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Wem gehört die "Kabbalah"

Dieses Thema im Forum "Numerologie" wurde erstellt von Shimon1938, 8. Juni 2017.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    10. Oktober 2006
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    Schau,

    Jahrhundertelang haben jüdische Kabbalisten die Meinung vertraten, dass nur Juden (also mit jüdischen Mamae!) in der kabbala eingewiht werden dürfen.

    ich vertrete diese Ansicht nicht - und deswegen habe ich das thematisiert.
    Ende der Durchsage.

    Shimon
     
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  2. Jupiter22

    Jupiter22 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Sandbochum, (( 58 Höhenmeter ü.NN ))

    Eindimensionaler Stuss ! Und spiegelt nicht im geringsten die umfassende Chronik der "Kabbala" und mystischen Vor-kabbalistischen Einflüße wieder...
    ________

    J.v.N.:S.P.
     
  3. MorningSun

    MorningSun Guest


    was kollektiv nicht erlöst ist, kommt immer und immer wieder ...
     
    Fee777 und NuzuBesuch gefällt das.
  4. leuchtik

    leuchtik Guest

    Wenn man alle Gedanken, Empfindungen, Wahrnehmungen zurückgestellt hat und sieht wie ein Geist einer Empfindung auftritt, weht er durch alle Geschöpfe im Kosmos.
     
    Werdender gefällt das.
  5. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

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    Schön poetisch ausgedrückt, leuchtik!:rolleyes:
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Poetik hin oder her...."Kabbala" ist auch ein magische Waffe und damit kann man viel "Unfug" anrichten. (Es wurde auch schon öfter gemacht!). Ergo: mit der Weitergabe des Wissens muss man vorsichtig umgehen!

    Shimon
     
    Beckerle gefällt das.
  7. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

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    Hat überhaupt schon jemand meine jüdische Sage bemerkt? Wer die Qabalah wirklich kennt, möge sie auslegen!
     
  8. leuchtik

    leuchtik Guest


    Ha, ich kenne sie nicht "wirklich" aber tus trotzdem..


    Der Körper gehorcht [Gemüt, Verstand, Bedürfnisse | alte Bedeutung von "Logos"],
    der ungeformte Logos ist form- und zeitlos, ohne Tod eben, lebt ewig,

    Die Materie gehorcht dem allesdurchdringenden Geist,
    der allesdurchdringende Geist ist form- und zeitlos, überall in der Materie,

    Die Form bringt neue Formen hervor, also lebt sie ewig eine Zeitform, eine Wandlung.

    Kurz gesagt, wenn die Erde die Angst vergibt und Gott rühmt, entsteht die Herrlichkeit.

    Die Materie | Welt wird zur Herrlichkeit gewandelt,
    wenn der Körper zum inneren Glanz gewandelt wird.


    Aber keine Ahnung wie man das auf Kabbalistisch ausdrückt.
    Deswegen bleib das bildlich und mehrdeutig..
     
    Werdender gefällt das.
  9. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.246
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    München
    Leuchtik, Deine Anmerkungen sind wohl wahr und schön erklärt!

    Aber tatsächlich weist die kleine Sage - ganz lapidar - auf einen Fakt hin, der darin erkennbar ist, wenn die Lehre des Sefiroth-Baumes durschaut wird:

    Die "Himmel" bezeichnet die Sefiroth von CHoCHMaH bis JeSOD. Diese befinden sich in der kosmisch-geistigen Sphäre, wo sie mit der göttlichen KeTHeR verbunden sind, in ihrer "Nähe" weilen, unmittelbar von ihrem "Tische gespeist" werden und an ihrer "Herrlichkeit" teil haben. Somit sind sie umwandelt und durchglüht von blühendem Leben, vom unsterblichen Lebens-Geist des göttlichen Weltengrundes, weshalb "niemals der Tod über sie kommt". - Wie sollten sie da nicht Grund haben, fröhlich zu sein und zu "singen"? -

    Nun aber ist MaLCHUTH die den "Himmeln" genau entgegengesetzte Sphäre, die Welt der Materie, die aller-letzt-mögliche Stufe der Verdichtung. Materie ist das "Ende der Wege Gottes"; hier wird die Schöpfung der "Himmel", der geistigen Schöpfermächte vollendet und materiell offenbar. Nach der materiellen Verdichtung ziehen sie sich in die geistige Region zurück. Die Materie ist die "Ausscheidung" und Ausfällung geistiger Schöpfungsprozesse. Die Materie an sich ist insofern tatsächlich tot, weil sie keinerlei Lebensenergie besitzt und aus sich selbst heraus - da ent-geistet - kein Leben vermitteln kann.

