Woher kommt das Böse in der Welt?

Das Einzige, was ganz sicher wahr ist, das ist das Ich Bin.
Alles Andere sind subjektive innere und äussere Wahrnehmungen, die jeder für sich hat. Und da kann jeder eine andere Wahrnehmung haben.

In der Tat!
Alle anderen Wahrnehmungen ausserhalb der einzigen wahren Erkenntnis ICHBIN,
sind subjektive Wahrnehumgen welche sich mit der äusseren Wahrnehmung vermischen.
Die wahre Erkenntnis ICHBIN kann deshalb nur jeder für sich alleine treffen.

Ich sag es mal so: Jeder Mensch,aber auch jedes Lebewesen bis hin zur Pflanze ist der Schnittpunkt/die Schnittstelle zwischen dem äusseren Makrokosmos und dem Mikrokosmos in sich selber.
Der Mikrokosmos ICHBIN unterscheidet sich vom Makrokosmos und den anderen Individuen in Form von ICHBIN nur darinne dass er sich anders zusammensetzt--> und SICH entsprechend offenbart.
Das islamische Glaubensbekenntnis ist:"Es gibt keinen Gott ausser Gott".Diese Aussage ist viel spiritueller als wie sie heute von fast allen Muslimen interpretiert wird.
Man muss,meiner Ansicht nach, dieses Glaubensbekenntnis spirituell in zwei Teile teilen.
Der erste Teil:Es gibt keinen Gott!
Das heisst faktisch Gott ist nicht existent.
Der zweite Teil:Ausser Gott
Das heisst faktisch:Ausser bzw. ausserhalb von Gott gibt es keine Existenz.
Das heisst aber auch "es gibt keinen Gott ausserhalb von Gott"
Was es gibt ist die einzige Wahrheit&Erkenntnis ICHBIN
Das heisst und bedeutet aber auch das alles ausserhalb dieser Erkenntnis&Wahrheit nur Aberglaube IST.
 
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Zitat aus 1148
Subjektivität und Individualität im Einssein, ist auch eine Wahrheit. Denn dadurch kommt erst das Ich-Bin zustande.

Da wird einiges durcheinander gebracht.

Subjektivität ist die Konstruktion der Wirklichkeit durch ein erkennendes Subjekt, z.B. durch den Menschen. Sie ist zu unterscheiden von der Wahrheit, die an sich unerkennbar ist.

Individualität bezeichnet die speziellen Eigenschaften und Eigenarten, die einem Individuum zu eigen sind. Sie können eigentlich nur von diesem selbst erkannt werden.

Das Ich Bin ist das göttliche innere Sein des Menschen, die ewige unsterbliche Wesenheit, das Licht des Lebens und der Liebe. Die Aufgabe besteht darin, diese selbst zu erkennen und im Erdenleben wirksam werden zu lassen.

Das Einssein ist ein Bewusstseinszustand. Es ist das Gottesbewusstsein, im Ich Bin in Gott zu ruhen.

Alles Liebe
ELi


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Zitat aus 1148


Da wird einiges durcheinander gebracht.

Subjektivität ist die Konstruktion der Wirklichkeit durch ein erkennendes Subjekt, z.B. durch den Menschen. Sie ist zu unterscheiden von der Wahrheit, die an sich unerkennbar ist.

Individualität bezeichnet die speziellen Eigenschaften und Eigenarten, die einem Individuum zu eigen sind. Sie können eigentlich nur von diesem selbst erkannt werden.

Das Ich Bin ist das göttliche innere Sein des Menschen, die ewige unsterbliche Wesenheit, das Licht des Lebens und der Liebe. Die Aufgabe besteht darin, diese selbst zu erkennen und im Erdenleben wirksam werden zu lassen.

Das Einssein ist ein Bewusstseinszustand. Es ist das Gottesbewusstsein, im Ich Bin in Gott zu ruhen.

Alles Liebe
ELi


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Dem widerspreche ich auch nicht. Wahrscheinlich wurde meine Aussage falsch verstanden. Die Wahrheit, das ist für mich das in Individuen gespaltene Einssein.

Subjektivität eines einzelnen Wesens ist keine Wahrheit, Individualität ebenfalls keine und auch Objektivität an sich nicht.

Das Ich-Bin ist der erste Gedanke des Individuums. Individuell im Einssein zu leben, bedeutet, als eigenständiges Wesen Teil des einen großen Komplexes zu sein.

Doch der gesamte Komplex aus subjektiven und individuellen Formen, bildet wiederum ein Einssein, denn jedes Ich-Bin ist für sich individuell und subjektiv im Sein. Dabei ist jede subjektive Aufnahme an Empfindungen stets Teil des Individuellen.
 
Ok,dann lass mich fragen:Wieviele universellen Wahrheiten gibt es denn wie man sie nur in sich selbst finden kann;deine Erfahrung und somit deine universelle Wahrheit mit meiner Erfahrung und meiner Erfahrung aber nicht übereinstimmen?
Wenn für den einzelnen nur sein eigenes gilt, dann gilt folgendes: Wenn du in dir eine Trennung zu mir siehst, während du die universelle Wahrheit erkennst, dann ist es nicht die universelle Wahrheit.

