Wer ist Luzifer wirklich?

Zitat DiaBowLow
Wenn wir nicht Gut von Böse, ÜbelWollen von WohlSein und Ganzheitlichkeit von Selbst-Verfehlt zu unterscheiden wissen, kommen wir doch aus dem Schlamassel nicht raus...

Zitat Daclum:
was glaubst du wie kommst du auf deine schlechte seite hin,was dir plötzlich klarstellt was du falsch machst ? wenn dir gewiesse schlechte teile von dir klar werden,segne sie und lass dich wundern...

Was glaubst Du, was ich INHALTLICH vorher ausgesagt habe, dass im Widerspruch zu Deiner Antwort ist? Was hast Du gelesen?


Zitat DiaBowLow
Trotzdem ist Eindeutigkeit wesentlich, was vollkommen Deins ist und was nicht.

In diesem Sinne ist DIFFERENZIERUNG in Hochpotenz angesagt.

Ohne Gott gibt es uns nicht, obwohl es Gott auch ohne uns gibt.
Deswegen führt Gottlosigkeit zur Welt-Selbst-Entfremdung und spirituellem Ableben anstatt AUFLEBEN.

Zitat Daclum:
falsch- wir alle zusammen sind GOTT, die sichtbaren und die unsichtbaren.

Was genau meinst Du jetzt MIT ALLE ZUSAMMEN???

Du bist nicht Gott und Gott ist nicht Du!
Wir sind nicht Gott und Gott ist nicht wir!
Aber alle Welt und ihre geistigen Dimensionen ist IN Gott.



die meisten menschen veredeln ihre erfahrungen in gut oder böse,in weiß oder schwarz,in ying oder yang....dieser zeiten sind vorbei,man muss umdenken.den es gibt auch der weg wo man als ganze wesen durchgeht.man lehrnte dieser weg nicht damit die teilung aufrecht bleibt.wenn jemand die schwarze seite aufsucht oder die lichtvolle seite aufsucht und meistert,glaubt er ist vollkommen weil man so viel wissen hat oder erfahrung....er ist harmlos und nur halb erfüllt,denn er kennt nur eine seite der wahrheit und beherscht nur die eine seite für sich....wo die andere für ihm fremd bleibt...
das heisst man bleibt eine halbe wesen.unvolkommen.das nennt man dualität.
die jenigen die den schwere mittlere weg aufsuchen beherschen beide seiten und verstehen das NUR durch gut und böse in ein harmonische einklang alles beseitiegen können oder aufbauen können und spirituäle vorschritt erlangen können.
alle die noch in dualismus leben sind jenseits der wirklichkeit.

lg daclum


Das ist mir bewusst, deswegen verstehe ich mich auf die Schattenwelt des Lichtspektrums und das Schlamassel in dem wir geistig versunken sind als auch die FarbPalette des geistigen RegenBogenFeuers.
 
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die meisten menschen veredeln ihre erfahrungen in gut oder böse,in weiß oder schwarz,in ying oder yang....dieser zeiten sind vorbei,man muss umdenken.

Womit du indirekt unterstellst dass Gott nach Jahrmilliarden innerhalb von 60 Jahren seinen Schöpfungsplan radikal verändert hat. Machen wir uns da nicht eher selbst was vor? Weil es so für uns bequemer ist?

Wenn jemand von sich sagen kann, er ist, wäre in Gott, genügt das nicht?
Woher kommt dieser Wahn nach Vollkommenheit?

Ist nicht die menschliche Selbstüberhöhung, der eigene Wahn, so etwas wie Dualität selbst aufheben, meistern zu können, eine Art luziferischer Größenwahn?
Oder der Wunsch nach menschlicher Vollkommenheit? Die meisten entwickeln nicht einmal ihre menschlichen Seite(n) zu genügend Reife, aber die Vollkommenheit, die schaffen wir locker? Alle reden von einer Aufhebung der Dualität. Wozu?
Um selbst Gott zu spielen? Für ein erfülltes Leben ist diese Aufhebung absolut nicht nötig. Da genügt es, das zu sein was man ist. So gut, wahrhaftig und authentisch, wie eben möglich.

falsch- wir alle zusammen sind GOTT, die sichtbaren und die unsichtbaren.

Nicht einmal wir alle zusammen sind Gott. Großer Trugschluss. Wir sind sogar alle zusammen noch nichtmal ein Tropfen IN Gott. Nur weil in uns etwas Göttliches ist, lässt das nicht darauf schließen, das wir Gott seien. Auch wenn diese Art Größenwahn derzeit die gängigste Religion zu sein scheint.

Ohne Gott gibt es uns nicht, obwohl es Gott auch ohne uns gibt.
Deswegen führt Gottlosigkeit zur Welt-Selbst-Entfremdung und spirituellem Ableben anstatt AUFLEBEN.

