Woher kommt das Böse in der Welt?

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Der häufigste Eindruck von anderen Menschen ist ein neutraler, an einem vorbeischauender Blick/Aufmerksamkeit. Die Menschen sind in sich gekehrt, mit sich und ihren Zielen/Aufgaben beschäftigt, andere Menschen können dabei allerhöchstens nur im Wege stehen.
Deshalb passiert es auch öfters, dass man angerempelt, böse angeschaut, angemeckert oder gar beleidigt wird, als dass jemand einen freundlichen Blick oder gar ein freundliches Wort an einen richtet.
"neutral" und "mit sich selbst beschäftigt, so dass andere Menschen nur im Wege stehen können" bringe ich gerade nicht überein. Letzteres wirkt auf mich schon in gewisser Weise finster, wenn auch oft nicht aktiv bösartig.
 
"neutral" und "mit sich selbst beschäftigt, so dass andere Menschen nur im Wege stehen können" bringe ich gerade nicht überein. Letzteres wirkt auf mich schon in gewisser Weise finster, wenn auch oft nicht aktiv bösartig.
Ja ich hätte den Satz teilen (und inhaltlich trennen müssen) sollen, denn dieses "im Wege stehen" ist nur eine mögliche Reaktion auf "Störung ihrer Kreise". Also schon eine Erklärung für den nächstfolgenen Gedanken von mir.

LGInti
 
Eindruck: Ein giftiges Weib, eine Hexe, die keinen Widerspruch duldet und ihren Bereich psychisch gewalttätig für sich beansprucht. Sie muss Mittelpunkt sein.

Du bist dir aber schon im klaren darüber dass dieser Eindruck aus dir selber kommt.
Es verhält sich ähnlich wie mit der Aussage:"Du gibst mir das Gefühl das..."
Niemand kann einem Anderen ein Gefühl geben.Gefühle entstehen grundsätzlich in einem Selbst!
Das gilt auch für die scheinbaren Eindrücke welche man bekommt.
Der unbewusste Mensch projeziert seine Gefühle und Eindrücke gerne auf das Äussere.
Letztlich schützt dieser unbewusste Mensch sich aber nur vor sich selbst um sich selbst nicht erkennen zu müssen.
Denn dieses Erkennen über sich Selbst würde einen Menschen, welcher nicht das Bewusstsein über sich selbst hat, also die absolute Fähigkeit besitzt sich zu erkennen,so verunsichern dass er in der realen Welt innerhalb seiner Normen nicht mehr leben könnte.
Die Seele des Menschen entspricht keiner 'göttlichen' Vollkommenheit sondern entspricht immer nur des Bewusstseins des Menschen.Allerdings hat die Seele des Menschen einen imaginären Draht zur 'göttlichen' Vollkommenheit;steht mit der 'göttlichen' Vollkommenheit in Verbindung.Das heisst die Seele steht in Resonanz zur 'göttlichen' Vollkommenheit ohne das sie es selbst ist.
Daraus begründet sich auch das metaphorische Bild dass durch Jesus Gott auf die Welt gekommen ist.Gott ist in der Lage Mensch zu sein,aber der Mensch ist nicht in der Lage Gott zu sein.
Die Seele schwingt mit Gott aber nicht mit der göttlichen Vollkommenheit.Die Seele ist sogar Ausdruck von Gott aber nicht in Form seiner Vollkommenheit.
 
Ja ich hätte den Satz teilen (und inhaltlich trennen müssen) sollen

Genauso verhält es sich auch mit der Resonanz der Seele zur 'göttlichen' Vollkommenheit.
Es besteht in der Resonanz der Seele zur 'göttlichen' Vollkommenheit eine inhaltliche Trennung.
Trotzdem ist diese Resonanz vorhanden!
 
Du bist dir aber schon im klaren darüber dass dieser Eindruck aus dir selber kommt.
Ich finde das hat Reinwiel klar gemacht - er sprach eindeutig vom Eindruck, das ist das was (und wie es) vom anderen bei mir ankommt, also ganz klar etwas, was in mir entsteht. Etwas anders ist es wenn ich vom Ausdruck spreche, dann meine ich das, was vom anderen ausgeht. Und da wir Menschen uns in den Verhaltensmöglichkeiten sehr ähnlich sind, kann man sich in andere hineinversetzen und bestimmte Äußerungen interpretieren die, wenn man geübt ist, fast immer stimmen - was man ja auch überprüfen kann.
Genauso verhält es sich auch mit der Resonanz der Seele zur 'göttlichen' Vollkommenheit.
Es besteht in der Resonanz der Seele zur 'göttlichen' Vollkommenheit eine inhaltliche Trennung.
Trotzdem ist diese Resonanz vorhanden!
Resonanz ist in meinen Augen etwas zu wenig - ich denke, die Nähe zu Gott ist enger, aber ich glaube, an dem Punkt sind wir schon öfters gewesen.

