will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

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liebe Dolphins Mind,




Ich akzeptiere deine Entschuldigung. Ich entschuldige mich wiederum dafür, dass ich dich indirekt als "verblendet" bezeichnet habe. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier keineswegs Stereotypen vorbringe, sondern das mein Wissen auf direkter Erkenntnis und Wahrnehmung beruht - dies ist der traditionelle Weg der Mystiker - und einer davon war Jesus Christus selbst.

der Weg der Mystik ist der Weg der Liebe
den auch ich gehe
"Erlösende Erkenntnis braucht keine Priester, keine Kirchen und keine Hochämter.

Das schlimmste Vergehen aus der Sicht der Institution Kirche begeht das Thomasevangelium damit, diese nicht einmal der Erwähnung wert zu finden. Nach dem Verständnis des apokryphen Textes ist der Mensch selbst göttlichen Ursprungs, jedoch unwissend, und kann daher durch das Verständnis einer esoterischen Weisheitslehre zur erlösenden Erkenntnis gelangen - indem er Gott in sich und auf Erden findet."

(Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)


ja, darum geht es wohl
Gott hier auf Erden zu finden
das ist dann jene Freiheit
Gott in sich selbst zu finden

die Ganze Suche hat ein Ende
was keineswegs Stillstand bedeutet




Ali:liebe1:
 
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ja, darum geht es wohl
Gott hier auf Erden zu finden
das ist dann jene Freiheit
Gott in sich selbst zu finden

die Ganze Suche hat ein Ende
was keineswegs Stillstand bedeutet



Liebe Ali,

dieser Satz geht mitten in mein Herz hinein. Die Akzeptanz, das wir selbst Gott sind und somit eben SIND sollte das Ziel der Kirche werden. Was es in der Kirche bräuchte, wären Revolutionäre, die auf Liebe, Licht und innere Wahrheit setzen und Priester, die es sich selbst erlauben zu SEIN.

MENSCH sein mit allem was dazugehört, das ist für mich die Basis, um überhaupt die Lehre Jesu weitergeben zu können. Auch Jesus ist MENSCH geworden - und dazu gehört auch das, was es ausmacht Mensch zu SEIN.

Luna
 
Kurz: Gnosis. :)

Habe allerdings mit der Gnosis so meine Probleme, weil ich nach meiner Erkenntnis zu dem Schluß gekommen bin, das man noch nicht einmal dieses Wissen zwingend besitzen muss, um erlöst zu werden. (Stichwort: Sola fide.) Man braucht für Gottes Liebe nichts zu tun! Sie ist ein Geschenk.

"Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden. Spalte ein Stück Holz und ich bin da." :)

Liebe Dolphins Mind, ich bin selbst ein Anhänger des christlichen Mystizismus und habe die Apokryphen gerne gelesen!. ;) Gehe aber dort meinen eigenen Zen-Weg. :)

Alles Gute für dich! :umarmen:

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee



Mir ist es wichtig festzuhalten, dass ich kein Gnostiker bin, weil ich mir hier auch ein Urteil bilden kann und sowohl die Vorteile, als aber auch die Nachteile sehe (z. B. die Ablehnung des Menschseins und der Körperlichkeit von Jesus Christus).

(Zumindest teilweise) Ganz in deinem Sinne möchte ich mit diesem Zitat schließen:

"Das Heil, die (Selbst-)Erlösung, ist also bereits immer und überall gegenwärtig, man muss es nur noch wahrzunehmen imstande sein. Was trotz der Allgegenwart nicht einfach ist: ,(...) das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.'
Von einer Institution Kirche oder einem Gemeindebegriff ist nirgends die Rede - jeder ist für sich selbst und das Erreichen oder Nicht-Erreichen eines höheren spirituellen Zieles verantwortlich. Auch spricht das Thomasevangelium mit keinem Wort von zwei der umstrittensten Themen christlichen Glaubens: der jungfräulichen Geburt und der Auferstehung.
Mit einer solchen Auffassung ist kein (Kirchen-) Staat zu machen. Diese Lehre begründet keine hierarchische Ordnung und schon gar keine patriachalische Ordnung. Im Gegenteil: Jeder ist aufgerufen, selbst zu denken. Eine unbequeme Einstellung, die jedem eine Menge Verantwortung aufbürdet."

(Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)



"(...) jeder ist für sich selbst und das Erreichen oder Nicht-Erreichen eines höheren spirituellen Zieles verantwortlich."

Hierin sehe ich allerdings ein Hauptproblem der heutigen Esoterik, da dadurch auf das Miteinander vergessen wird. Man kann also durchaus sagen, dass ein großteil der heutigen Esoterik gnostische Züge trägt - mit ihren Vorteilen, aber auch mit ihren Nachteilen.

Ganz klar ist für mich, dass die "jungfräuliche Geburt" immer nur im geistigen, spirituellen Sinn gemeint war, und auch Jesus selbst sprach fast immer von geistigen, spirituellen Dingen und wurde deshalb auch oft missverstanden, da die Menschen (fast) von jeher schon eher materiell orientiert waren.


Liebe Grüße
 
:) Chère la dame,

Shalom... mein Kibbuz brennt nicht...es war nur der Dornbusch :D
*räusper* :D

LaDame schrieb:
Werter Toffifee:)... es gibt keine besseren oder schlechteren Menschen...
einerlei, welcher Religion oder keiner sie anhangen mögen, welcher Hautfarbe sie seien, wo immer sie herkommen mögen...

Was mich am Machtmißbrauch stört, ist der Machtmißbrauch an sich... von wem auch immer begangen. Das betrifft ja nicht nur die Institution Kirche allein. Sie ist eine von vielen.

Ein Gutes sehe ich an mißbräuchlicher Verwendung von Macht: Sie schult den Menschen, seinen Willen, seine Macht, die Entwicklung seines Ethos', des Zusammenstehens in einer Gemeinschaft. Ich verstehe sie bisweilen sogar als Unterstützung zur Selbstliebe und Nächstenliebe, ja bis zur Feindesliebe. (Wenn man einen Machtmißbraucher denn als 'Feind' bezeichnen möchte.)


Immer mehr sehe ich die Institution Kirche (mit ihrem Tun als Grundgesamtes) als einen nicht unwesentlichen Trainingspartner auf dem Schulungsplaneten Erde an...
Ja, absolut!!! :)

Die Frage wie man sich vor Machtmissbrauch am besten schützen kann, liegt in der Auseinandersetzung mit Geschichte und im Umgang mit derselben. Der Schlüssel liegt darin aus Fehlern lernen zu können und Erinnerung in einem kollektiven Bewusstsein lebendig zu halten. Dies ist beispielsweise ein Grund warum ich nicht möchte das die Institution Kirche abgeschafft wird. Eine neue "Institution" würde sich den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft genauso stellen müssen und wieder andere oder ähnliche Fehler begehen.

Warum überhaupt Institution? Typisch menschlich: wahrscheinlich eine Frage des Organisationsbedürfnisses.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
ja, darum geht es wohl
Gott hier auf Erden zu finden
das ist dann jene Freiheit
Gott in sich selbst zu finden

die Ganze Suche hat ein Ende
was keineswegs Stillstand bedeutet



Liebe Ali,

dieser Satz geht mitten in mein Herz hinein. Die Akzeptanz, das wir selbst Gott sind und somit eben SIND sollte das Ziel der Kirche werden. Was es in der Kirche bräuchte, wären Revolutionäre, die auf Liebe, Licht und innere Wahrheit setzen und Priester, die es sich selbst erlauben zu SEIN.

MENSCH sein mit allem was dazugehört, das ist für mich die Basis, um überhaupt die Lehre Jesu weitergeben zu können. Auch Jesus ist MENSCH geworden - und dazu gehört auch das, was es ausmacht Mensch zu SEIN.

Luna





liebe Luna,

schön, dich einmal wieder zu lesen:kiss4:



Meine Gedanken kehren weit in die Jahrtausende zurück
in jene Tage der Karawanen als der kostbare Weihrauch vom Yemen und vom Oman,
nach Palästina gebracht wurden
Weihrauch der seit ewigen Zeiten dir zur Ehren von den Priestern verbrannt wird
der hinaufsteigt zusammen mit den Gebeten, den heiligen Gesängen und Psalmen

Dass wir auch Schöpfer sind, ist ein Quantensprung in unserer Evolution des Bewusstseins Unsere Gedanken sind Gebete und sie steigen wie Weihrauch zum Himmel empor
Endlich können wir uns unsere Welt bewusst erschaffen, als Ausdruck des göttlichen Willens
in völliger Reinheit kommen unsere Wünsche zum Ausdruck, sich selbst zu erkennen.
Du hast uns ermächtigt Verantwortung zu übernehmen und in deinem Willen zu handeln
Wir Menschen sind jetzt zu jenen heiligen Priestern von damals geworden
Unsere Gedanken sind Kräfte, das lebendige Wort
ich höre es aus meinem Herzen hervorquellen
das Wort dass alles erschuf
seit Urbeginn war das Wort
schon vor uns war das Wort
vor den Zeiten der Zeiten war das Wort und wird immer sein!

