Wer hilft mir bitte, böse zu sein?

Einen Punkt möchte ich dann doch noch herausgreifen, weil er die Problematik des Themas sehr gut beleuchtet:



Eine rein körperliche Beziehung kann es für mich im Grunde gar nicht geben, weil ich meine geistige Wahrnehmung nicht einfach ausschalten kann. Es gibt Frauen, die haben einen tollen Körper, aber eine für mich unangenehme Ausstrahlung. Da regt sich bei mir überhaupt nichts. Im Gegenteil, ich empfinde Ekel bei dem Gedanken, mit diesen Frauen intim zu sein. Ein gewisses Maß an Zuneigung, Liebe, Sympathie ist für mich einfach nötig - da bin ich voll das Mädchen. Es gibt aber genug, die trotz meiner geistigen Bindung diese Gefühle in mir auslösen.

Ich habe rein körperlichen Sex bisher tatsächlich als etwas "Böses" betrachtet - nicht aufgrund irgendwelcher religiösen Vorschriften, sondern aufgrund meines Empfindens und aufgrund des Bewusstseins, dass dadurch oft sehr grausam Gefühle verletzt und Herzen gebrochen werden. Wenn ich mit jemandem intim bin, dann nur mit jemandem, mit dem ich auch bereit wäre, eine feste Beziehung einzugehen. Vielleicht sehe ich das zu eng, denn das Verletzen von Gefühlen lässt sich ohnehin nicht immer vermeiden. Für dich hingegen ist es etwas ganz Natürliches, weil du (das unterstelle ich dir einfach mal) das gegenseitige Einvernehmen und den gegenseitigen Nutzen voraussetzt. Ich werde darüber nachdenken, da kann ich womöglich etwas von dir lernen.

Bist du irre? Änder da bloß nicht deine Einstellung. Du bist da eine Rarität, in finde solche Menschen besonders, weil es sie nicht wie Sand am Meer gibt.
 
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Einen Punkt möchte ich dann doch noch herausgreifen, weil er die Problematik des Themas sehr gut beleuchtet:

Eine rein körperliche Beziehung kann es für mich im Grunde gar nicht geben, weil ich meine geistige Wahrnehmung nicht einfach ausschalten kann. Es gibt Frauen, die haben einen tollen Körper, aber eine für mich unangenehme Ausstrahlung. Da regt sich bei mir überhaupt nichts. Im Gegenteil, ich empfinde Ekel bei dem Gedanken, mit diesen Frauen intim zu sein. Ein gewisses Maß an Zuneigung, Liebe, Sympathie ist für mich einfach nötig - da bin ich voll das Mädchen. Es gibt aber genug, die trotz meiner geistigen Bindung diese Gefühle in mir auslösen.
Das verstehe ich! :D
Ich finde nicht dass du da voll das Mädchen bist. Ich halte das für ganz normal. Das was gesellschaftlich bzw. Gesellschaft-Geschlechtlich "unmännlich" wirkt, ist ein zu großer Fokus darauf. Also ein Mann der ständig von Zuneigung, Liebe, Sympathie faselt, wirkt unmännlicher als Chuck Norris, obwohl bei dem das selbe abgehen wird. Männer leiden still.
(Chuck Norris ist jetzt ein blödes Beispiel gewesen, denn er kann die Zeit buchstäblich totschlagen)
 
Das verstehe ich! :D
Ich finde nicht dass du da voll das Mädchen bist. Ich halte das für ganz normal. Das was gesellschaftlich bzw. Gesellschaft-Geschlechtlich "unmännlich" wirkt, ist ein zu großer Fokus darauf. Also ein Mann der ständig von Zuneigung, Liebe, Sympathie faselt, wirkt unmännlicher als Chuck Norris, obwohl bei dem das selbe abgehen wird. Männer leiden still.
(Chuck Norris ist jetzt ein blödes Beispiel gewesen, denn er kann die Zeit buchstäblich totschlagen)

Unmännlich? Ich finde das sehr sexy, wenn ein Mann weibliche Züge hat. Solange gewisse Männlichkeiten noch vorhanden sind. Äußerlich, wie innerlich.
 
