Wenn das Herz aufgeht

Hallo liebe Malve,

tausend Dank, ja - und ich habe sie sehr gern gelesen. Bin grade ganz intensiv am Basteln von meiner HP und schon a bisserl Weihachtsvorbereitungen. Außerdem bin ich Mitorganisatorin eines
Klassentreffens. Oke, wird die wenigsten interessieren, aber es wird
nicht langweilig.

Es dauert a bisserl, bis man das verarbeitet hat so eine Geschichte. Ich
glaub das wichtigste ist, sich selbst Zeit dafür zu schenken und na ja,
die lieben Tränen. Das sind auch wieder Türöffner für´s Herz. Was mir
gut tut, drumm hab ichs oben beschrieben, Tätigkeiten, die einfach nur
Spass und Freude machen. Hilft mir total, um meine Mitte immer wieder
auf´s neue zu finden. Heut hab ich se auch schon öfter mal verloren... :)

Hab eine gute angenehme Nacht
Luna

Hallo liebe Luna
das mit den Tätigkeiten kann ich für mich natürlich nur unterstreichen. Ich habe da auch noch so ein Schreibprojekt...kommt jetzt ein bisschen zu kurz leider.

Was die Geschichte betrifft: Ich bin noch nicht so weit. Ich lerne, mich der inneren Führung zu überlassen in jedem MOment wieder aufs Neue, aber ich glaube noch immer, dass er es ist! Das Gefühl sagt mir das irgendwie, und eine sehr starke Energie, die mich heute Nacht nicht schlafen liess, bewirkt in mir immer noch diese Hoffnungsgedanken...

Und das, obwohl ich gestern wieder in traurigem Gefühl war und auch meine Gedanken in eine andere Richtung gingen. Ich habe momentan grade so seltsame und vielleicht unnötige Gedanken wie:

Gefällt er mir überhaupt wirklich?
Möchte ich überhaupt jemanden, der zuerst noch eine lange Trauerphase hinter sich bringen müsste?
Könnte es nicht unkomplizierter mit jemand anderem sein?
Ist er überhaupt mein Typ?:confused:

Sehr verwirrend! Dabei spürte ich ihn gestern energetisch wie noch nie zuvor. Und dann in der Nacht diese Energie, wie sie auch da war nach meiner Trennung. Auch jetzt noch! Ich hätte abzugeben...
(Also, wenn jemand wieder eine Umarmung braucht:umarmen:, wie kürzlich mal, bitte melden.:)müsste aber jetzt sein...;))

Sei lieb gegrüsst und umarmt, Luna:umarmen:
Malve
 
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Hallo liebe Malve,

das kann ich alles sehr gut nachvollziehen, was Du erzählst.
Ich für mich stelle mir in solchen Themenbereichen dann schon
die Frage, was ist es wohl, warum ich mich in einen Menschen
verliebe, der eigentlich nicht erreichbar ist...

Ist es vielleicht ein Bild der Liebe, dass ich in ihn hineininterpretiert habe?
Stecke ich karmisch mit ihm noch irgendwie in einem "Schlamassel"?
Ist in mir noch in meiner Art zu lieben "unheil"?
Was glaube ich über die Liebe generell?

Eben auch hier wieder, was macht diese Liebe mit mir? Wie geht es mir,
wenn ich eigentlich alles gebe und nüscht zurückkommt?

So einfach ganz aus dem Bauchraus. Ist nicht einfach, natürlich nicht.
Ich für mich habe dann irgendwann alt-greifende Muster der Art der Liebe
in mir entdeckt, die nicht so sonderlich gesund waren.

Heißt ich habe mich für die Liebe zu einer Person aufgegeben. Dieses muster
ist so tief drinn, dass mir das tatsächlich immer wieder passiert, dass ich
mich einfach aufgebe. Hier ist dann das Beimirsein total wichtig. ja, die andere
Person gibt es, ich liebe sie, aber ich lasse sie innerlich mal los, in dem ich mich ganz mir und meinen Gedanken hinwende.

Denn diese Art meiner Liebe, wo dann halt auch die Gedanken permanent bei der anderen Person waren, erdrücken die andere Person total und oft wirkt sich das dann mit Flucht aus. Das ist dem andere dannn zuviel. ISt mir umgekehrt auch schon passiert, wo mich jemand so geliebt hat. ICh sagte demjenigen, er solle bitte seine Gedanken von mir nehmen, ich kann nicht mehr frei atmen. Als er das erkannte und tat war mir wieder leichter.

Also, das sind nur mal so meine Impulse und meine Erfahrungen über mich, die natürlich nicht passen "müsse". Sind nur mal so Denkanstösse....

Alles, alles Liebe für Dich und alle andere
Luna
 
Hallo Malve,

Das ist eine Frage des Spiegelns. Wenn die Chemie stimmt, dann spiegelt ihr euch in der Liebe einfach gegenseitig etwas wider, geht in gemeinsame Bedeutungsräume und schafft so einen gemeinsamen Tanz der Gefühle. Das ist ein Geben und Nehmen und nur so vertieft sich etwas und das Vertrauen wächst.

