will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

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Und diese genannte ältere Dame meinte zum Schluß des Gespräches....diesen Gott müsste man verklagen wegen unterlassener Hilfeleistung.....und wenn muß es ein schrecklich böser Gotts ist sein!

LG:)


Ein Irrglaube, weil Gott uns den freien Willen gegeben hat, mit dem wir allerdings sehr viel Unfug anrichten, wenn man den Zustand der Erde alleine betrachtet. Gott stellt sehr, sehr viel Hilfe zur Verfügung, doch die wenigsten Menschen sind bereit sie anzunehmen, weil ihnen ihr Ego und ihre selbstsüchtigen Ziele lieber sind oder auch aus anderen Gründen ...

Um die Hilfe Gottes anzunehmen braucht es eigentlich nur zwei Dinge: Demut und Vertrauen.

Und doch sind dies große Schritte, die nicht jeder bereit ist zu gehen. Einem anderen die Schuld zuzuschieben - und sei es Gott - halte ich für wenig eigenverantwortlich und nicht besonders sinnvoll ...


Liebe Grüße
 
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Was wäre wenn die Erde ein wundervolles über-all-es liebende Wesen ist, das einverstanden war einen Körper anzunehmen damit viele Seelen die Erfahrungen machen können die sie in ihrere Evolution vorran bringt und so in der Lage sind sich Selbst zu erkennen.
Und sich dazu geteilt hat in Weiblich (Erde) und Männlich (Himmel).
:liebe1:


Das wäre sehr schön! ;)
 
Die Kirche beruft sich auf Petrus und Paulus - und nicht wirklich auf Jesus und noch weniger auf Christus :) Das ist ihr Problem. Eine andere prominente Frau, die sogar in der Bibel öfters erwähnt wurde, Maria Magdalena, wurde als Hure disqualifiziert - wobei heute (einigen) bekannt ist, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Es wäre interessant, wieviele katholische "Gläubige" dieses Urbild der Kirche, das im 6. Jahrhundert nach Christus von Papst Gregor dem Großen erfunden wurde, immer noch mit sich herumtragen. Alle Menschen sind sündig, die Frauen aber noch viel mehr usw.

Zu Maria Magdalena:


"Marias Konkurrenzsituation zu Petrus ist auch in anderen gnostischen Schriften belegt. Das Bild, das sich aufdrängt, ist das eines Mannes, der um Einfluss ringt, der auch vor übler Herabwürdigung nicht zurückschreckt, um seine Sicht der Dinge zur allein gültigen zu machen. Nimmt man die gnostischen Schriften als Maßstab, ist ihm dies gründlich misslungen: Er ist Maria in allen Belangen unterlegen, ob es jetzt um den Grad seiner Erkenntnis oder seine Nähe zum Herrn geht.

Aus katholischer Sicht sieht es gänzlich anders aus: Simon ist der Fels, auf dem die Kirche errichtet wurde."

(Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)



Dieses Bild von Petrus, eines Mannes, der nach Einfluss ringt, der auch vor übler Herabwürdigung nicht zurückschreckt, charaktisiert meiner Meinung nach auch die heutige Kirche immer noch ...


Liebe Grüße
 
"Geht also und predigt das Evangelium der Herrschaft Gottes! Legt keine Regeln fest jenseits dessen, worin ich euch unterwiesen habe, und erlasst keine Gesetze, wie es ein Gesetzgeber tut, denn dies würde euch in Fesseln legen."

(Evangelium der Maria)



Die Katholische Kirche ist nun eine Organisation, die aus lauter Regeln besteht und dadurch auch zu völliger Erstarrung gekommen ist. Die Kirche hat sich also selbst in Fesseln gelegt schon vor hunderten von Jahren ... Und es ist ihr nicht mehr möglich, sich aus eigener Kraft zu befreien.


Liebe Grüße
 
Wie war das noch einmal?
Sobald der Pfennig in den Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.
Im Prinzip ist sich die Kirche, wie andere Religionen auch, immer treu geblieben. Na wenigstens etwas!
 
unkraut vergeht nicht!
Na ob Unkraut oder Beikraut is doch eh egal ...
Wie deffiniert sich denn Un/Bei-kraut aus botanischer Sicht?
Das halte ich für floralen Rasissmus - fehlt nur noch zu proklamieren, das
dieses Teufelszeug aus dem Garten mit Stumpf und Stiel ausgerissen werden
muss. Ist die Unterteilung nicht eine individuelle Sache? Ich meine, für den
einen ist eine jede Distel schlichtweg Unkraut - ein anderer sieht an so
mancher Distel auch die schönsten Blüten ... seltsam, nicht wahr?
Unter diesem Gesichtspunkt betrachet, kann ich mich Teigabid vorbehaltslos
anschliessen ... und aus!
Über die Diskriminierung von pflanzlichen Minderheiten, wage ich mich
weiterhin aus Angst von verbalen Racheakten nicht weiter zu äussern!
Ich trau mich nichtmal mehr zu sagen, das ich auch braune Pflanzen
gerne ansehe, gell Sage?


