will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

  • Ersteller Ersteller puenktchen
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Hallo
in den letzten zwei Jahren ließ es sich nicht vermeiden daß ich zwei Mal in einen katholischen Gottesdienst ging.
Ich fühlte mich unbehaglich (die Besucher schienen aber nett zu sein), der Pfaffe mit seiner Predigt gefiel mir nicht. Ich fühlte mich irgendwie "unterdrückt". Will die Kirche eigentlich daß die Menschen Sünder sind? Weil irgendwie scheint der Mensch ja nur schlecht zu sein.
Was wäre wenn alle Menschen päpstlicher als der Papst wären, hätte die Kirche dann ein Problem?
gruß puenktchen

Woher kommt dieses unbehagliche Gefühl in Dir denn? Hast Du es sonst auch, oder nur in der Kirche?
 
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Hallo DolphinsMind! :)

DolphinsMind schrieb:
Schön, dass es nicht-verblendete Menschen gibt, die das hier feststellen.
Verblendet? Ich habe hier schon in vielen Threads und postings die Kirche kritisiert. Was du wahrscheinlich nicht wissen kannst, weil ich hier ein wenig länger schreibe. Was mich stört an solchen "Diskussionen" ist eine stereotypisierte Verurteilung, in denen schnell ein einseitiges oder verzerrtes Bild gezeichnet wird. Dann kommen Argumente, die aber meist auf einem Halbwissen beruhen. Gerne bemüht: die Bibel. Kaum einer der sich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinander gesetzt hat.

DolphinsMind schrieb:
Die Kirche, die ich meine, schon, jedenfalls in ihrem jetzigen Zustand. Und damit möchte ich diese Diskussion auch beenden. War einmal zu viel für meine Geschmack.
Du ziehst dich beleidigt in dein Schneckenhaus zurück? Warum? Nur weil ich es wage neben den unzähligen Threads, die im Augenblick zum Thema "Kirche" eröffnet wurden und in denen unisono die bösi böse Kirche verteufelt wird, zu versuchen eine Gegenposition einzunehmen?

Schau dich doch mal im Forum um! Beinahe jeder Thread zum Thema "Kirche" dreht sich nur um die Themen Hexenverbrennung, Kreuzzüge, Patriarchat, etc. Oder der (katholische) Glaube von anderen Menschen wird ohne Rücksicht auf Verluste durch den Dreck gezogen. Aber wehe man versucht mal dagegen zu argumentieren, dann wird man sehr schnell in eine Schublade gesteckt und mit Begriffen belegt wie "Schwarzrock" oder es wird gar unterstellt man würde die "Nazikeule" herausholen. Was macht euch denn moralisch zu besseren Menschen als "die" bösen Katholiken?

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

PS: Liebe DolphinsMind, ein Wort in eigener Sache: Ich bin Demokrat und möchte mich ganz wertfrei zu diesem Thema unterhalten. Ganz im Sinne der buddhistischen Tradition nehme ich hin und wieder in Diskussionen auch mal eine andere Position ein, um die Gegenseite kennen zu lernen. Wenn ich dich beleidigt oder verletzt haben sollte, dann bitte ich dich um Entschuldigung. Denn eigentlich habe ich mich bisher sehr gerne mit dir unterhalten! ;)
 
Ist nicht vieles absurd in den Religionen heutzutage....wie sie sich gestalten und dieser Jesus in verschiedenen Sichtweisen dargestellt wird!
Wenn überhaupt kann es nur eine geben und Gott auch Jesus hat bis heute noch nie Einspruch erhoben in diesem Wirrwarr....warum weil diese beiden nicht existieren?
Jesus hat seine Apostel auserwählt und schon zur damaligen Zeit wird die Sünde erwähnt weil einer in verraten hat...und damit reiht es sich ins Hauptthema hier ein der Mensch ein ewiger Sünder so lange er lebt....!
Die Kirche füttert den Menschen mit einem scheinheiligen Lächeln aus einer Hand....die andere Hand entreißt ihm schnell diese Schüssel wieder....den die Kirche duldet keinen Widerspruch!
Jesus kennen viele Menschen durch ein Bildnis.... ja sogar durch Begegnungen nur Gott bleibt der große Unbekannte!

