Wie kommt es, dass so viele auf osho reinfallen?

Er hat ihnen halt, erleuchtet oder nicht erleuchtet (iss Wurscht 😁) einen Spiegel vorgehalten. Und wenn Menschen mit ihrem eigenen Konterfei - durch den Spiegel von jemand anderem, also unverfälscht und ungeschönt - in Berührung kommen, dann gehen viele gerne auf Distanz, in die Verleugnung, weiter zur Attacke über, um sich selbst nicht sehen und spüren zu müssen. Ganz besonders trifft das jedoch Narzissten, oder Menschen mit narzisstischen Zügen, die ja idR große Probleme mit Selbstreflexion haben. Und ja, Esoterik zieht Narzissten an, weil da alles so groß und göttlich und nicht verhandelbar ist. Schließlich ist man Gott, wer will einem da schon ans göttliche Knie pinkeln. 😁😊⭐☝️😎
Macht total Sinn.
 
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Kann man auch ewig diskutieren, ob erleuchtet sein bedeuten soll, das Ich aufzugeben- im Sinne von Persönlichkeit und
Identität. Bzw. was "Ego-frei" heißen soll....
Jemand, der ein Asch+++h ist, hat bestimmt ein fettes Ego, auch wenn er Erleuchtungserfahrungen hatte.
Wer eine integer entwickelte "nicht spirituelle", große Persönlichkeit ist, also ein ganz deutlich definiertes und verkörpertes Ich hat, kann eine sehr viel segensreichere Wirkung auf die ganze Welt haben als so mancher, der meint, dass er keins mehr hätte und erleuchtet wäre...
Die meisten wären m.E. besser beraten ein gesundes und soziales Ich zu entwickeln, statt der Erleuchtung hinterherzuhecheln.
Ich-Auflösung ist per Definition ja eigentlich eher Psychose...:cool:
Nochmal, fettes Arsch**** resultiert nur aus einem fetten Ego. Das EGO ist die Grundlage für das Arsch****-Dasein. Natürlich kann jemand nach einer Erleuchtungs- Erfahrung (müsste man nochmal definieren, was das genau ist und wer oder was es überhaupt veranlasst) hernach in eine Psychose geraten, und zwar genau aus dem Grund, da das System nicht stabil genug war und ist und somit diese Erfahrung nicht geerdet und demzufolge nicht solide integriert wurde. Wenn es integriert wurde, was Jahre und wieder Jahre dauern kann, dann führt es, auch in der Folge der Unio M., die unterschiedlich lange anhalten kann, zu einer bestechenden Klarheit, zu einer Durchlässigkeit und Achtung! ganz sicher zu einem Nicht-Arsch****-Dasein. Diese Parameter bedingen sich gegenseitig. Also: Erleuchtung und Selbstveredelung gehören untrennbar zusammen. Der Rahmen dazwischen ist die Pathologie, die Psychose, das nicht zwingend auf A zurückzuführen ist, es ist aber auch nicht ausgeschlossen. Was lernen wir daraus? Als ausgemachtes A sollte man sich besser um seine Tageszeitung, seine Drückerbude, RTL, was auch immer kümmern, oder aber tatsächlich sich an so etwas wie Selbstreflexion wagen bzw. einer Veredelung seiner Selbst entgegen streben. 😎😊
 
Diese Parameter bedingen sich gegenseitig. Also: Erleuchtung und Selbstveredelung gehören untrennbar zusammen.
Ja, das habe ich schon tagelang verstanden, dass du das so siehst...;)
Ich sehe es nicht so, das sich das automatisch! verbindet, aber du verstehst offenbar nicht, warum nicht.
Das beste Beispiel waren die Hitler-Äußerungen von Ramana Maharshi, dessen Erleuchtung wohl
für jeden, der ein bisschen Ahnung vom Thema hat, außer Frage steht.

Ist aber egal, dann hast du eben eine andere Auffassung dazu.
 
Ja, das habe ich schon tagelang verstanden, dass du das so siehst...;)
Ich sehe es nicht so, das sich das automatisch! verbindet, aber du verstehst offenbar nicht, warum nicht.
Das beste Beispiel waren die Hitler-Äußerungen von Ramana Maharshi, dessen Erleuchtung wohl
für jeden, der ein bisschen Ahnung vom Thema hat, außer Frage steht.

Ist aber egal, dann hast du eben eine andere Auffassung dazu.
Ja, ich sehe, dass du relativ konsequent daran festhälst, möglicherweise weil du unbedingt erleuchtete Ars****** finden möchtest, um etwas zu "beweisen"? Weißt du, jetzt habe ich mal unter Ramana Maharshi nach Zitaten gesucht, wie zu erwarten, auch auf diversen Seiten nichts dabei, was du gerne als A***Lo** Punkt verbuchen möchtest. RM lebte schweigend, antwortete aber auf Fragen Interessierter:

"Ramana Maharshi war ein indischer spiritueller Lehrer. Ramana Maharshi lebte schweigend, antwortete aber auf Fragen spirituell Interessierter. Er war ein Vertreter des Advaita-Vedanta des 20. Jahrhunderts und empfahl Ratsuchenden, die nach einer Übung fragten, die Methode Atma Vichara, die Ergründung des Selbst auf Grundlage der Frage: „Wer bin ich?" Fortsetzung in Wikipedia (DE)"


Und je nachdem, was er gesagt haben mag über AH, ich bin mir fast sicher, dass ein Zitat, was auch immer, aus dem Kontext gerissen und nicht verstanden wurde, das ist leider ein Problem der heutigen Menschheit und der Diskussionskultur des "jemanden etwas ganz Fürcherliches beweisen müssens" und der Cancle Culture. Und was eignet sich da besser als ein mögliches oder erfundenes Zitat über AH. (?)




