Wenn das Herz aufgeht

Die dualität bedeutet trennung - wenn auch nur eine scheinbare. ohne dualität könnte die welt gar nicht wahrgenommen werden. sie ist eine wunderbare bereicherung der einheit - sonst würde es sie gar nicht geben. ;)

Hallo regen

Das würde ich so nicht sagen! Die Einheit ist unabhängig von der Dualität, sie muss wohl etwas Ab-solutes, Losgelöstes, sein und muss als solches auch nicht mehr den Namen Einheit tragen. Nur ihre Wahrnehmung hier ist abhängig von der Dualität.
Ausserdem bin ich wie Fynn der Meinung, dass es Menschen gibt, die mit dieser Bereicherung nicht unbedingt glücklich sind. Ist die Erinnerung und gleichzeitige Sehnsucht an die Einheit genug stark, leiden sie nur an der Dualität und könnten gerne darauf verzichten.
:)Malve
 
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Genau, das geht auch über die Sprache. Dass wir die Spiegelneuronen nicht im Griff haben können, ist mir natürlich klar. War so eine nächtliche Frage, um mir das Wort "Bedeutungsräume" in Erinnerung zu bringen...:)


Ja, ein schönes Wort, finde ich auch.

Man kann sich aber fragen, weshalb beim Spiegeln in einer Beziehung die Aktivität vom anfangs positiven Bereich (den positiven Gefühlen und Empfindungen), später bei vielen in den negativen Bereich wechselt...


Kapitel: Wenn die Liebe zu Ende geht

Ich fasse mal sinngemäß zusammen: Wenn eine Liebe sich entwickeln können sollte, müssen Spannungen und Enttäuschungen ausgehalten werden, damit dann auch neue beglückende Erfahrungen eintreten und eintreffen. Manche Paare schaffen es, sich immer neu im glücklichen Spiegeln zu erschaffen und manchmal hälts sogar ein Leben lang. Leidensfähigkeit sollte jedoch ihre Grenzen haben.

Und dann setzt eben auch oft das Gegenteil ein. Wenn die erste Begeisterung nachgelassen hat, wird es dann oft zur Qual und sie machen sich das Leben gegenseitig schwer, wenn die Freude verflogen ist, sich auf den Partner spiegelnd einzustellen.

Es ist so, daß spiegelnde typische Verhaltensweisen immer mehr nachlassen, ein Beispiel dafür ist das Ausbleiben der gemeinsamen Aufmerksamkeit. Der eine lenkt seinen Fokus spontan auf etwas, beim anderen ist jedoch Funkstille. Und wenn diese "joint attention" immer mehr nachlässt, geht der emotionale Kontakt verloren. Oder ganz gravierend, wenn Paare in derartiger Not sind, weichen sie auch Blicken des anderen aus, dies ist ja die unmittelbarste Form, mit der Menschen sich Bedeutungen geben. Und am Ende zeigt sich die Körpersprache des Kontaktabbruchs.

Und individuell könnte sich die Frage stellen: In welchem Erfahrungsbereich werde ich in einer Beziehung besonders gerne gespiegelt oder spiegle ich gerne?
Ist es eher der physische Bereich oder sind es mehr die Emotionen und wie empfänglich bin ich beispielsweise für das Sprachliche? Wo ist meine Aufmerksamkeit und bilde ich diese Neuronenaktivität deshalb immer weiter aus?


Gute Fragen, hast du Antworten darauf?

:)

Und letztlich eigentlich: Was könnte ich Neues lernen?

also das Buch hab ich wieder hervorgeholt...;)
Liebe Grüsse
Malve


Ja, was könnte man Neues lernen?