LG

hallo TIGERMAUS! ;)

ich denke im glauben, am beispiel des christlichentums, da ist viel davon abhängig was der mensch kann, und was von "draussen" herein kommt.
damit meine ich etwa ein grossartiges mathematisches agieren oder auch ein fröhliches schaffendes musizieren als vergleich, wenn sich bestimmte techniken im menschlichen körper entfalten. in der nähe des glaubens kann man sich das zum beispiel in einem sensitiven verhalten vorstellen. dieser weg ist noch relativ einfach, er lässt sich messen und nachweisen, und mit dem kann man umgehen.
etwas ganz anderes ist es aber dann, wenn sich etwas fremdartiges in einer art kommunikation bemerkbar macht, und das in einer konzentrierten und kompakten form zum ausdruck kommt, was man sich selbst niemals in dieser art zum geistigen verzehr vorsetzen würde.

abgesehen davon, dass es diese beiden richtungen gibt, tun sich da aber weite felder auf, in denen immer wieder zweifel und bedenken auftauchen und die echtheit, oder das phantastische daran auf die probe gestellt wissen wollen.

ist nun schon das vorsichtige herangehen in einem selbst geweckt, dann kommen noch die fälschungen dazu, die mit einem gleichen oder ähnlichen ergebnis aufwarten möchten, in denen man dann entweder wiederholungen von wirklilchkeiten sehen kann, oder eben nur phantasien, die noch auf die verwirklichung warten.

der drang zur konservierung wenn man einmal ein solches ereignis der einen oder anderen art dingfest gemacht hat und das ewige festhalten daran, ist aus meiner sicht nur all zu verständlich in einem der vielen glaubensbereiche.

besonders aus dem umstand heraus, dass nicht jeder von uns gleichauf sensitiv ist wie der andere, und mit einem kontakt von "aussen" ist die zahl der erfolgreichen begebenheiten noch geringer ausgefallen.

mein herangehen an eine glaubensrichtung entwickelt sich nicht so, dass ich mich von einem positiven wunschdenken für meine person tragen lasse, oder mich nur rein sachlich mit geschichtlichen daten beschäftigen möche um dann sagen zu können, ich habe es immer gewusst, das ist auch nur ein mensch wie du und ich, sondern hier möchte ich betonen meine gedankenwelt befindet sich in der mitte, dort wo sich auf einer geschichtlichen vergangenheit in der person und in der umgebung seiner zeit, das entwickeln und formen konnte, was zu beginn und in den vielfachen formen entstanden ist.

so wage ich es heute schon zu behaupten, das christentum wird nicht davon abhängig sein, ob die kernaussage der auferstehungslehre nach der kreuzigung sich als real und unumstösslich weiterhin behaupten lässt, oder dass es im menschlichen leben am wichtigsten ist sich der nächstenliebe zu ergeben, sondern von wesentlich grösserer bedeutung in der bewertung wird das verhältnis des nazaräners zu seinem leiblichen vater sein, allein aus biologischen gesichtspunkten heraus, und wie sich diese beziehung auf das leben und die glaubenssituation ausgewirkt hat.

aus dem judentum heraus!

so bringt uns etwa das wahre historische bild von der gestalt des nazaräners keinen schritt weiter. bestenfalls lassen sich einige abschnitte in den schriften richtig bewerten, viel mehr aber nicht.
obwohl gerade solche werte von "draussen" stammen dürften, war doch niemand von uns dabei, um eine solche bewertung aus sich selbst zu wagen, in der linearen geschichte der menschen.
etwas anders sieht es aus, wenn man an hand der schriftlichen aufzeichnungen im sensitiven eigenen bereich schlüssig auf die existenz eines sohnes des nazaräners kommt, sozusagen auf einen nazaräner den älteren, und einen nazaräner den jüngeren.

denn es hat sich doch alles, wie sehr oft betont und immer wieder wiederholt,
alles im natürlichen rahmen und ohne sünde ereignet.

dass man erst nach plus/minus sechs jahren eine direkte seelische kontaktaufnahme in unser leben für möglich halten darf, darauf möchte ich hier gar nicht erst ausführlich wiederholend zu sprechen kommen ...

