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Wir müssen alle mal Sterben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von JimmyVoice, 4. Juni 2020.

  1. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Wer wahrlich transzendentale Erfahrungen gemacht hat, ....... ja, ....... das klärt sich erst nach dem eigenem, also individuellen, Tod.
    DA zeigt es sich !
    Deshalb sind wir hier auch noch IT, also absolut immer noch Im Thema des Threads, welcher da heisst "Wir müssen alle mal sterben"
    Denn so wie es sinnvoll ist, im Leben, über eine Entscheidung noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen,
    ergibt sich die gleiche, wenn nicht gar nicht die selbe Sinnhaftigkeit, im Sterben.
    Erklärungen sind, somit eigentlich, garnicht nötig.
    Denn irgendwann kommt ein Jeder von Selbst auf die Erklärungen, nämlich durch die transzendentale Erfahrungen.
    Es dauert dann halt nur länger. Das ist dann aber weder zu bewerten noch zu beurteilen, da die Ewigkeit, und somit die ewige Existenz nicht zeitgebunden ist.
    Als Menschen besitzen wir allerdings nunmal eine Art von "Helfer-Gen". Das hat, evolutionär, natürlich mit unserem Bewusstsein zu tun.
    Und da wir Mernschen bewusst nunmal in der polaren materiellen Welt leben, besteht immer die Gefahr dass das "Helfer-Gen" im Menschen pathologisch wirkt.
    Und zwar pathologisch im Bezug auf unser eigenes Karma.
    Deshalb erachte ich die Selbstreflektion als einen wichtigen Bestandteil des Selbst und seiner invividuellen Entwicklung.
     
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  2. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Menschen müssen sterben, aber nicht gleich.

    Für die einen ist es z.B. nur ein schmerzloser Übergang zum ewigen Leben? Bei dem sie einfach in Ruhe einschlafen.

    Für die anderen ist es ein 5 Jahre dauernder Kampf mit einer Leberzirrhose.
     
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  3. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Diesbezüglich ist es ein Problem, dass die Leber, beim Alkoholismus, ein "stiller Leidender " ist.
    Das heisst: Symptome zeigen sich erst, wenn es zu spät ist. Das ist biologisch ( evolutionär? ) begründbar, weil die Leber eines der wenigen Organe des Körpers ist, welches sich schnell regenerieren könnte.
    Der Alkoholismus, welcher ja in der Regel langfristig zur Leberzirrhose führt, ist eine bewusst verdrängte Krankheit, von der man eigentlich ja weiss, dass sie in relativer Zeit zum Tod führt. Ähnlich verhält es sich mit anderen Drogen, wie z.B. Heroin.
    Auch das rauchen ist davon betroffen, allrdings auf eine andere Art.
    Deshalb gilt übermässiges rauchen auch nicht als Krankheit, weil da ein anderer Suchtfaktor im Körper umgesetzt wird , Denn Nikotin wirkt im Körper bzw. damit in der Psyche anders als Alkohol.
    Durch relativ regelmässige Untersuchung der Leberwerte durch Blutabnahme kann man somit den Zusand der Leber feststellen. Und da die Leber nunmal ein Organ ist welches sich schnell regeneriert, liegt letztendlich der damit verbundene Todeskampf der Leberzirrhose, in meinen Augen, einzig allein in der vorangegangen Verdrängung.

    Mit jeder Form von Verdrängung geschieht, karmisch, in meinen Augen, folgendes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2020
  4. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Übrigens, bei der Verdrängung der Krankheit Alkoholismus gibt es , in meinen Augen, einen " Point of no return",
    Also einen phsychischen Zustand der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
    Da ist der Tod und somit das Sterben unausweichlich, damit etwas Neues entstehen kann.
    Oder wie H. Hesse es ausdrückte:
    "In jedem Anfang liegt ein Zauber inne."
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2020
  5. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    :flower2:
     
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  6. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

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    Der Tod ist vor allem etwas Ungewisses. Man weiß nicht, wie es sein wird, kommen, geschehen, ob man es überhaupt merkt.

    Da ich vor einigen Jahren am Krebs operiert wurde, könnte man einerseits meinen, der Tod könnte bald kommen, irgendwie glaube ich das aber nicht.
    Andererseits, vielleicht auch durch meine Beschäftigung mit esoterischen Themen, fürchte ich es jetzt nicht tatsächlich.
    Man weiß nicht, merkt man danach noch was? Unbewusstheit kann es ja nicht geben, nichts gibt es nicht.
    Der Punkt könnte auch sein, beim Sterben "wach" zu sein, anstatt wieder in einem anderen Leben ohne jedwede Erinnerung bewusst / unbewusst zu sein.

    Der Tod löscht alle Überlegungen, bei ihm gibt es nur noch Tatsachen. Manchmal frage ich mich aber schon durchaus, ob "er" nicht schon längst da gewesen ist.
     
