Wer ist Luzifer wirklich?

Er liebt den Menschen, und dies ist auch der einzige Grund, warum er sich mit dem Menschen abplagt und in dessen Seele aufräumt. Sein Anteil bei den Aufräumungsarbeiten beschränkt sich allerdings darauf, zu zeigen, was noch in Finsternis gehüllt ist, wo also der Unrat versteckt ist. Es ist dann dem Menschen und seinen nicht gerade beneidenswerten Helfern und Geistigen Führern überlassen, den Unrat zu entfernen, um ihn in einer "Kläranlage" nützlich und für das Gute verwertbar zu machen.

"Satan" - das ist eigentlich der Sammelbegriff für den Himmelsfürsten LUZIFER und die die große Schar seiner Mitarbeiter. Sie sind Freunde und Wohltäter der Menschen. Der Gedanke ist ungewohnt, doch es ist vorbehaltlos wahr. Sie sind unsere Wohltäter, denn sie verhelfen uns zur Läuterung. Sie verhindern, daß wir, wie verlassene Säuglinge, für immer in unserem eigenen Unrat liegen bleiben, um darin schließlich zu ersticken.

Gott, der den Menschen unsäglich liebt und ihn unentwegt an sich zieht, will dies verhindern. Deshalb gesellt er jedem Menschen nicht nur einen Helfer auf seiner Lichtseite, einen Schutzengel und noch viele andere Lichtgestalten bei, die ihm in allem beistehen, sondern einen Helfer auch auf seiner Schattenseite, der hinter ihm steht und ihm genau so beisteht wie sein Schutzengel und die anderen Geistigen Führer.

Jeder Mensch hat neben seinem persönlich zu ihm gehörenden Schutzengel auch einen ebenso nur für ihn zuständigen Engel aus LUZIFERS Schar. Dieser zeigt ihm bei jeder Gelegenheit, was an Unrat und an Finsternis noch in ihm , in seiner Seele, vorhanden ist. Er hilft ih, den Unraut aus sich herauszuholen und aufzulösen, die Finsternis zu erhellen.

Er hilft dem Menschen, weil er ihn wirklich liebt. Daher ist dieser Engel aus LUZIFERS Schar keines wegs erbaut oder gar erfreut, wenn er und nicht der Mensch den "Sieg" davonträgt. Er ist sogar betrübt, wenn er den Menschen - schon wieder und wie oft schon - zu Fall bringt. Denn er legt dem Menschen lediglich Lektionen vor, und ein guter Lehrer ist selber überaus zufrieden und glücklich, wenn seine Schüler die Prüfung , die er als Lehrer selbst zu gestalten, ja vielleicht streng zu halten hat, gut oder sogar mit Auszeichnung besteht.

LUZIFER und seine Engel und Freunde sind Freunde und keine Feinde des Menschen. Sie haben eine so unvorstellbar große Liebe in sich, daß sie diese völlig undankbare Rolle, den Menschen zu verführen und ihn zum Bösen anzuhalten, auf sich genommen haben.



Sie haben diese Rolle übernommen, weil sie den Menschen lieben und weil sie Gott, den sie aus tiefster Seele lieben, durch und durch gehorsam sind. Sie sind keine Abtrünnigen, keine sich gegen Gott empörenden, keine "gefallenen" Engel, keine "schwarzen", keine "bösen" Himmelsfürsten, sondern ebenso intime und in allem folgende und gehorchende Söhne Gottes, wie ein Erzengel MICHAEL , mit dem sie in Kampfgefechten die unbedingt nötigen Spannungen im Kosmos entstehen zu lassen und auszutragen haben, damit das Weltgeschehen "geschehen" , die Schöpfung voranschreiten und ihrer Vollendung entgegenwachsen kann.

Und sie sind "Gottessöhne", wie JESUS der "Sohn Gottes" ist.


aus hier: http://www.geistigenahrung.org/ftopic22772.html
 
Werbung:
Wieder so eine Königsfrage.

Will hier nicht alles nochmal reinschreiben, deshalb ein paar Links.
Darf leider noch nicht verlinken:
Thread: Bedingungslose Liebe von tyrael63
Beiträge: #492, #503, #519
Wobei in dem Fall eben diese Liebe als göttliche Essenz zu lesen wäre.

