Wie kommt es, dass so viele auf osho reinfallen?

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bei den Zennis heisst das: Vor dem "Erwachen Holz hacken und Wasser holen, nach dem Erwachen Holz hacken und Wasser holen.....also keine große Geschichte draus machen.... 😉
Jaja, die Zen-Leute versauen einem ja immer alles, bloß nicht dies, bloß nicht das...*Spaß :D *
Ich finde, es ist schon eine große Geschichte, wenn man das (ansatzweise!) erlebt, also, ich hab mich gefreut und
es hat auch was hinterlassen. Auch wenn ich das oft nicht mehr auf dem Schirm habe- leider.
Statt dauernd Holz zu hacken und Wasser zu holen, sollte ich mich vllt eher öfter mal wieder darauf besinnen... ;) 😇
 
Im ganzen asiatischen Raum ist es halt immer so, dass es um Transzendez geht. Die Materie ist unwichtig, das Ich ist unwichtig, alles Illusionen, die man überwinden soll, und wenn man dann schließlich in Japan, im äußersten Osten angekommen ist, dann ist man beim ewigen Nichts, denn sowas wie Gott gibts da auch nicht mehr.
Ich glaube zwar, dass z.B. die Zen-Leute oder auch Ramana schon wichtig sind, um diese Ebene in die Welt zu bringen als Anker und Brücke, als Zuflucht, als Erinnerung an die Ewigkeit, das Göttliche usw.
Aber als Lebensentwurf frage ich mich dann schon, wenn alles so unwichtig ist, das Ich, die Materie- dafür hat sich die Evolution, die Schöpfung oder wer/was auch immer, aber ganz schön viel Mühe gegeben, um es zu erschaffen.
Schlappe 6 bis 7 Millionen Jahre lang alleine, bis wir und unser Gehirn so entwickelt waren, wie es jetzt ist.
Wozu denn, wenn es eh nur überwunden werden soll.
Wozu dann überhaupt Materie und Inkarnationen, der ganze Aufwand, kann man doch dann gleich bleiben lassen..?
Das habe ich mich immer schon gefragt, wenn ich mit diesen östlichen Ansätzen zu tun hatte.
Würden alle das so leben, gäbe es keine Musik, keine Bücher, keine Erfindungen, keine Malerei, nix.
Nix würde Spaß machen und Freude. Nur das Herumsitzen und in Verbindung mit dem Nirwana sein.

Je weiter man hingegen nach Westen geht, desto wichtiger werden Materie und das Ich..das ist es auch nicht.

Also muss die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Im ganzen asiatischen Raum ist es halt immer so, dass es um Transzendez geht. Die Materie ist unwichtig, das Ich ist unwichtig, alles Illusionen, die man überwinden soll, und wenn man dann schließlich in Japan, im äußersten Osten angekommen ist, dann ist man beim ewigen Nichts, denn sowas wie Gott gibts da auch nicht mehr.
Ich glaube zwar, dass z.B. die Zen-Leute oder auch Ramana schon wichtig sind, um diese Ebene in die Welt zu bringen als Anker und Brücke, als Zuflucht, als Erinnerung an die Ewigkeit, das Göttliche usw.
Aber als Lebensentwurf frage ich mich dann schon, wenn alles so unwichtig ist, das Ich, die Materie- dafür hat sich die Evolution, die Schöpfung oder wer/was auch immer, aber ganz schön viel Mühe gegeben, um es zu erschaffen.
Schlappe 6 bis 7 Millionen Jahre lang alleine, bis wir und unser Gehirn so entwickelt waren, wie es jetzt ist.
Wozu denn, wenn es eh nur überwunden werden soll.
Wozu dann überhaupt Materie und Inkarnationen, der ganze Aufwand, kann man doch dann gleich bleiben lassen..?
Das habe ich mich immer schon gefragt, wenn ich mit diesen östlichen Ansätzen zu tun hatte.
Würden alle das so leben, gäbe es keine Musik, keine Bücher, keine Erfindungen, keine Malerei, nix.
Nix würde Spaß machen und Freude. Nur das Herumsitzen und in Verbindung mit dem Nirwana sein.

Je weiter man hingegen nach Westen geht, desto wichtiger werden Materie und das Ich..das ist es auch nicht.

Also muss die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen..
Sehe ich auch so. Ich finde Materie und das "Ich" für super Erfindungen!
 
Im ganzen asiatischen Raum ist es halt immer so, dass es um Transzendez geht. Die Materie ist unwichtig, das Ich ist unwichtig, alles Illusionen, die man überwinden soll,
Illusionen sind nicht unwichtig, finde ich. Sie loszulassen tut irrsinnig weh...
Aber als Lebensentwurf frage ich mich dann schon, wenn alles so unwichtig ist, das Ich, die Materie- dafür hat sich die Evolution, die Schöpfung oder wer/was auch immer, aber ganz schön viel Mühe gegeben, um es zu erschaffen.
Für mich drückt sich "Gott" in alldem aus. Es ist wie ein Spiel....
Schlappe 6 bis 7 Millionen Jahre lang alleine, bis wir und unser Gehirn so entwickelt waren, wie es jetzt ist.
Wozu denn, wenn es eh nur überwunden werden soll.
Um den "Ursprung" zu finden.
Würden alle das so leben, gäbe es keine Musik, keine Bücher, keine Erfindungen, keine Malerei, nix.
Nix würde Spaß machen und Freude.
Am Ausdruck "Gottes" kann man sich in höchstem Masse freuen!
 
Am Ausdruck "Gottes" kann man sich in höchstem Masse freuen!
Jupp, ganz meine Meinung.
Für mich drückt sich "Gott" in alldem aus. Es ist wie ein Spiel....
Ja, aber vllt kein soo unwichtiges, wie die östliche Tradition es vertritt.
Freude an der Schöpfung und Kreativität ist schon "wichtig"- wie gesagt., wozu dieser enorme Aufwand sonst.
Ein Spiel ist vllt nicht wichtig im Sinne von ernst kopfig wichtig, aber im Sinne von dich ergreifend und beseelend wichtig..
Illusionen sind nicht unwichtig, finde ich. Sie loszulassen tut irrsinnig weh..
Ja, das stimmt, ist jetzt aber glaube ich die psychologische Ebene (?), darauf bezog ich mich nicht.
Ich meinte, dass der Osten Materie und Ich lediglich als Illusionen betrachtet, die
überwunden werden müssen. "Die Welt und dein Ich sind Illusionen und unwichtig und du sollst ständig daran arbeiten, das zu begreifen und zu verkörpern", das ist die Aussage, die ich bezweifle.
Wenn alle den achtfachen Pfad gehen z.B., sind am Ende alle gleich, freundlich, mitfühlend und ansonsten keine Eigenschaften mehr. Finde ich komisch..

Spiel aber ist in jedem Falle eine gute Basis, stimmt. 🍀
 
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Ach echt? Hm. Wieso ist man nicht gleich da geblieben, von da aus kommt man doch.🤔
Das gehört für mich zur Lust am "Spiel" - wie ein Liebesspiel (verstecken, finden, gefunden werden, sich wieder verbergen) ..... wobei ich gar nichts davon halte, etwas erreichen/überwinden zu wollen. Denn wer ist es, die/der will? Das ist ja meistens das Ich, das ja damit eben nicht überwunden werden kann.
Es geschieht/widerfährt einem oder auch nicht.
:D
Ich kenne diese Theorie natürlich, aber manchmal frage ich mich, bloß um bewusst zum Ursprung zu finden, dafür (auch) das ganze Elend?
Welches Elend?
 
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