Z.B. alte fixierte und unerwünschte Verhaltensweisen beobachten, reflektieren und ändern, das Neuronennetz dadurch verändern. Denn genau dieses sorgt ja dafür, daß wir immer wieder in alte Muster abdriften. Das ist ein vielleicht manchmal sehr schmerzvoller Prozess, da wir uns ganz genau ansehen müssten, was da gerade vorgeht. Die Energie, den verlorenen Sohn, wieder einladen und ihn nun bewusst durch den Emotionalkörper jagen, diesmal aber in reiner Beobachtung ohne emotional involviert und beherrscht davon zu sein.

Mensch, was hab ich wieder Ideen heute Morgen. Werd ich gleich mal machen .......

:morgen:
 
Ja, was könnte man Neues lernen?

Z.B. alte fixierte und unerwünschte Verhaltensweisen beobachten, reflektieren und ändern, das Neuronennetz dadurch verändern. Denn genau dieses sorgt ja dafür, daß wir immer wieder in alte Muster abdriften. Das ist ein vielleicht manchmal sehr schmerzvoller Prozess, da wir uns ganz genau ansehen müssten, was da gerade vorgeht. Die Energie, den verlorenen Sohn, wieder einladen und ihn nun bewusst durch den Emotionalkörper jagen, diesmal aber in reiner Beobachtung ohne emotional involviert und beherrscht davon zu sein.


Ein Beispiel ist dass man immer wieder den gleichen Typ Mensch anzieht der einem das spiegelt was auf-und erlöst werden will.Das beginnt in der Kindheit mit den Eltern oder einem Elternteil, dann die Freunde, der und mehrere Partner, alle haben bei genauerem Hinsehen eines gemeinsam, dasselbe Muster was mir so verhasst ist. Wenn es mir aber nach vielen vielen Jahren bewusst ist, dass nicht meine Mitmenschen sondern ICH das Muster auflösen muss,dann ändern sich auch die Menschen um mich herum.

Die anfängliche Anziehungskraft und danach die Liebe müssen wohl sein, andenfalls man sich diesem Menschen nicht so annähern würde dass er einem am Ende den Spiegel vorhalten kann. Ganz schön paradox.

Ich wünsche euch einen schönen Tag

Shirel
 
Wenn es mir aber nach vielen vielen Jahren bewusst ist, dass nicht meine Mitmenschen sondern ICH das Muster auflösen muss,dann ändern sich auch die Menschen um mich herum.


Ja, das ist so. Und weil man ja gleich mehrere MUster hat, hat man auch immer schön zu tun!:)

Die anfängliche Anziehungskraft und danach die Liebe müssen wohl sein, andenfalls man sich diesem Menschen nicht so annähern würde dass er einem am Ende den Spiegel vorhalten kann. Ganz schön paradox..

Und nicht einfach...Mir tut es vor allem immer wieder für jene Menschen leid, die sich darüber einfach nicht im Klaren sind und wirklich ein Leben lang daran leiden.

Einen schönen Abend dir!

Malve
 
Hallo Shriel,

fast würde ich mit der Anziehungskraft auf "Männer" oder eben Partner noch
weiter hinausgehen als "nur" in die Kindheit.

Ich selbst bin 1.80 groß, hatte aber fast nie grössere Partner. Es zog sich bei mir durch. Vom Chef bis zum Vater meiner Tochter, alle deutlich kleiner und
ähnlicher Typ. Schon fast erschreckend.

Auch heute noch haben kleinere Männer eine deutlich höhere Anziehungskraft auf mich als grössere. Beim Tanzen sind mir ebenfalls kleinere Männer lieber,
mit grösseren kann ich´s teilweise gar nicht.

Vor ein paar Wochen habe ich eine Rückführung gemacht. Große Liebe, die grösste überhaupt 18sowieso - der Mann war deutlich kleiner als ich, ein Mann, der für seine kleine "Grösse" bekannt war. Zufall? - Möglich,
aber mir gingen zumindest tausede von Lichter auf, warum genau dieser
Typ Mann sich bis heute durchzog.

Es ist oke, wenn jetzt ganz viele drüber lachen und sagen, so ein Quatsch.
Aber na ja, für mich war es ein inneres Erkennen - ich bin mal gespannt,
was neues passiert....
 