Die ersten 2 sind für den Einstieg, den Gesamtkontext, im letzten geht es um genau das. Wie gelangen wir zur Demut. Und das restliche Umfeld, das nötig ist.

Für die, die nicht suchen wollen kurz das wichtige:

Demut: wahrscheinlich haben die meisten sofort ein Bild im Kopf, jemand kniet, beugt den Kopf, unterwirft sich. Jedenfalls scheint Demut etwas eher unangenehmes zu sein, man muss sich jemandem unterordnen. Igitt. Nicht schon wieder. Warum also Demut? Da treffen wir einen alten Bekannten: unser Ego. Unser Ego steht also im Weg. Ist auch nachvollziehbar. Unser ego hat Bedürfnisse, wetteifert ständig mit anderen, will recht haben, ist streitsüchtig, eingebildet,... kurz, will der strahlende Sieger sein. Und dafür tut es (fast) alles. Wir haben also das ego, wir haben Demut. Wem soll sich das Ego aber unterwerfen? Wenn die Sehnsucht wie z.b. bei Verliebtheit groß genug ist, unterwirft sich das Ego der Hingabe, allerdings zumeist nur zum Schein, denn die Zielfokussierung ist ja immer da. Es täuscht sozusagen Demut vor. Wenn die erste Verliebtheit abgeklungen ist kann das dann zu den bekannten "Ernüchterungen" in Bezug auf den vermeintlichen Traumpartner führen. Was hat es aber dann mit der Demut an sich? Demut vermindert Leid. Demut kappt der Erwartungshaltung des Egos zumindest die Spitzen. In Demut erwarte ich nichts, da ich mich von vorneherein in die schwächere Position begebe. Und damit schwäche ich das Ego. Demut ist Disziplin. Das ist die Tätigkeit, die sich selbst genügt. Und damit die Tätigkeit im jetzt, im Dienen. Nicht dem Ego, sondern dem Augenblick, dem, was gerade Sache ist. Ich ordne mich, mein Sein dem Moment unter. Nicht ich bin wichtig, wichtig ist der Moment, der Andere,...

Demut ist auch der Sprung vor den Wagen, um ein Kind zu beschützen. Oder das Eingreifen, wenn man sieht dass andere auf einen Einzelnen einschlagen. Liebe und Demut. Und da sehen wir die zweite Seite der Demut, den Mut. Demut ist nicht schwach, Demut ist stark, hat Kaft, aber nicht die, die damit stolziert, nicht die Ego-Power, sondern die stille Kraft, die erst dann aktiviert wird, wenn es nötig ist. Wie in östlichen Verteidigungstechniken. Demut ist die Stärke, die sich trotzdem beugt. Die ihren Platz nicht behaupten muss, weil sie sich ihrer Selbst bewusst ist. Demut beugt sich mit, in aller Kraft. Und das ist wichtig, sie wird nicht gebeugt, nicht gebrochen, sie beugt sich freiwillig!

Und damit muss ich mir zunächst einerseits meiner selbst, auch meiner Stärken und Schwächen bewusst sein und werden, bevor ich demütig werden kann. Um andererseits dann zu erkennen, dass nicht ich selbst das Maß aller Dinge bin. Nicht sein kann. Wohl eine der schwersten Lektionen für jeden Einzelnen.

Denn sonst führt der Prozess statt zur Demut in die Scheinheiligkeit.
Oder drastisch gesagt, statt zu Gott wieder in ein luziferisches Ego-Hamsterrad.

Also ist auch die Ehrlichkeit, auch die Überprüfung auf die "Reinheit der eigenen Absicht" sich selbst gegenüber nötig, um dieser Falle zu entgehen. Denn gerade bei Demut kämpfen in gewisser Weise wirklich Gott und Teufel im Inneren aufs heftigste miteinander.

