rocket_soft
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Was ist, wenn es nur ein Glaubenssatz ist, dass "man sich negative Dinge anschauen muss".
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Condemn schrieb:Hi Mara!
Ich denke, ich kenne mich schon ziemlich gut. Hinsehen kann ich und eigentlich auch schon recht lange, ich war mir gegenüber schon immer ziemlich ehrlich, zumindest die letzten 8 Jahre.
Ja, aber wenn ich hier nen Knopf hätte um das zu tun würde ich das machen, aber ich kann es irgendwie nicht. Immer wieder bin ich mal sehr bewusst und das auch lange Zeit aber dann merke ich auf einmal wieder, das ich doch wieder "rausgefallen" bin und das merke ich erst hinterher.
Ohne Verstand lebst Du ja bestimmt auch nicht.
Ich meine das Vertrauen das damit einhergeht. Ich kenne so Momente, wo ich wirklich weiß dass das was ich glaube wahr ist. Das ist Gewissheit und kein Glaube mehr und das ist es was ich mir als dauerhaften Zustand wünsche. Ich bin da mehrmals reingekommen, weil ich logisch irgendwie etwas abgeleitet habe. Einmal das alles was geschieht auch so gewollt ist. Das habe ich irgendwie ziemlich logisch für mich dargestellt und da war es mir auf einmal vollkommen klar und da hatte ich einen Zustand, sehr kurz, aber wie auf Droge aber unglaublich klar, also besser als jede Droge. Aber jede Bewegung des Verstandes in Richtung "Hoffentlich bleibt der jetzt... soviel Glück habe ich sowieso nicht." ließ ihn recht schnell wieder verschwinden. Also muss da irgendwas unbewusst sein, das ich noch nicht angenommen habe weil ich es nicht kenne. Ich kenne es als Gefühl der Hoffnungslosigkeit, aber kann es nicht richtig definieren, kann es nicht fassen.
Das ist bei mir immer so. So ein Moment der Einsicht und dann fließt es. Das habe ich öfter mal, aber wie gesagt manchmal nur für ein paar Sekunden. Aber... Wenn man weiß dass es möglich ist in diesem Zustand zu leben kann man nicht mehr anders als das wollen. No way back...
Ja, da ist was dran. Aber ich KANN offensichtlich nicht "aufgeben". Mein Verstand sagt ja sogar ich sollte es tun und würde wenn ich wüsste wie.
Ja, aber das Vertrauen muss tiefer sein als nur Glaube. Mein Verstand sagt mir und ich glaube es mittlerweile wirklich, das ich Vertrauen kann und doch kann ich es nicht. Ist echt manchmal ne komische Sache...
Viele Grüße,
C.
rocket_soft schrieb:Was ist, wenn es nur ein Glaubenssatz ist, dass "man sich negative Dinge anschauen muss".
Ja... Fällt mir nicht leicht es laufen zu lassen.mara... schrieb:das ist wohl alles, was es braucht, condemn. der rest kommt dann, wenn es - wenn du - soweit ist/bist. geduld und vertrauen. ist echt so. was anderes ist humbug.
Da ist mir gerade ein interessanter Gedanke gekommen. Danke für den Anschubser.doch. in gewisser weise schon und ich habe heute nachmittag so darüber sinniert und mir ist klargeworden, dass es mir als frau vielleicht leichter fällt. es ist ein eher weiblich natürlicher zustand. männer müssen also ihren weiblichen teil integrieren. das fällt mE je nach dem leichter oder schwerer aus, wie die erfahrungen mit reellen frauen gwesen ist und je anch dem, wie der anteil der weiblichen energie in einem selbst integriert ist oder nicht. du kannst das messen an deinen partnerschaften. wie gehst du mit einer frau um, wie begegnest du ihr, welchen wert hat sie für dich, wie gehst du mit weiblichen eigenschaften um usw.
lehnst du die frau im außen ab, lehnst du auch diesen fließenden zustand jenseits des verstandes dem entsprechend in dir selbst ab.
Es ist komisch, das erklären zu wollen wenn man gerade nicht in dem Zustand ist, denn jetzt scheint es mir wieder wie Glaube. Aber wenn, dann ist das Wissen das mit Gefühl zusammenkommt und da ist echt Gewissheit das beste Wort. Unter Glaube läuft bei mir intellektueller Glaube. Eigentlich ist meiner Meinung nach auch alles Wissen Glaube.das musst du mir noch mal erläutern. was ist gewissheit und kein glaube mehr.