Was das betrifft, sieht DiaBowLow wirklich sehr klar.
 
Womit du indirekt unterstellst dass Gott nach Jahrmilliarden innerhalb von 60 Jahren seinen Schöpfungsplan radikal verändert hat.

Gott ändert gar nichts...sondern menschen tun das. von menschen hand kammen alle ideologien auf der welt was den menschen angst einjagdten...
zum glück leben wir in zeiten wo hellseher nicht mehr gejagdt und verbrannt sind.

die meisten menschen haben ihre überzeugung aus das was sie lesen und vor allem aus das was ihnen die preister etc sagen .
sehr wenige sind die jenigen die frei denken und aus erfahrungen sprechen.vor allem aus innere erfahrungen,wo man alles klar sehen kann.
 
Gott ändert gar nichts...sondern menschen tun das. von menschen hand kammen alle ideologien auf der welt was den menschen angst einjagdten...
zum glück leben wir in zeiten wo hellseher nicht mehr gejagdt und verbrannt sind.

Tut mir leid, dann habe ich dich missverstanden. Das sehen wir dann doch ähnlich.
Fragt sich nur, ob ein Wechsel zu einer neuen Ideologie was ändern kann. Oder ganz direkt gefragt: Ist nicht ein esoterisch östlicher Guru-Ansatz, der die Aufhebung der Dualität als Stein der Weisen sieht, auch eine, nur eben andere Ideologie?

In der Bibel steht zumindest nichts davon. Auch nicht als Weg zur (Er-)Lösung.
Wobei man natürlich Christentum, Bibel und Kirche(n) ebenfalls getrennt voneinander betrachten muss.

vor allem aus innere erfahrungen,wo man alles klar sehen kann.

Es gibt innere Erfahrungen die zu so etwas wie Gott führen.
Dann gibt es innere Erfahrungen, die woanders hin führen.
Und dann gibt es innere Erfahrungen, die tiefer in einen Selbst führen.

Und manchmal mag das eine als das andere erscheinen.
 
Es gibt innere Erfahrungen die zu so etwas wie Gott führen.
Dann gibt es innere Erfahrungen, die woanders hin führen.
Und dann gibt es innere Erfahrungen, die tiefer in einen Selbst führen.

Und manchmal mag das eine als das andere erscheinen.

da hast du recht...trotzdem steht einer was auf diese wege geht näher an gott als einer was nur aus bücher spricht oder meinung anderen vertritt.den aus erfahrungen lernen wir weiter zu kommen und der richtige weg herauszufinden.dann geht schlag auf schlag und es gibt keine weg mehr was ...wo anders hin führt.
 
da hast du recht...trotzdem steht einer was auf diese wege geht näher an gott als einer was nur aus bücher spricht oder meinung anderen vertritt.den aus erfahrungen lernen wir weiter zu kommen und der richtige weg herauszufinden.dann geht schlag auf schlag und es gibt keine weg mehr was ...wo anders hin führt.

Niemand steht, kommt aus eigener Kraft näher an, zu Gott. Wir können uns nur bemühen.
Wenn auch die Wege des Bemühens doch zumeist Irrwege bleiben. Aber manchmal berührt einen dennoch sogar in völlig unerwarteten Momenten so etwas wie göttliche Gnade. Aber die hat meist eben gar nichts mit Technik oder Wegen zu tun. Ist zumindest meine Erfahrung, die so nicht allgemeingültig sein muss.
 
Hallo Faydit
Dein Beitrag [307]:
Aber manchmal berührt einen dennoch sogar in völlig unerwarteten Momenten so etwas wie göttliche Gnade. Aber die hat meist eben gar nichts mit Technik oder Wegen zu tun. Ist zumindest meine Erfahrung, die so nicht allgemeingültig sein muss.

Ja, das ist es, die Schaltstelle von Demut und Gnade.

Ganz bestimmte Verhaltensmuster erleichtern aber dennoch die Hinwendung zu Gott ganz erheblich. Da gibt es den 8-fachen Pfad des Buddha, das 8-same Gehen Kin Hin, das Salomon-Siegel, die Prana-Atmung und viele andere.

Wir westliche Menschen 'leiden' daran, uns überall hindenken zu wollen, um zu machen, mit Betonung auf Machen (das Tun), Wollen (der Wille) und Hindenken (das Denken).
Seit etwa 100 Jahren hat der Einfluss östlichen Verhaltens immer mehr zu mehr Sein als Haben geführt. Aber erst allmählich gelangt der Einzelne dahin, den Verstand beiseite zu lassen und zuzulassen, statt zu wollen und zu machen.
Daher kommt es, dass du schreibst: '. . . hat meist eben gar nichts mit Technik oder Wegen zu tun.'

Auf das rechte Mass und das Hineinspüren, was sein möchte kommt es an.