Wow danke für diese Erklärung !
:):):)
 
Er liebt den Menschen, und dies ist auch der einzige Grund, warum er sich mit dem Menschen abplagt und in dessen Seele aufräumt. Sein Anteil bei den Aufräumungsarbeiten beschränkt sich allerdings darauf, zu zeigen, was noch in Finsternis gehüllt ist, wo also der Unrat versteckt ist. Es ist dann dem Menschen und seinen nicht gerade beneidenswerten Helfern und Geistigen Führern überlassen, den Unrat zu entfernen, um ihn in einer "Kläranlage" nützlich und für das Gute verwertbar zu machen.

"Satan" - das ist eigentlich der Sammelbegriff für den Himmelsfürsten LUZIFER und die die große Schar seiner Mitarbeiter. Sie sind Freunde und Wohltäter der Menschen. Der Gedanke ist ungewohnt, doch es ist vorbehaltlos wahr. Sie sind unsere Wohltäter, denn sie verhelfen uns zur Läuterung. Sie verhindern, daß wir, wie verlassene Säuglinge, für immer in unserem eigenen Unrat liegen bleiben, um darin schließlich zu ersticken.

Gott, der den Menschen unsäglich liebt und ihn unentwegt an sich zieht, will dies verhindern. Deshalb gesellt er jedem Menschen nicht nur einen Helfer auf seiner Lichtseite, einen Schutzengel und noch viele andere Lichtgestalten bei, die ihm in allem beistehen, sondern einen Helfer auch auf seiner Schattenseite, der hinter ihm steht und ihm genau so beisteht wie sein Schutzengel und die anderen Geistigen Führer.

Jeder Mensch hat neben seinem persönlich zu ihm gehörenden Schutzengel auch einen ebenso nur für ihn zuständigen Engel aus LUZIFERS Schar. Dieser zeigt ihm bei jeder Gelegenheit, was an Unrat und an Finsternis noch in ihm , in seiner Seele, vorhanden ist. Er hilft ih, den Unraut aus sich herauszuholen und aufzulösen, die Finsternis zu erhellen.

Er hilft dem Menschen, weil er ihn wirklich liebt. Daher ist dieser Engel aus LUZIFERS Schar keines wegs erbaut oder gar erfreut, wenn er und nicht der Mensch den "Sieg" davonträgt. Er ist sogar betrübt, wenn er den Menschen - schon wieder und wie oft schon - zu Fall bringt. Denn er legt dem Menschen lediglich Lektionen vor, und ein guter Lehrer ist selber überaus zufrieden und glücklich, wenn seine Schüler die Prüfung , die er als Lehrer selbst zu gestalten, ja vielleicht streng zu halten hat, gut oder sogar mit Auszeichnung besteht.

LUZIFER und seine Engel und Freunde sind Freunde und keine Feinde des Menschen. Sie haben eine so unvorstellbar große Liebe in sich, daß sie diese völlig undankbare Rolle, den Menschen zu verführen und ihn zum Bösen anzuhalten, auf sich genommen haben.



Sie haben diese Rolle übernommen, weil sie den Menschen lieben und weil sie Gott, den sie aus tiefster Seele lieben, durch und durch gehorsam sind. Sie sind keine Abtrünnigen, keine sich gegen Gott empörenden, keine "gefallenen" Engel, keine "schwarzen", keine "bösen" Himmelsfürsten, sondern ebenso intime und in allem folgende und gehorchende Söhne Gottes, wie ein Erzengel MICHAEL , mit dem sie in Kampfgefechten die unbedingt nötigen Spannungen im Kosmos entstehen zu lassen und auszutragen haben, damit das Weltgeschehen "geschehen" , die Schöpfung voranschreiten und ihrer Vollendung entgegenwachsen kann.

Und sie sind "Gottessöhne", wie JESUS der "Sohn Gottes" ist.


aus hier: http://www.geistigenahrung.org/ftopic22772.html

das denk ich auch ...:)
 
LUZIFER und seine Engel und Freunde sind Freunde und keine Feinde des Menschen. Sie haben eine so unvorstellbar große Liebe in sich, daß sie diese völlig undankbare Rolle, den Menschen zu verführen und ihn zum Bösen anzuhalten, auf sich genommen haben.