... und nicht wie einige uns glauben machen wollen, nach sechs tagen, sechs wochen oder sechs monaten!


und ein :kuesse:
 
PS: Liebe DolphinsMind, ein Wort in eigener Sache: Ich bin Demokrat und möchte mich ganz wertfrei zu diesem Thema unterhalten. Ganz im Sinne der buddhistischen Tradition nehme ich hin und wieder in Diskussionen auch mal eine andere Position ein, um die Gegenseite kennen zu lernen. Wenn ich dich beleidigt oder verletzt haben sollte, dann bitte ich dich um Entschuldigung. Denn eigentlich habe ich mich bisher sehr gerne mit dir unterhalten! ;)


Ich akzeptiere deine Entschuldigung. Ich entschuldige mich wiederum dafür, dass ich dich indirekt als "verblendet" bezeichnet habe. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier keineswegs Stereotypen vorbringe, sondern das mein Wissen auf direkter Erkenntnis und Wahrnehmung beruht - dies ist der traditionelle Weg der Mystiker - und einer davon war Jesus Christus selbst.

Ich wollte aus dem Thema ja eigentlich aussteigen, wurde aber wieder hierher geführt. Und zwar habe ich folgendes Zitat gefunden, das gut verdeutlicht auf was ich hinaus will:


"Erlösende Erkenntnis braucht keine Priester, keine Kirchen und keine Hochämter.

Das schlimmste Vergehen aus der Sicht der Institution Kirche begeht das Thomasevangelium damit, diese nicht einmal der Erwähnung wert zu finden. Nach dem Verständnis des apokryphen Textes ist der Mensch selbst göttlichen Ursprungs, jedoch unwissend, und kann daher durch das Verständnis einer esoterischen Weisheitslehre zur erlösenden Erkenntnis gelangen - indem er Gott in sich und auf Erden findet."

(Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)



Das Buch versorgt übrigens mit sehr guten Hintergrundinformationen, das einzige, was ein wenig stört, ist der manchmal sarkastische Stil des Autors - darüber kann man aber hinwegsehen ...



Liebe Grüße
 
Ich akzeptiere deine Entschuldigung. Ich entschuldige mich wiederum dafür, dass ich dich indirekt als "verblendet" bezeichnet habe. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier keineswegs Stereotypen vorbringe, sondern das mein Wissen auf direkter Erkenntnis und Wahrnehmung beruht - dies ist der traditionelle Weg der Mystiker - und einer davon war Jesus Christus selbst.


Liebe Grüße



Das ist aber schön zu lesen, wen zwei Männer, von dieser geistigen Qualität zusammen finden und die Größe haben sich zu endschuldigen.
es ist einfach wunderbar das es auch so was noch gibt. Danke ihr beiden.

Liebe Grüße Maud
 
Hallo Teigabid !