Aber wie kann das zusammenpassen dass es zwar nur eine (universelle) Wahrheit gibt,aber unterschiedliche Erfahrungen welche zu unterschiedlichen universellen Wahrheiten führen?
das ist nur ein scheinbarer Widerspruch, denn die universelle Wahrheit zeigt sich nicht in einer einzelnen Aussage eines Einzelnen, sondern sie zeigt sich in der (scheinbar objektiven) Welt der Vielfalt als Vielfalt.

LGInti
 
Dies kommt im allgemeinen christlichen Konzept mittels der Marien-Verehrung vor. Maria ist Mutter, erfüllt alle mütterlich behütenden Aspekte. Man kann ohne weiteres zu ihr beten.
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Maria war und ist ein hoher Engel, ein Geist Gottes, der die Aufgabe übernahm (wie übrigens auch Josef), ein Menschenleben zu absolvieren und Jesus, den inkarnierten Sohn Gottes - Christus, zu gebären und ihm eine optimale Erziehung zukommen zu lassen.

Als Geist hat Maria und auch Josef ihre Aufgabe perfekt erfüllt und sind zurück an ihrem angestammten Platz im Himmel.

Sie lehnen eine Verehrung kategorisch ab und diese lenkt nur von Der Verehrung Gottes ab. Es gibt keinen Grund, Maria anzubeten: Denn nur Gott gebührt das Gebet!

lg
Syrius
 
Gott hat das Böse nicht erschafft, denn das Böse gibt es nicht. Sowie die Finsternis das Nicht-Vorhandensein des Lichtes ist, ist das Böse das Nicht-Vorhandensein des Guten, also der Mangel. Das Gute aber entsteht durch die Fülle, die auf materielle Ebene über die Harmonie mit den Elementen, bzw. der Engel erreichtbar ist. Eine Fülle, die den Frieden im Menschen wiederherstellt, der auf seinen Geist und auf seine Seele reflektiert.
Etwas gefährlich scheint mir diese Ansicht, erweckt sie doch leicht den Eindruck, das Böse hätte mit uns gar nichts zu tun.

In Wahrheit ist das Böse eine Verhaltensweise - so wie eben das Gute auch und hat somit mit Fülle irgendwelcher Art nichts zu tun.

Gut ist, wer sich in Harmonie mit Gott verhält.
 
Gott hat das Böse nicht erschafft, denn das Böse gibt es nicht. Sowie die Finsternis das Nicht-Vorhandensein des Lichtes ist, ist das Böse das Nicht-Vorhandensein des Guten, also der Mangel.

Es ist zwar richtig, Gott hat das Böse nicht erschaffen.
Aber das Böse gibt es doch. Lies nur mal Zeitungen und sieh mal die Nachrichten. Da ist von fast nichts anderem die Rede, als von all den bösen Sachen, die die Menschen machen. Es ist der Mensch, der das Gute und das Böse macht

Dann schreibst du sehr richtig: Wie die Finsternis das Nicht-Vorhandensein des Lichtes ist, ist das Böse das Nicht-Vorhandensein des Guten. Top! Das ist die Dualität, in der wir leben.

Alles Liebe
ELi
 
Wenn für den einzelnen nur sein eigenes gilt, dann gilt folgendes: Wenn du in dir eine Trennung zu mir siehst, während du die universelle Wahrheit erkennst, dann ist es nicht die universelle Wahrheit.

das ist nur ein scheinbarer Widerspruch, denn die universelle Wahrheit zeigt sich nicht in einer einzelnen Aussage eines Einzelnen, sondern sie zeigt sich in der (scheinbar objektiven) Welt der Vielfalt als Vielfalt.

LGInti

Trennung hin,Trennung her,lieber Inti.
Wie verhält sich deine Aussage zu dem einzig-möglichen Wissen und somit der einzigen möglichen wirklichen Wahrheit welche im ICHBIN steckt?
In der Wahrheit und der bewussten Erkenntnis ICHBN spielt die Vielfalt überhaupt keine Rolle,solange die Vielfalt aus dem Selbst, also dem ICHBIN, diese Vielfalt und somit die diese vielfältigen Möglichkeiten nicht selbst erkennend gebiert.

Der Widerspruch,der scheinbare Widerspruch den du ansprichst, liegt doch nur in dem unvollkommenden Bewusstsein über ICHBIN.

Das wahre und wirkliche ICHBIN beinhaltet auch immer die Vielfalt welche das ICHBIN gebiert.
Solange das ICHBIN sich seines eigenen kreativen Schöpfungspotenzials nicht bewusst ist wird es sein Schöpfungspotenzial zur Vielfalt auch nicht erkennen können.
 
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Das Ich Bin ist doch schon in Jesus Spruch: Ich bin in meinen Vater und mein Und mein Vater in mir. Das sagt doch schon ein Sein.

Böse ist solange für einen Böse bis es nicht mehr Böse ist. Es hat was mit Bewusstsein zu tun. Kenn ich die neutralen Zusammenhänge der Gesamten Situation, ist der Blick ein anderer wie der erste Blick. Was auch mit dem Ego verbunden ist, wo die Neutralität sich verschwommen anfühlt. Da Emotionen täuschen und die Wahrheit verschwinden lässt.

Es liegt im im Sinne des Betrachters. Also Relativ.
 
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