So mag der neue Tag beginnen
er ist ein Augenblick im Strom der Zeit
aber für mich ist er nicht klein
so wie du auch letztendlich nicht klein bist, lieber Gott
so ist ein Tag in meinem Leben groβ und voller Bedeutsamkeiten
angefüllt mit deinen Gaben und dem Gesang der Vögel
die sich um nichts sorgen, so wie auch ich es tue
denn ich weiβ es: „Der Herr ist mein Hirte!“

aus: "Der kleine Mann" v Ali



Ali
:liebe1:
 




liebe Luna,

schön, dich einmal wieder zu lesen:kiss4:



Meine Gedanken kehren weit in die Jahrtausende zurück
in jene Tage der Karawanen als der kostbare Weihrauch vom Yemen und vom Oman,
nach Palästina gebracht wurden
Weihrauch der seit ewigen Zeiten dir zur Ehren von den Priestern verbrannt wird
der hinaufsteigt zusammen mit den Gebeten, den heiligen Gesängen und Psalmen

Dass wir auch Schöpfer sind, ist ein Quantensprung in unserer Evolution des Bewusstseins Unsere Gedanken sind Gebete und sie steigen wie Weihrauch zum Himmel empor
Endlich können wir uns unsere Welt bewusst erschaffen, als Ausdruck des göttlichen Willens
in völliger Reinheit kommen unsere Wünsche zum Ausdruck, sich selbst zu erkennen.
Du hast uns ermächtigt Verantwortung zu übernehmen und in deinem Willen zu handeln
Wir Menschen sind jetzt zu jenen heiligen Priestern von damals geworden
Unsere Gedanken sind Kräfte, das lebendige Wort
ich höre es aus meinem Herzen hervorquellen
das Wort dass alles erschuf
seit Urbeginn war das Wort
schon vor uns war das Wort
vor den Zeiten der Zeiten war das Wort und wird immer sein!

So mag der neue Tag beginnen
er ist ein Augenblick im Strom der Zeit
aber für mich ist er nicht klein
so wie du auch letztendlich nicht klein bist, lieber Gott
so ist ein Tag in meinem Leben groβ und voller Bedeutsamkeiten
angefüllt mit deinen Gaben und dem Gesang der Vögel
die sich um nichts sorgen, so wie auch ich es tue
denn ich weiβ es: „Der Herr ist mein Hirte!“

aus: "Der kleine Mann" v Ali



Ali
:liebe1:

schön :kiss4: - wie Du bin ich mir der Anfänge bewußt

grüsse ans Meer
Luna
 
hallo TIGERMAUS! ;)

ich denke im glauben, am beispiel des christlichentums, da ist viel davon abhängig was der mensch kann, und was von "draussen" herein kommt.
damit meine ich etwa ein grossartiges mathematisches agieren oder auch ein fröhliches schaffendes musizieren als vergleich, wenn sich bestimmte techniken im menschlichen körper entfalten. in der nähe des glaubens kann man sich das zum beispiel in einem sensitiven verhalten vorstellen. dieser weg ist noch relativ einfach, er lässt sich messen und nachweisen, und mit dem kann man umgehen.
etwas ganz anderes ist es aber dann, wenn sich etwas fremdartiges in einer art kommunikation bemerkbar macht, und das in einer konzentrierten und kompakten form zum ausdruck kommt, was man sich selbst niemals in dieser art zum geistigen verzehr vorsetzen würde.

abgesehen davon, dass es diese beiden richtungen gibt, tun sich da aber weite felder auf, in denen immer wieder zweifel und bedenken auftauchen und die echtheit, oder das phantastische daran auf die probe gestellt wissen wollen.

ist nun schon das vorsichtige herangehen in einem selbst geweckt, dann kommen noch die fälschungen dazu, die mit einem gleichen oder ähnlichen ergebnis aufwarten möchten, in denen man dann entweder wiederholungen von wirklilchkeiten sehen kann, oder eben nur phantasien, die noch auf die verwirklichung warten.