Ich gebe zu, ich musste Deine Ausführungen nicht nur 1 x lesen, um sie besser zu verstehen oder gar bewerten zu können, nein ich habe mich einlesen müssen. Meine schreibweise wird etwas einfacher und klarer rüberkommen. Mich interessiert immer zuerst der Mensch, der dahintersteht und ich versuche zwischen den Zeilen zu lesen. Zum Thema denke ich, wir werden uns immer im Kreise drehen. Du hast es angesprochen. Schwacher, starker oder gar kein Glaube an das Christentum, an Gott, an die Bibel und die Menschheit.
Was ist an der biblischen Geschichte wahr und was erfunden und was dazugereimt.
Diese Frage stelle sich mir schon seit dem 5. Lebensjahr und bis heute hab ich noch niemanden getroffen, der darüber BESCHEID weiss und zwar so, dass es mir lückenlos verständlich ist. Alles - bis zum heutigen Tage "Theorien".
Für mich ist der Kern im Menschen wichtig. Sind die 10 Gebote Gottes Erfindung oder die ersten Gesetzgebungen von irgendwelchen ausgefuchsten Obrigkeiten -, von denen heute noch sooo viele herumlaufen ?
Das alte und neue Testament stellt Überlieferungen dar, die immer wieder weitergereicht wurden. Wir Menschen wollen immer alles genau wissen und jede Religionsgemeinschaft
meint, sie hätte den besseren Glauben oder besseren Gott. Es wird immer Gut und Böse,
Lüge und Wahrheit, Nächstenliebe und Hass geben. Ich denke das schlimmste Wesen ist der Mensch. Wir haben uns die Erde wirklich untertan gemacht. Das Ergebnis sieht man
in allen Bereichen. Klima, Gesellschaft, Werte, -- alles hat der Mensch sich zu nutzen gemacht und ich denke Gott, als Schöpfer, (in welcher Gestalt auch immer) - ist mit vielem nicht einverstanden. Hat er nicht schon einmal versucht mit der Arche Noah etwas zu retten, (wenn es denn mal stimmt)! Die Menschen sind so dumm und wachen erst auf, wenn es zu spät ist. Nimm unseren Glauben, nimm unsere Politik, unsere abartigen Konkurrenz-Wettläufe mit anderen Staaten, jahrelangen Aufrüstungen; Kranke Länder, die nicht genug davon bekommen sich zu bekriegen,auszumerzen / und egal noch was und das in diesem Jahrhundert. Der Mensch hat bis heute gewirkt und verwirkt. Alles hat sich weiterentwickelt - nur die Kirche nicht. Wie kann man die Messen noch immer so abhalten, dass die Kinder gelangweilt in den Bänken sitzen und hoffen - es geht bald vorbei. Das durfte ich auch schon erfahren - vor 45 Jahren. Nichts hat sich geändert. Gewünscht habe ich es mir damals schon. Ich habe in den letzten Jahren mit sehr vielen Priestern zu tun gehabt und konnte auch hinter die Fassaden schauen. Menschen, mit mehr Schwächen als Stärken, die uns jahrein - jahraus die Predigten zu bestimmten Anlässen offerieren, ohne unsere täglichen Probleme oder Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ist diese Welt wieder zu retten. Wie gross muss diesesmal die Arche gebaut werden / und wer darf mit ?
 
Liebe Sole, sei gegrüßt! :)

Liebe Toffifee,
dieses alles konnte und kann geschehen weil dem Menschen von Geburt an erzählt wird er ist ein Sünder und fern von Gott und er müsste etwas ganz besonders erfüllen um überhaupt in seine Nähe kommen zu dürfen.
Lieber Toffifee... ich bin ein böser Katholik und (natürlich) ein Mann! Aber es ist nett, dass du auch meinen weiblichen Anteil zur Kenntnis nimmst. ;)

Du meinst also man könnte die Verbrechensrate verringern, wenn man bloß eine neue Religion oder Ideologie im Unterricht thematisiert? :)

Sole schrieb:
Der Mensch braucht aber nichts besonderes erfüllen, er ist von Natur aus Göttlich.
Ja, jeder Mensch wird von Gott geliebt und er muss für diese Liebe nichts tun. Jeder Mensch hat Buddha-Natur! :)

Sole schrieb:
Wenn der Mensch nicht beschnitten worden wäre, würde er sich seine Göttlichkeit immer noch bewusst sein und in seinem göttlichen Reichtum leben, er würde garnicht auf die Idee kommen etwas von einem Anderen haben zu wollen oder ihm irgendwelche Schmerzen zufügen.
OK. :) Weisst du warum ich das nicht glauben kann? Weil es im Widerspruch zur Maslowschen Bedürfnispyramide steht. ;)

sole schrieb:
Schließlich wurde der Mensch ja nach dem Ebenbild Gottes erschaffen, was also sollte schlecht an ihm sein ausser es wird ihm eingeredet das er schlecht ist.
Die Freiheit des einen wird begrenzt durch die Freiheit des anderen: schon haben wir den Salat!

Der Mensch an und für sich ist ebenso wie ein Tier nicht wertlos oder unnütz respektive gut oder böse! (Btw das Thema Erbünde sehe ich auch ein wenig differenzierter. ;) )

sole schrieb:
Eine Theorie hat nie Grenzen, einer erzählt etwas (z.B. das der Mensch schlecht und gewaltätig ist) der Andere glaubt es und trägt es weiter bis genug Menschen zusammen sind die es glauben und schon wird es ihre Realität.
Du vergisst die Biologie: Ein Organismus muss aggressiv genug sein, um sich in einer lebensfeindlichen Welt zu behaupten, aber auch "sozial" genug, um darin überleben zu können!