Jemandem etwas anhängen geht fix und macht solchen Spaß, nicht wahr? Ich denke, dieser Mann hat weit mehr zu sagen als das, was du ihm unterstellst oder verdeutest. Tur mir leid, lasse ich nicht durchgehen, diese ach so bekannte "Empörung". :):trost:
 
Man kann in einigen Punkten erleuchtet sein aber in anderen Punkten nicht. So kann es möglich sein, dass ein Arschloch ein Arschloch bleibt, auch wenn er in einigen Thematiken erleuchtet ist. Perfekt mit einer Erleuchtung ist man noch lange nicht. So einfach ist das Spiel des Lebens nicht, es ist sehr komplex und das Ziel ist es in ALLEN THEMATIKEN PERFEKT zu werden. Auch teilweise Erleuchtete müssen weiterhin an sich arbeiten um die Perfektion zu erreichen. Wenn man aufsteigt, wird auch das Niveau höher und die Prüfungen werden auch herausfordernder.
 
Ja, ich sehe, dass du relativ konsequent daran festhälst, möglicherweise weil du unbedingt erleuchtete Ars****** finden möchtest, um etwas zu "beweisen"? Weißt du, jetzt habe ich mal unter Ramana Maharshi nach Zitaten gesucht, wie zu erwarten, auch auf diversen Seiten nichts dabei, was du gerne als A***Lo** Punkt verbuchen möchtest. RM lebte schweigend, antwortete aber auf Fragen Interessierter:

"Ramana Maharshi war ein indischer spiritueller Lehrer. Ramana Maharshi lebte schweigend, antwortete aber auf Fragen spirituell Interessierter. Er war ein Vertreter des Advaita-Vedanta des 20. Jahrhunderts und empfahl Ratsuchenden, die nach einer Übung fragten, die Methode Atma Vichara, die Ergründung des Selbst auf Grundlage der Frage: „Wer bin ich?" Fortsetzung in Wikipedia (DE)"


Und je nachdem, was er gesagt haben mag über AH, ich bin mir fast sicher, dass ein Zitat, was auch immer, aus dem Kontext gerissen und nicht verstanden wurde, das ist leider ein Problem der heutigen Menschheit und der Diskussionskultur des "jemanden etwas ganz Fürcherliches beweisen müssens" und der Cancle Culture. Und was eignet sich da besser als ein mögliches oder erfundenes Zitat über AH. (?)




Jemandem etwas anhängen geht fix und macht solchen Spaß, nicht wahr? Ich denke, dieser Mann hat weit mehr zu sagen als das, was du ihm unterstellst oder verdeutest. Tur mir leid, lasse ich nicht durchgehen, diese ach so bekannte "Empörung". :):trost:
Es wird ein bisschen absurd jetzt.
Ramana Maharshi war ganz sicher kein Arschloch, und wie ich schon schrieb, unzweifelhaft erleuchtet, aber er war persönlich in einigen Dingen offenbar unwissend und in einigen Bereichen nicht entwickelt. Er hat diese Sätze gesagt- (ich habe keinen Grund, an der Kompetenz der Frau zu zweifeln, die das akribisch recherchiert hat und natürlich findet man das nicht so leicht, das steht in seinen Schriften) -was aber keinerlei Einfluss auf seine Lehren hatte und seine Qualitäten als Lehrer. Was aber etwas darüber aussagt, dass Erleuchtung nicht automatisch alle Persönlichkeitsbereiche transformiert.
Was der Unterschied zwischen Transformation und Transzendenz ist, müsste man in dem Zusammenhang auch noch klären, dann würde auch vieles klarer werden, aber ich steige hier aus der Diskussion mit dir aus.
 
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Man kann in einigen Punkten erleuchtet sein aber in anderen Punkten nicht. So kann es möglich sein, dass ein Arschloch ein Arschloch bleibt, auch wenn er in einigen Thematiken erleuchtet ist. Perfekt mit einer Erleuchtung ist man noch lange nicht. So einfach ist das Spiel des Lebens nicht, es ist sehr komplex und das Ziel ist es in ALLEN THEMATIKEN PERFEKT zu werden. Auch teilweise Erleuchtete müssen weiterhin an sich arbeiten um die Perfektion zu erreichen. Wenn man aufsteigt, wird auch das Niveau höher und die Prüfungen werden auch herausfordernder.
Man muss gar nicht so auf dem Arschl*** Ding herumreiten, das habe ich nur als Beispiel genannt, weil ich an spirituelle Lehrer dachte, die Schülerinnen missbrauchen oder sich autoritär verhalten, es kann auch Naivität sein oder irgendwas anderes.
Und es geht auch nicht um Themen oder Punkte.
Es geht darum, dass nicht alle Anteile der Persönlichkeit von Erleuchtung automatisch erfasst und gewandelt werden.
Man muss trotzdem an seiner Persönlichkeit arbeiten, an seiner Psyche usw.
 
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Die neueste Ausgabe der ZEIT behandelt genau dieses Thema als Titelthema nämlich, was war Jesus für ein Mensch.
Und offenbar war Gottes Sohn, wenn er das denn war, auch jähzornig, launisch und bisweilen unerträglich..
Obwohl er ebenso zweifelsfrei erleuchtet und/oder sehr weit spirituell entwickelt war.
Tja.
 
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P.S.Und es gibt natürlich spirituelle Lehrer oder sehr spirituelle Menschen, die auch ganz wunderbare Persönlichkeiten sind.
Dass man das andere erwähnt, schließt dies ja nicht aus.
Sollte eigentlich eh klar sein...aber, nun ja.
 
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