Ich habe gerade noch zum Thema etwas aus der klassischen Astrologie gefunden:
"Nach der klassischen Lehre gelten die Anfänge der Zeichen als stärkender, während ein Planet am Ende eines Zeichens weniger Kraft haben soll. Ibn Ezra erklärt, ein Planet habe Kraft in drei Graden: Dem Grad auf dem er steht, dem vorherigen und dem folgenden. Somit ist ein Planet auf dem 30. Grade (also zwischen 29° und 30°) schon mit einem Fuß im nächsten Zeichen. Er ist wie ein Geist, der seinen Körper verlässt (zumindest wenn er direktläufig ist). Bethen lehrt uns: "Wenn sich (der Planet) im ersten Grad des Zeichens befindet, hat er wenig Kraft für die Urteile und Fragen. Dennoch wächst sie vom ersten bis zum 15. Grad, aber vom 15. bis zum 25. Grad ist er erfüllt. Wenn er am Ende des Zeichens ist, ist er rückgängig, und dann ist er wie der Mann, der das Haus verlässt, in dem er gewohnt hat."
( Aus: Rafael Gil Brand, Lehrbuch der klassischen Astrologie, Seite 101)
Somit würde klassisch gesehen 0° als im nächsten Zeichen gelten und als schwächster Grad gelten, so würde ich das verstehen.
Lieber
@Maleficent, ich habe mal die Informationen die du geschrieben hast und den Artikel von Frank Cliffort: Kritische Punkte 1. und letzter Grad in Ruhe durchgearbeitet. Sie beantworten meine Titelfrage. Danke. Ich werde die Hinweise in Zukunft in meine Analysen mit einbeziehen, weil sie mir logisch erscheinen. Was meine Radix betrifft werde ich da noch einmal tiefer die Planetenstellungen im Zeichen reingehen.
Liebe
@Donna, ich bin froh, dass du in diesem Thread den Hinweis auf die Dekanate gegeben hast, weil ich dadurch wieder ein Stückchen mehr an mich selbst herangekommen bin. Das ist wirklich eine gutes Hilfsmittel, im Detail das Verhalten des Fragenden zu beschreiben oder ihn damit zu konfrontieren. Oder ich mich selbst.
Danke auch
@FreeStar für deine Anmerkung.
Ich bin, bis auf den Mondknoten, mal meine Planeten durchgegangen und konnte die eine oder andere Erklärung noch genauer dazu finden. Ich habe auch das Gefühl, es fällt mir leichter nach dem Einlesen und Verstehen, gewisse Planetenstellungen leichter zu interpretieren. Wobei ich bei mir im Moment noch "Kardinal, fix und beweglich" außen vor gelassen habe.
Die Würden habe ich an der Oberfläche kapiert. Da muss ich noch üben. Aber dazu stehe ich bei zwei Planeten in meiner Radix leicht auf dem Schlauch.
Meine Geb.Daten stehen in meinem Profil. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja mal reinschauen.
Meine Sonne steht im Haus 2 in der Waage im Fall.
Sonne ist für mich Herzensenergie. Die Waage ist gezeichnet von Ausgleich und Harmonie, wie auch Ästhetik, Kontakte, Partnerschaften. Die Sonne passt aus meiner Sicht gut in dieses Zeichen. Möglicherweise spielt hier ein Rolle, dass ich was Partnerschaften oder Freundschaften betrifft, berechnend sein kann. Das würde aber eher zu H2 passen.
Seht ihr da evtl. noch etwas anderes?
Meine Stiervenus ist im Skorpion im Exil. Kann es sein, dass der Genusscharakter und die Werte der Stiervenus durch den Skorpion (meine Ahnengeschichte) beeinträchtigt sind? Dass meine Ahnen und das kann Schwerpunkt mütterlicherseits durch aus sein, nicht geniessen gelernt haben und stehts sich wenig wert gefühlt haben. Das mindere Wertegefühl kann ich zumindest bei meiner Mutter gut nachvollziehen. Vielleicht steht mit Grund der Mond (Mutter) im Stier. (Bei meiner Mutter in der Radix übrigens auch. Wir haben beide Jungfrau-AC.
Und jetzt noch ein Gedanke, wenn ich an die End-Grade denke, wenn die Venus am Ende vom Skorpion steht, oder am Ende der Fischdekade, könnte es sein, dass ich nach der Grad-Philospohie aus der klassichen Lehre, hier fast nichts verändern kann? Wobei ich meine Werte in den letzten Jahren gut gepuscht habe und im Bewusstsein vorhanden sind.
Ich handel auch danach. (Jetzt habe ich mir die Frage fast selbst beantwortet.)
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Ihr Lieben, danke für Eure Zeit und Eure Arbeit und danke für ein Feedback. Helga