Na, das war ja interessant, was du mir gestern geschrieben hast!
Heute nacht bin ich nämlich aufgewacht mit der Frage:

Und was, wenn man(n) und vielleicht auch frau, meint, die Spiegelneuronen im Griff zu haben? Und die Antwort hab ich mir gleich selbst gegeben, sie hiess: Die gemeinsamen Bedeutungsräume (das Wort gefällt mir!) sind ja trotzdem da...
Unser Bedeutungsraum, und ich sage ihm jetzt mal der Raum des Herzens, ist der, welcher über die physische und psychische Anziehung hinausgeht...
Womit man doch wieder bei der Seelenverwandschaft wäre...
Auf jeden Fall: deine Worte sind bei mir angekommen!:)
Liebe Grüsse
Malve
 
Heißt ich habe mich für die Liebe zu einer Person aufgegeben. Dieses muster
ist so tief drinn, dass mir das tatsächlich immer wieder passiert, dass ich
mich einfach aufgebe. Hier ist dann das Beimirsein total wichtig. ja, die andere
Person gibt es, ich liebe sie, aber ich lasse sie innerlich mal los, in dem ich mich ganz mir und meinen Gedanken hinwende.

Das kenne ich nur zu gut! Und ich probiere es auch wirklich mit dem Loslassen. Vor dem HIntergrund meiner Erfahrungen und mit der jetztigen Situation gelingt es mir auch nicht schlecht, finde ich. Es braucht Zeit. vielleicht brauche ich wirklich auch die Zeit!
Danke für die Impulse! Einen guten Tag wünsch ich dir!
 
hallo fynn!


was ist aus deiner sicht wirklich und was ist nicht wirklich?

Hallo regen... :)


Aus meiner Sicht:

Wirklich = Liebe

Nicht wirklich = der Glaube an Trennung


das könnte allerdings auch bedeuten, dass es jesus nie gab. ;)

Das könnte es .... :)

Es könnte aber auch bedeuten, dass es Jesus gab und er (manchmal) etwas anderes sagte als das, was in der Bibel steht ... ;)

das müssen schon die beiden selbst entscheiden (oder erkennen).
:)

Ja, und die Entscheidung zur Bewertung oder zur Beurteilung könnte eine Entscheidung für die Aufrechterhaltung des Glaubens an die Trennung bedeuten ...

Hmmm, vielleicht müssen diejenigen, die erkennen, sich nicht mehr entscheiden? :dontknow:


:)
 
Hallo Malve,

Das ist eine Frage des Spiegelns. Wenn die Chemie stimmt, dann spiegelt ihr euch in der Liebe einfach gegenseitig etwas wider, geht in gemeinsame Bedeutungsräume und schafft so einen gemeinsamen Tanz der Gefühle. Das ist ein Geben und Nehmen und nur so vertieft sich etwas und das Vertrauen wächst.

Na, das war ja interessant, was du mir gestern geschrieben hast!
Heute nacht bin ich nämlich aufgewacht mit der Frage:

Und was, wenn man(n) und vielleicht auch frau, meint, die Spiegelneuronen im Griff zu haben? Und die Antwort hab ich mir gleich selbst gegeben, sie hiess: Die gemeinsamen Bedeutungsräume (das Wort gefällt mir!) sind ja trotzdem da...
Unser Bedeutungsraum, und ich sage ihm jetzt mal der Raum des Herzens, ist der, welcher über die physische und psychische Anziehung hinausgeht...
Womit man doch wieder bei der Seelenverwandschaft wäre...
Auf jeden Fall: deine Worte sind bei mir angekommen!:)
Liebe Grüsse
Malve




Hallo, liebe Malve,

also das freut mich ja ungemein, daß dir meine Worte etwas gesagt und gegeben haben. Siehst du, da haben wir beide gespiegelt, zwar nicht Vis-a-Vis, aber durch unsere Beiträge und Texte hier - so funzts eben auch.

:)

Also, die Spiegelneurone haben wir garantiert nicht im Griff, die haben uns weitestgehend im Griff, wir können nur entscheiden, was wir weiterhin ausbilden, in dem wir uns etwas oder jemandem zuwenden, ihm Aufmerksamkeit geben und dadurch wieder das Neuronennetz verändern und umformen. Das ist ein langwieriger Prozess, aber es geht.

Wenn du das Buch auch gelesen hast, dann gebe ich nochmal die Empfehlung für die Seiten ab 95, wo es um die Liebe und die Leidenschaft geht.

Love it or leave it:

Um andere zu verstehen, aktivieren wir die gleichen neuronalen Systeme, mit denen wir unsere eigenen Gefühle erleben. Dies ist die einzige Art und Weise, wie wir überhaupt emotional verstehen können. Spiegelneurone sorgen dafür, dass die Empfindungen, Handlungen und Absichten des anderen Menschen auf unserem eigenen inneren Instrumentarium nachgespielt werden können. Love ist or leave it, ohne die eigenen Schemata gäbe es überhaupt kein intuitives Verstehen des Partners. (...)