Man kann natürlich auch einen Vampir lieben, der einem das Blut aussaugt. Oder anderes. Ist auch Liebe. Und man kann auch Luzifer lieben. Durchaus. Zumindest aus der von dir geschilderten Perspektive. Kann man Luzifer aber auch dann lieben, wenn es doch nicht so, sondern eben diametral anders ist? Und mit welchen Konsequenzen? Dann wäre das wohl die höchste Art von göttlich-bedingungsloser Liebe.
Anders gefragt: Liebt eine Maus die Schlange so sehr, dass sie sich freiwillig zur Beute macht? Wäre ja möglich.

So wie dein Ansatz in sich so schön versöhnlich ist.

Was das Thema gleich erweitert: Wie wirkt Luzifer? Und wie wirkt Luzifer, wenn wir ihn lieben?
 
Vielleicht ist es hilfreich, bei der Frage nach der Wirksamkeit dieser Kräfte Luzifer und Satan das ganze in einen leiblichen Zusammenhang zu stellen.

Luzifer ist dann das Gehirn, Satan ist der Darm. Beide sind dienende Kräfte im Gesamtkontext des Leibes.

Jedes Lebewesen hat einen Stoffwechsel.
Es nimmt Nahrung auf, verdaut sie, und scheidet unverträgliches aus.

Das Aufnehmen der Nahrung geschieht im Kopfbereich.
Das Wesen nähert sich einer neuen Idea, einem neuen Ideal.
z.b. einem Apfel.

Der Apfel ist wunderschön, das Ideal glänzt vor den Augen.
Doch im Essen zerbrechen die Ideale durch die Tätigkeit der Zähne, die Zwei-fel tun, in die Zweiheit bringen.

Das ist die erste Stufe von Demut, daß man Ideale zerbrechen läßt.
Der Apfel als ganzes ist unverdaulich und nicht zu schlucken.
Ich kann meine Ideale nie erreichen.
Es ist die erste Stufe von Demut.

Eine Mäßigung setzt ein. Aus der festen Phase wird eine flüssige Phase, der Apfel wird mit Speichel versetzt und zerkaut zu einem Nahrungsbrei. Im Speichel setzen erste Verdauungsprozesse ein.

Das sind auch verstandesmäßige, analysierende Prozesse wenn man auf der mentalen Ebene ist. Eine Überbetonung des Luzifer ist der Verstandesmensch.

Er probiert alles, das ganze Büffet durch, kaut es an und spuckt es wieder aus.
Er kann sich nich wirklich nähren, nähern.
Denn der Bereich des Magens führt am Herzen vorbei.
Nichts ist dem Verstandesmensch gut genug, er muß immer noch eins draufsetzen.
Wie gesagt, er mag es nicht, seine Ideale zu zerbrechen und zu mindern und zu mildern.

Im dienenden Bereich ist Luzifer unter anderem auch das Interesse an Neuem. Verliert man dieses Interesse am Weiter-gehen, dann kommt Stillstand.

An dieser Stelle sollte man festhalten, daß im Mundbereich zwar eine Vorverdauung stattfindet, aber keine wahrhafte Nahrung aufgenommen werden kann. Intellekt und Verstand, Theorien und Philosophien sind wunderschöne Welten, doch sie bleiben blutleer. Davon wird die Seele nicht satt.

Umgekehrt Satan als Kräfte des Darms sind die erstarrenden Kräfte. Der Nahrungsbrei kann an dieser Stelle aufgenommen werden. Er wird hin und her gepumpt, um möglichst viel genüßlich dem Organismus zuzuführen.

Im Arabischen heißt der Darm der "Vater der Trägheit". Die saturnischen Kräfte sind die der Verlangsamung, der Formgebung und der Erstarrung.

So wie im Intellektuellen alles zerfetzt werden kann durch die Kraft des Zweifels, der Zähne, so kann im Darm alles verfestigt und ausgeschieden werden als "nicht mehr meins".

Satan als Prinzip, so könnte man vorschnell meinen, so wie der Darm, macht als Endergebnis nur "Scheiß".

Doch würde man versuchen, sich selbst das "Scheißmachen" abzugewöhnen, bräuchte man einen künstlichen Darmausgang.

