Wenn Frauen die Norm sind ...

Ich bin nicht zuständig Mutti für einen Erwachsenen zu sein. Natürlich löst das zuweilen Trotz und Wut Reaktionen aus, weil ich nicht so bin, wie Mann mich lieber hätte.

Da muß ich aber schmunzeln. Da gibt es so Aussprüche wie: aber meine Mutter hat(hätte) das immer so gemacht.......u.s.w. Hat einige Zeit gedauert bis man merkte, dass ich nicht die "Mutti" bin. ......:lachen:
Einmal sagte ich : aber deine Mutti ist ja auch nie mit Dir ins......... (da hat man erstmal nach Luft geschnappt:D)

Ich weis ich war immer schon eine pöhse Hexe:lachen:

LG
 
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Geh komm, so einfallslos sind die unter 30jährigen sicher nicht.
Ich hätt eher gesagt, die älteren Frauen können sich vielleicht nichts anderes vorstellen als Haushalt und Kinder erziehen.
Die jungen sollten da schon ein bissl flexibler sein ....

:o
Zippe

nun meine Großmutter ist immer arbeiten gegangen, mein Großvater hat im Haushalt geholfen.

Das war für ihn selbstverständlich. Dann am Wochenende gemeinsam die Freizeit genießen.

Liegt es nicht an den Müttern wie die Jungs erzogen sind?

In der Zunahme des Singlesseins, machen Männer auch ihren Haushalt.
 
nun meine Großmutter ist immer arbeiten gegangen, mein Großvater hat im Haushalt geholfen.

Das war für ihn selbstverständlich. Dann am Wochenende gemeinsam die Freizeit genießen.

Liegt es nicht an den Müttern wie die Jungs erzogen sind?

In der Zunahme des Singlesseins, machen Männer auch ihren Haushalt.


Meine Großmutter hat auch immer gearbeitet. Sie war damals schon Dentistin, sehr karrierebetont und auch Alleinerzieherung. Auch meine Mutter war immer berufstätig und ich eben auch.

Es ging aber darum, dass ich meinte, dass man Frauen die nicht berufstätig sind und sich um den Haushalt und die Kinder kümmern, deshalb nicht heruntergemacht werden sollen. Ich finde es mutig von diesen Frauen, das zu tun was sie gern tun möchten, obwohl sie gegen einen Haufen Vorurteilen kämpfen müssen. Sie sind nicht weniger Frau als jede andere auch.

Ich kenn das gar nicht anders, als dass Männer im Haushalt mithelfen. Meine Brüder sind nach dem Mittagessen habt Acht gestanden mit dem Geschirrtuch zum Abtrocknen. Damals gabs noch keinen Geschirrspüler ... :D
Und mein Vater ist einer von den Vätern, die damals schon mit Stolz den Kinderwagen geschoben haben. Besonders dann den, in dem ich gelegen hab ...

:D
Zippe
 
Es ging aber darum, dass ich meinte, dass man Frauen die nicht berufstätig sind und sich um den Haushalt und die Kinder kümmern, deshalb nicht heruntergemacht werden sollen. Ich finde es mutig von diesen Frauen, das zu tun was sie gern tun möchten, obwohl sie gegen einen Haufen Vorurteilen kämpfen müssen. Sie sind nicht weniger Frau als jede andere auch.

ich verdamme keine Frau die zu Hause bleibt. Habe eine Schwägerin die immer zu Hause war.
Hat mit 17 Jahren meinen Bruder geheiratet, er studierte noch, sie hat ihm mit ihrem Gehalt unterstützt. Dann war mein Bruder fertig und stieg sofort groß ein. Sie wurde schwanger und seit diesem Zeitpunkt hat sie alles geschmissen, Geld, Kindererziehung, Hauskauf, Kariere meines Bruders, ihm den Rücken freigehalten, damit er Erfolg haben konnte.

Mein Bruder sagt immer, er hätte im Leben nicht so viel Geld auf dem Konto, hätte er nicht seine Frau getroffen.

Keine Abwertung der Frauen die zu Hause sind, sie haben andere Aufgaben und Ideale, kenne eine Menge die auch ehrenamtlich sozial tätig wurden.
 