Das verstehe ich! :D
Ich finde nicht dass du da voll das Mädchen bist. Ich halte das für ganz normal. Das was gesellschaftlich bzw. Gesellschaft-Geschlechtlich "unmännlich" wirkt, ist ein zu großer Fokus darauf. Also ein Mann der ständig von Zuneigung, Liebe, Sympathie faselt, wirkt unmännlicher als Chuck Norris, obwohl bei dem das selbe abgehen wird. Männer leiden still.
(Chuck Norris ist jetzt ein blödes Beispiel gewesen, denn er kann die Zeit buchstäblich totschlagen)

Ich finde es auch so ein Unding dass es noch immer den Kindern eingebläut wird: Jungs weinen nicht, Jungs spielen nicht mit Puppen.......Mädchen sind lieb und artig, Mädchen spielen mit Puppen,...... blablablubb
Vielleicht sollten alle einfach toleranter sein und jeden so sein lassen wie er ist.
 
Ich finde es auch so ein Unding dass es noch immer den Kindern eingebläut wird: Jungs weinen nicht, Jungs spielen nicht mit Puppen.......Mädchen sind lieb und artig, Mädchen spielen mit Puppen,...... blablablubb
Vielleicht sollten alle einfach toleranter sein und jeden so sein lassen wie er ist.

So ist es. Genau so!
 
Das habe ich so nicht gesagt. Die Konsequenz ergibt sich aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Der Mensch hat die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, und die Unfreiheit, die Folgen seiner Handlungsweise tragen zu müssen. Natürlich versuche ich, diese vorauszusehen, damit ich erkennen kann, ob das Ergebnis mit meiner Absicht übereinstimmt.
Das ganze geht ja noch viel weiter, darum ist die Moral auch vollkommen unzureichend.

Absicht und Konsequenz betrachtet, führt dazu Nutzen und Schaden neu zu bewerten und wieder bei der Absicht zu beginnen. Das ist keine Definition an sich sondern eine analytische Betrachtung. Warum sollte man das überhaupt analytisch betrachten wollen?!? Ich denke das kommt dann auf die Bewusstheit an, besonders was es bedeutet, mal aus der alltags Wirklichkeit heraus zu blicken.

Es sollte (ignoriere mal die Ironie die ich jetzt betreibe) Nutzen und Schaden bei dir selber, für deine eigenen Handlungen im Vordergrund stehen, nicht um fremden Menschen zu helfen oder zu schaden.
Was schadet dir selbst? Was nutzt dir und wofür?

Klar kannst du jemandem schaden, weil du der Meinung bist, dass er langfristig davon profitieren kann, aber ab einem gewissen Grad stellt sich die Frage, woher du dir dieses Recht nimmst!
Der Kopf ist leicht im Universum und beim Letzten Geist und Gesetzt, aber beinahe täglich wirst du vor Entscheidungen gestellt, die du im schlimmsten Fall, abgelenkt, gestresst, unaufmerksam treffen musst.

Darum geht es zumindest mir, ein realistische Einsicht von "Gut" und "Böse/Schlecht" im eigenen Handeln für die eigenen Konsequenzen im Leben zu bekommen.
 
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Damit kannst du also schon mal nicht „böser“ werden. ;)

Aus meiner Sicht schon.

Meine Tochter (aus erster Ehe) hat eine Asperger-Diagnose. Ich würde vermutlich auch eine bekommen, obwohl es bei mir nicht (mehr) ganz so stark ausgeprägt ist wie bei ihr. Die Veranlagung kommt eindeutig von meiner Seite.

Hab gleich einen Zahnarzttermin. Wenn ich mich nicht mehr melde, bin ich tot. :eek:
 
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