Zusammenleben mit der Dualseele ?

Avec schrieb:
Hallo Bär,

natürlich kann und soll jeder glauben, was er für richtig hält! Ich bin auch davon überzeugt, dass das, was man im Inneren IST, im Aussen sichtbar wird. Genau darum geht es ja.

Liebe Grüße,
Avec.
Schön, dass du meier Meinung bist.

Aber ich heiße Bärchen!!! Und nicht anders.

Liebe Grüße von Bärchen
 
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Hallo Avec und Bärchen,

ich kann euch beiden zustimmen, es sind alles verschiedene Aspekte des Lebens hier
auf der Erde, die ihr beschreibt. Jedes Leben ist einzig und jeder kann nur selbst seinen
Weg finden.
Und das ist eben das wichtigste! Wir haben eine Lebensplanung, mit der wir hergekommen
sind, die wir uns selbst gegeben haben. Dabei gibt es Verabredungen mit anderen Seelen,
um bestimmte Abschnitte hier auf der Erde gemeinsam zu gehen.
Gerade jetzt in der Zeit des Aufstiegs ist oft zu beobachten, dass sich Wege trennen, weil
wir es so geplant haben, weil jeder sich anders entwickelt.
Wer sich in der Entwicklung zu einer höheren Bewusstseinsstufe befindet, wer seinen
spirituellen Weg aufwärts geht, für den kommen nur noch wenige Menschen als geeignete
Partner in Frage. Oft sind es gerade die Mitglieder der engeren Seelenfamilie, mit denen
wir uns zu dieser Zeit verabredet haben, um unseren Weg gemeinsam zu gehen.
Wenn wir so eine Partnerschaft leben, dann merken wir, dass wir in der Lage sind,
uns wirklich gegenseitig zu bereichern, uns voranzubringen, jeder brigt etwas mit,
was dem anderen hilft.
Es geht dann nicht vorrangig um das Erlebnis Glück, obwohl es schon sehr schön ist. :)
(Gibt's wirklich, entgegen allen Pessimisten, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt.)
Aber es geht in erster Linie um die seelische Entwicklung.
An Hand dieses Merkmals lässt sich relativ gut erkennen, ob die Partnerschaft, in
der man lebt, dem eigenen Lebensweg entspricht.

Liebe Grüße,
Diddi. :kiss4:
 
Hallo Bärchen und Avec !


ich glaube, dass ihr beide Recht habt, jeder auf seine Weise. Was mich betrifft, kann ich euch beiden zustimmen. Es mag durchaus sein, dass ich mir selber nicht wichtig genug bin, um ein Leben nach meinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zu leben. Und, dass ich damit mir selber und meinem Partner letztendlich was vormache und uns beide unglücklich mache.

Aber ich finde was Avec sagt auch sehr wichtig und vor allem sehr realistisch. Ich habe auch versucht, diesen Weg zu gehen, nicht mehr zu träumen, sondern das zu leben, was das Leben mir hier und jetzt gibt.

Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht, wer von euch beiden mehr Recht hat. Ich hoffe ich werde es irgendwann wissen. Entweder wird das Leben es mir zeigen oder ich werde selber eine Entscheidung treffen müssen.

Ich bin euch beiden dankbar für eure Worte und eure Sichtweisen, vor allem, weil ihr damit meinen Zustand sehr genau beschrieben habt.

Viele liebe Grüsse an euch, Anam Cara
 
....Aber es gibt noch eine Erfahrung, die uns fehlt:

Wie ist es, in diesem materiellen Körper, mit allen seinen Möglichkeiten der
Sinneswahrnehmung, mit unserer Dualseele zusammenzuleben ?

Ich denke, wir haben uns vorgenommen, diese Erfahrung zu machen.
Ist sie es nicht wert, einiges in diesem Leben hinter uns zu lassen,
langweilig gewordene Beziehungen, nutzloses Konsumverhalten,
all die Dinge, die uns keine Erfahrung mehr liefern ?

Scheut ihr den Dornenweg, der noch dazwischen liegt ?

Was ist euer Gefühl dazu, was sagt die Weisheit eures Herzens ?

Ja, ich zitiere mich hier ausnahmsweise mal selbst,
denn die Fragen sind aktueller denn je, auch wenn ich sie vor 2 Jahren stellte.

Wieviel sind wir bereit in diesem Leben hinter uns zu lassen?

Sind wir bereit, unser Ego hinter uns zu lassen,
unser schönes gewohntes Denken, unseren Zwang, das Leben zu kontrollieren,
unser Bedürfnis, den zukünftigen Weg kennen und planen zu wollen,
unsere Ansprüche an die materielle Welt, die uns unmittelbar umgibt, ... ????

Wieviel sind wir bereit zu ändern, wieviel können wir loslassen,
wieviel Vertrauen haben wir in unser inneres Seelenwesen?