der drang zur konservierung wenn man einmal ein solches ereignis der einen oder anderen art dingfest gemacht hat und das ewige festhalten daran, ist aus meiner sicht nur all zu verständlich in einem der vielen glaubensbereiche.

besonders aus dem umstand heraus, dass nicht jeder von uns gleichauf sensitiv ist wie der andere, und mit einem kontakt von "aussen" ist die zahl der erfolgreichen begebenheiten noch geringer ausgefallen.

mein herangehen an eine glaubensrichtung entwickelt sich nicht so, dass ich mich von einem positiven wunschdenken für meine person tragen lasse, oder mich nur rein sachlich mit geschichtlichen daten beschäftigen möche um dann sagen zu können, ich habe es immer gewusst, das ist auch nur ein mensch wie du und ich, sondern hier möchte ich betonen meine gedankenwelt befindet sich in der mitte, dort wo sich auf einer geschichtlichen vergangenheit in der person und in der umgebung seiner zeit, das entwickeln und formen konnte, was zu beginn und in den vielfachen formen entstanden ist.

so wage ich es heute schon zu behaupten, das christentum wird nicht davon abhängig sein, ob die kernaussage der auferstehungslehre nach der kreuzigung sich als real und unumstösslich weiterhin behaupten lässt, oder dass es im menschlichen leben am wichtigsten ist sich der nächstenliebe zu ergeben, sondern von wesentlich grösserer bedeutung in der bewertung wird das verhältnis des nazaräners zu seinem leiblichen vater sein, allein aus biologischen gesichtspunkten heraus, und wie sich diese beziehung auf das leben und die glaubenssituation ausgewirkt hat.

aus dem judentum heraus!

so bringt uns etwa das wahre historische bild von der gestalt des nazaräners keinen schritt weiter. bestenfalls lassen sich einige abschnitte in den schriften richtig bewerten, viel mehr aber nicht.
obwohl gerade solche werte von "draussen" stammen dürften, war doch niemand von uns dabei, um eine solche bewertung aus sich selbst zu wagen, in der linearen geschichte der menschen.
etwas anders sieht es aus, wenn man an hand der schriftlichen aufzeichnungen im sensitiven eigenen bereich schlüssig auf die existenz eines sohnes des nazaräners kommt, sozusagen auf einen nazaräner den älteren, und einen nazaräner den jüngeren.

denn es hat sich doch alles, wie sehr oft betont und immer wieder wiederholt,
alles im natürlichen rahmen und ohne sünde ereignet.

dass man erst nach plus/minus sechs jahren eine direkte seelische kontaktaufnahme in unser leben für möglich halten darf, darauf möchte ich hier gar nicht erst ausführlich wiederholend zu sprechen kommen ...

... und nicht wie einige uns glauben machen wollen, nach sechs tagen, sechs wochen oder sechs monaten!


und ein :kuesse:


Hallo

Und damit wären alle Schriften u.Bücher über Religionen fremdhaft(artig) denn je mehr ein Mensch darin liest desto weniger versteht er davon die Hinterfragungen!
Ich denke wir haben unsere fünf Sinne nicht umsonst erhalten u.a. die Wahrnehmung dieser Welt(Erde) was finde ich darin was mir sehr nahe kommt!
Nein es müssen keine Götter sein nur Wesen mit unbekannten Namen in diesem rießigen Universum!
Ja der Mensch spürt das er nicht alleine die Welt und das Universum besiedelt, aber er hat einfach nicht die Macht es zu erfahren vielleicht erst nach seinem sterben!
Wenn nicht ist vielleicht der Mensch eine Laune der Natur....aus ihr entstanden wie so vieles erschaffen von dieser wo der Mensch widerum rätselt über die Macht der Natur!

LG
 
Hallo

Und damit wären alle Schriften u.Bücher über Religionen fremdhaft(artig) denn je mehr ein Mensch darin liest desto weniger versteht er davon die Hinterfragungen!Ich denke wir haben unsere fünf Sinne nicht umsonst erhalten u.a. die Wahrnehmung dieser Welt(Erde) was finde ich darin was mir sehr nahe kommt!
LG


Du sprichst mir aus der Seele
Danke dafür
Luna
 
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