Dabei übersehen wird, daß das satanische eben den Körper erhält. Alles nötige wird erst durch diesen Prozeß der sinnlichen Aufnahme erzeugt.

So gesehen ist Luzifer das mentale, innerliche, und Satan das körperliche, äußerliche, sinn-liche.

Und all die Sinnlichkeit dieser Welt ist doch "gut gemeint", und trotzdem - so scheint es - entsteht nur "Scheiß".

Im Namen Gottes sind diese beiden Kräfte übrigens wie in einem gesunden Körper dienend vereint.
Im JHWH sind die Jod+HE die 10+5, die 15, das ist das sinnlich Formgebende, Satanische, und die Waw+He die 6+5, die 11, das ist das mental analysierende, Luziferische.

Im "Sündenfall" teilt das Bewußtsein diese Kräfte nun in polare Kräfte auf und nimmt sie einzeln für sich.
Daraus entsteht dann aus der 15 die Idee der 15, das ist die 15. Primzahl, die 43.
Die 43 ist das Geheimnis des Bösen, sozusagen Satan pur.
Und aus der 11 entsteht die 29, die luziferische Selbstüberhöhung.

Das Innen kehrt sich nach außen, und aus der 19 der Eva entsteht die 19. selbständige Idee, die 61, das "äni", das Ego.
Aus Adam, der 45, entsteht das hohe Ideal der bedingungslosen Liebe in der 45. Primzahl, der 193.

Doch alles was passiert, ist lediglich ein "Wachstum" Gottes.
Auch in den neuen Welten ist alles in seiner Ordnung.
So sehen wir in der 43 des Satanischen und der 29 des Luziferischen kombiniert die 72 Kräfte des Schemhamphorasch.

Natürlich fehlt in diesem Luzifer-Satan-Modell das Herz.
Es ist die Folge der Aufspaltung, des Nehmens vom Baum der Analyse.

Doch im gesunden Körper braucht es eben alles, sowohl die Analyse wie auch die Synthese, wie auch die liebenden, bewegenden Prozesse dazwischen.

Die zweite Stufe der Demut führt in den Magen. Dort ist ein saures Milieu. Sauer bedeutet aggressiv. Aggressiv bedeutet aggredi - Drauf-zu-Schreiten. Vorangehen. Ein Ziel haben und es ergreifen.
Der Magen muß diese Dinge sich an-eignen, sich zu eigen machen.

Eine Fehlfunktion des Magens wäre ein Zu-sehr-zu-setzen. Nicht zu aggressiv, sonst gibts Magengeschwüre.
Ergreife alles, was für dich nötig ist, aber beiß dich nicht selber. Fasse es, aber zerquetsche es nicht.

Die erste Stufe der Demut führt von der 6 zur 6. Primzahl, der 11.
Die zweite Stufe der Demut führt von der 11 zur 11. Primzahl, der 29.
Die dritte Stuffe der Demut führt von der 29 zur 29. Primzahl, der 107.

Es ist der Bereich des Übergangs vom Magen zum Darm. Vom Aneignen zum Loslassen. Im Loslassen wird es dann verwandelt, und danach ergibt sich Form. Sowohl die Innenform des Leibes wird ernährt, als auch Dünger für die Außenform bereitgestellt.

Die dritte Stufe des Dienens, der Demut, ist die des Darmes. So spricht Jesus zu den Jüngern: "Und habt ihr alles getan, dann sagt: Wir sind nutzlose Sklaven." Natürlich bin ich absolut unnütz. "Gott" könnte alles genausogut auch ohne mich. Ich lasse "mich" völlig los.

Übrigens Satan als die Schlange spiegelt sich perfekt in den Windungen des Darmes wieder. Luzifer als sich windendes Prinzip aber auch in den Windungen des Gehirns.

Das deutsche Wort Darm und das Dharma sind verwandt. So könnte man leiblich erkennen, was Dharma ist.

Die vollkommene Form des Dienens, die 107, ist im Moment Nun, wobei die Nun die 106 ist. Was ist nun zu tun? Das ist die einzige Frage des Dieners. Das ist die Welt des Alltags, des Allah-Tages, in dem jeder Tag, jeder Moment Allah geweiht ist.

