Wer ist Luzifer wirklich?

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Weiss nicht. Damit müsste ich mich näher befassen und das ist imho ein Anzeichen, dass *es* NICHT gemeinhin insgesamt wirkt.
Ich kenne allerdings Baphomet. Zumindest aus einer nachhaltigen Analyse SO zu schließen. Aber DAS ist Wissen, was manifest präsent ist. Somit ist es Seele, Geist oder aus gutem Grunde irrwie bebilderter Alltag ~ aus dem/r Traum.

Loge33
 
Loge33: Ich kenne allerdings Baphomet. Zumindest aus einer nachhaltigen Analyse SO zu schließen.
SO HAM wa uns dat abba nich vorjestellt.:D
oder doch?
 
Die Frage nach der Wirkungsweise, der Manifestation, der wilkürlichen
Äusserung ist mehr als nur spannend. Dazu gibt es wohl unzählige
Variationen, je nach Perspektive. Philosophisch, Theologisch?
Aber bleiben wir doch mal kurz auf der Eso-Schiene ...


Aus esoterischer Sicht nun als kosmisches Prinzip betrachtet, welches
ausschliesslich innerhalb eines dualistischen Bewusstseins zum tragen
kommen kann, bildet es so gesehen eine vordefinierte Richtung inner-
halb eines Handlungsspielraumes der Wesenheit.
Sich aus moralischen Gründen, also aus beispielsweise sozialer Rück-
sichtnahme, auf nur eine Seite dieses Gesamtspektrums zu
verlegen, hiesse demnach auch das vorhandene
Potenzial nur zur Hälfte auszuschöpfen.
Aus evolutionstechnischem Blickwinkel, kommen wir bei dieser
Überlegung zu keinem wirklich befriedigenden Ergebnis, da in
den naturgegebenen Gesetzmässigkeiten grundsätzlich keine
Resourcen vorhanden sein dürften, denen eine Unterdrückung
oder bewusste Beschränkung zu Grunde liegt.

Auf das Individuum bezogen ergibt sich dahingehend eine Beschneidung
der potenziellen Fähigkeiten, ein moralischer Zwiespalt, welcher diesem
sogenannten "freien Willen" mehr oder minder starke Einschränkungen
auferlegt. Ergo haben wir es mit einer Vermengung einer frei denkend,
somit auch schöpferisch begabten Wesenheit und einer moralisch
limitierten Wesenheit zu tun. Dabei gilt es zu berücksichtigen,
dass die jeweiligen Moralvorstellungen dem Willen unter-
geordnet sein müssen, da sie eben jenem entspringen.
Die Moral und somit auch die Unterscheidungsfähigkeit zwischen
"Gut" und "Böse" also müsste demnach den Schlüssel für das
angenommene "diabolische Prinzip" in sich bergen.

Zusammengefasst stellen wir fest, dass eine Spezies mit freiem Willen
ausgestattet, erst die Fähigkeit zur Moralvorstellung zu entwickeln
vermag und so das konzept der beiden Extreme dieses Spektrums
gedanklich zum Leben erweckt. Die Persifizionierung der "bösen"
Seite dieser Skala erschafft nun, zum leichteren Verständnis,
gedanklich jene Entität, welche man in der Folge als Teufel,
Satan, Luzifer oder wie auch immer bezeichnet.
In weiterer Folge verwischen sich natürlich die Grenzen zwischen
Ursache und Wirkung, wodurch das vorhandene Prinzip, in der
Vorstellung der Spezies, zum Auslöser der Unterscheidungs-
fähigkeit selbst gemacht wird. Die gedankliche Mutation!

Die Urschlange bietet dem Menschen die Fähigkeit der dualistischen
Weltsicht in Form einer verlockenden, begehrenswerten Frucht dar.
Aus dem Genuss der Frucht des Baumes der Erkenntnis erwächst
allerdings nicht bloss ein peripheres Unterscheidungsvermögen,
sondern auch zwingend eine moralische Verpflichtung den
kosmischen Gesetzmässigkeiten gegenüber.
Angesichts der daraus resultierenden Problematik, in der Erkenntnis
der eigenen Unzulänglichkeit ist es ein Leichtes, die Verantwortung
auf den Überbringer der Frucht abzuschieben. Die Wertung
verbannt die Urschlange an den äussersten Rand des
Spektrums - in den Bereich der absoluten Bosheit!

- Luzifer wird zum Satan
- Der Lichtbringer wird zum Widersacher

Aus dem strahlenden Engel wird der Erzdämon!


Euer, jetzt aber mal schleunigst die Notbremse ziehender, Ischariot

PS @ Eli: ... und wo dann zwei oder drei versammelt sind in seinem
Namen, da ist auch er dann "Leibhaftig" mitten unter ihnen.
Das Prinzip funktioniert in beide Richtungen des vorhandenen Spektrums ;)
 
Die Frage nach der Wirkungsweise, der Manifestation, der wilkürlichen
Äusserung ist mehr als nur spannend. Dazu gibt es wohl unzählige
Variationen, je nach Perspektive. Philosophisch, Theologisch?
Aber bleiben wir doch mal kurz auf der Eso-Schiene ...


