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Werte in der Gesellschaft

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von retual, 30. Mai 2013.

  1. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    6.118
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    nördliches Waldviertel
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    Wenn Du mich nicht verstehen kannst, bist Du jederzeit Willkommen nachzufragen :)


    HUM
     
  2. retual

    retual Aktives Mitglied

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    :daisy:
     
  3. JennyLee

    JennyLee Mitglied

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    Beiträge:
    903
    Sieht ganz so aus. :)

    Da muß ich Dir widersprechen. Ein Wert ist immer ideell, ABER aus Erfahrung entstanden. Eine Gemeinschaft/Gesellschaft bildet sich üblicherweise aus Menschen, die aus ihren Erfahrungen dieselben Rückschlüsse gezogen haben, zum Beispiel, daß Geschlagenwerden -jedem Menschen- weh tut und daß deswegen niemand einen anderen schlagen sollte. Ein Wert!

    Heutzutage stellen wir Gerechtigkeit dadurch her, daß wir die "Schlagenden" vor Gericht verurteilen und aus der Gesellschaft ausschließen. Wirkliche Gerechtigkeit wäre es, den Schlagenden vom Geschlagenen ebenso schlagen zu lassen. (Weiteres siehe unten)

    Ich glaube eher, das liegt an der manchmal sehr langen Zeit, bis die von mir erwähnte wirkliche Gerechtigkeit vom Schicksal (Gottes Gesetzen) inszeniert wird.

    LG
    JennyLee
     
  4. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    6.118
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    ... resultieren Wertungen etwa nicht aus Erfahrungen?


    Ja, natürlich ein Wert - allerdings nicht absolut, wie du selber schreibst: "nicht sollte" - also nicht allgemein bindend.
    (Sonst wäre ja Gerechtigkeit kein Thema mehr)



    Und trotzdem meinst Du:
    Also echt, ich steh wohl auf dem Schlauch. Ich kann den Widerspruch nicht finden :) Nö, ich bleib dabei:



    Bei dem Statement, da müßte ich widersprechen. Das sieht meinereins nicht unbedingt so, aber ich will das gerne mal so stehen lassen, denn eine bessere Lösung als die von Dir vorgebrachte hab ich auch nicht anzubieten :D


    Oh, ja! Doch bedenke - Geduld ist eine Tugend! ;)


    Euer, wahrscheinlich noch nie soviele Zitate in einem Post verwendeter, Ischariot
     
  5. JennyLee

    JennyLee Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2006
    Beiträge:
    903
    Eins zu Null für Dich. :D



    Das ist aber nett von Dir. ;) Ein gesellschaftlicher Wert wurde durch Konsens der Gesellschaft eingeführt! Man nennt sowas auch ungeschriebene Gesetze.

    LG
    JennyLee
     
  6. Flashlight

    Flashlight Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2006
    Beiträge:
    526
    Ort:
    in der Nähe vom Lainzer Tiergarten
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    Zitat: "Deine Fähigkeiten hergeben oder das was in Deiner Bestimmung liegt,
    was in deiner Bestimmung liegt, muss in keinster Weise etwas sein worauf du besonders viel Lust hast."


    WIE WAR, ABER ICH MACHE ES TROTZDEM :D
     
  7. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.335
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Die Entscheidung in einer Gesellschaft zu leben hat wie alles im Leben immer zwei Seiten. Die eine Seite ist die meist positive Seite, besonders ist da der Schutz des Individuums in der Gesellschaft. Heute in der Moderne nicht mehr so deutlich zu erkennen, aber denoch gegeben, obwohl die Menschen, die diesen Schutz genießen - sich beschweren.
    Sei zum Beispiel der Schutz durch Polizei genannt, dabei sind es nicht nur die Gewaltverbrechen, sondern auch der ganz allgemeine Straßenverkehr und die Einhaltung der Gesetze. Jeder der ein Knöllchen wegen Falsch Parken oder zu schnellen Fahrens bekommt, wird sich ebenso darüber beschweren, wie der gefasste Handtaschendieb - doch wenn hier jeder in seinem Freiheitsempfinden machen könnte, was er wollte - Prost Mahlzeit, die Verkehrstotentahlen würden wahrscheinlich ebenso nach oben geschraubt wie auch andere Strafdelikte.
    Aber auch der Schutz durch das soziale Netzwerk, besonders in den hoch entwickelten Industriestaaten. Ein Erwerbsloser wird nicht alleine gelassen, sondern wird durch das soziale Netzt aufgefangen - und doch werden Beschwerden über ALG II usw laut.