Ich fürchte, dass wir viel von uns verlangen, um das Zusammenleben erreichen zu können.
Und gleichzeitig geht es letzten Endes nichtmal um das Zusammenleben,
sondern um den Weg dorthin, hindurch und weiter.

Liebe Grüße,
Diddi :kiss4:
 
diddi, erst mal schön, wieder von dir zu lesen! darf ich fragen, was denn passiert ist?

und wieder einmal sehr schöne und wahre worte, die du da gefunden hast.
du hast recht, es ist eine herausforderung, diese beziehung tatsächlich anzunehmen und zu leben. aber meiner meinung nach eine schöne herausforderung, und eines der schönsten geschenke des lebens, dass man sich überhaupt begegnen durfte. nur leider genügt es manchmal nicht, die bereitschaft zu haben, alles hinter sich zu lassen - wenn denn der andere das nicht auch möchte. oder zumindest bereit ist, diese beziehung zuzulassen. dass sich beide seiten stark genug fühlen, um diese verbindung anzunehmen und ins leben einzuladen mit allen konsequenzen, ist wohl die größte herausforderung.

aber ich denke auch, die seele ist unser innerer wegweiser, und sie wird uns immer wieder auf unseren weg zurückführen...

:blume:
 
Liebe soulflower,

ich freue mich auch, hier mal wieder von dir zu hören.
Ja, was ist passiert? Unsere Seelen haben einen neuen Abschnitt der Heilung
begonnen. Es geht um das Ego, um seine Rückbildung auf die Funktionen,
die für das Leben hier in dieser Welt notwendig sind.
Ansonsten ist das Ego der größte Widerstand, der unser inneres Licht daran
hindert, seinen wahren, klaren Glanz zu entwickeln und strahlen zu lassen.

So hat uns also unsere Seele mit bestimmten Aspekten unseres Egos konfrontiert,
und das Ego ist sehr gut darin, Angstgefühle, Furcht, Disharmonie zu produzieren.
Als eng seelenverwandte Menschen können wir uns diese Dinge dann sehr gut
gegenseitig spiegeln, und schon projiziert man diese Gefühle auf den Partner,
obwohl es im Grunde nur Prozesse sind, die in unserem Inneren ablaufen und
geheilt werden wollen.
Dann ist es nicht mehr weit zu dem Schritt, dass einer diese Situation nicht
mehr aushält, und schon ist man getrennt. Zumindest was die irdische Außenwelt
angeht, wirklich getrennt ist man ja nie.

Aber das ist wohl auch wieder im Sinne der seelischen Entwicklung, denn diese
"Erziehung" des Egos scheint man in bestimmten Teilen allein durchmachen zu
müssen. Es ist wichtig, sich von den Erwartungen zu lösen, die das Ego ständig
produziert, denn jede Erwartung ist eine Eingrenzung unserer Schöpferkraft,
die in Wirklichkeit keine Grenzen kennt, wenn wir sie uns nicht selbst setzen.

Ja, das war jetzt mal die Theorie, in der Praxis ist das doch mit sehr viel
Schmerz und Einsamkeit verbunden. Loslassen tut innerlich sehr weh und erzeugt
sehr viel Trauer in einem.
Doch ein Meister hat mal gesagt, dass Trauer eine Brücke zur Liebe ist.
Also versuche ich mal die Brücke zu finden und hinüberzugehen, ohne zu wissen,
was mich erwartet, einfach im Vertrauen in meinen Weg "nach Hause".
Denn das ist der Weg, auf dem wir früher oder später alle sind, und wenn sich
da links oder rechts des Weges noch ein Stückchen Glück finden sollte,
dann ist es um so besser.

Liebe Grüße,
Diddi :kiss4:
 
....Aber es gibt noch eine Erfahrung, die uns fehlt:

Wie ist es, in diesem materiellen Körper, mit allen seinen Möglichkeiten der
Sinneswahrnehmung, mit unserer Dualseele zusammenzuleben ?

Ich denke, wir haben uns vorgenommen, diese Erfahrung zu machen.
Ist sie es nicht wert, einiges in diesem Leben hinter uns zu lassen,
langweilig gewordene Beziehungen, nutzloses Konsumverhalten,
all die Dinge, die uns keine Erfahrung mehr liefern ?

Scheut ihr den Dornenweg, der noch dazwischen liegt ?

Was ist euer Gefühl dazu, was sagt die Weisheit eures Herzens ?

Diddi :kiss4:

Hallo Diddi, schön wieder von einem echten „Harzer“ zu lesen....

Die Weißheit des Herzens lässt mich jeden Dornenweg gehen, den ich gehen muss um dort anzukommen, wo mich mein Herz hinführt. Ich hatte vor zwei Jahren einen Traum wo ich mit meiner großen Liebe einen Dornenweg zusammen gehe. Es stachelte und ich half ihr danach die Stacheln aus dem Pullover zu ziehen. Dann gingen wir in ein Kino und als der Platz neben ihr frei wurde, wurde der schönste Film unseres Lebens zu zweiten Mal gespielt....