Ich fasse mal sinngemäß zusammen: Wenn eine Liebe sich entwickeln können sollte, müssen Spannungen und Enttäuschungen ausgehalten werden, damit dann auch neue beglückende Erfahrungen eintreten und eintreffen. Manche Paare schaffen es, sich immer neu im glücklichen Spiegeln zu erschaffen und manchmal hälts sogar ein Leben lang. Leidensfähigkeit sollte jedoch ihre Grenzen haben.

Und dann setzt eben auch oft das Gegenteil ein. Wenn die erste Begeisterung nachgelassen hat, wird es dann oft zur Qual und sie machen sich das Leben gegenseitig schwer, wenn die Freude verflogen ist, sich auf den Partner spiegelnd einzustellen.

Es ist so, daß spiegelnde typische Verhaltensweisen immer mehr nachlassen, ein Beispiel dafür ist das Ausbleiben der gemeinsamen Aufmerksamkeit. Der eine lenkt seinen Fokus spontan auf etwas, beim anderen ist jedoch Funkstille. Und wenn diese "joint attention" immer mehr nachlässt, geht der emotionale Kontakt verloren. Oder ganz gravierend, wenn Paare in derartiger Not sind, weichen sie auch Blicken des anderen aus, dies ist ja die unmittelbarste Form, mit der Menschen sich Bedeutungen geben. Und am Ende zeigt sich die Körpersprache des Kontaktabbruchs.:

Gut auf den Punkt gebracht, danke!

Gute Fragen, hast du Antworten darauf?:

Ich habe die Fragen einfach mal so in den Raum gestellt...
Für mich selber habe ich sie natürlich auch gestellt und meine Antworten gefunden...

Ja, was könnte man Neues lernen?

Z.B. alte fixierte und unerwünschte Verhaltensweisen beobachten, reflektieren und ändern, das Neuronennetz dadurch verändern. Denn genau dieses sorgt ja dafür, daß wir immer wieder in alte Muster abdriften. Das ist ein vielleicht manchmal sehr schmerzvoller Prozess, da wir uns ganz genau ansehen müssten, was da gerade vorgeht. Die Energie, den verlorenen Sohn, wieder einladen und ihn nun bewusst durch den Emotionalkörper jagen, diesmal aber in reiner Beobachtung ohne emotional involviert und beherrscht davon zu sein.

Mensch, was hab ich wieder Ideen heute Morgen. Werd ich gleich mal machen .......

:morgen:

Und, schon begonnen...?;):)

:kiss4:
 
Gut auf den Punkt gebracht, danke!

Gerne, aber ich habe einfach nur das wiedergegeben, was ich dort gelesen habe.

:)

Ich habe die Fragen einfach mal so in den Raum gestellt...
Für mich selber habe ich sie natürlich auch gestellt und meine Antworten gefunden...

Aha, .......


Ja, was könnte man Neues lernen?



Und, schon begonnen...?;):)

:kiss4:



Ja, schon längst, vieles ist wirklich verändert worden. An manchem kaue ich noch.

Spannend wirds dann an dem Punkt, wo man nicht - wie Shirel schrieb - immer dieselben (Spiegel-)Partner anzieht, um dieselben Muster vorgeführt zu bekommen. Also wenn dann wirklich etwas Neues und Erquickliches ansteht, statt endlose Leiereien ..... hier ist die Veränderung dann echt im Ergebnis zu sehen.

Führt der Umbruch also zum Durchbruch oder zum Niedergang?

:umarmen:
 
Hallo Shriel,

fast würde ich mit der Anziehungskraft auf "Männer" oder eben Partner noch
weiter hinausgehen als "nur" in die Kindheit.

Ich selbst bin 1.80 groß, hatte aber fast nie grössere Partner. Es zog sich bei mir durch. Vom Chef bis zum Vater meiner Tochter, alle deutlich kleiner und
ähnlicher Typ. Schon fast erschreckend.