Danke für diese Zeilen. Ist mir eigentlich klar, aber ist auch gut das immer wieder aus verschiedenen Sichtweisen zu hören/lesen.du mußt nichts von irgendwas festhalten, was du erkennst, condemn. das ist völlig unnötig. das ist der verstand. du bist schon längst soweit, du kannst nur die früchte nicht ernten, weil dir der verstand vorgaukelt, du müßtest etwas "festhalten" erkennen, durchschauen.
so geht das nicht. du erkennst eine wahrheit. das ist ein sekundengefühl und dann läßt du das los ... einfach gehen lassen. es hat nichts mit bewußtheit zu tun, nichts mit kontrolle oder logik. du läßt die wahrheit gehen und vertraust sie deinem unbewußten oder auch deinem höheren selbst an und dann läßt du dich einfach "machen" ... diese wahrheit wirkt in dir - unweigerlich. aber sie ist dir nicht "zugänglich" in dem sinne von "gebrauchen" "handhaben" oder abrufen ...
sie ist einfach und sie gehört dir für immer. und so wird es mit jeder neuen wahrheit sein, die du dir eroberst. das gefühl des "erkennen", der "gewissheit" und des "vergehens" - aber es ist nicht weg. es ist DA und wirkt in dir für immer. du mußt dich nur selbst loslassen und dieser gwissheit vertrauen. und darauf vertrauen, dass es immer wieder geschieht und das jeder dieser momente eine grundlegende änderung in dir selbst bewirkt...
Ja, das ist meiner Meinung nach das Wichtigste. Die Aufmerksamkeit richten zu können. Leider ist sie scheinbar auf gewissen "Dinge"/Aspekte wie festgenagelt.das ist das geschenk. das ist das fließen. du kannst das nicht kontrollieren, dann funktioniert es nicht, bzw. du kannst die veränderung nicht erkennen, weil dein fokus auf was ganz anderes gerichtet ist.
Ja, kann sein das ihr es leichter habt was das angeht und ein grundlegendes Vertrauen dem Leben gegenüber zu entwickeln. Aber wenn ich mich umschaue, muss ich sagen das die Frauen die ich kenne auch deutlich mehr das Aktive, männliche, zu betonen scheinen. Ich glaube das ist in unserer heutigen Zeit auf dem ganzen Globus, zumindest im Westen, so.ich bin eine frau, condemn. ich fürchte, da kann ich dir keine tipps geben. für männer ist es vielleicht anders als für uns frauen. dieses fließenlassen ist unser resort.
Ja, dieses Prinzip ist sehr interessant, denn es findet sich praktisch überall, aber auch theoretisch in sehr vielen Philosophien zum Teil auf sehr unterschiedliche Arten formuliert. Crowley: "Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen". Die Hunas sagen: "Energie folgt der Aufmerksamkeit."wenn man sagt: die frau ist das boot, die segel und der wind. dann muss es einen steuermann geben. der mann ist also das ziel, sozusagen. die frau das gefährt. so ist es auch bei der mer-ka-ba.
auf ein individuum reduziert heißt das, die weibliche energie ist das gefährt und die männlcihe die richtung, das ruder, das ziel.
Ja, ich denke man muss da wirklich erst mit sich selbst ins Reine kommen um Aussen wirklich akzeptieren zu können, aber dazu ist das Aussen wiederum eine gute Hilfe.die frau bekämpft den mann und somit ihren eignen männlichen anteil. der mann lehnt die frau ab, unterdrückt sie und versucht sie unter kontrolle zu bringen und vergewaltigt sich/seinen weiblichen teil auf diese art und weise. so kommen beide keinen schritt weiter.
wir müssen uns gegenseitig annehmen, respektieren und bereit sein uns gegenseitig zu lehren und zu lernen ...
Condemn schrieb:Ja, das ist meiner Meinung nach das Wichtigste. Die Aufmerksamkeit richten zu können. Leider ist sie scheinbar auf gewissen "Dinge"/Aspekte wie festgenagelt.
Ja, kann sein das ihr es leichter habt was das angeht und ein grundlegendes Vertrauen dem Leben gegenüber zu entwickeln. Aber wenn ich mich umschaue, muss ich sagen das die Frauen die ich kenne auch deutlich mehr das Aktive, männliche, zu betonen scheinen. Ich glaube das ist in unserer heutigen Zeit auf dem ganzen Globus, zumindest im Westen, so.