Aggressionen sind eine Tribut an die Evolution. Die Entstehung und Vermeidung sind ein Thema der Gewaltforschung in der Psycholgie und ein großes Thema in der Pädagogik.

Aber, ja du hast auch Recht: Mit Gedanken erschafft man sich eine Realität. Man kann für sich beschliessen, dass das Glas halbvoll oder halbleer sei; dass man sich irgendwie traurig oder doch glücklich fühlt.

sole schrieb:
Was meinst du wofür das Fernsehn genutzt wird. (Das nur am Rande)
Stichwort: Bowling for Columbine. Ok, lass ich als Argument gelten. :)

sole schrieb:
Was würde geschehen wenn jeder seine Göttlichkeit annimmt und sie lebt würdest du dann immer noch sagen der Mensch ist ein Sünder?
Vielleicht benutzen wir den Begriff Sünde auch unterschiedlich. Für mich ist eine Sünde im engsten Sinn gleichzusetzen mit einem Verbrechen wie beispielsweise Mord. Im weiteren Sinn kommen wir da über die zehn Gebote bis hin zu dem, was beispielsweise die Kirche noch als Sünde definiert.

sole schrieb:
Jeder trägt Selbstverantwortung für sich, seine Gedanken und Gefühle jeder erschafft damit seine Welt und kein Anderer kann es für einen tun aber wenn einem das was man selbst erschaffen hat nicht gefällt, gibt man gerne dem Anderen die Schuld dafür überhaupt wenn man garnicht weiss das man es selbst erschaffen hat weil man vergessen hat wie man funktioniert oder warum man überhaupt da ist.
:)

Sole schrieb:
Und so ist dann der Andere der Böse der Sünder der Schuldige über den man richten muss.
Es gibt einen Unterschied zwischen Subjekt und Objekt. Ist etwas nur aus meiner subjektiven Sicht falsch oder möglicherweise doch objektiv? Bei einem Mörder fällt es da (einfacher) ein Urteil zu fällen.

Sole schrieb:
Ich denke aufwachen ist angebracht dann erlösen wir die Welt von der Schuld.
Dann erlösen wir den Nächsten von seiner Schuld.
Aber vielleicht haben wir uns selbst beschnitten um das alles zu erfahren auch den Frust darüber.
Und wenn man genug erfahren hat, sammelt man sich wieder ein und geht nach Hause so wie viele es jetzt tun.
Ein Weckruf an alle Menschen oder nur an die "Kirchen"? Ist der Mensch und das Staatswesen nicht doch ein wenig komplizierter? Warum brauchten wir Europäer solange um die Demokratie zu finden? Obwohl Jesus Christus und andere Persönlichkeiten schon vor 2000Jahren die Welt "besucht" haben, gibt es dennoch Mord und Totschlag?!

Wusstest du, dass es genetisch festgelegt ist, ob ein Mensch spirituell wird oder nicht?

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
Sei gegrüßt! :)

Ich akzeptiere deine Entschuldigung. Ich entschuldige mich wiederum dafür, dass ich dich indirekt als "verblendet" bezeichnet habe. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier keineswegs Stereotypen vorbringe, sondern das mein Wissen auf direkter Erkenntnis und Wahrnehmung beruht - dies ist der traditionelle Weg der Mystiker - und einer davon war Jesus Christus selbst.
:)

DolphinsMind schrieb:
Ich wollte aus dem Thema ja eigentlich aussteigen, wurde aber wieder hierher geführt. Und zwar habe ich folgendes Zitat gefunden, das gut verdeutlicht auf was ich hinaus will:

"Erlösende Erkenntnis braucht keine Priester, keine Kirchen und keine Hochämter.

Das schlimmste Vergehen aus der Sicht der Institution Kirche begeht das Thomasevangelium damit, diese nicht einmal der Erwähnung wert zu finden. Nach dem Verständnis des apokryphen Textes ist der Mensch selbst göttlichen Ursprungs, jedoch unwissend, und kann daher durch das Verständnis einer esoterischen Weisheitslehre zur erlösenden Erkenntnis gelangen - indem er Gott in sich und auf Erden findet."

(Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)
Kurz: Gnosis. :)

Habe allerdings mit der Gnosis so meine Probleme, weil ich nach meiner Erkenntnis zu dem Schluß gekommen bin, das man noch nicht einmal dieses Wissen zwingend besitzen muss, um erlöst zu werden. (Stichwort: Sola fide.) Man braucht für Gottes Liebe nichts zu tun! Sie ist ein Geschenk.

"Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden. Spalte ein Stück Holz und ich bin da." :)

Liebe Dolphins Mind, ich bin selbst ein Anhänger des christlichen Mystizismus und habe die Apokryphen gerne gelesen!. ;) Gehe aber dort meinen eigenen Zen-Weg. :)

Alles Gute für dich! :umarmen:

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
Schau dich doch mal im Forum um! Beinahe jeder Thread zum Thema "Kirche" dreht sich nur um die Themen Hexenverbrennung, Kreuzzüge, Patriarchat, etc. Oder der (katholische) Glaube von anderen Menschen wird ohne Rücksicht auf Verluste durch den Dreck gezogen. Aber wehe man versucht mal dagegen zu argumentieren, dann wird man sehr schnell in eine Schublade gesteckt und mit Begriffen belegt wie "Schwarzrock" oder es wird gar unterstellt man würde die "Nazikeule" herausholen. Was macht euch denn moralisch zu besseren Menschen als "die" bösen Katholiken?

Shalom... mein Kibbuz brennt nicht...es war nur der Dornbusch :D


Werter Toffifee:)... es gibt keine besseren oder schlechteren Menschen...
einerlei, welcher Religion oder keiner sie anhangen mögen, welcher Hautfarbe sie seien,
wo immer sie herkommen mögen...

Was mich am Machtmißbrauch stört, ist der Machtmißbrauch an sich... von wem auch immer begangen. Das betrifft ja nicht nur die Institution Kirche allein. Sie ist eine von vielen.

Ein Gutes sehe ich an mißbräuchlicher Verwendung von Macht: Sie schult den Menschen, seinen Willen, seine Macht, die Entwicklung seines Ethos', des Zusammenstehens in einer Gemeinschaft. Ich verstehe sie bisweilen sogar als Unterstützung zur Selbstliebe und Nächstenliebe, ja bis zur Feindesliebe. (Wenn man einen Machtmißbraucher denn als 'Feind' bezeichnen möchte.)


Immer mehr sehe ich die Institution Kirche (mit ihrem Tun als Grundgesamtes) als einen nicht unwesentlichen Trainingspartner auf dem Schulungsplaneten Erde an...



Mercie:)
La Dame
 
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Liebe Sole, sei gegrüßt! :)

Lieber Toffifee... ich bin ein böser Katholik und (natürlich) ein Mann! Aber es ist nett, dass du auch meinen weiblichen Anteil zur Kenntnis nimmst. ;)