Aus esoterischer Sicht nun als kosmisches Prinzip betrachtet, welches
ausschliesslich innerhalb eines dualistischen Bewusstseins zum tragen
kommen kann, bildet es so gesehen eine vordefinierte Richtung inner-
halb eines Handlungsspielraumes der Wesenheit.
Sich aus moralischen Gründen, also aus beispielsweise sozialer Rück-
sichtnahme, auf nur eine Seite dieses Gesamtspektrums zu
verlegen, hiesse demnach auch das vorhandene
Potenzial nur zur Hälfte auszuschöpfen.
Aus evolutionstechnischem Blickwinkel, kommen wir bei dieser
Überlegung zu keinem wirklich befriedigenden Ergebnis, da in
den naturgegebenen Gesetzmässigkeiten grundsätzlich keine
Resourcen vorhanden sein dürften, denen eine Unterdrückung
oder bewusste Beschränkung zu Grunde liegt.

Auf das Individuum bezogen ergibt sich dahingehend eine Beschneidung
der potenziellen Fähigkeiten, ein moralischer Zwiespalt, welcher diesem
sogenannten "freien Willen" mehr oder minder starke Einschränkungen
auferlegt. Ergo haben wir es mit einer Vermengung einer frei denkend,
somit auch schöpferisch begabten Wesenheit und einer moralisch
limitierten Wesenheit zu tun. Dabei gilt es zu berücksichtigen,
dass die jeweiligen Moralvorstellungen dem Willen unter-
geordnet sein müssen, da sie eben jenem entspringen.
Die Moral und somit auch die Unterscheidungsfähigkeit zwischen
"Gut" und "Böse" also müsste demnach den Schlüssel für das
angenommene "diabolische Prinzip" in sich bergen.

Zusammengefasst stellen wir fest, dass eine Spezies mit freiem Willen
ausgestattet, erst die Fähigkeit zur Moralvorstellung zu entwickeln
vermag und so das konzept der beiden Extreme dieses Spektrums
gedanklich zum Leben erweckt. Die Persifizionierung der "bösen"
Seite dieser Skala erschafft nun, zum leichteren Verständnis,
gedanklich jene Entität, welche man in der Folge als Teufel,
Satan, Luzifer oder wie auch immer bezeichnet.
In weiterer Folge verwischen sich natürlich die Grenzen zwischen
Ursache und Wirkung, wodurch das vorhandene Prinzip, in der
Vorstellung der Spezies, zum Auslöser der Unterscheidungs-
fähigkeit selbst gemacht wird. Die gedankliche Mutation!

Die Urschlange bietet dem Menschen die Fähigkeit der dualistischen
Weltsicht in Form einer verlockenden, begehrenswerten Frucht dar.
Aus dem Genuss der Frucht des Baumes der Erkenntnis erwächst
allerdings nicht bloss ein peripheres Unterscheidungsvermögen,
sondern auch zwingend eine moralische Verpflichtung den
kosmischen Gesetzmässigkeiten gegenüber.
Angesichts der daraus resultierenden Problematik, in der Erkenntnis
der eigenen Unzulänglichkeit ist es ein Leichtes, die Verantwortung
auf den Überbringer der Frucht abzuschieben. Die Wertung
verbannt die Urschlange an den äussersten Rand des
Spektrums - in den Bereich der absoluten Bosheit!

- Luzifer wird zum Satan
- Der Lichtbringer wird zum Widersacher

Aus dem strahlenden Engel wird der Erzdämon!


Euer, jetzt aber mal schleunigst die Notbremse ziehender, Ischariot

PS @ Eli: ... und wo dann zwei oder drei versammelt sind in seinem
Namen, da ist auch er dann "Leibhaftig" mitten unter ihnen.
Das Prinzip funktioniert in beide Richtungen des vorhandenen Spektrums ;)


:thumbup::blume::winken5:

Die vermeintliche Vermengung wäre vielleicht noch Deiner näheren Überprüfung wert...;)

Deine Sprache ist sehr technisch bzw. intellektuell, was nicht das UNSCHULDIGE Kind im Manne anspricht, das noch keinen Sex einseitig hofiert.

Oder lassen Deine Worte Dein Herz wie einen Frosch über Schatten springen, die noch mächtiger als es selber sind, und wie eine Nachtigall jubilieren oder wie eine Lerche hoch in den Himmel steigen und wie einen Adler im Zenit auch dem grauen Mäuschen und des winzigsten Detail gewahr sein - vor allem aller Blumen und insbesondere der LILIEN auf dem Felde???

Deswegen macht mir Deine Sprache noch etwas Mühe, um sie wieder für mich zu übersetzen...:rolleyes:

:kiss4: :D
 
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