Ja, dieses Prinzip ist sehr interessant, denn es findet sich praktisch überall, aber auch theoretisch in sehr vielen Philosophien zum Teil auf sehr unterschiedliche Arten formuliert. Crowley: "Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen". Die Hunas sagen: "Energie folgt der Aufmerksamkeit."
Und ich habe auch irgendwie mal abgeleitet, das beides eins und dasselbe ist und am selben Tag stieß ich im Netz wirklich zufällig darauf, das Wille (Thelema) und Liebe (Agape) denselben Zahlenwert haben, die 93. Das war auch der Hammer, weil ich kurz davor noch auf sehr einleuchtende Weise etwas über Zufälle gelesen habe und das es sie nicht wirklich gibt.
Ja, ich denke man muss da wirklich erst mit sich selbst ins Reine kommen um Aussen wirklich akzeptieren zu können, aber dazu ist das Aussen wiederum eine gute Hilfe.
Viele Grüße,
C.
Das kann ich auch manchmal aber wieder nur für einen Moment. Und da will ich hinkommen und genau das hindert mich daran. Scheiß Paradoxe immer...mara... schrieb:da muss ich lachen.
ich habe erst seit ganz neuestem raus, auch dieses festgenagelt sein einfach sein zu lassen, es anzunehmen. ich lasse dann die wirkung zu - ohne denken, wenn es geht, weil mein festgenagelt sein meistens eine schmerzliche erfahrung ist und dann lenke ich die aufmerksamkeit bewußt in die andere richtung.
Ich fühlte mich schon oft ausgeliefert und habe mich immer dagegen gewehrt und das innerlich nicht zugelassen.früher hätte ich mich dagegen mit armen und beinen gesträubt, heute provitiere ich von meinem männlichen anteil und dem was ich im außen darüber lernen durfte. "willen" und "beherrschung" - männliche attribute.
es macht spaß, weil ich nciht mehr dieses ausgeliefertsein gefühl habe ...
Ich glaube es ist wie ein Pendel und die Emanzipation war schon wichtig, nur ist es da eben auch wieder zu weit gegangen. Ich finde die Frauen heute eigetnlich ziemlich perfekt muss ich sagen, also die die ich kenne und v.a. eigentlich die meiner Generation und ich glaube es wird sogar noch besser, denn die Emanzipationsbewegung geht auf einer Ebene zurück und das ist dieses äusserliche Stärke-zeigen. Schwer zu beschreiben, aber ich glaube das viele junge Frauen gerade entdecken das sie selbstbewusst sein können, aber auf andere Weise als Männer und das sie auf eine ganz andere Art "Macht" haben. Sie lernen das anzuwenden was Frauen stärker haben als Männer, anstatt das nachzumachen was Männer machen. Z.B. die Art zu denken. Männer denken sehr Ergebnisorientiert aber verlieren dabei manchmal den Blick fürs Ganze und das können Frauen besser. Und die empathische Seite richtig eingesetzt ist vielleicht das größte Talent das man haben kann, und genau das ist es was einige Emanzen echt fehlt habe ich manchmal das Gefühl, oder zumindest lassen sie es nicht zu, weil sie in Männern Feinde sehen. Ich persönlich mag solche Frauen wirklich gar nicht, von denen man gemustert wird und man gleich merkt in welche Schublade man gesteckt wird, aber ich mag emanzipierte Frauen um einiges mehr als die, die sich aufopfern für den Mann. Keine Ahnung warum, aber mir geht die Achtung verloren wenn ich das Gefühl habe, das jemand sich für mich aufgibt. Ich sehe das nicht positiv.ja, sehe ich auch so. lass es mich umformulieren: es würde ihnen leichter fallen, wenn sie was drüber wüßten und wenn sie es "zulassen" könnten. deshalb rede ich doch ständig gegen die emanzipation: sie unterstützt diese männlichen attribute noch, nur im grunde bringt den frauen das überhaupt nichts, weil in dem fall schon wieder eine unterdrückung stattfindet -nämlich die unterdrückung der weiblichen energie und das führt wiederum zu verweigerung und somit leben frauen dann im endeffekt die "negativen" seiten der medaille - wie gewalt, grausamkeit, lieblosigkeit - sie werden also kriegerische amazonen, die gegen die männer kämpfen (gegen die männlichen anteile in sich selbst), weil sie ihre weiblichkeit (vermeintlich) verleugnen (müssen) und in der welt so nicht einbringen dürfen. ich caya sagte es in einem anderen thread - wer weiß überhaupt noch, was weiblichkeit überhaupt ist ?