LGInti
 
SchattenElf: "Du bist dir aber schon im klaren darüber dass dieser Eindruck aus dir selber kommt."
Selbstvertändlich. Welches Gefühl jene hübsche Frau von sich selber hat, das kann ich nicht einmal erahnen. Höchstwahrscheinlich hat sie das Gefühl, gut im Leben zu stehen. Ich habe sie trotzdem auf dem Weg ins Himmelreich gesehen - eben nur mit ein paar Schwierigkeiten.
SchattenElf: "Letztlich schützt dieser unbewusste Mensch sich aber nur vor sich selbst um sich selbst nicht erkennen zu müssen. Denn dieses Erkennen über sich Selbst würde einen Menschen, welcher nicht das Bewusstsein über sich selbst hat, also die absolute Fähigkeit besitzt sich zu erkennen,so verunsichern dass er in der realen Welt innerhalb seiner Normen nicht mehr leben könnte".
Würde diese Theorie nicht bedeuten, dass sich jeder Mensch davor fürchten muss, sich selbst zu erkennen, weil er sonst nicht mehr frei und unbeschwert leben könnte?

Ich glaube aber, das soll sie. Jede Seele steht auf einer bestimmten STufe und soll tun, wozu sie fähig ist. Sie muss noch nicht die Anforderungen von höheren Stufen erfüllen.
"Erkenne dich selbst" ist zwar eine der schönsten Aufforderungen an den Menschen, aber sie ist dennoch nur ein Ruf, erst einmal aufzubrechen.
SchattenElf:" (Die Seele) steht mit der 'göttlichen' Vollkommenheit in Verbindung.Das heisst die Seele steht in Resonanz zur 'göttlichen' Vollkommenheit ohne das sie es selbst ist.
Ja, die göttliche Vollkommenheit, die wohl die letzte große Stufe, die wir erreichen sollen und werden. Aber ich denke, diese Stufe ist noch nicht für die Erde vorgesehen, sondern für das Jenseits.
Hier auf der Erde sollen und brauchen wir in erster Linie nur ein menschlich wertvolles Dasein leben.
 
Allerdings hat die Seele des Menschen einen imaginären Draht zur 'göttlichen' Vollkommenheit;steht mit der 'göttlichen' Vollkommenheit in Verbindung.Das heisst die Seele steht in Resonanz zur 'göttlichen' Vollkommenheit ohne das sie es selbst ist.
Daraus begründet sich auch das metaphorische Bild dass durch Jesus Gott auf die Welt gekommen ist.Gott ist in der Lage Mensch zu sein,aber der Mensch ist nicht in der Lage Gott zu sein.
Die Seele schwingt mit Gott aber nicht mit der göttlichen Vollkommenheit.Die Seele ist sogar Ausdruck von Gott aber nicht in Form seiner Vollkommenheit.


Ein bemerkenswerter Beitrag, lieber SchattenElf.
Doch es gibt keinen imaginären Draht. Gott ist es selbst, der in allem wohnt, das seine Schöpfung ist, auch im Menschen. Und die Seele, das ist der Geist des Menschen, der ein Ebenbild des Geistes Gott ist, der über den Wassern des Lebens schwebt.

Die leicht irreführende Bezeichnung Ebenbild ist eher ein Gottesbewusstsein (Armin Risi in seinem Buch: Der radikale Mittelweg), denn es ist das mehr oder weniger bewusste Sein, das den Menschen mit Gott einen kann. Wer das Gottesbewusstsein, das Licht des Lebens und der Liebe erreicht hat, der spürt in sich das Einssein mit Gott, von dem Jesus Christus sagt, Ich und der Vater sind Eins
Alles Liebe
ELi
 
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Ich denke, das Wesen Mensch ist an sich unvollkommen, doch besitzt einen Aspekt seines Selbst, der bereits das Vollkommene kennt. Es ist ein Kennen und eine Kennung des Wesens zugleich; es weiß, und das ist das, was wir gemeinhin als das Höhere Selbst bezeichnen, und es spielt, und das ist der freie Wille und der karmische Weg.


Doch es gibt keinen imaginären Draht. Gott ist es selbst, der in allem wohnt, das seine Schöpfung ist, auch im Menschen.
Das ist Gott fraglos, doch ich glaube nicht, dass Schattenelf das meinte. Er redete von Vollkommenheit und Unvollkommenheit. Gott aber ist beides, vollkommen und unvollkommen; und natürlich gibt es keinen imaginären Draht - eben weil er imaginär ist.
 
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