will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

  • Ersteller Ersteller puenktchen
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gut, dass wir dieses beispiel nocheinmal und genauer betrachten!


Das war nur ein kleiner Scherz Teigabid.:D
Das wir uns als Persönlickeit wahrnehmen gehört vielleicht zum grossen Spiel dazu.
Der Natur ist es egal ob ein Mensch stirbt oder nicht sie lebt in Einheit in der alles ein Stirb und Werde ist.
Alles kehrt zu seiner Zeit zurück, nichts geht verloren.
Nur das Ich das ausserhalb dieser Einheit lebt hat Angst vor dem Tod weil es das Leben nicht kennt, weil es sich nicht kennt.
:liebe1:
 
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:) Liebe DolphinsMind,

"Geht also und predigt das Evangelium der Herrschaft Gottes! Legt keine Regeln fest jenseits dessen, worin ich euch unterwiesen habe, und erlasst keine Gesetze, wie es ein Gesetzgeber tut, denn dies würde euch in Fesseln legen." (Evangelium der Maria)

Die Katholische Kirche ist nun eine Organisation, die aus lauter Regeln besteht und dadurch auch zu völliger Erstarrung gekommen ist. Die Kirche hat sich also selbst in Fesseln gelegt schon vor hunderten von Jahren ... Und es ist ihr nicht mehr möglich, sich aus eigener Kraft zu befreien.

Jede Gemeinschaft, die fortbestehen will braucht bestimmte Regeln. :ironie:
(Nachzulesen in jedem Soziologie-Schinken.)

  • Verkehrsregeln: "Vorfahrt achten!" oder "Essen Sie vor dem Koitus keine Zwiebeln."
  • Göttliche Regeln: Zehn Gebote + Gebot der Nächstenliebe = "Klar, ich bin Gott!?"
  • Höflichkeitsregeln: Gleichberechtigung bedeutet, dass auch die Frau einem Mann die Tür aufhält! Das Schiff sinkt, was ruft der Kapitän: "Alle Männer zuerst in die Rettungsboote!"
  • Säkulare Regeln: "Was uns läßt Christus, das nimmt uns der Fiskus!"
  • [...]

Das die Institution Kirche "Regeln" aufstellte ließ sich nicht vermeiden, um die Essenz des Glaubens vor Verwässerung zu bewahren. Denn sonst entstünde schnell ein spirituelles Chaos, das nur noch durch die Phantasie begrenzt wird. Der Pantheon lässt freundlich grüssen!

Aberrrrrrrrrrr *hust*, warum wurden die klassischen Evangelien in den Kanon der Bibel übernommen und die Apokryphen nicht? Neben vielen anderen Gründen, vor allem: Weil die frohe Botschaft lautete, dass Jesus Christus den Tod überwunden hatte! Das wurde nicht nur im spirituellen Sinn oder gar metaphorisch, sondern ganz real so verstanden.

Denn ansonsten wäre die christliche Sekte schnell in der wüsten Geschichte wieder versandet. Das eigentliche Wunder ist doch, dass es sich bei den Christen um eine religiöse Strömung handelte, die trotz allem Widerstand und Verfolgung bis heute überdauert hat.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
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Jede Gemeinschaft, die fortbestehen will braucht bestimmte Regeln. :ironie:
(Nachzulesen in jedem Soziologie-Schinken.)
Richtig, nur sind die Dogmen der RKK teilweise noch aus der Frühzeit, außerdem sind es ewige und unveränderliche Wahrheiten, was das eigentliche Problem ausmacht. Wie sehr der alte Text im inhaltlichen Sinn verfälscht wurde, zeigt folgendes

Außer den 39 Büchern des AT existierten noch weitere Bücher wie Baruch, Tobias, Judith, 1.u.2. Makkabäer, Weisheit, Jesus, Siracht, Philipp, Hermes, Judas, Petrus, Thomas, als der Kanon des AT bereits gebildet war, wobei Autoren wie etwa Petrus nie existierten. Hieronymus bezeichnete diese Bücher als Apokryphen. Sie wurden weder in den hebräischen Kanon oder noch in hebräische Bibeln aufgenommen. Diese Bücher wurden in Altgriechisch verfasst und unterscheiden sich in grotesker Weise von den kanonischen Büchern durch Lehre, Art und Inhalt. Außer von Augustin, der sie dem AT zuordnete, sie aber nicht als autoritativ ansah, wurden sie von den Kirchenvätern verworfen. Martin Luther hält sich bei seiner Übersetzung an den hebräischen Kanon und setzt die Apokryphen zwischen AT und NT. Erst im Konzil zu Trient (1546 n.C.) werden die bis dahin unterdrückten Apokryphen zur Schadensbegrenzung nachträglich als kanonisch erklärt.