Das sehe ich nicht so. Wie gesagt mag es bei manchen etwas zu weit gegangen sein, aber die meisten Frauen die ich kenne, haben da wirklich einen guten Mittelweg aus Frau und Selbstbewusstsein.wir sind nicht emanzipiert. wir sind pervertiert.
Wenn man sich eingehend damit beschäftigt kann einem wirklich sehr viel klar werden. Dieses Prinzip ist wirklich überall zu finden.danke dass du diese erkenntnis mit mir teilst *grins* ... dieses thema ist mir schon oft begegnet, aber ich konnte mit den begrifflichkeitn nichts anfangen. und auch mit dem zahlenwert nicht. jetzt verstehe ich ...![]()
Ja, und der Wille ist aus Liebe gemacht und hat Liebe zum Ziel. Was folgt daraus? Alles ist gutwie innen so außen. bei der gelegenheit fällt mir ein, dass es eine enorm schöne erfahrung ist, dieses zusammenspiel der energien innen, aber auch außen zu erleben und zu erproben ... schön, wenn man menschen trifft, die in ihrer entwicklung so weit sind, dass sie das umsetzen können und so erfahrbar machen ...
der mann ist dann wille, die frau liebe ...
Condemn schrieb:Das kann ich auch manchmal aber wieder nur für einen Moment. Und da will ich hinkommen und genau das hindert mich daran. Scheiß Paradoxe immer...![]()
Ich glaube es ist wie ein Pendel und die Emanzipation war schon wichtig, nur ist es da eben auch wieder zu weit gegangen. Ich finde die Frauen heute eigetnlich ziemlich perfekt muss ich sagen, also die die ich kenne und v.a. eigentlich die meiner Generation und ich glaube es wird sogar noch besser, denn die Emanzipationsbewegung geht auf einer Ebene zurück und das ist dieses äusserliche Stärke-zeigen.
Schwer zu beschreiben, aber ich glaube das viele junge Frauen gerade entdecken das sie selbstbewusst sein können, aber auf andere Weise als Männer und das sie auf eine ganz andere Art "Macht" haben. Sie lernen das anzuwenden was Frauen stärker haben als Männer, anstatt das nachzumachen was Männer machen. Z.B. die Art zu denken. Männer denken sehr Ergebnisorientiert aber verlieren dabei manchmal den Blick fürs Ganze und das können Frauen besser. Und die empathische Seite richtig eingesetzt ist vielleicht das größte Talent das man haben kann, und genau das ist es was einige Emanzen echt fehlt habe ich manchmal das Gefühl, oder zumindest lassen sie es nicht zu, weil sie in Männern Feinde sehen. Ich persönlich mag solche Frauen wirklich gar nicht, von denen man gemustert wird und man gleich merkt in welche Schublade man gesteckt wird, aber ich mag emanzipierte Frauen um einiges mehr als die, die sich aufopfern für den Mann. Keine Ahnung warum, aber mir geht die Achtung verloren wenn ich das Gefühl habe, das jemand sich für mich aufgibt. Ich sehe das nicht positiv.
Das sehe ich nicht so. Wie gesagt mag es bei manchen etwas zu weit gegangen sein, aber die meisten Frauen die ich kenne, haben da wirklich einen guten Mittelweg aus Frau und Selbstbewusstsein.
Ja, und der Wille ist aus Liebe gemacht und hat Liebe zum Ziel. Was folgt daraus? Alles ist gut
Viele Grüße,
C.
Nicht der Wille an sich, aber schon das ständige Wollen, auch wenn sich das vielleicht widersprüchlich anhört.mara... schrieb:+lol+ glaubst du wirklich es ist dein wille, der hindert ?
Gibt es denn eine bestimmte "Männerbewegung"? Wüsste da jetzt keine... Aber ich find sie gutnaja. du schaust aus deinen augen drauf und ich aus meinen... wie findest du die männer"bewegung" ?