Alles Liebe ELi
 
Wir westliche Menschen 'leiden' daran, uns überall hindenken zu wollen, um zu machen, mit Betonung auf Machen (das Tun), Wollen (der Wille) und Hindenken (das Denken).

Was ja in letzter Folge so ein Forum ad absurdum führt. Andererseits eben dies wieder auch nicht tut. Nur, man kann sich eben über die Wege, Resultate, Konzepte, Erfahrungen austauschen. Den Eigenen zu gehen bleibt aber auch hier das, was nicht teilbar und nur bedingt mitteilbar ist.

Seit etwa 100 Jahren hat der Einfluss östlichen Verhaltens immer mehr zu mehr Sein als Haben geführt.

Was das betrifft, mag aber subjektive Erfahrung sein, stelt sich mir derzeit die Frage, inwieweit die östlichen Wege für westliche Menschen wirklich zielführend sind. Alleine wegen des Culture-Clash. Es mag aber sein dass ich das momentan zu polar wahrnehme, weil eben mein eigenes Pendel momentan in eine andere Richtung ausschlägt als bisher.

Zumindest gibt es auch in der abendländischen Tradition so etwa wie positive Monastik und Religiosität (Meister Eckehard, Hildegard von Bingen,...), die durchaus auch, gerade bei den Mystikern im Widerstreit mit der regulären Kirche stand.
Und auch ein Europäer wie Erich Fromm ist mit seinem außerreligiösen "Haben und Sein" und seiner "Kunst der Liebe" nach wie vor mehr als gültig.

So gesehen würde ich sagen, es ist durchaus positiv, dass mehr Wege offenstehen. Was andererseits die Wahl des individuell geeigneten manchmal erschweren könnte, aber nicht zwingend muss.

Mir der (Über)betonung des Wollens, Willens hast du völlig recht. Ist nur schwer, den Kerislauf in einer Über-Wollens-und-noch-Mehr-Gier-Gesellschaft zu durchbrechen, die inzwischen ja sogar in globalisierte Form auch den ganzen "Osten (siehe Japan, China) durchdringt.

Was in gewisser Weise die bisherigen Gegensätze ja aufhebt, leider auf der völlig falschen, materialistisch-kommmerziellen Ebene. Noch dazu auf eben luziferisch-gierig-ausbeuterische Art.
 
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Hallo liebe Foris,

vieleicht liegt das Problem auch im Gottesbild. Gott ist eine Bezeichnung für etwas nicht fassbares. Die Religionen propagieren verschiedene Gottesbilder, auf der einen Seite den Gott der Macht, auf der anderen Seite den Gott der Liebe und dann gibt es noch einiges dazwischen.

Das Problem ist, dass der „Gott der Macht“ meiner Meinung nach etwas vorlebt, was ja eigentlich für den Menschen, wenn sie es machen, in den Schmerz und in die Trennung führt. Konkret: das Macht-HABEN-wollen über andere:
Der Gott der Macht urteilt gerne über Menschen, denen er eine völlig unterschiedliche Ausgangsposition gibt. Die einen kommen als Sohn/Tochter in einer christlichen Familie auf die Welt, da sind die Chancen für den Himmel gut, die anderen kommen zB irgendwo in Äthiopien auf die Welt, hungern, sind krank, haben vielleicht nur die Möglichkeit sich als Kindersoldat über Wasser zu halten und dann kommt der „liebe“ aber mächtige Gott und fällt sein „gerechtes“ Urteil. Und dieser mächtige Gott liebt es auch, wenn ihn seine Anhänger auf den Knien anbeten. Und er gibt natürlich seine Gebote, die zu befolgen sind, andernfalls droht die Hölle, seine Anhänger wiederum versuchen an den Geboten mit allen Regeln der Kunst herumzuinterpretieren.

Ich sehe beim Gott der Macht nicht viel Unterschied zu einem weltlichen Herrscher. Zufälligerweise natürlich, rein zufällig.

Das nächste ist, der Gott der Macht sagt, er habe die Erde erschaffen, er habe alles erschaffen. Was kann man da noch tun? Kann man da noch irgendetwas besser machen? Wer hat da die Verantwortung? Wie sieht es hier mit der Transformation aus, ist diese gefragt oder nicht? Wer ist dann für die Atombombe verantwortlich? Wieso greift der Gott der Macht da nicht ein, wenn er ja so mächtig ist?

Ist im Gott der Macht nicht der luzifersche Aspekt pur enthalten?

Die andere Version ist der Gott der Liebe. Wenn aber Gott die Liebe ist, kann man im Umkehrschluss sagen, die Liebe ist Gott. Die Liebe ist die Kraft, die im Universum alles Leben ermöglicht. Sie ist der eigentliche Motor der Schöpfung und auch die Kraft die alles heilt.

Liebe Lichtgrüße,

Tschü
 
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