Leben, wurden aus den Fesseln des Zwangs gelöst und gelangten zur Welt der Freiheit. Sie wurden von den Schwächen der menschlichen Welt gelöst und mit den Tugenden des Königreiches gesegnet.
    Das ist die Bedeutung der Worte Christi: "Ich gab Mein Blut für das Leben der Welt." Das heißt: Alle Heimsuchungen, Prüfungen und Trübsale, selbst das größte Martyrium habe ich auf Mich genommen, um dieses Ziel, die Überwindung der Sünde, zu erreichen. Damit ist die Loslösung des Geistes von der menschlichen Welt und sein Hingezogenwerden zum göttlichen Reich gemeint, damit sich Seelen erheben, die zum innersten Wesen der Führung der Menschheit werden und zu Offenbarungen der Vollkommenheiten des höchsten Königreichs.

    Bedenke, wenn der Sündenfall in seinem buchstäblichen Sinn gedeutet würde, entsprechend den Annahmen der Anhänger des Buches, so wäre dies reine Ungerechtigkeit und völlige Vorherbestimmung. Wenn Adam sündigte, indem er vom verbotenen Baume aß, was war die Sünde Abrahams, des Ruhmvollen, und was war der Fehler Mose, des Sprechers mit Gott? Was war das Vergehen des Propheten Noah? Was die Übertretung Josephs, des Aufrechten? Und was war die Schuld der Propheten Gottes, oder die Missetat Johannes des Täufers?
    Könnte es die Gerechtigkeit Gottes zugeben, daß diese erleuchteten Offenbarer der Sünde Adams wegen qualvolle Höllenpein ertragen müßten, bis Christus kam und Sie durch Sein eigenes Opfer von den schmerzhaften Martern befreite? Eine solche Vorstellung steht außerhalb jedes Gesetzes und jeder Regel, und kein vernünftiger Mensch kann sie annehmen.

    Nein, der Sinn ist, wie schon erwähnt: Adam ist der Geist des Menschen und Eva seine Seele; der Baum ist die menschliche Welt, und die Schlange ist jene Bindung an diese Welt, welche die Sünde ausmacht und die Nachkommen Adams befallen hat. Christus bewahrte durch Seinen heiligen Odem die Menschen vor dieser Bindung und befreite sie von dieser Sünde. Die Sünde Adams steht im Verhältnis zu seiner Stufe. Obgleich die Bindung an die irdische Welt auch gute Ergebnisse zeitigen mag, so ist sie doch im Vergleich zur Verbundenheit mit der geistigen Welt wie Sünde.
    Was für die Gläubigen noch eine gute Tat ist, kann für die Gott Nahestehenden schon Sünde sein. Dies ist außer Frage gestellt. So ist körperliche Kraft in Beziehung zu geistiger nicht nur mangelhaft, sondern sogar Schwäche. Ebenso erscheint das körperliche Leben im Vergleich mit dem ewigen Leben im Königreich als Tod.
    Darum nannte Christus das körperliche Leben Tod, als Er sprach: "Laß die Toten ihre Toten begraben." Obwohl jene Seelen körperliches Leben hatten, war dieses Leben in Seinen Augen Tod.
     
  9. MisterFrankie

    MisterFrankie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2008
    Beiträge:
    778
    @vittella,

    ist Nächstenliebe eine Fähigkeit des Geistes ?
    Wie ist es möglich das Seele, Keim des Lebens, Tod ist ?

    vittella, ist dir die Moral der Bahai Religion Bewusst ?

    LGMFrankie
     
  10. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Ja das ist doch einmal ein Vorschlag. Laßt uns diesen Apfel mit Genuß zu Ende essen, endlich.
     
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