Wer hilft mir bitte, böse zu sein?

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So wie ich das sehe ist „Böse“ bzw. „Schlecht“ etwas das Jemandem absichtlich schadet. „Gut“ wäre etwas wovon der andere Profitieren kann. (Ironischer weise schließt es nicht aus das Böses eine gute Wirkung erzielen kann und umgekehrt.) Aber erst mal steht die Absicht im Vordergrund.

Wie kannst du dich selbst einschränken wenn du jemandem nicht absichtlich schadest?
Das ist das erste irritierende für mich, denn dahinter steckt, vermutlich!, eine Emotion die verdrängt ist und einen Weg sucht auszubrechen. Wie gesagt die Vermutung kann falsch sein.

Dies ist also deine persönliche Definition von Gut und Böse. Witzigerweise weist du gleich selbst auf ihre Schwäche hin, denn sonst hätte ich es getan: Schaden kann nutzen und Nutzen kann schaden. Ich sehe es aber wie du, dass die Absicht eine wichtige Rolle spielt. Manchmal schade ich Leuten, weil ich weiß, dass dieser Schaden für sie langfristig von Nutzen sein kann. Dann habe ich die Absicht, ihnen zu schaden, und die Absicht, ihnen zu nutzen. Ist das jetzt gut oder böse? Ginge es mir nur darum, jemandem zu schaden, würde ich es auch als böse bezeichnen. Mir ist aber bewusst, dass der Schaden nutzen kann. Entscheidender als die Absicht ist also die Bewusstheit. Denn wenn mir bewusst ist, dass beides ohnehin untrennbar zusammenhängt, spielt die Absicht keine Rolle mehr.

Sobald mir bewusst ist, dass Nutzen langfristig schaden kann, dürfte ich niemandem mehr nützen, wenn ich ihm nicht gleichzeitig absichtlich schaden will. Das wäre sehr wohl eine Einschränkung. Im Grunde dürfte ich gar nichts mehr tun, sobald mir bewusst ist, dass alles, was ich tue, irgend jemandem nützt und irgend jemandem schadet. Das hat mit Emotionen nichts zu tun, sondern ist ebenfalls eine Frage der Bewusstheit.
 
Deine weiteren Gedanken fasse ich mal kurz zusammen:

Hier verstehe ich überhaupt nicht
verstehe also nicht
ich verstehe immer noch nicht

Ich persönlich fand meine Ausführungen durchaus verständlich, aber ich erwarte nicht, dass andere meine seltsamen Gedanken und Gefühle nachvollziehen können. Außerdem merke ich, dass es für mich an der Zeit ist, mich wieder mehr auf die Praxis zu konzentrieren - also das, was ich hier gelernt habe, in die Tat bzw. Untat umzusetzen, und zu schauen, was sich bereits verbessert hat und wo weitere Änderungen wünschenswert sind.
 
Deine weiteren Gedanken fasse ich mal kurz zusammen:



Ich persönlich fand meine Ausführungen durchaus verständlich, aber ich erwarte nicht, dass andere meine seltsamen Gedanken und Gefühle nachvollziehen können. Außerdem merke ich, dass es für mich an der Zeit ist, mich wieder mehr auf die Praxis zu konzentrieren - also das, was ich hier gelernt habe, in die Tat bzw. Untat umzusetzen, und zu schauen, was sich bereits verbessert hat und wo weitere Änderungen wünschenswert sind.

Solange du dich verstehst ist doch alles fein :D
 
Wenn andere die eigenen Grenzen übertreten, ist das beschämend oder schmerzhaft oder ärgerlich, aber es ist geschehen, dann gilt es für mich, dass ich die Grenzen besser erkenne, abstecke, definiere und einhalte, mir selbst und andren gegenüber für Einhaltung sorge.
Überschreite ich wegen Grenzübertritts anderer als Reaktion die Grenzen der anderen, hab ich nach meiner Wahrnehmung es wieder nicht geschafft, die Grenzen zu wahren und handle aus Rache.
Der folgt dann die nächste Attacke (berechtigterweise), wenn die anderen, deren Grenze ich überschreite, mich aus ihrem Revier austreiben. Das ist eigentlich die Definition von Krieg, denk ich mir.

Ist aber nur meine Wahrheit, absolut ist sie nicht. Ist bloss Erfahrung.

lg

Das ist aber nur dann der Fall, wenn es gegen deinen Willen erfolgt. Grenzüberschreitung in gegenseitigem Einvernehmen kann sehr schön sein.
 
