Im Alter von 96 Jahren war der Zenmeister Yamamoto erblindet, konnte nicht mehr lehren oder im Kloster arbeiten. Er beschloss, dass es nun Zeit zu sterben war. Also aß er nichts mehr. ..
Die Schüler sagten zu ihm: Wenn du jetzt stirbst, im Januar, wo es so kalt ist, werden wir alle bei deinem Begräbnis frieren, und dann bist du eine noch größere Plage! Also iss bitte.
So etwas kann es nur nur in einem Zenkloster geben. Niemand macht sich Sorgen um den Tod, Er ist in Ordnung. Der Meister ist bereit, zu sterben, aber seht euch einmal seine Schüler an! Diese Schüler sind der Erleuchtung auch sehr nahe. Sie sagen: “Lass diesen Unsinn! Jetzt ist gerade ein ungünstiger Zeitpunkt. Da lachte der alte Mann und fing wieder an zu essen, später kippte er leise um und starb..
Dann ist der Tod ein Spiel und man hat keine Angst mehr davor. Man kann es nicht mehr ernst nehmen. Seht euch die Komik der ganzen Situation an! Könnt ihr euch vorstellen, dass so etwas im Westen passieren könnte? Unmöglich! So etwas kann nur im Osten passieren, wo die Menschen sowohl das Leben als auch den Tod so akzeptiert haben, wie sie sind. Und das geht nur, wenn klar ist, dass niemand sterben wird. Deshalb konnten sie auch mit dem alten Mann ihre Scherze treiben dieser lachte nur. Er war nicht gekränkt. ..
Osho