QIA S.O.L schrieb:
Ich muss gestehen, ich bin auch nicht ganz dahinter gestiegen, was eigentlich die Angelegenheit ist.
Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich vielleicht ganz vorsichtig fragen sollte, ob ich was sagen darf...(ein wenig scherzhaft)
Ich finde das zwar weder schön, noch witzig.....aber akzeptabel.
Wenn mir auch keinerlei echte Gründe dafür zur Verfügung stehen...wobei ja sogar das Atmen nen Grund hat...
Hi Q.
Soweit ich das wahrgenommen habe, geht es um zwei Dinge. Das eine ist die Wahrheit und das andere ist die Liebe. Obwohl untrennbar miteinander verbunden, haben beide eine verschiedene Qualität, die erst in der Resonanz eins sind. Isoliert wahrgenommen und empfunden, haben beide Dinge ein Polarisationpotential zueinander, daß sich z.B. in einem Mißverstehen und Mißempfinden - meistens zwischen Frauen und Männern - äußert.
Liebe unterscheidet nicht und Wahrheit ist ihr wurst, Denken ist dort, wo die Liebe nicht ist. Wo das Denken ist, ist keine Liebe. Wenn jemand sich hingibt aus Liebe, will er/sie nur geliebt werden, nicht aber belehrt.
Wahrheit kennt keine Liebe. Wenn Wahrheit sich der Liebe beugen würde, dann wäre sie korrumpierbar. Niemals leugnet jemand die Wahrheit, wenn er sie achtet und niemals ist es Liebe, wenn jemand unterscheidet, oder wenn er aus einem Grund liebt.
Ich denke, daß diese scheinbare Unvereinbarkeit nur aufgelöst werden kann, wenn beide Dinge im inneren Selbst in eine Resonanz treten, was bedeutet, daß sie beide als gleich im Strom des Bewußtseins wechselwirken, ohne daß es noch Unterscheidung oder Empfindung gibt. Dazu muss die Liebe der Wahrheit zuhören und die Wahrheit der Liebe.
Wenn das richtig ist, dann würde das bedeuten, daß diese Resonanz nur sein kann, wenn das Bewußtsein das Empfindbare, das nicht unterscheidet und das Unterscheidbare, das nicht empfindet als eins sieht oder es ist.
Niemals ist nur ein Ding dieser komplexen Gottesnatur das Maß aller Dinge.
Übrigens ist dieses komplexe Prinzip aus Liebe und Wahrheit, das sich in unserer Welt in dem Äußern als im (zerstörbaren) Weiblichen (Kali) und dem (zerstörenden) Männlichen (Shiva) ausdrückt ein Prinzip, das auch im Inneren existiert. Der Strom des Seins erzeugt und gebirt. Nicht nur alles äussere Leben ist von einer Mutter geboren, auch alles andere Äußere ist durch dieses weibliche Prinzip geboren. Es ist der 'Mutter-Schoß' den wir Natur nennen.
Danke für Deine Liebe, Damura und
Danke für Deine Gedanken, Q.
Namo