    Die Erde in der Sage repräsentiert den eigentlichen Planeten, auf dem die Schöpfung der Planeten-Geister zur Offenbarung kommt, aber auch die Sphäre der Materialität an sich. "Erde" als okkult-esoterischer Terminus meint immer den materiellen Stoff schlechthin, ebenso wie mit dem Begriff "Himmel" stets auf die geistige Welt verwiesen wird. Im Sefiroth-Baum ist MaLCHUTH vom Sefiroth-Komplex deutlich abgesetzt. JeSOD fungiert sozusagen als "Parabolspiegel", der die oberen Sefiroth-Kräfte - einschließlich seiner eigenen Energien - hinab zu MaLCHUTH reflektiert. Hierdurch erhält MaLCHUTH die Energien nicht unmittelbar aus KeTHeR wie die anderen Sefiroth, sondern nur stellvertretend durch diese; sie wird "gespeist" von deren "Tischen". Und indem alles dasjenige, was als "Ausscheidungsprodukt" geistiger Aktivitäten "auf sie fällt", zum ent-geisteten Stoff der Materie wird, ist es in der Tat "des Todes". - Auf diese Weise regelrecht von der lebendigen, herrlichen göttlichen Welt abgetrennt, hat die Erde wohl Grund genug, "betrübt" und traurig zu sein. -

    Nun aber versichert Gott ihr eine verheißungsvolle Zukunft: Dass auch sie dereinst "unter den Jubelnden" sein wird und "Lobgesänge von ihrem Ende erschallen" werden. Das heißt: Einmal wird der Erdenplanet seine Mission erfüllt haben, es wird sich alles dasjenige, was er sozusagen auf sich genommen hat, metamorphisiert und seinerseits zu einer geistigen Wirk- und Wesenskraft verwandelt haben. Die Erde wird einmal selber ein erhabener Schöpfer-Geist sein, welcher andere Welten und Sphären mitgestaltet, unentwegt und unmittelbar genährt vom göttlichen Weltengrund. -

    Qabalistisch gesprochen wird also der Sefiroth-Baum einmal umgebildet erscheinen und MaLCHUTH inmitten darin platziert sein. Nun wissen wir ja um die rätselhaft "leere" Stelle darin, die man mit der un-sichtbaren Sefirah DA'aTH belegt hat. Ist es nicht denkbar, dass hinter dem Schleier von DA'aTH ein "Ehrenplatz" für MaLCHUTH "reserviert" wird, zwischen KeTHeR und THiFEReTH, dem Thronsitz des kosmischen Christus, welcher auf der Erde den Tod überwunden hat... ? -
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2017
    leuchtik gefällt das.
  10. leuchtik

    leuchtik Guest

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    Vom Tisch auf die Erde fällt.
    Bzw. Vom Himmel auf die Erde fällt und dazwsichen Jesod der Parabolspiegel ist der Tisch. Was ist Jesod, endlich mal wieder ein lila Funke: Das Un(ter)bewusstsein :) die Stille. Ähm und der Neumond?!

    Ich denke, vermute, der Weg über Da'at ist die Vereinigung von analytischem, kreativen Denken unter Berücksichtigung der göttlichen Prinzipien und Weisheit, die die Welt Malkuth auch in einen neuen Glanz versetzt. Also innerlich ein ehrvoller Glanz, äusserlich ein heller, bunter Glanz.

    Dieser bunte Glanz.
    Der Lobgesang, dass die Materie scheinbar selbst organisiert :) Das wird aber momentan nicht physikalisch nachweisbar sein, die für den subjektiven Beobachter scheinbare Selbstorganisation hätte sich objektiv schon immer in der selben Welt befunden mit den Umständen, die zur Organisation der Materie führten :)
    Materielle Neuanordnungen, wenn man an der Stille des Unbewussten vorbeistreift. Wenn man weiter geht, gedanklich bunte Teppiche in die Materie formt, wäre man luzid wach. Man hätte andersrum Malkuth in den Himmel gehoben, noch über das Unbewusste, über die Erinnerungen und Anforderungen zwischen Strenge und Barmherzigkeit. :)
    Daraus ergibt sich aus der normalen Sicht "auf" die Erde eine Sicht "in" der Erde. Das wär ein mystischer Zustand. Da ich das schon anderswo hatte, möchte ich mich entschuldigen, wenn ich (scheinbar) vom Thema abkomme. Ich kann aber mal nach Threads über Daat suchen, dann ergibt sich das schon irgendwie :)
    Und danke für die Erklärung, ich dachte heute morgen du wartest noch ab, bis sich jmd vom Fach meldet. :D

    PS: Beizeiten begnüge ich mich mit dieser Erklärung, da wird auch Daat angesprochen und andere Qualitäten der Sephira. Das Wochenende wird aber sonst wieder so kurz :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Juni 2017
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