Sorry, als ich *Liebe* geschrieben hatte kam der Gedanke das du ein Mann bist, ich konnte es aber nirgens erkennen und richtete mich einfach nach den Namen *Toffifee* dachte könnte eine Frau sein die diesen Namen wählt wenn nicht werde ich bestimmt aufgeklärt.:)
Du meinst also man könnte die Verbrechensrate verringern, wenn man bloß eine neue Religion oder Ideologie im Unterricht thematisiert?
Wieso siehst du eigentlich immer nur die Rollen die die Menschen spielen und nicht den Menschen selbst?
Unser Leben ist wie ein Film, wir spielen nur Rollen, morgen können wir schon eine ganz andere spielen.
Heute bist du vielleicht der Richter und morgen schon der Mörder.
Wichtig ist allein zu wissen das wir nur Rollen spielen die uns nicht wirklich berühren.
Ein Zitat aus dem Buch *Ein Kurs in Wundern*
Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.
Darin liegt der Friede Gottes.
OK. Weisst du warum ich das nicht glauben kann? Weil es im Widerspruch zur Maslowschen Bedürfnispyramide steht.
:D Brauchst du auch nicht glauben, du brauchst nichts glauben.
Wenn du an dieser Bedürfnispyramide glaubst ist es auch gut, wie heisst es doch, es gschieht nach unseren Glauben, oder so ähnlich.
Ich meine geistig beschnitten und da kann so eine Pyramide durchaus bei rauskommen.:D
Die Freiheit des einen wird begrenzt durch die Freiheit des anderen: schon haben wir den Salat!
Wahre Freiheit kann man nicht begrenzen und begrenzt nicht.
Der Mensch an und für sich ist ebenso wie ein Tier nicht wertlos oder unnütz respektive gut oder böse! (Btw das Thema Erbünde sehe ich auch ein wenig differenzierter. )
Ah ich nehme an du hast viel in der Bibel gelesen und sie dir auch noch von Leuten die Gott garnicht kennen geschweige denn lieben erklären lassen.
Sie geben dann immer diese Aussage zum Besten wie du .
Sehr menschfeindlich und verachtend.
Ich verstehe nicht warum geglaubt wird das Gott so abfällig von dem Menschen denken könnte da er doch alles als sehr gut befunden hat was er erschaffen hat.
Vielleicht benutzen wir den Begriff Sünde auch unterschiedlich. Für mich ist eine Sünde im engsten Sinn gleichzusetzen mit einem Verbrechen wie beispielsweise Mord. Im weiteren Sinn kommen wir da über die zehn Gebote bis hin zu dem, was beispielsweise die Kirche noch als Sünde definiert
Das denke ich auch.
Nun Adam und Eva haben gesündigt weil sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben.
Sünde ist in Gut und Böse zu unterteilen.
Sünde ist ein Teil von Gott Schöpfung zu verwerfen und sich für einen anderen Teil zu entscheiden und Ihn nicht ganz anzunehmen.
Sünde ist Gott in Gut und Böse zu beurteilen.
Sünde ist der Fall aus der Einheit.
Jesus lebt in Einheit, Luzifer lebt in Dualität.
Es gibt einen Unterschied zwischen Subjekt und Objekt. Ist etwas nur aus meiner subjektiven Sicht falsch oder möglicherweise doch objektiv? Bei einem Mörder fällt es da (einfacher) ein Urteil zu fällen.
Wir nehmen alles nur subjektiv wahr auch wenn wir es objektiv sehen.
Wir können das Gleiche sehen es aber doch anders beschreiben weil wir es subjektiv anders wahrnehmen als der Andere.
Ein Weckruf an alle Menschen oder nur an die "Kirchen"?
An alle Menschen, die Kirche hat nur Macht weil die Menschen schlafen.
Ihre Aufgabe war es ja mal den Menschen aufzuwecken aber die Verführung der Macht war wohl doch zu gross.
Naja viele der meisten Kirchenmänner oder Frauen in der heutigen Zeit schlafen ja selbst.
Sie richten sich nur nach dem geschriebenen Wort dass das selbst denken ersetzt und die, die erwacht sind werden aus der Kirche rausgeschmissen, sie passen nicht mehr in ihr System und sind zudem noch sehr gefährlich, könnten sie doch die Wahrheit sagen und somit wäre der Gott den sie anbeten verschwunden.
Stell dir mal die Katastrophe vor die ausbrechen würde.
Wie würden die Menschen reagieren wenn sie erfahren das sie Jahrhunderte lang belogen wurden?
Wusstest du, dass es genetisch festgelegt ist, ob ein Mensch spirituell wird oder nicht?
Tschuldige aber jetzt muss ich doch etwas lachen.
Wusstest du das es nur Spiritualität gibt, die Materie ist das Wunder.

Lieber Toffifee, frage Gott nach der Wahrheit Er wird sie dir sagen.
Aber vertraue Ihm auch und denke nicht das der Teufel dir etwas ins Ohr flüstert wenn du etwas zu hören bekommst was nicht in der Bibel steht.
Viele Gottesgläubige vertrauen ja nicht Gott sondern dem Teufel aber ist ja auch kein Wunder, Gott kennen sie nicht aber den Teufel sehr gut.
Sie sehen ja alles durch seine Augen.
Alles Liebe dir.
Sole
:liebe1:
 
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