Z
Zauberin
Guest
Lieber Diddi!
Vielen Dank für Deine Worte!
Deine Gedanken sind immer noch nicht bei den meisten Menschen beheimatet.
Manche kennen sie, sind aber noch nicht fähig nach ihnen zu leben.
Manche wissen nicht einmal, dass es sie gibt. Und das sogar hier im EF.
Natürlich werden wir uns alle zu dem höchsten Ziel, das wir da auf der Erde
erreichen können, einmal entwickeln. Aber so bald wird es leider nicht sein.
Das klingt nach einer ordentlichen Portion gesunden Egoismus.
Aber dazu
wurde (z.B.) ich nicht erzogen. Ich glaube, dass manchen Anderen erging
es auch so: Immer Rücksicht auf die anderen zu nehmen, ihnen Vorrang zu geben, ihre Wünsche zu achten und eigene zu vergessen. Dass das die anderen mit einem selbst nicht so machen, merkt man dann nicht einmal - bei der immerwährenden Konzentration, ob die Anderen sich wohl und glücklich fühlen.
Das ist auch ein Gedanke, der auf einen großen Widerstand stößt und noch
lange stoßen wird: Familie und die Kinder. Bis wir eine Gesellschaft schaffen,
in der alle Kinder wohl behütet werden, obwohl ihre Eltern getrennte Wege gehen, wird es noch sehr lange dauern.
Ja, es ist eine Zeit, in der ein großes Chaos herrscht. Es ist für viele nicht ertragbar, es macht ihnen zu große Angst und darum sehnen sie sich und rufen nach den alten Ordnungen, die ihnen Sicherheit gaben.
Ja, aber ich bin da skeptischer: Vorher wird es leider noch eine Trennung geben müssen - es werden zwei neue "Welten" entstehen - in der "neuen" Welt werden die Menschen sein die, diese neue wunderbare Welt (wie Du sie beschreibst) mit den größten Freuden begrüßen werden und eine "alte" Welt, für die, die noch sehr, sehr lange Zeit brauchen werden, bis sie sich auch solche "neue" Welt wünschen, nach ihr sehnen werden.
Ja, das stimmt. Ohne diese Gewissheit könnte ich nie glücklich sein.
Alles Gute
P.
Vielen Dank für Deine Worte!
Deine Gedanken sind immer noch nicht bei den meisten Menschen beheimatet.
Manche kennen sie, sind aber noch nicht fähig nach ihnen zu leben.
Manche wissen nicht einmal, dass es sie gibt. Und das sogar hier im EF.
Natürlich werden wir uns alle zu dem höchsten Ziel, das wir da auf der Erde
erreichen können, einmal entwickeln. Aber so bald wird es leider nicht sein.
Diddi schrieb:das siehst du völlig richtig. Jede Beziehung zwischen Menschen ist zweiseitig,
jeder spiegelt den anderen und für jeden ist es eine Lernaufgabe.
Aber es macht eben dabei nur Sinn, sich auf sich selbst zu konzentrieren,
nicht auf den anderen.
Das klingt nach einer ordentlichen Portion gesunden Egoismus.
wurde (z.B.) ich nicht erzogen. Ich glaube, dass manchen Anderen erging
es auch so: Immer Rücksicht auf die anderen zu nehmen, ihnen Vorrang zu geben, ihre Wünsche zu achten und eigene zu vergessen. Dass das die anderen mit einem selbst nicht so machen, merkt man dann nicht einmal - bei der immerwährenden Konzentration, ob die Anderen sich wohl und glücklich fühlen.
Die seelischen Wachstumsprozesse, die Lernfortschritte sind ganz unterschiedlich und so gehen wir mit vielen Menschen in unserem Leben nur eine bestimmte Wegstrecke gemeinsam, und dann haben wir wieder unterschiedliche Wege. Das ist ganz normal und oft ist es direkt so in unserem Lebensplan vorgesehen.
Das ist auch ein Gedanke, der auf einen großen Widerstand stößt und noch
lange stoßen wird: Familie und die Kinder. Bis wir eine Gesellschaft schaffen,
in der alle Kinder wohl behütet werden, obwohl ihre Eltern getrennte Wege gehen, wird es noch sehr lange dauern.
Das Leben an sich ist Veränderung und gerade in dieser Zeit sind viele von uns
direkt Teil der Veränderungen. Wir sind alle in einer Entwicklung, die völlig unser altes Selbstverständnis erneuert.
Früher haben wir uns weitgehend über unsere Rolle in der Gesellschaft definiert, über unseren Beruf, unsere soziale Einbindung, unsere Heimat.
Das ändert sich sehr stark.
Wir lassen diese alten Bindungen völlig los, was uns eine gewisse Zeit der Unsicherheit beschert.
Ja, es ist eine Zeit, in der ein großes Chaos herrscht. Es ist für viele nicht ertragbar, es macht ihnen zu große Angst und darum sehnen sie sich und rufen nach den alten Ordnungen, die ihnen Sicherheit gaben.
Aber es wächst in uns das Bewusstsein, dass wir alle Teil des EINEN GANZEN
sind, dass niemand wirklich getrennt ist, sondern alle verbunden sind.
Und das wird letztendlich zu einem ganz neuen Gefühl des Miteinanders, es wird eine viel höhere Stufe des gemiensamen Lebens in der menschlichen Gesellschaft. Es trennt dann keine unterschiedliche Tätigkeit mehr, keine soziale Stellung, keine regionale Zugehörigkeit, keine Sprache, Kultur oder Hautfarbe. ALLE werden wir uns EINS fühlen, und es sind immer mehr,
die schon damit beginnen.
Ja, aber ich bin da skeptischer: Vorher wird es leider noch eine Trennung geben müssen - es werden zwei neue "Welten" entstehen - in der "neuen" Welt werden die Menschen sein die, diese neue wunderbare Welt (wie Du sie beschreibst) mit den größten Freuden begrüßen werden und eine "alte" Welt, für die, die noch sehr, sehr lange Zeit brauchen werden, bis sie sich auch solche "neue" Welt wünschen, nach ihr sehnen werden.
In diesem Prozess steht jeder an einem anderen Punkt der Entwicklung, deshalb sind Sichtweisen oft sehr unterschiedlich.
Aber es wird jeder irgendwann dieses seelische Wachstum erleben, das ist gewiss.
Ja, das stimmt. Ohne diese Gewissheit könnte ich nie glücklich sein.
Alles Gute
P.
(Zwillinge, 11.Haus) meistens ziemlich überfordert. Er schaffte es aber bis jetzt immer, mich von dem Schlimmsten zu bewahren ( Saturn im Trigon zum Mars im Krebs, 12.Haus). Danke, Saturn! 