Woher kommt das Böse in der Welt?

Die Betrachtung spielt immer eine Rolle. Wenn du jemandem etwas antun würdest, dass unter normalen Umständen böse wäre, du aber und der, dem du es antust, es beide nicht als böse betrachtet, wo ist dann das Böse? Alles Betrachtungsweise. Tust du jemandem etwas Böses und nur er/sie empfindet es als böse, ist deine Tat auch nur für ihn/sie böse. Tust du jemandem etwas Böses und nur du empfindest es als böse, war es nur für dich böse, so einfach ist das.

Es gibt keinen externen Betrachter. Der Einzige, der über Gut und Böse in deinem Denken, Wollen und Handeln entscheidet, das bist DU selbst mit deinem inneren Gewissen.
ELi
 
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Es gibt keinen externen Betrachter. Der Einzige, der über Gut und Böse in deinem Denken, Wollen und Handeln entscheidet, das bist DU selbst mit deinem inneren Gewissen.
ELi

Also weg von den äusserlichen Begebenheiten.
Weg von einem äusserlichen Gott,weg von einem äusserlichen Teufel&Dämonen, welche scheinbar ursächlich für "DAS BÖSE" verantwortlich zu sein mögen und hin zur Selbsterkenntnis dass wenn wir so beurteilen selbst der externe Betrachter sind.
 
....selbst der externe Betrachter sind.

Da es diesen externen Betrachter nicht gibt bleibt unsere (des Menschen) Vorstellung vom ursächlichen Gut&Böse nichts anderes übrig als eine Illusion, in der wir uns unbewusst dennoch gerne baden um nicht der Verantwortung über uns selbst bewusst zu werden zu müssen.
Wer die Verantwortung über sich selbst nicht übernehmen kann oder bewusst will,projeziert,wenn auch unbewusst,Stellvertreter wie Gott,Engel oder auch entsprechend Teufel&Dämonen.
 
Das Ich Bin ist doch schon in Jesus Spruch: Ich bin in meinen Vater und mein Und mein Vater in mir. Das sagt doch schon ein Sein.

Böse ist solange für einen Böse bis es nicht mehr Böse ist. Es hat was mit Bewusstsein zu tun. Kenn ich die neutralen Zusammenhänge der Gesamten Situation, ist der Blick ein anderer wie der erste Blick. Was auch mit dem Ego verbunden ist, wo die Neutralität sich verschwommen anfühlt. Da Emotionen täuschen und die Wahrheit verschwinden lässt.

Es liegt im im Sinne des Betrachters. Also Relativ.
Die zehn Gebote Gottes können sehr wohl objektiv als Massstab angesehen werden - wenn es darin heisst: Du sollst nicht morden, da bleibt wenig Spielraum für Relativität. Mord ist und bleibt böse - egal wie man es betrachtet.
 
Die zehn Gebote Gottes können sehr wohl objektiv als Massstab angesehen werden
Ja, als Ordnung für eine Intakte Gesellschaft. Doch als Maßstab für das Böse, Nein!

Gehe doch davon aus das du hier auf Erden bist zu Lernen. Dann ist jedes Tun und handeln eine Art von Lernstoff.

Auch denke wie sollte Gott mit den zu Tode Verurteilten umgehen? Oder mit den im Krieg getöteten? Wäre dann doch auch Böse?

Es kommt aus deinen Bewussten heraus, was du als Böse Bezeichnest. Nicht umsonst haben wir die Zurechnungsunfähigkeit Prüfung im Rechtsstaat. Doch zu Verallgemeinern kann auch nach hinten losgehen.
 
Trennung hin,Trennung her,lieber Inti.
Nix hin oder her - die Trennung ist das entscheidende
Sobald Trennung erlebt wird kommen wir in die Vielfalt - Vielfalt ohne Trennung gibt es nicht.
Und sobald Vielfalt erlebt wird, gibt es in dieser Vielfalt keine Einheit (z.B. der "universellen Wahrheit"), außer ich erlebe die Vielfalt als EINS. Dann ist aber auch jede subjektive Wahrheit nicht DIE Wahrheit, sondern nur ein Teil DER Wahrheit.
Wie verhält sich deine Aussage zu dem einzig-möglichen Wissen und somit der einzigen möglichen wirklichen Wahrheit welche im ICHBIN steckt?
Und hier wirds interessant
Wie du in meiner Signatur lesen kannst, bin ich ein Anhänger der "ICHBIN"-Fraktion.
:)
Dein subjektives "Ichbin" ist die Schnittstelle zwischen der Vielfalt des subjektiven Seins und dem Erleben des "Einsseins". Wird dieses "Einssein" aber mit der Brille des subjektiven Seins angeschaut ist die Trennung da und du erkennst die Vielfalt, schaust du aber in die andere Richtung oder mit einem anderen Bild bezeichnet: schaust du durch die Vielfalt hindurch - erkennst du auch IN der Vielfalt die Einheit.

Dein kleines subjektives "ICHBIN" ist nur eine kleine Projektion eines großen "ICHBIN" Alle kleinen ICHBIN zusammen ergeben das große ICHBIN.

LGInti
 
Wenn ich trotz besserem Wissen einer Seele Leid zufüge, spielt der Standpunkt des Betrachters keine Rolle.
Der Standpunkt nicht, aber das Sein des Betrachters spielt eine Rolle. Nur der Mensch hat vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen, somit hängt es vom MenschSein ab, ob etwas als böse erlebt und bezeichnet wird oder nicht.