In der Zunahme des Singlesseins, machen Männer auch ihren Haushalt.

viele männer halten das haus sehr sauber :)
ich finds die männer die kochen können, gar nicht mal so schlecht... da ich nicht kochen kann... :X3:
wenn ich mit mein freund zusammen wohnen würde, dann würde jeder sein eigen *sry* mist sauber machen...
 
ich verdamme keine Frau die zu Hause bleibt. Habe eine Schwägerin die immer zu Hause war.
Hat mit 17 Jahren meinen Bruder geheiratet, er studierte noch, sie hat ihm mit ihrem Gehalt unterstützt. Dann war mein Bruder fertig und stieg sofort groß ein. Sie wurde schwanger und seit diesem Zeitpunkt hat sie alles geschmissen, Geld, Kindererziehung, Hauskauf, Kariere meines Bruders, ihm den Rücken freigehalten, damit er Erfolg haben konnte.

Mein Bruder sagt immer, er hätte im Leben nicht so viel Geld auf dem Konto, hätte er nicht seine Frau getroffen.

Keine Abwertung der Frauen die zu Hause sind, sie haben andere Aufgaben und Ideale, kenne eine Menge die auch ehrenamtlich sozial tätig wurden.
Aber wie du siehst, hat sie sich keinen Loser ausgesucht.
 
Das hat nichts mit Vorwürfen zu tun.

Ich habe es sehr oft erlebt, dass ein Mann bereits beim ersten Date versucht hat, mich in diese Rolle zu drängen. Funktioniert nur nicht.

Natürlich versucht er es ... weil er halt von einer ganzen Menge Frauen schon gewohnt ist, dass sie diese Rolle einnehmen. Wenn Du anders bist, dann brauchst Du halt auch den anderen Partner dazu. Aber es liegt eben an dir, diese Grenze zu ziehen.

Meist reagieren Männer dann wie du und wollen mir die böse Emanze mit den Haaren auf den Zähnen unterstellen. :D

Für mich charakterisiert sich eine Emanze dadurch, dass sie die Schuld immer bei anderen sucht. Was ja ein viel geübtes Hobby vieler Menschen ist, und durch missinterpretierte esoterische Schlagworte ("ich bin gut so wie ich bin") halt oft noch verstärkt wird. Ist schon ok, jeder is tgut so wie er ist, weil er zum gegnwärtigen Zeitpunkt gar nicht anders sein kann. Nur finde ich es halt nicht gut, sich mit diesem Argument dem Lernen und der Weiterentwicklung zu verweigern.

Dabei ist das ein freundliches Abgrenzungsverhalten von mir. Ich bin nicht zuständig Mutti für einen Erwachsenen zu sein. Natürlich löst das zuweilen Trotz und Wut Reaktionen aus, weil ich nicht so bin, wie Mann mich lieber hätte.

Ja, dann ist es eh super. Du übernimmt deine Verantwortung. Und auch die Wut ist verständlich, entweder wegen eines erneuten versauten Dates, oder weil Du diese Situation ja schon aus der Vergangenheit kennst und ablehnst.
Und nein, nicht wie "Mann mich lieber hätte", sondern wie EIN MANN dich gerne hätte - sein Problem.

Aber es gibt halt sehr viele Frauen, die sich durch ihr eigenes Verhalten - weil sie eben auch noch das Rollenbild intus haben, oder die entsprechenden Anteile in sich (noch) nicht entwickelt haben, und daher halt das Rollenbild ihrer Eltern weiterleben - in diese Rolle(n) stellen. Und das beisst sich halt dann mit ideologischen Ideen die von Aussen an sie herangetragen werden. Und letztendlich machen sie sich selber unglücklich, weil sie ein anderes Ideal leben möchten, als das was sie selber auf Grund ihrer Dispositionen selber leben können. Und dann wird halt Mann dafür verantwortlich gemacht, ihr dieses idealisierte Leben zu ermöglichen ....
 
viele männer halten das haus sehr sauber :)
ich finds die männer die kochen können, gar nicht mal so schlecht... da ich nicht kochen kann... :X3:
wenn ich mit mein freund zusammen wohnen würde, dann würde jeder sein eigen *sry* mist sauber machen...
gemeinsam finde ich besser, denn es bindet.
 
