Wünschen, aber richtig 2.0

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Schlussendlich ist das Bedürfnis sich zu wünschen, dass ich die Klappe halt und verschwinde auch nur ein Wunsch.

So wie deiner, dass ich die Klappe halte in Bezug auf deine Threads.

Aber schauen wir mal. Kommt auf dein Verhalten an. Das hier ist wie es sich anfühlt für deine Ziele sonst...

So, und jetzt hast du den Thread für dich.
 
Nicht bei Losern?
Zum Thread. Entweder von vorn bis hinten als Ver?rsche gedacht oder aber? Tja denn wäre es tatsächlich merkwürdig. Chi ja, Kügelchen nicht.

Gruß

Luca

Ja, so läuft es halt hier, was er mag ist gut, sonst ist es falsch und böse.
Das wollte ich aufzeigen.

Aber wollte ja hier raus, sollte konsequent sein...
 
Was ist ein Wunsch?

Ein Wunsch ist Ausdruck eines Mangelgefühls, etwas fehlt im
Leben und weil scheinbar die Möglichkeiten fehlen den Mangel
auszugleichen, wünschen wir. Es ist Konsequenz eines
Bedürfnisses.
Das halte ich für zu allgemein!
Mein größter Wunsch:
Das alle meine Lieben - einschließlich ich selbst -
weiterhin gesund und glücklich bleiben.
Also da ist kein Mangel.......

Außerdem wünsche ich mir einen neuen Teppich - aber auch kein Mangel - der alte Teppich ist noch gut erhalten!
Warum wünschen?

Um das Leid zu beenden. Das Leid ist das Ergebnis eines
unbefriedigten Bedürfnisses. Wir spüren eine Leere in uns,
ein Loch. Etwas fehlt. Wir wünschen, dass das Leiden aufhört.
Es besteht bei mir auch kein diesbezüglich kein Leidensdruck!
Zum weiterem Text habe ich nix zu sagen.....
Die Frage ist, WO setzt ich den Hebel (Intention) an.
Gesund leben und im Alltag wachsam sein - die Lieben auch dazu animieren -
und sparen - für einen neuen Teppich! ;)
 
Ich habe zu den Wünschen schon mal etwas geschrieben. Einmal warum dieses "Wunschlos" befreiend sein kann und einmal warum "Wünschen" mit den eigenen tiefsten Werten zusammenhängen kann.

Als bsp. der Ehrgeiz, da kann der Wunsch im eigenen Leben dazu führen, dass sich bestimmte Möglichkeiten ergeben wie man sie sich gewünscht hat aber sehr viel anderes Vernachlässigt wird. Der Wunsch nimmt das ganze Bewusstsein, die ganze Aufmerksamkeit in Beschlag um in der Konventionellen "Welt" ein Ergebnis zu erreichen. Auf der Strecke bleiben zum Beispiel, Freundschaften und Beziehung, Hobbies und Ruhe und in all der Zeit wirklich Anwesend zu sein. Solange an diesem Wunsch etwas noch nicht erreicht ist, ist das leben noch unvollkommen und nicht "vollendet". Ich habe diese Erfahrung gemacht.

Es gibt ehrgeizige Meditationskurse, bei denen Neulinge täglich 8 Stunden unter Beobachtung die Aufmerksamkeitsmeditation durchführen. Ich habe dies nicht gemacht, aber eine Geschichte darüber gehört. Die Knochen schmerzen, der Geist wird wild bei nicht geübten und sie wünschen sich nichts mehr als dass die Glocke nach 8 Stunden klingelt. Was ist das befreiende Gefühl wenn die Glocke die Session beendet? Das wünschen hört auf.

Nachdem ersten ehrgeizigen wünschen, wurde mir klar was mir fehlt, was sich dann aber ergab hätte ich nie erwartet.
Sämtlichen Erfahrungen, alles was ich aufgegeben habe, alles was ich je gelernt und verstanden habe, aus jedem einzelnen Irrtum und jeder einzelnen Einsicht die ich gewonnen habe aus allem was mich jemals ausmachte, haben sich meine inneren Werte gebildet zu denen ich einen Zugang gefunden habe. Plötzlich waren die Wünsche kein Gefühl von "haben will warum auch immer" sondern ein bewusster Zustand. Ich wünschte mir Zeit und wirklich anwesend zu sein. Ruhe und Hobbies und kreativ sein, eine für mich sinnvolle Beschäftigung und Freude und Zufriedenheit.