    Wo werden da die Werte der Gesellschaft erkannt?

    Die andere Seite der Medaille sind die Pflichten, die das Leben in einer Gemeinschaft mit sich bringt. Früher waren es körperliche Frohnarbeiten, mit denen der Mensch sich seinen Schutz in der Gemeinschaft verdiente, heute sind es die Steuern.

    Werte der Gesellschaft, das sind Rechte und Pflichten. Wer nur die Rechte als Werte anerkennen will und die Pflichten als Übel, der sollte sich überlegen ob die Entscheidung zum Leben in einer Gesellschaft die geeignete Entscheidung ist.
    Oder anders ausgedrückt, ob sich seine Vorstellungen von Werten mit denen der Gesellschaftsform ähneln oder nicht...
     
  8. Musikuss

    Musikuss Guest

    Die Werte wandeln sich in einer Gesellschaft, obwohl man sich fragen sollte, ob sie wirklich immer so wandelbar sind.

    Heute gibt es eine Diktatur des Political correctness.

    Beispiel:
    http://www.youtube.com/watch?v=U3FyV3yTeaA

    Man tut so, als sei man sehr tolerant, also gut. Allerdings zwingt man die Gesellschaft, ein bestimmtes Denkmodell anzunehmen.
    Es ist sogar verboten, diese Denkmodelle öffentlich in Frage zu stellen.

    Noch schlimmer, das "Gendermainstreaming" gibt diese Denkmodelle vor.

    Es wird allerdings in der Gesellschaft kaum erkannt. Und wenn, dann wird schnell ein Maulkorb verhängt.

    Auch hier in diesem Forum. Man darf das Gesellschaftsmodell der Gleichgeschlechtlichen Liebe beispielsweise nicht in Frage stellen (was ich übrigens nicht mache!). So wenig man über das Judentum oder die Religion des Islam sich hier "unterhalten" darf. Es gibt gesetzliche Richtlinien, an diese muss man sich halten.

    Über das Christentum, darf man hingegen ungehindert her ziehen, darf sich darüber lustig machen, darf einen Frosch ans Kreuz hängen und öffentlich ausstellen, das wird dann als FREIHEIT der Kunst bezeichnet. Das entspricht ja dem gegenwärtigen political correctness. Und für das Negative des Christentum, das unsere Ethik geprägt hat, führt man die Sünden der Kircheninstitutionen an, die zweifellos existieren, aber für mich nicht DAS Christentum repräsentieren.

    Auch über das Familienmodell der ursprünglichen Hetero-Beziehungen, die es so nicht mehr geben soll, wird hergezogen, das wird als Diskriminierung der Frau ausgegeben.

    Die Ausgrenzung der Kinder hingegen ist legitim, dies enstpricht dem gegenwärtigen political correctness. Da man die Mutter aus der Kindererziehung raus halten will, weil diese ja ihre Karriere machen soll, der Mann bringt sich ja nicht zu gleichen Teilen ein, entreisst man die Kinder sehr früh der Familie und gibt sie in staatliche Einrichtungen.
    Dafür stehen monatlich 1000.- bis 1500.- Euro vom Staat bereit. So viel kostet ein Kinderkrippenplatz. Das Betreuungsgeld von 100.- bis 150.- Euro wird jedoch öffentlich bekämpft und diskreditiert, obwohl dies "freiwillig" in Anspruch genommen werden kann.
    Man empört sich hier nicht darüber, dass so wenig Geld angeboten wird und fordert mehr in Richtung KK, nein, man ist empört. "Frau hinter den Herd" heißt es dann.