Da wir eigene Schemata benutzen müssen, um jemanden intuitiv zu verstehen, fließt bei diesem Vorgang - gezwungenermaßen - immer eine Menge eigenes Material in die Wahrnehmung des Partners ein. Wir malen den geliebten Menschen mit unserem eigenen Farbkasten. Irgendwann hören wir dann "Du projizierst etwas in mich hinein!". Die einzig richtige Antwort wäre dann allerdings, "Das haben wir beide von Anfang an gemacht, sonst hätten wir überhaupt keine Liebesgeschichte!"

Warum ich fühle, was du fühlst, J. Bauer, Seiten 99, 100

Was also bei psychotherapeutisch angehauchten und auch oft spirituellen Menschen fast schon als Verbrechen gilt = Projektion, ist tatsächlich Bestandteil sämtlicher Interaktionen mit unseren lieben Mitmenschen .......

Da schau her.

:)
 
Hallo, liebe Malve,

also das freut mich ja ungemein, daß dir meine Worte etwas gesagt und gegeben haben. Siehst du, da haben wir beide gespiegelt, zwar nicht Vis-a-Vis, aber durch unsere Beiträge und Texte hier - so funzts eben auch.

:)


:)

Genau, das geht auch über die Sprache. Dass wir die Spiegelneuronen nicht im Griff haben können, ist mir natürlich klar. War so eine nächtliche Frage, um mir das Wort "Bedeutungsräume" in Erinnerung zu bringen...:)

Man kann sich aber fragen, weshalb beim Spiegeln in einer Beziehung die Aktivität vom anfangs positiven Bereich (den positiven Gefühlen und Empfindungen), später bei vielen in den negativen Bereich wechselt...

Und individuell könnte sich die Frage stellen: In welchem Erfahrungsbereich werde ich in einer Beziehung besonders gerne gespiegelt oder spiegle ich gerne?
Ist es eher der physische Bereich oder sind es mehr die Emotionen und wie empfänglich bin ich beispielsweise für das Sprachliche? Wo ist meine Aufmerksamkeit und bilde ich diese Neuronenaktivität deshalb immer weiter aus?

Und letztlich eigentlich: Was könnte ich Neues lernen?

also das Buch hab ich wieder hervorgeholt...;)
Liebe Grüsse
Malve
 
hallo fynn!

Es könnte aber auch bedeuten, dass es Jesus gab und er (manchmal) etwas anderes sagte als das, was in der Bibel steht ... ;)
du meinst, dass er nur das gesagt hat, was dir gefällt. ;) und da ist wieder eine bewertung drinnen. *g*

Ja, und die Entscheidung zur Bewertung oder zur Beurteilung könnte eine Entscheidung für die Aufrechterhaltung des Glaubens an die Trennung bedeuten ...

Hmmm, vielleicht müssen diejenigen, die erkennen, sich nicht mehr entscheiden? :dontknow:


:)

die dualität bedeutet trennung - wenn auch nur eine scheinbare. ohne dualität könnte die welt gar nicht wahrgenommen werden. sie ist eine wunderbare bereicherung der einheit - sonst würde es sie gar nicht geben. ;)

du bewertest natürlich auch. wenn es nicht so wäre, würdest du jeden gleich behandeln und das tust du nicht. jemand ist dir sympathisch, ein anderer nicht.
:)
 
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Hallo regenbogen, :)


du meinst, dass er nur das gesagt hat, was dir gefällt. ;) und da ist wieder eine bewertung drinnen. *g*

Eine Behauptung, die wiederum nur deiner Bewertung/Beurteilung entspricht .... *gg* .... denn du kannst gar nicht wissen, was mir gefällt und was ich meine .... :D

die dualität bedeutet trennung - wenn auch nur eine scheinbare. ohne dualität könnte die welt gar nicht wahrgenommen werden. sie ist eine wunderbare bereicherung der einheit - sonst würde es sie gar nicht geben. ;)

Naja ... "wunderbare Bereicherung" ist aber jetzt auch so eine Bewertung - ich könnte mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die dies ganz anders sehen ....

Und was wahrgenommen wird, ist immer das, was für wahr (an)genommen wird ... und dies geschieht wiederum mittels der Bewertung/Beurteilung ... Indem wir etwas bewerten/beurteilen, machen wir es erst damit (für uns!) zu einer Wahrheit ... Und somit wird der Illusion eine (scheinbare) Wirklichkeit verliehen ...

Aber ob dies eine "wunderbare Bereicherung" ist? Diese Frage müßte man vielleicht einem sehr unglücklichen oder kranken oder im ärmsten Elend lebenden Menschen einmal stellen ....

du bewertest natürlich auch. wenn es nicht so wäre, würdest du jeden gleich behandeln und das tust du nicht. jemand ist dir sympathisch, ein anderer nicht.
:)

Natürlich bewerte ich immer noch ... und ich beurteile und verurteile sogar noch ... Nobody is perfect .... :D .... aber ich bin ja noch am Lernen .... ;)


:)
 
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