Nein, gar nicht. Ist vielleicht auch schwer rüberzubringen. Aufgeben meine ich in der Form das da keine Persönlichkeit mehr bleibt, das in dem Fall die Frau alleine eigentlich "gar nicht mehr existiert", weil alles Denken und Handeln nur noch da ist um ihm zu gefallen.heißt das, du hälst das für eine typisch weibliche eigenschaft ? ich dachte meistens sind es die männer, die sich für die familie in form von arbeiten gehen aufopfern und sich aufgeben ? oder meinst du dieses "aufgeben" anders ?
ist das ein spezielles thema in deinen beziehungen ?
Ich sagte nicht: "zwischen Frau und Selbstbewusstsein", sondern AUS. Damit meine ich nicht, wie Du es vielleicht verstanden hast auf der einen Seite Selbstbewusstsein und auf der anderen Seite Frau, sondern das sie sich gestatten Frau zu sein UND selbstbewusst sind. Eben nicht diese aufopferungsvollen Hausmütterchen, aber auch nicht die, die in den Krieg gegen Männer ziehen und für die Kinder ein Mittel zur Unterdrückung sind.- das ist aber niedlich - ein mittelweg aus "frau" und "selbstbewußtsein" *grinsgrinsgrins* ...
Warum?aber condemn !
das bestätigt mir meine ansicht über den fehlverlauf der emanzipation ...
Condemn schrieb:Nicht der Wille an sich, aber schon das ständige Wollen, auch wenn sich das vielleicht widersprüchlich anhört.
Gibt es denn eine bestimmte "Männerbewegung"? Wüsste da jetzt keine... Aber ich find sie gut![]()
Nein, gar nicht. Ist vielleicht auch schwer rüberzubringen. Aufgeben meine ich in der Form das da keine Persönlichkeit mehr bleibt, das in dem Fall die Frau alleine eigentlich "gar nicht mehr existiert", weil alles Denken und Handeln nur noch da ist um ihm zu gefallen.
Ich sagte nicht: "zwischen Frau und Selbstbewusstsein", sondern AUS. Damit meine ich nicht, wie Du es vielleicht verstanden hast auf der einen Seite Selbstbewusstsein und auf der anderen Seite Frau, sondern das sie sich gestatten Frau zu sein UND selbstbewusst sind. Eben nicht diese aufopferungsvollen Hausmütterchen, aber auch nicht die, die in den Krieg gegen Männer ziehen und für die Kinder ein Mittel zur Unterdrückung sind.
Warum?
Ja, Angst vielleicht. Manchmal habe ich auch das Gefühl das da ein "böser" Wille ist der eine andere Richtung will. Schwer zu erklären. Manchmal denke ich, das dieser "böse Wille" eigentlich der intelligentere ist und ich mich ihm anvertrauen sollte, anstatt dem zu folgen was mein Verstand als gut und richtig ansieht.mara... schrieb:ich denke eher es ist angst. warum sollte sonst was, was du willst nicht auch funzen. aber jetzt sind wir wieder am anfang, glaube ich...
Insgesamt sehe ich es sogar so, das NUR selbstbewusste Frauen wirklich ganz Frau sind, denn alle anderen verwirklichen sowas wie Klischeevorstellungen. Auf der einen Seite die Hausmütterchen und dann die die sich für stark halten und die andere Polarität wählen. Die selbstbewusste Frau muss da auch nicht den Mittelweg nehmen. Sie kann das alles verwirklichen, sogar heute das und morgen das, aber sie tut es eben selbstbewusst im Sinne von "das ist richtig so". Das betrifft natürlich genau so Männer. Meiner Meinung nach haben "Emanzen" nicht viel sondern eher wenig Selbstbewusstsein.und dennoch finde ich diese aussage schon bemerkenswert.ich verstehe was du sagen willst, aber es hört sich schon lustig an, so als ob eine Frau im herkömmlichen sinne und Selbstbewußtsein nicht zusammengehen würden ...
bei männern ist mir aufgefallen, dass sie im gespräch irgendwann ausdrücklich auf ihr verheiratet sein hinweisen und ihre frau ins spiel bringen, die ersten male war ich völlig irritiert, bis ich gemerkt habe, was los ist. sie fühlten sich von mir "angemacht" *ggg* ...
bei frauen ist es zurückhaltung, offene ablehnung bis zögerliches herantasten.
am ärgsten abgelehnt, wenn auch neugierig beäugt werde ich von den powerfrauen ... als ob sie sich von mir bedroht fühlen würden.
ich muss mich selbst erst langsam dran gewöhnen...