Die Evangelische Kirche legte in 100 Jahren 3 Revisionen der Lutherbibel vor. In der Fassung von 1975 wurde jedes dritte Wort geändert - von etwa 181.170 Wörtern von 63.420. Vom ursprünglichen Wortlaut ist wenig original erhalten. Auch hat Luther fleißíg umgedeutet, wenn es ihm nicht in den Kram paßte

In der Lutherbibel von 1912 n.C. lesen wir die fromme Version wie König David nach seinen Eroberungen die Kriegsgefangenen der Amoniter behandelt: (2. Sam 12,31): Aber das Volk darin führte er (David) heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten. Luther übersetzt 1545 n.C. in seiner Bibelversion noch korrekt: und verbrand sie in Ziegelöfen. Im masoretischen Tanach werden die Gefangenen im Konzentrationslager noch durch die Ziegelöfen geschickt.

Einen Vers des Evangelisten Lukas übersetzte Martin Luther mit (Lk 2,14): Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen. Schöne Worte mit denen die himmlischen Heerscharen nach der Geburt Jesu jubilierten und allen Menschen Frieden und Wohlgefallen wünschten. Richtig übersetzt heißt die Zeile aber: Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Dieser feine Unterschied besagt, dass nur Menschen, die Gott gefallen, Frieden finden sollen. Das ist das klassische Gottesbild - entweder du glaubst oder es soll ewiges Heulen und Zähneklappern sein.

Warum Gott anordnet, kein Mann soll in die Gemeinde aufgenommen werden (5. Moses 23:2), dessen Hoden zerquetscht sind oder dessen Glied verstümmelt ist, bleibt ein Rätsel, zumal Beschneidungen wie die von Jesus eine Verstümmelung ist. Unerbittlich bekämpften die Bibelschreiber den Kult um die Göttin Asherah - einst die Frau Jahwes (Mi 5,12-13): Ich will deine (...) Asherahbilder ausreißen. Der biblische Eifer wäre kaum so groß, wäre die Gottin Asherah und Gattin des Schöpfers der Welt nur eine Randerscheinung gewesen. Der Kult um sie war Jahrhunderte in vielen Kulturen verbreitet und wurde auch im Jerusalemer Tempel gepflegt (2. Kön 21,7): Er (Manasse) stellte auch das Bild der Asherah, das er gemacht hatte, in das Haus. Dem Frauenfeind und krassen Antisemit Luther war die Verehrung einer Frau an Gottes Seite ein Horror. Er tilgte den Namen Asherah vollkommen aus seiner Bibelfassung und phantasierte stattdessen (2. Kön. 13,6): Auch blieb stehen der Hain zu Samaria. In der modernen Bibel steht die Göttin Asherah textgetreu wieder auf und wir lesen: Auch blieb das Bild der Asherah zu Samaria stehen

Geradezu harmlos heißt es bei 3. Moses 20,27 noch: Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen. Diese Stelle liest sich ursprünglich: Männer oder Frauen, in denen ein Totengeist ist, sollen gesteinigt und getötet werden. Dies bezieht sich klar auf Geisteskranke, eine Textkorrektur macht im Sinne der modernen Kirche daraus einem bösartigen Geisterbeschwörer und begründet für den Vatikan den Bedarf an Exorzisten.

Eine andere typisch religiöse Verharmlosung liest sich wie folgt (1. Sam 6,19): Aber die Söhne Jechonjas freuten sich nicht mit den Leuten von Bet-Schemesch (Andersgläubige), dass sie die Lade des Herrn sahen. Und der Herr schlug unter ihnen siebzig Mann. Gott erschlug siebzig Männer weil sie seine Bundeslade angeschaut hatten. In der aktuellen Jerusalemer Einheitsübersetzung und der frühen Bibelausgabe ist von "fünfzigtausend Mann" die Rede. Der vertrottelte Heilige Geist diktiert immer weniger Gottesopfer-
 
naja selbst laut der Bibel heisst es ja , dass jeder Mensch mit dem Keim der Sünde geboren wird ...
...ich halt's für Schwachsinn , da ein geborener Mensch weder gut noch böse ist , neutral ... und die Bedeutungen und Wirkungen , sowie die Aufhebung von Gut und böse könnte man dann auchnoch in Frage stellen .. aber das ist ein anderes Thema ...
Und was die Kirche sagt ist eh' für mich so unwichtig wie die Themen in der Bild zeitung beispielsweise ... denn wer einem Menschen huldigt der sich für den Vertreter Jesu' hält , welcher gegen bsp. Kondome etc. (-und somit Aids fördert , was nicht gerade nur eine kleine Infektion ist <.< ) prädigt , ist gott so fern wie wir dem Mond ....
 