Aus diesem Grund ist auch das Böse nicht relativ – es bleibt immer böse.
Der Mensch entscheidet was böse ist und auch unter welchen Bedingungen eine Tat böse und wann die gleiche Tat notwendig ist (z.B. töten im Krieg wird oft als notwendig bezeichnet - oder auch wo es schon im Wort enthalten ist - die Notwehr).

Der Versuch diese Dinge relativieren zu wollen, gleicht einer Nebelkerze, mit der das Gewissen betäubt werden soll.
mit der Relativierung wird versucht, Quellen und Ursachen des Bösen zu ergründen um dann dieses Böse schon an der Wurzel packen zu können.

Ich halte auch nichts davon, das Ich (Ego) als etwas darzustellen, mit dem ich lieber nichts zu tun haben möchte: „Ich bin unschuldig, das war mein Ego!“ :nono:
das Ego ist nicht getrennt von uns, es ist der Mantel unseres Seins, welches sich im ICHBIN zeigt.

LGInti
 
Nix hin oder her - die Trennung ist das entscheidende
Sobald Trennung erlebt wird kommen wir in die Vielfalt - Vielfalt ohne Trennung gibt es nicht.
Und sobald Vielfalt erlebt wird, gibt es in dieser Vielfalt keine Einheit (z.B. der "universellen Wahrheit"), außer ich erlebe die Vielfalt als EINS. Dann ist aber auch jede subjektive Wahrheit nicht DIE Wahrheit, sondern nur ein Teil DER Wahrheit.

Das wirklich entscheidende ist doch dass die Trennung letztlich nur eine Illusion ist.
Denn wir sind,und können doch von der Einheit niemals wirklich getrennt werden.
Wir empfinden temporär nur eine Trennung,aber diese Trennung ist eben nicht das Entscheidende.
Vielfalt wird in erster Linie nicht erlebt sondern sich bewusst gemacht.Das Erleben folgt dann erst dem Bewusstsein.,also der bewussten Trennung ohne die lllusion dahinter erkennen zu können.

Und hier wirds interessant
Wie du in meiner Signatur lesen kannst, bin ich ein Anhänger der "ICHBIN"-Fraktion.
:)
Dein subjektives "Ichbin" ist die Schnittstelle zwischen der Vielfalt des subjektiven Seins und dem Erleben des "Einsseins". Wird dieses "Einssein" aber mit der Brille des subjektiven Seins angeschaut ist die Trennung da und du erkennst die Vielfalt, schaust du aber in die andere Richtung oder mit einem anderen Bild bezeichnet: schaust du durch die Vielfalt hindurch - erkennst du auch IN der Vielfalt die Einheit.

Dein kleines subjektives "ICHBIN" ist nur eine kleine Projektion eines großen "ICHBIN" Alle kleinen ICHBIN zusammen ergeben das große ICHBIN.

Interessant ist aber auch,ohne dich persönlich angreifen zu wollen,dass du das "ICHBIN" in deine Signatur packst ohne zu erkennen dass durch dein packen in deine Signatur das "ICHBIN" zu deinem kleinen subjektiven "ICHBIN" machst.
Ich würde nämlich sagen dass die subjektive Brille des Seins genau so agiert und sich selbst projeziert:
Denn Vielfalt als Bereicherung zu betrachten (auch wenn du den Begriff 'Bereicherung" nicht benutzt hast) kommt einzig und allein aus dem subjektiven "ICHBIN" weil das objektive "ICHBIN" es nicht mehr als Bereicherung betrachten braucht,denn das objektive "ICHBIN" ist schon längst identisch mit der Vielfalt.
 
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Das wirklich entscheidende ist doch dass die Trennung letztlich nur eine Illusion ist.
Grundsätzlich gebe ich dir da recht.
Dennoch ist diese Illusion nicht "nicht vorhanden" - sie ist vorhanden, sie ist sehr real vorhanden. Sie ist nur nicht das, als was wir sie wahnehmen. Wir nehmen nur einen kleinen Aspekt dieser Realität wahr, wir nehmen sie nur "objektiv" wahr, also als ein Teil neben uns/um uns.

Vielfalt wird in erster Linie nicht erlebt sondern sich bewusst gemacht.Das Erleben folgt dann erst dem Bewusstsein.,also der bewussten Trennung ohne die lllusion dahinter erkennen zu können.
Das "Erleben" ist immer da, das "bewusste" am Erleben kommt dazu oder auch nicht. Das "Erleben" wird durch die Sinne aktiviert und die Sinne sind nicht das "bewusst werden" das passiert durch andere Kanäle.

Interessant ist aber auch,ohne dich persönlich angreifen zu wollen,dass du das "ICHBIN" in deine Signatur packst ohne zu erkennen dass durch dein packen in deine Signatur das "ICHBIN" zu deinem kleinen subjektiven "ICHBIN" machst.
das sehe ich nicht so - durch dieses "hineinpacken" mache ich lediglich auf etwas aufmerksam - lenke ich die Wahrnehmung der Lesenden auf etwas - mehr ist das nicht.

Mein kleines "ICHBIN" ist davon unberührt.
:)

LGInti
 
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