Euer, nicht nur botanische Früchte geniessender, Ischariot
 
Was wäre wenn die Erde ein wundervolles über-all-es liebende Wesen ist, das einverstanden war einen Körper anzunehmen damit viele Seelen die Erfahrungen machen können die sie in ihrere Evolution vorran bringt und so in der Lage sind sich Selbst zu erkennen.
Und sich dazu geteilt hat in Weiblich (Erde) und Männlich (Himmel).
:liebe1:

das ist eine ausgezeichnete überleitung, Sole.

die erdeverbundenheit ist eine der möglichkeiten und nicht die geringste, neben all den anderen, etwa dem darwinismus und der natürlichen selektion, deren vertreter neuerdings um sich greifen, und wenn aus dem angriffen gegen kirchen und glaubensgemeinschaften dann ein persönlicher gewinn übrig bleibt, was soll´s, stört niemanden und jeder hat daraus ohnehin seinen positiven aspekt - in einem: gott vergelte es dir!

na und in der sozialen landschaft richtet es eigentlich auch keinen schaden an,
denn es wurde doch nur für ein wenig geistige bewegung gesorgt.

reservebildung im eigenen wohin man auch sieht,
um wenigstens das persönliche leben ein wenig zu verlängern.
ohne dabei auf die im innern des menschlichen körpers bereits eingelagerten inneren werte zu achten,
die ohne viel zutun sich entfalten können.
im rahmen einer bestimmten menschlichen körpergrösse.

verbunden mit allem was ist, das ja, aber doch ein eigener menschlicher bereich, der nur für sich sorge tragen sollte, und diesen mechanismus auch untereinander fälschlicher weise zur anwendung gebracht hatte.

während die daraus entstandenen und angegebenen lösungsversuche in einer entfernung sind, die sich ausser menschlicher reichweite befindet, und daher gerne so verwendung finden wie man es im schach gewohnt ist, und eine schützende figur vor den könig stellt. umgeachtet der tatsache, dass man sich in einem doppelschach befindet, mindestens, aus dem man sich nur befreien kann, wenn man die majestät auf ein freies feld bewegt.

was soll das sein, wenn im gletscher hoch oben auf den bergen unter schlechten witterungsbedingungen von drei alpinisten einer zu tode stürzt und nur zwei davon mittels rettungsdiensten den abstieg schaffen?
erdverbundenheit oder natürliche selektion?
oder so wie ich es angedeutet habe, gleichzeitig mehrere bedingungen die zum tragen gekommen sind?

das hat man aber schon immer mangels besserem wissen
als gott im engeren sinn bezeichnet und ganz in der nähe des menschen angesiedelt.

meiner meinung nach befindet sich der schlüssel
im erkennen einer zeitlichen überwindung von vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen ereignissen.
damit verbunden deren sinnvolle lebensgestaltende anwendung
und gleichzeitig deren flächendeckender einsatz.

beruhend auf einer lebensformung auf erden,
davon ein einzelner schritt entdeckt in der menschlichen entwicklung,
in einer natürlichen selektiven entwicklung und ein gutes stück darüber hinaus,
die sich in einer abgespaltenen form rückbezüglich auf das leben verhält,
in einer absichernden art und weise.

meinet wegen, wenn du willst dann sagst du eben "liebe" dazu, und "gott".
ist mir auch egal.


und ein :weihna1
 
was soll das sein, wenn im gletscher hoch oben auf den bergen unter schlechten witterungsbedingungen von drei alpinisten einer zu tode stürzt und nur zwei davon mittels rettungsdiensten den abstieg schaffen?
erdverbundenheit oder natürliche selektion?
oder so wie ich es angedeutet habe, gleichzeitig mehrere bedingungen die zum tragen gekommen sind?

und ein :weihna1

Also man könnte auch p.P. dazu sagen. (persönliches Pech)
:weihna1
 
Zitat von Teigabid
was soll das sein, wenn im gletscher hoch oben auf den bergen unter schlechten witterungsbedingungen von drei alpinisten einer zu tode stürzt und nur zwei davon mittels rettungsdiensten den abstieg schaffen?
erdverbundenheit oder natürliche selektion?
oder so wie ich es angedeutet habe, gleichzeitig mehrere bedingungen die zum tragen gekommen sind?

und ein :weihna1

Zitat von Sole: Also man könnte auch p.P. dazu sagen. (persönliches Pech)

:weihna1

gut, dass wir dieses beispiel nocheinmal und genauer betrachten!

es zeigt sehr schön wie unerreichbar weit bereits kleine schritte in der entwicklung für den menschen sein können.
angelehnt an die erde spricht dann auch die kirche gleich in einer persönlichen form antwortend,
für jeden in dieser form verständlich:
aus staub gemacht und zu staub zurückgekehrt.

aber auch die behauptung in einer materiellen umwelt die über die bezeichnung wettbewerb hinaus geht ist da sehr schön zu erkennen.
im handeln in einer gemeinschaft um an das ziel zu kommen.
etwas noch dramatischer wird das bild, wenn in einem wetterumschwung auch noch die zeit eine wichtige rolle zu spielen beginnt im kleinen, und sich von 3 bergsteigern plötzlich nur einer am seil herunterlassen kann, und die anderen zwei verloren sind, weil sie erfrieren.

dann bekommt zwar die natürliche selektion eine ganz andere qualität,
ohne dabei wirklich ihren wahren inhalt zum ausdruck zu bringen.
fehlt doch darin die weiterentwicklung in der gesamten art, hervorgerufen aus einer entscheidung des geistes wie wir sagen möchten, und ausgedehnt auf alle beteiligten der gleichen art.

hier ist dann eher ein hindernis im wettbewerb zu erkennen, weil doch aus überlebensgedanken im einzelnen jeder der sein möchte, der als erster am seil in die tiefe darf, und so keiner es sein wird, denn durch die kräfteraubenden rangeleien vor dem abstieg verliert der gewinner gerade so viel an energie, dass er den abstieg dann doch nicht bis zum ende schaffen kann.

dann geht es ab mit voller wucht,
hinunter in die schlucht.

nach den naturgesetzen der schwerkraft.

und ein :weihna1
 
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