Ich habe nicht gewartet dass es von alleine passiert, ich habe aber auch nichts erzwungen. Das ist wichtig um mich zu verstehen, dass erste mal habe ich nichts erzwungen sondern mich auf Entwicklungen eingelassen auch wenn diese nicht mit der Vorstellung zu tun hatten wie ich das alles erreichen sollte, was ich mir wünschte. Ich hatte nicht mal eine Ahnung wie ich das erreichen soll. Aber mit dem Zugang zu meinen inneren Werten musste ich das was sich entwickelte einfach nur wiegen und schauen ob es mit den Werten in Einklang war.

Ebenfalls war Timing hier eine sehr wichtige Angelegenheit. Aber nicht weil ich den richtigen Zeitpunkt verstanden hätte, sondern weil die umgebenden Situationen sich zb. negativ anfühlten und ich diese Verlassen wollte. Telefoniere für etwas und treffe auf einen der feinsten Menschen die mir je begegnet sind, mit dem ich jetzt befreundet bin.

Alles was sich entwickelte und ich heute mache und tue, ist nicht erzwungen sondern Reaktion auf meine innersten Werte, die im konventionellen Sinne im ersten Moment manchmal wie ein Nachteil für mich wirken, aber die sich bisher als absolut richtig erwiesen. Jeder Wunsch ist in Erfüllung gegangen, ohne zwang. Was sich entwickelte, ich konnte es mir nicht mal während der Entwicklung vorstellen, erst recht nicht im vorhinein um es zu "erzwingen". Aber rückblickend ist es einfach nur synchron. In dieser Wandelzeit hat meine Ungewissheit und mein Grübeln zu nichts geführt. Zu gar nichts. Ungewissheit und Grübeln hatten keinen Anteil an den Entwicklungen. Das einzige war, das immer wieder beachtete innere, auf das zu reagieren sich richtig anfühlte und dem ich darum folgen wollte. Und so wurde mir klar, dass dies Kompass und Richtschnur ist durch das wirr warr der konventionellen "Welt".
 
Wenn man zu stark und verkrampft sich was wünscht, manifestiert man eher das Gegenteil von Wunscherfüllung.

Was hilft, mehr wunschlos zu sein und ohne Zwang/Verkrampfung zu sein ist das Buddhistische Nirwana. Mein Vorgehen ist, dass ich mit meinen Bewusstsein Leere/Neutralität manifestiere und eins damit werde. Das kann man auch in alltäglichen Situationen machen ohne der üblichen allgemeinen Meditation. Das Einswerden mit der Leere gibt Frieden/Ruhe/Loslassen/Neutralität/Gleichgültigkeit/in der Mitte sein und erlöst einen von Blockaden und Erwartungshaltungen.

Dabei sei noch bemerkt, diesen Einssein-mit-der-Leere-Zustand kann man noch verbessern, indem man noch zusätzlich in der Liebe ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist ein Wunsch?

Ein Wunsch ist Ausdruck eines Mangelgefühls, etwas fehlt im
Leben und weil scheinbar die Möglichkeiten fehlen den Mangel
auszugleichen, wünschen wir. Es ist Konsequenz eines
Bedürfnisses.

Warum wünschen?

Für mich persönlich ist das Wünschen in keinster Weise ausschließlich Ausdruck eines Mangelgefühls. Im Gegenteil.. vor allem wenn Wünsche an andere Personen gerichtet sind. Man wünscht beispielsweise, dass ein bestehender Zustand erhalten bleibt, ein Gelingen in einer gewissen Angelegenheit, eine gute Zeit etc .

Unabhängig davon, sollte man stets bedenken, welche Kraft Wünsche haben. Unserer Sprache spielt da mit..

"Ach, hätte gerne mal eine Auszeit.." und kurze Zeit darauf wurde dieser Person der Job gekündigt. Tja, der salopp ausgesprochene Wunsch (aus einer temporären Befindlichkeit heraus) wurde glatt geliefert, nur auf diese Weise definitiv nicht gewollt ;)
 
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Für mich persönlich ist das Wünschen in keinster Weise ausschließlich Ausdruck eines Mangelgefühls. Im Gegenteil.. vor allem wenn Wünsche an andere Personen gerichtet sind. Man wünscht beispielsweise, dass ein bestehender Zustand erhalten bleibt, ein Gelingen in einer gewissen Angelegenheit, eine gute Zeit etc .
Jetzt habe ich mich mal mit der Ursache des Wünschens auseinander gesetzt!
Sind Wünsche mit dem Überlebenswillen der Spezies verknüpft?
Was meint ihr dazu?
Der Wunsch nach besseren Lebensumstände z. B........
 
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