Homosexualität ist kein Verbrechen, Pädophile und Päderasten sind kriminell aber nur sehr selten homosexuell veranlagt. Moralisch verwerflich ist dagegen das Leugnen einer mit 50 - 60% extremen Homosexualität der Priesterschaft ebenso wie der Versuch der RKK diese zu etwa 35% genetisch bedingte Veranlagung mitsamt dem kriminellen Handeln ihrer Priester in Folge durch intensive Gebete und moralische Indoktrinierung in Klöstern zu therapieren.

Für die RKK ist es Sünde nur an eine Untat zu denken oder ein Begehren zu empfinden, die Moralschwelle wird nach hinten verlegt. Da Gedanken und Empfindungen nie steuerbar sind, wird der Betroffene damit auf ewig in Schuldgefühle gestürzt und eine totale Abhängig von seiner Religion erzeugt, eine geradezu diabolische mentale Droge.

Dabei sind die Therapeuten der RKK wieder überwiegend homosexuell veranlagt. Das ist in der Absurdität vergleichbar mit einem Zentrum für Alkoholiker, in dem die Therapeuten mehrheitlich aktive Trinker sind und mit der Schnapsflasche in der Tasche rumlaufen.
 
Das die Institution Kirche "Regeln" aufstellte ließ sich nicht vermeiden, um die Essenz des Glaubens vor Verwässerung zu bewahren. Denn sonst entstünde schnell ein spirituelles Chaos, das nur noch durch die Phantasie begrenzt wird.

Und das wäre schlecht? Ich glaube, Jesus hat genau das gemeint, ich bin mir dessen sogar ziemlich sicher. Und die Phantasie sollte man sich schon überhaupt nicht begrenzen lassen. Denn schließlich ist es die eigene Schöpfermacht, die man damit begrenzt! ("Ich und der Vater sind eins") ;)


Der Pantheon lässt freundlich grüssen!

Schöne Grüße zurück! Meinst du den Götter-Pantheon? Davon halte ich sehr viel, und es ist auch kein Widerspruch zum Eingott-Glauben, wenn man ihn erst einmal richtig verstanden hat.

Aberrrrrrrrrrr *hust*, warum wurden die klassischen Evangelien in den Kanon der Bibel übernommen und die Apokryphen nicht? Neben vielen anderen Gründen, vor allem: Weil die frohe Botschaft lautete, dass Jesus Christus den Tod überwunden hatte! Das wurde nicht nur im spirituellen Sinn oder gar metaphorisch, sondern ganz real so verstanden.

Das glaube ich kaum, dass das das Auswahlkriterium war ...


Denn ansonsten wäre die christliche Sekte schnell in der wüsten Geschichte wieder versandet. Das eigentliche Wunder ist doch, dass es sich bei den Christen um eine religiöse Strömung handelte, die trotz allem Widerstand und Verfolgung bis heute überdauert hat.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

Ein "Wunder", das künstlich am Leben erhalten wurde und sich momentan im Tiefschlaf (im künstlichen Koma) befindet ...
 
Für mich ist Folgendes die Conclusio aus allem, was ich in der letzten Zeit beobachtet und wahrgenommen habe:


"Wer Jesus war und was er gesagt oder getan haben könnte, spielt keine große Rolle. Was in der Bibel steht, ist weitgehend unerheblich. Entscheidend ist ausschließlich, was uns glauben gemacht wird. Notfalls dogmatisch: Seit der Papst unfehlbar ist (beschlossen am 18. Juli 1870 unter Pius IX.), verkündet er ,ex cathedra' (d. h. mit höchster Lehrgewalt) dank göttlichen Beistandes ,aus sich heraus unabänderliche Entscheidungen'.
Anders gesagt: Glauben Sie es oder fühlen Sie sich nicht länger der katholischen Kirche zugehörig."

(Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)



Ich habe noch nie geglaubt, was die (meisten) Päpste von sich gegeben haben und dem jetzigen Papst glaube ich am allerwenigsten.



Liebe Grüße
 
zu diesem thema einma auf you tube oder www.watch-movies.net die ausgezeichnete dokumentation American Zeitgeist ansehen!. in dem wird mit fakten gearbeitet, erklärt wie, wo und warum religionen enstanden, sie praktisch miteinander identisch sind und astronomischen beobachtungen entspringen. wie andere auch, ist das christentum nur ein plagiat. absolut interessant und historisch bewiesen!
 
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...erklärt wie, wo und warum religionen enstanden, sie praktisch miteinander identisch sind und astronomischen beobachtungen entspringen.

Danke für die Auffrischung:)... Endlich erreicht das Wissen, wonach die Geisteswissenschaften untrennbar mit den Naturwissenschaften verbunden sind, die breite Fläche der Menschen...

welches bisher einem ausgesuchten Kreis von sich bildenden und gebildeten Menschen zugänglich war.



Mercie:)
La Dame
 
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