:kuesse:
 
Vielleicht ist es hilfreich, bei der Frage nach der Wirksamkeit dieser Kräfte Luzifer und Satan das ganze in einen leiblichen Zusammenhang zu stellen.

Luzifer ist dann das Gehirn, Satan ist der Darm. Beide sind dienende Kräfte im Gesamtkontext des Leibes.

Jedes Lebewesen hat einen Stoffwechsel.
Es nimmt Nahrung auf, verdaut sie, und scheidet unverträgliches aus.

Das Aufnehmen der Nahrung geschieht im Kopfbereich.
Das Wesen nähert sich einer neuen Idea, einem neuen Ideal.
z.b. einem Apfel.

Der Apfel ist wunderschön, das Ideal glänzt vor den Augen.
Doch im Essen zerbrechen die Ideale durch die Tätigkeit der Zähne, die Zwei-fel tun, in die Zweiheit bringen.

Das ist die erste Stufe von Demut, daß man Ideale zerbrechen läßt.
Der Apfel als ganzes ist unverdaulich und nicht zu schlucken.
Ich kann meine Ideale nie erreichen.
Es ist die erste Stufe von Demut.

Eine Mäßigung setzt ein. Aus der festen Phase wird eine flüssige Phase, der Apfel wird mit Speichel versetzt und zerkaut zu einem Nahrungsbrei. Im Speichel setzen erste Verdauungsprozesse ein.

Das sind auch verstandesmäßige, analysierende Prozesse wenn man auf der mentalen Ebene ist. Eine Überbetonung des Luzifer ist der Verstandesmensch.

Er probiert alles, das ganze Büffet durch, kaut es an und spuckt es wieder aus.
Er kann sich nich wirklich nähren, nähern.
Denn der Bereich des Magens führt am Herzen vorbei.
Nichts ist dem Verstandesmensch gut genug, er muß immer noch eins draufsetzen.
Wie gesagt, er mag es nicht, seine Ideale zu zerbrechen und zu mindern und zu mildern.

Im dienenden Bereich ist Luzifer unter anderem auch das Interesse an Neuem. Verliert man dieses Interesse am Weiter-gehen, dann kommt Stillstand.

An dieser Stelle sollte man festhalten, daß im Mundbereich zwar eine Vorverdauung stattfindet, aber keine wahrhafte Nahrung aufgenommen werden kann. Intellekt und Verstand, Theorien und Philosophien sind wunderschöne Welten, doch sie bleiben blutleer. Davon wird die Seele nicht satt.

Umgekehrt Satan als Kräfte des Darms sind die erstarrenden Kräfte. Der Nahrungsbrei kann an dieser Stelle aufgenommen werden. Er wird hin und her gepumpt, um möglichst viel genüßlich dem Organismus zuzuführen.

Im Arabischen heißt der Darm der "Vater der Trägheit". Die saturnischen Kräfte sind die der Verlangsamung, der Formgebung und der Erstarrung.

So wie im Intellektuellen alles zerfetzt werden kann durch die Kraft des Zweifels, der Zähne, so kann im Darm alles verfestigt und ausgeschieden werden als "nicht mehr meins".

Satan als Prinzip, so könnte man vorschnell meinen, so wie der Darm, macht als Endergebnis nur "Scheiß".

Doch würde man versuchen, sich selbst das "Scheißmachen" abzugewöhnen, bräuchte man einen künstlichen Darmausgang.

Dabei übersehen wird, daß das satanische eben den Körper erhält. Alles nötige wird erst durch diesen Prozeß der sinnlichen Aufnahme erzeugt.

So gesehen ist Luzifer das mentale, innerliche, und Satan das körperliche, äußerliche, sinn-liche.

Und all die Sinnlichkeit dieser Welt ist doch "gut gemeint", und trotzdem - so scheint es - entsteht nur "Scheiß".

Im Namen Gottes sind diese beiden Kräfte übrigens wie in einem gesunden Körper dienend vereint.
Im JHWH sind die Jod+HE die 10+5, die 15, das ist das sinnlich Formgebende, Satanische, und die Waw+He die 6+5, die 11, das ist das mental analysierende, Luziferische.