Ich befinde mich gerade im Kino und der Platz neben ihr ist noch besetzt!!!... Aber ich half ihr schon dabei die Stacheln zu beseitigen. Ich werden meinen Weg gehen, auch wenn es mich noch tiefere Abgründe gehen lässt. Ich gehe ihn bis ich da bin...irgendwann

Nun zum Ego...
Ich glaube, dass alles im Leben seine Berechtigung hat. Auch unser Ego ist wichtig, damit wir in dieser Welt leben können. Alles materielle, was wir haben ist doch auch ein Spiegel unseres Selbst. Es ist eine Basis, die wir hier brauchen. Wenn wir sehen, dass das es nur eine Basis ist, von der wir ausgehen und diese nutzen für unser spirituelles weiterkommen, dann hat alles Materielle auch seinen berechtigten Sinn. Menschen, die die Lebensaufgabe nur im Materiellen sehen, haben oft Angst, dass sie das alles verlieren, was sie haben. Und in der Tat, sie werden es verlieren, denn mitnehmen tun sie nur ihre inneren Werte. Und wer an diesen baut, der baut an der richtigen Stelle.

Ich kann hier nur sagen: Geht den Weg eures Herzens und ihr werdet ankommen irgendwann...

Liebe Grüße aus Augsburg von Bärchen :kuesse:
 
Ich möchte euch auch gerne grüssen.
Schön von euch zu lesen!

Ich denke, es gibt einen Grund, warum Menschen nicht auf ihr Herz hören:
Die Angst

Sie ist mit der Liebe seelenverwandt!

Und Ängste gibt es so viele.

Sind wir deshalb hier auf der Welt um die Angst mit Liebe zu besiegen?

Lernen, sich selbst zu lieben um die Angst vor dem Versagen zu besiegen?

Lernen, loszulassen um in Liebe den anderen zu begleiten anstatt zu besitzten, ohne Angst ihn zu verlieren?

Sich selbst erfahren und kennenlernen ohne Angst auf Fehler zu stossen?
Dunkle Ecken mit einer Kerze ausleuchten ohne Angst etwas schreckliches zu entdecken?

Diesen Weg lernen zu gehen ohne Angst vor den Dornen und Schmerzen...

Liebe Grüsse

Maritza
 
Hallo lieber Diddi,

es ist schön wieder einmal von dir zu lesen.

Auch wenn der Anlass dafür nicht so schön ist. Wenn man euer Kennenlernen damals miterlebte, hätte man es nicht so leicht für möglich halten wollen, dass es mal dazu kommen kann.

Aber das beweist auch, dass wir doch trotz aller Spiritualität doch auch noch immer ganz normale Menschen sind und die Aufgabe seeehr groß ...

(Komisch, ich musste in letzter Zeit öfter mal an Kristalllicht und dich denken.)

Liebe Grüße
silvermoonraven
 
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Liebe silvermoonraven,

du hast so einen wunderbaren Spruch unter deinen Beiträgen,
nebenbei gesagt hatte ich ihn auch mal unter meinen stehen:

Voici mon secret. Il est très simple: on ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.

Leider macht es uns der Alltag nicht so ganz leicht, mit dem Herzen zu sehen.

Ja, wir sind wirklich noch sehr stark mit allen Seiten des Menschseins verbunden,
auch mit denen, die uns auf unserem Seelenweg wie Teer an den Füßen kleben.

Aber genauso sind wir auch miteinander verbunden, und es braucht uns nicht zu wundern,
wenn uns Menschen in den Sinn kommen, die uns in einer bestimmten Weise nah sind.

Liebe maritza, die Ängste gehören auch zu den Dingen, die an uns kleben und uns bremsen,
und sie hängen ganz eng mit dem Ego zusammen, denn dort beginnen sie meistens.
Wie bärchen sagt, ist das Ego für uns wichtig, um in der materiellen Welt zu leben,
aber es ist nicht dazu geeignet, unseren Lebensweg zu bestimmen, uns Erwartungen vorzugeben.
Denn aus den Erwartungen heraus kommen die Ängste, aus den Befürchtungen, wir würden
nicht das bekommen, was wir (im Ego) erwarten, nicht die materiellen Dinge,
nicht die Selbstbestätigung, nicht die Liebe von außen, die wir meinen zu brauchen, .......

Wahrscheinlich müssen wir wirklich vollständig lernen loszulassen, weil sich erst daraus
die bedingungslose Liebe formen kann, ohne besitzen zu wollen, ohne Angst zu haben,
verlieren zu können.

Das sind schwere Lektionen und Prüfungen, ich bin selbst gepsannt, was mich noch erwartet.

Liebe Grüße,
Diddi :kiss4:
 
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