Auch heute noch haben kleinere Männer eine deutlich höhere Anziehungskraft auf mich als grössere. Beim Tanzen sind mir ebenfalls kleinere Männer lieber,
mit grösseren kann ich´s teilweise gar nicht.

Vor ein paar Wochen habe ich eine Rückführung gemacht. Große Liebe, die grösste überhaupt 18sowieso - der Mann war deutlich kleiner als ich, ein Mann, der für seine kleine "Grösse" bekannt war. Zufall? - Möglich,
aber mir gingen zumindest tausede von Lichter auf, warum genau dieser
Typ Mann sich bis heute durchzog.

Es ist oke, wenn jetzt ganz viele drüber lachen und sagen, so ein Quatsch.
Aber na ja, für mich war es ein inneres Erkennen - ich bin mal gespannt,
was neues passiert....

Hallo Luna

Das ist bestimmt kein Quatsch sondern zeigt nur dass wir der Erkenntnis auf der Spur sind. Bei mir ziehen sich die Machtverhälnisse wie ein roter Faden durch mein jetziges Leben, eine Rückführung wäre mit Sicherheit auch mal interessant. Wie ich schon in einem anderen thread schrieb ziehe ich von meiner Geburt an nur Menschen in mein Leben die Macht über mich ausüben, ich habe aber auch erkannt dass ich es "mit mir machen lasse". Also was ich zu tun habe liegt wohl klar auf der Hand, ich hab's begriffen falle aber immer wieder drauf rein. Nur gut dass wir extrem lernfähig sind. :-)

LG Shirel
 
Führt der Umbruch also zum Durchbruch oder zum Niedergang?

:umarmen:

…..
das Leben ist eine Baustelle. Und ich mittendrin.
The first cut ist the deepest, hat eben die Sheryl gesungen.

Und dann auch noch das:
Every time I close my eyes... it's you
And I know now who I am
Yeah yeah yeah....
....
Dream catch me yeah....

Ein neuer Tag auf der Baustelle, yeah!
cry:

soviel nur für den MOment...
 
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hallo fynn!
Hallo regenbogen, :)




Eine Behauptung, die wiederum nur deiner Bewertung/Beurteilung entspricht .... *gg* .... denn du kannst gar nicht wissen, was mir gefällt und was ich meine .... :D
eigentlich geht es nicht darum, was dir gefällt, sondern dass dir etwas gefällt und etwas nicht und das bedeutet bewertung.


Naja ... "wunderbare Bereicherung" ist aber jetzt auch so eine Bewertung - ich könnte mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die dies ganz anders sehen ....
ich meine auch nicht die menschen, sondern das selbst. ;)
Und was wahrgenommen wird, ist immer das, was für wahr (an)genommen wird ... und dies geschieht wiederum mittels der Bewertung/Beurteilung ... Indem wir etwas bewerten/beurteilen, machen wir es erst damit (für uns!) zu einer Wahrheit ... Und somit wird der Illusion eine (scheinbare) Wirklichkeit verliehen ...
in wirklichkeit gibt es keine "wir" und nicht einmal ein "ich". :D

Aber ob dies eine "wunderbare Bereicherung" ist? Diese Frage müßte man vielleicht einem sehr unglücklichen oder kranken oder im ärmsten Elend lebenden Menschen einmal stellen ....
was wir als menschen "daraus" machen, ist unsere verantwortung.
die menschen machen das leid. wenn sie damit aufhören, ist es mit dem leid vorbei. :)
Natürlich bewerte ich immer noch ... und ich beurteile und verurteile sogar noch ... Nobody is perfect .... :D .... aber ich bin ja noch am Lernen .... ;)
:)
"bewerten" ist nichts falsches - man muss schon das wetter bewerten, damit man weiß, was man anziehen soll. :rolleyes:
"verurteilen" verusacht allerdings leid.
:)
 
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