Worte + Zitate alter Weisheitslehrer -Sammelthread

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Ein wenig lang---eine buddhistische Geschichte :

In einer Kleinstadt erschien eines Tages plötzlich aus heiterem Himmel eine wunderschöne, junge Frau. Niemand wusste, woher sie kam. Ihre Herkunft lag völlig im Dunkeln. Doch sie war so schön, so entzückend, dass sich niemand Gedanken darüber machte, woher sie gekommen war. Die Leute versammelten sich, die ganze Stadt lief zusammen, und alle jungen Männer, etwa 300, wollten sie auf der Stelle heiraten. Die Frau sagte: „Seht her. Ich bin nur eine und ihr seid 300. Ich kann nur einen von euch heiraten. Tut also Folgendes: Ich gebe euch 24 Stunden Zeit und komme morgen wieder. Wenn einer von euch bis dahin das Lotos-Sutra von Buddha aufsagen kann, heirate ich ihn.“

Alle jungen Männer rannten eiligst nach Hause. Sie aßen und sie schliefen nicht, sondern rezitierten die ganze Nacht das Sutra und versuchten, es sich einzupauken. Zehn von ihnen gelang es. Am nächsten Morgen kam die Frau wieder und 10 Männer trugen das Lotos-Sutra vor. Die Frau hörte zu. Alle 10 schafften es. Sie sagte: „Richtig. Aber ich bin nur eine. Wie kann ich 10 Männer heiraten? Ich gebe euch wieder 24 Stunden Zeit. Wer mir dann die Bedeutung des Lotos-Sutra erklären kann, den werde ich heiraten. Versucht es zu verstehen; denn es aufzusagen ist einfach. Ihr wiederholt es rein mechanisch, aber ihr versteht nicht die Bedeutung.“ –

Die Zeit war knapp – nur eine Nacht – und das Lotos Sutra ist lang. Aber wenn man völlig verknallt ist, kann man alles tun. Sie rannten nach Hause und strengten sich mächtig an. Am nächsten Morgen erschienen 3 Männer. Sie hatten die Bedeutung verstanden. Und die Frau sagte: „Das Problem ist wieder dasselbe. Die Zahl ist geschrumpft, 3 sind schon besser als 300. Aber ich kann nicht 3 Männer heiraten, sondern nur einen. Also noch einmal vierundzwanzig Stunden Zeit … Denjenigen, der es dann nicht nur verstanden, sondern auch erfahren hat, werde ich heiraten. Versucht in den 24 Stunden die Bedeutung des Sutras zu kosten. Ihr habt es zwar erklärt, aber die Erklärung ist intellektuell. Das ist gut, besser als gestern. Ihr habt ein gewisses Verständnis, doch ihr versteht es nur mit dem Intellekt. Ich möchte eine Kostprobe, einen Hauch von Meditation sehen. Ich möchte gerne in eurer Gegenwart etwas von dem Lotos sehen, möchte spüren, dass ihr ihn verinnerlicht habt. Ich möchte seinen Duft riechen. Ich komme morgen wieder.“

Nur einer von ihnen kam wieder – er hatte es verwirklicht. Die Frau nahm ihn mit in ihr Haus außerhalb der Stadt. Der Mann hatte das Haus noch nie gesehen. Es war sehr schön, fast wie in einem Traumland. Die Eltern der Frau standen am Tor. Sie empfinden den jungen Mann und sagten: „Wir freuen uns sehr.“ Die Frau ging ins Haus und der Mann plauderte ein wenig mit den Eltern. Schließlich sagten sie: „Geh hinen. Sie wartet bestimmt auf dich. Das ist ihr Zimmer.“ Sie zeigten ihm die Tür, er öffnete sie, aber niemand war da. Das Zimmer war leer. Doch es gab eine Tür, die in den Garten führte. Er schaute hinaus. Vielleicht war sie in den Garten gegangen. Ja, dort musste sie hingegangen sein; er sah Fußspuren auf dem Weg und folgte ihnen; fast eine Meile ging er. Der Garten endete und nun stand er am Ufer eines schönen Flusses. Doch die Frau war nicht zu sehen, auch die Fußspuren waren verschwunden. Es standen lediglich zwei Schuhe da, goldene Schuhe, die der Frau gehörten. Nun war er verwundert. Was war geschehen? Er schaute zurück. Da war kein Garten mehr, kein Haus, keine Eltern – nichts. Alles war verschwunden. Er schaute nach vorn. Die Schuhe, der Fluss waren ebenfalls weg. Alles, was blieb, war Leere – und großes Gelächter. Und auch er lachte – das war seine Hochzeit.“