Im "Sündenfall" teilt das Bewußtsein diese Kräfte nun in polare Kräfte auf und nimmt sie einzeln für sich.
Daraus entsteht dann aus der 15 die Idee der 15, das ist die 15. Primzahl, die 43.
Die 43 ist das Geheimnis des Bösen, sozusagen Satan pur.
Und aus der 11 entsteht die 29, die luziferische Selbstüberhöhung.

Das Innen kehrt sich nach außen, und aus der 19 der Eva entsteht die 19. selbständige Idee, die 61, das "äni", das Ego.
Aus Adam, der 45, entsteht das hohe Ideal der bedingungslosen Liebe in der 45. Primzahl, der 193.

Doch alles was passiert, ist lediglich ein "Wachstum" Gottes.
Auch in den neuen Welten ist alles in seiner Ordnung.
So sehen wir in der 43 des Satanischen und der 29 des Luziferischen kombiniert die 72 Kräfte des Schemhamphorasch.

Natürlich fehlt in diesem Luzifer-Satan-Modell das Herz.
Es ist die Folge der Aufspaltung, des Nehmens vom Baum der Analyse.

Doch im gesunden Körper braucht es eben alles, sowohl die Analyse wie auch die Synthese, wie auch die liebenden, bewegenden Prozesse dazwischen.

Die zweite Stufe der Demut führt in den Magen. Dort ist ein saures Milieu. Sauer bedeutet aggressiv. Aggressiv bedeutet aggredi - Drauf-zu-Schreiten. Vorangehen. Ein Ziel haben und es ergreifen.
Der Magen muß diese Dinge sich an-eignen, sich zu eigen machen.

Eine Fehlfunktion des Magens wäre ein Zu-sehr-zu-setzen. Nicht zu aggressiv, sonst gibts Magengeschwüre.
Ergreife alles, was für dich nötig ist, aber beiß dich nicht selber. Fasse es, aber zerquetsche es nicht.

Die erste Stufe der Demut führt von der 6 zur 6. Primzahl, der 11.
Die zweite Stufe der Demut führt von der 11 zur 11. Primzahl, der 29.
Die dritte Stuffe der Demut führt von der 29 zur 29. Primzahl, der 107.

Es ist der Bereich des Übergangs vom Magen zum Darm. Vom Aneignen zum Loslassen. Im Loslassen wird es dann verwandelt, und danach ergibt sich Form. Sowohl die Innenform des Leibes wird ernährt, als auch Dünger für die Außenform bereitgestellt.

Die dritte Stufe des Dienens, der Demut, ist die des Darmes. So spricht Jesus zu den Jüngern: "Und habt ihr alles getan, dann sagt: Wir sind nutzlose Sklaven." Natürlich bin ich absolut unnütz. "Gott" könnte alles genausogut auch ohne mich. Ich lasse "mich" völlig los.

Übrigens Satan als die Schlange spiegelt sich perfekt in den Windungen des Darmes wieder. Luzifer als sich windendes Prinzip aber auch in den Windungen des Gehirns.

Das deutsche Wort Darm und das Dharma sind verwandt. So könnte man leiblich erkennen, was Dharma ist.

Die vollkommene Form des Dienens, die 107, ist im Moment Nun, wobei die Nun die 106 ist. Was ist nun zu tun? Das ist die einzige Frage des Dieners. Das ist die Welt des Alltags, des Allah-Tages, in dem jeder Tag, jeder Moment Allah geweiht ist.

:kuesse:

Jetzt verstehe ich deinen Namen : MARIA 45:)
 
Man kann natürlich auch einen Vampir lieben, der einem das Blut aussaugt. Oder anderes. Ist auch Liebe. Und man kann auch Luzifer lieben. Durchaus. Zumindest aus der von dir geschilderten Perspektive. Kann man Luzifer aber auch dann lieben, wenn es doch nicht so, sondern eben diametral anders ist? Und mit welchen Konsequenzen? Dann wäre das wohl die höchste Art von göttlich-bedingungsloser Liebe.
Anders gefragt: Liebt eine Maus die Schlange so sehr, dass sie sich freiwillig zur Beute macht? Wäre ja möglich.