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  7. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Ja, ich glaube auch, dass das Sterben und der Tod etwas gänzlich verschiedenes ist.

    Das Sterben führt uns in ein Leben nach dem Leben.

    Der Tod in die Wiedergeburt.

    Was aber nicht heißen muss, dass wir alle sofort nach der Wiedergeburt hier in dieser Welt wiedergeboren werden.

    Manche haben vorher noch ein Geistiges Leben. Werden in eine geistige Welt wiedergeboren.

    Und sterben in unsere Welt.

    Sind deshalb auch schon viel geschickter beim Leben in unserer Welt, während andere geistig ganz nackt hierher kommen.
     
  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Ist das Sterben nicht der Übergang vom Leben in den Tod?

    Merlin
     
  9. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Nicht in Christus.
    Hier ist es der Übergang vom Tod ins Leben.
     
  10. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

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    3.715
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    Imgrunde, würde ich sagen, ist "Sterben" der Weg. Während der "Tod" so etwas wie die Tatsache ist, der erreichte Zustand.
    Viele Menschen haben, glaube ich, vor allem Angst vorm Sterben, nämlich vor dem Weg dahin.
    Während die Wenigsten nicht tatsächlich Angst vor dem Tod haben.

    Ich habe gerade einen alten Text von mir gefunden über den Tod, so wie ich das damals sah, in Bezug auch auf meine Situation:

    (von "Kummer" schrieb ich, weil ich es in einem Forum in den dort so genannten "Kummerkasten" setzen wollte.)

    Ich würde es nicht als Kummer bezeichnen,


    aber es ist wohl ein ziemlich tief gegangener Weg, eine Veränderung und ein Durchrütteln.





    Etwas, das mal aufgeschrieben werden möchte.





    Aber wie soll ich anfangen, oder wo? Es ist beinahe von jetzt her gesehen, wie ein Traum,


    wie etwas das gar nicht geschehen ist, aber von daher gesehen, ist nichts je geschehen,


    und was „vorher“ war, erscheint noch unwirklicher.





    Tiefste Gedanken und das eigene Urwesen ist anscheinend unverwüstlich und bewegt sich nicht.


    Immer bleibt doch dieses Gefühl von sich selbst, ein Grundgefühl, das man nicht beschreiben kann,


    und das aber dennoch einerseits maßgebend und erhaltend ist, andererseits aber auch manchmal wie ein Gefängnis wirkt, etwas Unabänderliches, immer Sicheres, etwas, das immer weiter geht,


    egal wo Mensch oder Wesen oder Geist sich gerade befand, und egal was er von sich dachte.


    Viele kleine Tode sind in alldem, man könnte fragen, was ist überhaupt der Tod.





    Hat man ihn nun erlebt, oder wird man ihn erleben, kann man es überhaupt, oder ist er schon immer da,.das Leben begleitend, ihm seine spezielle Note aufdrückend, immer bereit, über wichtige und erfahrene, sowie auch erdachte Abgründe zu führen.


    Denn wo sollte mehr Trost drin liegen, als im sicheren Tod, der dann wie ein Zuhause erscheint,


    und wahrscheinlich ganz anders ist, als je angenommen oder vermutet.


    Er hat etwas Endgültiges, etwas, auf dessen Suche man ist, etwas das innere Sehnsucht erfüllen kann.


    Etwas das jenseits aller Vorstellung liegt und darum in Wirklichkeit gar nicht existiert.





    Aber wovor fürchtet sich der Mensch mehr als davor, nicht zu existieren. Dabei wüsste man doch von der „Nichtexistenz“ gar nichts.


    Es wäre eine Befreiung von aller Erfahrung.





    Aber scheinbar sucht es man selbst sich nicht aus. Es geht immer weiter, und scheint kein Ende zu nehmen. In unendlichen Formen tanzen wir immer wieder an Enden vorbei und verstehen nicht.





    Nun, wohin es mich auch zog, am Ende war es das Krankenhaus, Darmkrebs, eine saftige Operation und schließlich ein künstlicher Darmausgang. Das Schöpfen neuer Kraft, bevor überhaupt die OP möglich war .. In der absoluten Schwäche des Körpers blieb der Geist wach (nicht während der OP),


    und ein kleiner Freund begleitet mich nun. Er schaut aus meinem Bauch und ich fühle seine Nähe, seine Gefühle, die mir immer deutlicher sagen, was sie möchten.


    Wir haben zusammen, so merkwürdig es vielleicht klingen mag, eine neue Lebensqualität gefunden.





    Jetzt müssen wir schauen nach der neuen Orientierung. Was hat sich bewährt im alten Wesen, was konnte man hinzunehmen? Es ist wundervoll.


    So sehr ich manchmal denke (in kurzen Momenten) das Leben zwingt mich zum leben, so sehr weiß ich, es ist einfach wundervoll!
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2020
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