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Für mich charakterisiert sich eine Emanze dadurch, dass sie die Schuld immer bei anderen sucht.
Das ist dein Vorurteil, arbeite dran. *g*

Weißt Du auch, wieso Du es so siehst?

Ich habe eine Vermutung, denn wenn Du eh denkst, dass er Mann mehr Rechte haben sollte als die Frau, musst Du Emanzipierte doch als Bedrohung und Schuldzuweiserinnen sehen. Dabei sind diese Forderungen nach Gleichberechtigung nichts anderes, als eben zu sagen: nein, der Mann hat nicht mehr Rechte, nur weil er mit seinem Selbstwertgefühl ohne Sonderlocken nicht klarkommt, nur weil er eben ein männliches Geschlechtsorgan hat.

Was Du zu dem selbst unglücklich machen schreibst, trifft mindestens ebenso auf Männer zu. Ich meine, wie viele Menschen gibt es, denen es wirklich Freude bereitet Hausarbeit zu machen. Wenige. Die meisten Leute, die ich kenne, würden diese ganzen Aufgaben inkl. den unschönen Seiten der Kindererziehung zu gerne delegieren. Sehr viel mehr Menschen, Frauen wie Männer, bevorzugen ein Leben ohne zu viel Verbindlichkeiten und das über zwei Jahrzehnte.

Aktuell kommen gerade drei Bücher zum Thema Mutterschaft auf den Markt, alle drei beschäftigen sich mit dem Tabuthema, das eine Frau auf gar keinen Fall Unlust und schlechte Laune durch Kinder bekommen darf. Diese Bücher räumen mit gesellschaftlichen Klischees auf, dass die Frau für die Mutterrolle zuständig sein soll. Viele Frauen würden, könnten sie die Zeit zurückdrehen, auf Kinderkriegen verzichten. Aus vielerlei Gründen. Berechtigten Gründen.

Unsere gEsellschaft geht seit vielen Jahrzehnten in Richtung Unabhängigkeit und inzwischen in Richtung partnerschaftliche Verantwortung für gemeinsame Kinder. Vielen Männern gefällt das nicht, denn sie wissen aus Miterleben mit ihren Müttern und Ehefrauen, wie anstrengend und lästig dieser Job (Haushalt und Kinder) sein kann, für den man nicht einmal bezahlt wird. Als man sich scheiden lassen konnte, sortierten Frauen ihre unbrauchbaren Machos aus, dann lieber alleine mit Kind leben als mit einer zusätzlichen Last in Form eines unkooperativen Partners.

Diese nicht wenigen Männer klagen über Unterhaltspflichten für ihre eigenen Kinder, wie doof die Frauen sind, weil sie sich nicht mehr verarschen lassen wollen und nur familie und IHM zu Diensten zu sein. Sie gehen zunehmend den Weg des Singles, sind dabei aber auch nicht unbedingt zufrieden und glücklich.

Ich denke, der weitere Weg wird in Richtung gemeinsame Veranwortung gehen müssen, Männer können sich jetzt schon immer weniger ihren tatsächlichen Vaterpflichten entziehen (geteiltes, zeitliches Sorgerecht) und das ist auch richtig so. Alleine dadurch, dass die gemeinsamen Kinder dann 50% der Zeit beim Vater sind, muss er sich kümmern, wovon er sich zuvor freikaufen konnte.

Übrigens, was Du wieder versuchst so darzustellen, als wäre Mutterschaft anerzogen usw., das ist eine der großen gesellschaftlichen Lügen. Da muss nichts entwickelt werden, entweder Frau hat Lust sich mit Kindern zu beschäftigen und Freude dran oder nicht. Es sind sehr viel mehr Frauen, die dazu nur wenig Lust haben und Mutterschaft als Pflichtaufgabe betrachten. Das macht sie weder zu unweiblicheren Frauen noch zu unterentwickelten Frauen, das IST einfach so.
 
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