Deine weiteren Gedanken fasse ich mal kurz zusammen:



Ich persönlich fand meine Ausführungen durchaus verständlich, aber ich erwarte nicht, dass andere meine seltsamen Gedanken und Gefühle nachvollziehen können. Außerdem merke ich, dass es für mich an der Zeit ist, mich wieder mehr auf die Praxis zu konzentrieren - also das, was ich hier gelernt habe, in die Tat bzw. Untat umzusetzen, und zu schauen, was sich bereits verbessert hat und wo weitere Änderungen wünschenswert sind.
:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:

Das Zitat von Ulti:lachen:
 
Warum sollten Verwitwete keinen Astralsex mit dem Geist ihres verstorbenen Partners haben - unabhängig davon, ob sie einen neuen Partner haben oder nicht? Für mich ist das alles Obstsalat.

Du hast aber nicht gesagt, dass du das Gefühl hast, nichts Konstruktives mehr beitragen zu können - und dann auch noch aus meiner Sicht (n), sondern du hast gesagt, dass du mir unangenehm wirst. Das ist Unsinn. Ich war mit deinem Beitrag nicht einverstanden und habe das gesagt, mehr nicht. Wir sind hier, um Meinungen auszutauschen und nicht, um uns alle einig zu sein. Das bringt niemanden weiter. Natürlich kannst du jederzeit gehen, aber dann begründe das nicht mit unzutreffenden Behauptungen.

Na ja, du schriebst doch, du hättest mit deinem geistigen Kontakt auch Sex. Den haben Verwitwete -in der Erinnerung an ihre verstorbenen Partner- vllt auch, aber sobald sie einen neuen Partner haben, rückt das wschl in den Hintergrund. Du schreibst aber, du willst Sex mit deinem geistigen Kontakt und mit einer realen Frau. Parallel. Also, Äpfel mit Birnen verglichen. Aber schau, mich geht's überhaupt nix an, das Sexleben anderer, Gott sei Dank auch, und wie ich schon schrieb, ich verurteile diese deine Geschichte nicht, denn ich bin in deinen Mokassins nicht gewandert. Ich weiß nicht, warum dein Weg so ist wie er ist. Nur du kannst ihn gehen. Genauso wie ich nur meinen gehen kann, ich wollte mit dir nicht tauschen, und du mit mir sicher auch nicht.

Was meinen Abschied betrifft: Wenn ich das Gefühl bekomme, nichts Konstruktives mehr beitragen zu können, aus Sicht des TE, warum sollte ich bleiben? Ich muss ja auch nicht, die Türen aller Threads sind jederzeit offen, zu kommen und zu gehen. Ich habe mich zwar in aller Form verabschiedet, hätte aber genauso gut schweigend gehen können. Das ist so in Internetforen.

Warum das also nicht sportlich nehmen?

Ich bin sowieso eine, die nicht so gern wo festklebt, auch im RL nicht. Ich brauch viel Bewegung und Abwechslung. Wenn ich merke, ein Thema fängt an sich im Kreis zu drehen...Und das Essentielle schon besprochen wurde...Hm...Lebenszeit ist kostbar. Mir zumindest meine. Ich bin nämlich sterblich. Also, erbarme dich meiner Erbärmlichkeit. Mit wer ist weiter und wer nicht habe ich übrigens nix am Hut. Ich muss hier nix beweisen, das ist herrlich entspannend :)

Also, nix für ungut, das Krokodü reist jetzt weiter auf seinem Weg durch die Galaxü…*ins Spaceshuttle steig und davonzisch...huiiiii*
 
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Deine weiteren Gedanken fasse ich mal kurz zusammen:

Ich persönlich fand meine Ausführungen durchaus verständlich, aber ich erwarte nicht, dass andere meine seltsamen Gedanken und Gefühle nachvollziehen können. Außerdem merke ich, dass es für mich an der Zeit ist, mich wieder mehr auf die Praxis zu konzentrieren - also das, was ich hier gelernt habe, in die Tat bzw. Untat umzusetzen, und zu schauen, was sich bereits verbessert hat und wo weitere Änderungen wünschenswert sind.

Deine Gedanken und Gefühle kannst wirklich nur du, ausschließlich du, nachvollziehen. Aber ich kann mich da reinversetzen. Bei mir sind es seine Gedanken, die ich spüren kann. Auch ein Teil von ihm. In jeglicher Form. Nur würde ich ihn nicht als Sukkubus bezeichnen, sondern als den Teil von ihm, dem Menschen, der mir zugänglich ist.

Es gibt Dinge, die sind eben so, wie sie sind. Da gibt es nichts zu hinterfragen. Und wenn wir alle einen Dachschaden haben, dann ist es doch ein schöner Dachschaden, oder? ;)

Blau-Auge, ich mag deine Art zu erzählen. Das hat mich gerade in den letzten Tagen, sehr aufgemuntert. Und dieses Geschleime gilt jetzt ausnahmsweise mal dir. Danke einfach. Hat gut getan. Hab ich gebraucht.

Bleib so, wie du bist. Ein bisschen gut, ein bisschen frech, ein bisschen unverschämt, ein bisschen unterhaltsam. Und ein ganz klein bisschen böse. Bombige Mischung, in einem Forum.
 
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