So wie dein Ansatz in sich so schön versöhnlich ist.

Was das Thema gleich erweitert: Wie wirkt Luzifer? Und wie wirkt Luzifer, wenn wir ihn lieben?

Dann WIRKT er NICHT mehr ;):zauberer1
mfg die Fee:)
 
Dann WIRKT er NICHT mehr

Bist du dir ganz sicher?

Es ist was dran an deiner Antwort. Denn paradoxerweise scheint ja Luzifer - aus meiner Sicht - genau diese Art Licht: Liebe, lieben zu können, in gewisser Weise zu fehlen. Genügt es also, jemanden, einen Anteil in sich oder auch jemanden im Außen zu lieben, der selbst nicht lieben kann, nicht will, um ihn zu ändern, zu transformieren? Oder verstärkt das bei demjenigen nicht noch mehr das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, genau dadurch, dass der eigene Mangel, die eigene Schwäche so noch mehr ans Licht kommt, erkennbar wird?

Und wer kann, könnte das überhaupt? In aller Konsequenz?
Denn aus luziferischer Sicht wird das erste, was geschehen wird, vermutlich ein Widerstand gegen diese Liebe sein, ein sich dagegen wehren, notfalls auch mit Gewalt.
Und wer ist wirklich so sehr in der Liebe, um trotzdem in dem Fall drinnenzubleiben, in dieser Liebe, im Verständnis, in der Geduld? Und der auch eventuelle negative oder einen selbst verletzende Folgen bereit ist, auszuhalten und durchzustehen?

Also aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, das ist ganz schön schwer.

Natürlich ist das das "Liebet eure Feinde". Aber wo und wann hat das in 2000 Jahren funktioniert? Es klappt ja kaum in der eigenen Familie, spätestens beim lauten Radio der Nachbarn ist dann meistens Schluss mit lustig.

Also entweder wollen wir das alle eigentlich gar nicht wirklich. Oder es gibt einen anderen, unbekannten Grund, dass es eben nicht funktionieren kann. Außer, als schöner, unerreichbarer Traum.
 
Werbung:
Bist du dir ganz sicher?
JA...

Es ist was dran an deiner Antwort. Denn paradoxerweise scheint ja Luzifer - aus meiner Sicht - genau diese Art Licht: Liebe, lieben zu können, in gewisser Weise zu fehlen. Genügt es also, jemanden, einen Anteil in sich oder auch jemanden im Außen zu lieben, der selbst nicht lieben kann, nicht will, um ihn zu ändern, zu transformieren? Oder verstärkt das bei demjenigen nicht noch mehr das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, genau dadurch, dass der eigene Mangel, die eigene Schwäche so noch mehr ans Licht kommt, erkennbar wird?
Das WIE ist wichtig!
Und wer kann, könnte das überhaupt? In aller Konsequenz?
Denn aus luziferischer Sicht wird das erste, was geschehen wird, vermutlich ein Widerstand gegen diese Liebe sein, ein sich dagegen wehren, notfalls auch mit Gewalt.
Und wer ist wirklich so sehr in der Liebe, um trotzdem in dem Fall drinnenzubleiben, in dieser Liebe, im Verständnis, in der Geduld? Und der auch eventuelle negative oder einen selbst verletzende Folgen bereit ist, auszuhalten und durchzustehen?

Also aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, das ist ganz schön schwer.
"Niemand hat gesagt , das es LEICHT wird bei der Geburt;) !"
Natürlich ist das das "Liebet eure Feinde". Aber wo und wann hat das in 2000 Jahren funktioniert? Es klappt ja kaum in der eigenen Familie, spätestens beim lauten Radio der Nachbarn ist dann meistens Schluss mit lustig.

Also entweder wollen wir das alle eigentlich gar nicht wirklich. Oder es gibt einen anderen, unbekannten Grund, dass es eben nicht funktionieren kann. Außer, als schöner, unerreichbarer Traum.

Ich liebe dich ...:umarmen::zauberer1
 
Zurück
Oben