    Diese Diktatur treibt verrückte Blüten, es geht inzwischen so weit, dass in der EU gegenwärtig beraten wird, ob und wie man es verbieten kann, dass in einer Werbung eine Frau am Herd gezeigt wird. Der Mann kann und darf gezeigt werden, aber nicht die Frau. Warum, weil die Gleichstellungspolitik keine Gleichberechtigung anstrebt, sondern ein 50:50 herstellen möchte. Es ist also ein politisches Programm. Ebenso hat sie das Ziel, die sexuelle Ausrichtung (Homo- und Bisexualität) voranzutreiben. Das geht nicht? Ja, das geht, aber ich will keine Beispiele nennen, ansonsten werde ich als Homophob (was ich nicht bin) betitelt und der Thread hier sofort geschlossen. (Siehe daselbst)

    Die Werte werden in einer Gesellschaft leider immer zeitgemäß ausgegeben und man pendelt leider von einem Extrem zu einem anderen. Aber Extreme und Einseitigkeiten sind schlecht, das rechte Maß, die Mitte, die Balance ist gut.

    Was momentan hier abgeht finde ich richtig beschämend, genaus so beschämend wie die Erde ausgebeutet wird und was wir den nachfolgegenerationen hinterlassen.

    Kritisiert man das Kalt, wird argumentiert, ah, Du bist für das Heiß, was die Vergangenheit geprägt hat. Sofort ist man dann ein Sexist, ein Monophob oder ein Brauner. Das Denk- und Redeverbot wurde erteilt und der Maulkob verpasst.

    Das alles im Namen des heutigen "GUTEN".
    Traurig das Ganze, denn "Werte" werden verkehrt und verkümmern.
     
  9. JennyLee

    JennyLee Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    903
    Ich kann Deinem Beitrag nur zustimmen, soweit es die Diktatur von einigen Wenigen, die sich als Mehrheit ausgeben wollen, betrifft.

    Diese Menschen haben keine Werte. Ganz im Gegenteil, sie wollen die Werte unserer Gesellschaft zerstören, was ihnen aber nicht gelingen wird!

    Gruß
    JennyLee
     
  10. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
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    6.118
    Ort:
    nördliches Waldviertel
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    Also Danke erstmal Musikuss für die Einbringung dieses interessanten Aspektes.
    Die Frage ist nun wie gehen wir damit um? Wenn ich vom Lehrer lese, der im Zuge seiner
    pädagogischen Tätigkeit ... (was weiß ich was), dann erwarte ich nicht, daß die Lehrerinnen aus
    der Aussage ausgenommen wären. Die Formulierung Lehrer oder Lehrerin bezieht sich auch nicht
    auf Hautfarbe oder religiöse Hintergründe. Wenn in Deutschland, mal angenommen, 95% der
    Lehrkräfte eine helle Hautfarbe aufweisen, muß ich bei bildlicher Darstellung von drei symbolischen
    Lehrkräften midesten einen davon als Farbigen darstellen? Moment, eigentlich müßte ich vier Lehrkräfte
    hinmalen, wenn nämlich bei dreien nur eine davon weiblich ist, ist das diskriminierend ... !:confused:
    Diesbezüglich mein aufrichtiges Mitgefühl an die Pixie-Buch Autoren und Illustratoren.

    Liebe Forenmitglieder/innen, natürlich können wir unseren Sprachgebrauch auf die
    Bedürfnisse aller hier im Forum wandelnden Mitglieder/innen präzise abstimmen.
    Der Schreiber, die Schreiberin sitzt dann allerdings länger an der Formulierung eines
    Satzes als an der Sinngebung der Worte selber.
    Auch könnten wir die geschlechtsspezifischen Worte durch Neutralwörter ersetzen.
    Anstatt Lehrer oder Lehrerin formulieren wir generell als Lehrkörper. Doch halt,
    das Individuum auf den Körper zu reduzieren, könnte nun wieder als
    sexistisch gesehen werden. (Huch)

    Genau das ist es was ich Wortklauberei nennen möchte! :tomate:
    Wie auch immer wir gewillt sind die Worte zu wählen, sagt das nichts darüber
    aus, ob wir auch gewillt sein werden uns auf gleicher Augehöhe zu treffen.



    Euer, uns unsexistisch und unrasistisch als Foris bezeichnender, Ischariot ;)
     
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