Das ist eine wunderbare buddhistische Geschichte. Er feierte eine Hochzeit mit der Leere, Hochzeit mit dem Nichts. Das ist die Hochzeit, nach der alle großen Heiligen immer gesucht haben. Es ist der Moment, in dem man die „Braut Christi“ oder eine von Krishnas Gopis wird. Doch alles verschwindet in diesem Augenblick, der Weg, der Garten, das Haus, die Frau, ja sogar die Fußspuren. Alles ist fort. Nur ein Lachen bleibt übrig, das Lachen, das aus dem Bauch des Universums kommt.“

Osho:blume:
 
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@ParaDoxa
Brad Warner: Ex -Bass-Gitarrist in der Hardcore-Punk-Band Zero Defex,
und
ordinierter Zen-Meister !!!
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Gedanken sind wie Samen. Diese Samen bringen einmal gute oder schlechte Früchte und vermehren sich.

Gedanken sind Energie…

Wähle sorgfältig aus, was du liest. Wähle sorgfältig aus, was du dir ansiehst oder anhörst. Gib Acht, was du in deine Gedanken aufnimmst. Die ersten Gedanken am Morgen beeinflussen den ganzen Tag. Negative Gedanken rauben dir Energie. Sie lassen dich den Tag mit Unlust anschauen.

Sprüche 4,23...Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!

Markus 2, 7-8
"Wie kann dieser Mensch es wagen, so etwas zu sagen?", dachten sie. "Das ist Gotteslästerung! Niemand kann Sünden vergeben außer Gott" Jesus hatte in seinem Geist sofort erkannt, was in ihnen vorging. "Warum gebt ihr solchen Gedanken Raum in euren Herzen?". fragte er sie.

Kolosser 3, 2-3
Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Denn ihr seid dieser Welt gegenüber gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes.

Psalm 139, 23-24
(Ein Lied Davids.)
Durchforsche mich, Gott, sieh mir ins Herz, prüfe meine Wünsche und Gedanken! Und wenn ich in Gefahr bin, mich von dir zu entfernen, dann bring mich zurück auf den Weg zu dir!
 
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Zitat aus E.K.i.W.

Textbuch Kapitel 3, 2

2. Das Bewusstsein - die Ebene der Wahrnehmung - war die erste Spaltung, die nach der Trennung in den Geist eingeführt wurde, was den Geist zu einem Wahrnehmenden anstatt zu einem Schöpfer machte.
Das Bewusstsein wird zutreffend als Domäne des Ego bezeichnet. Das Ego ist ein falschgesinnter Versuch, dich so wahrzunehmen, wie du sein möchtest, statt wie du bist. Doch kannst du dich nur so erkennen, wie du bist, weil das das Einzige ist, dessen du gewiss sein kannst. Alles andere ist fraglich.

http://www.dasglueck.de/download/Ein_Kurs_in_Wundern.pdf
 
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In jener Zeit, da das naturgewollte Wirken in höchster Form noch auf der Erde herrschte, schätzte man nicht Weisheit hoch und fragte nicht nach Fähigkeit. Der Herrscher glich einem Baume, der mit seinen Zweigen alles schirmt, das Volk war wie die Rehe, die sich unter seine Krone schmiegen.

Die Menschen waren rechtschaffen und gerade, ohne zu wissen, was Pflicht ist. Sie liebten ihren Nächsten, ohne zu wissen, was Liebe ist. Sie waren treu, ohne zu wissen, was Treue ist. Sie waren wahrhaft, ohne zu wissen, was Wahrhaftigkeit ist. In aller Selbstverständlichkeit halfen sie einander, ohne das als besondere Güte zu empfinden. Darum hinterließen ihre Taten keine Spuren, und ihre Werke wurden nicht der Nachwelt überliefert.

aus: Tschuang-tse, „Was du Tao nennst, wo ist es zu finden?“
 
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