Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Das schrieb ich so nicht, Helle und ich wollte dich doch nicht 'krankreden'. Es kann sein, dass ich leichtfertig(er) bin, was dieses thema angeht, weil ich lange mit einer angststörung gelebt habe und sie für mich eine krankheit ist, wie jede andere. Ich habe mich auch nie für sie geschämt und deshalb auch offen über sie kommuniziert (will dir e contrario hier aber gar nichts unterstellen).
Ich schrieb, bei ängsten gebe es gute therapien (da kann man ziemlich viel drunter subsumieren) und dass man es 'angehen' sollte. Was dann letztlich für dich passend ist, musst du selbst wissen und dass du schon etwas in die richtung unternommen hast, wusste ich nicht.
Ich weiss jetzt gerade nicht genau, ob wir nicht etwas empfindlich reagieren oder uns eigene erinnerungen einen streich spielen.....

Ich denke, Dvasia hat gerade das bessere händchen und ziehe mich zurück.

Ein besseres Händchen wofür?
Ich habe nichts vor, ich mag den Austausch, vor allem wenn es nicht immer darum geht dem anderen sagen zu müssen was er tun sollte.
Das kann ohnehin keiner, aber man kann von sich selber reden, dies drängt niemanden in eine bestimmte Ecke.
 
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Ich mag mich einfach nicht kränker reden, als ich bin - und auch nicht kränker reden lassen. Wohin das führt, kann ich als Hypochonder nämlich sehr gut beurteilen.

Ich habe bei dir manchmal den Eindruck, dass du mehr auf den Kasten hast, als du dir eingestehst. Da kann ich mich natürlich täuschen.
Aber ich mag Leute die ein gewisses Maß an Selbstkritik üben und das nach aussen hin tragen können, dass sind jene die weiter kommen.
 
Es geht um den richtigen Umgang mit Energien, die sich aus den Teilen des Schattens speisen, die man nicht im Griff hat, und um die Sorge, überwältigt zu werden, wenn das Kräfteverhältnis nicht stimmt.
Interessant. Kann ich hier irgendwo mehr über Schattenarbeit erfahren? Rückführung? Wer ist da autorisiert?
 
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Das schrieb ich so nicht, Helle und ich wollte dich doch nicht 'krankreden'. Es kann sein, dass ich leichtfertig(er) bin, was dieses thema angeht, weil ich lange mit einer angststörung gelebt habe und sie für mich eine krankheit ist, wie jede andere. Ich habe mich auch nie für sie geschämt und deshalb auch offen über sie kommuniziert (will dir e contrario hier aber gar nichts unterstellen).
Ich schrieb, bei ängsten gebe es gute therapien (da kann man ziemlich viel drunter subsumieren) und dass man es 'angehen' sollte. Was dann letztlich für dich passend ist, musst du selbst wissen und dass du schon etwas in die richtung unternommen hast, wusste ich nicht.
Ich habe überreagiert und bitte um Entschuldigung. Es war nicht meine Absicht, dich vor den Kopf zu stoßen, aber dein Beitrag hat tatsächlich Erinnerungen geweckt. Erinnerungen, die inhaltlich nicht falsch waren, aber im Nachhinein betrachtet zu Unrecht wach wurden.
 
Ein wichtiger Punkt. Dass Rangeleien und Dominanzspielchen unter Magiern eine bedeutende Rolle spielen, zeigt uns ja die Geschichte so gut wie aller Orden.

Nein, nicht nur "Orden", also bei den Westlern, das ist in sämtlichen östlichen Bereichen, wo Magie o.ä. praktiziert wird, nicht anders.
Da gibt es erstmal ein Streitgespräch über die Lehren .. und wenn dann eine Partei zu dem Schluss gekommen ist, dass die Anderen eh alle Idioten sind, sprich, wenn eine Partei eigentlich dabei ist, zu verlieren, geht man über zur "Praxis", soll heißen, dann gibt's ein Duell per Siddhis, wobei auch gern mal Leute sterben können.

Die Anhänger des Verlierers sind angehalten, anschließend auf ihren gesunden Menschenverstand zu sch***en, der ihnen theoretisch sagen könnte, dass die größte Wahrheit nicht immer bei der größeren Kanone oder dem besseren Kriegsherrn beheimatet sein muss, und den traditionellen Regeln nach angehalten, den Gewinner für erleuchteter zu halten als den Verlierer.
Sprich, zur Lehre des (physischen) Gewinners zu konvertieren.

Es hat echt nichts mit Orden im engeren Sinne zu tun, und auch nicht mit irgendwelchen westlichen Mentalitäten. Es ist einfach typisch menschlich, dass automatisch die Person für besser gehalten wird, die rein physisch die größere Durschlagskraft hat (das Patriarchat lässt hier übrigens grüßen, denn der höhere Wert eines Mannes geht letztlich darauf zurück, dass Männer wegen ihrem Testo nunmal mehr Körperkraft und körperliches Durchhaltevermögen mitbringen und daher die besseren Kämpfer/Krieger abgeben - was in dem Moment zur zentralen Qualität wurde, als Menschen entdeckt haben, dass es inzwischen genügend niedergelassene, "schwache" Gemeinschaften gab, um davon leben zu können, die zu überfallen und mit sehr physischer Gewalt zu unterdrücken).
Auf Weisheit und gesunde Menschlichkeit wird und wurde hier wie dort geschissen, und mit der Erfindung von Schusswaffen können wir dann nur postulieren, dass die westliche Wissenschaft wohl gewonnen hat. Womit wir dann auch klar sehen, dass "eigentlich", traditionellen Regeln nach, widerlegt ist, dass Magie und Siddhis so toll sind. Eine funktionierende nicht-physische Schussweste kann sich halt nicht jeder generieren - dafür braucht es Veranlagung bzw. Talent, das Karma/Glück, die richtigen Lehren zu finden, und Jahre bis Jahrzehnte an Training.
Sich eine physische Schussweste und eine physische Schusswaffe zuzulegen, erspart jegliche eigene Entwicklung und macht den Anwender in solchen Fällen doch überlegen. Grausam, gell? Aber eben dann auch das "Ende" der Magie.

In dem Sinne ... braucht man sich mit sowas nu wirklich nicht auf westliche Orden beschränken. Wer Magie betreibt, braucht(e) hier wie dort einen gewissen Schaden und ein meist nicht gerade ethisch korrektes Motiv (oder mehrere, je nachdem).

Ein Übel ist es.

Meistens sind wie waren es ab einer Verfügbarkeit "besserer" Alternativen die Verlierer, die darauf hofften, etwas in die Hand zu bekommen, das Andere nicht verstehen, um sich Vorteile zu verschaffen. "Das Okkulte", Verborgene eben. Menschen, denen es gut geht, haben wenige Motive, nach sowas zu suchen. Allerdings haben Menschen, denen es (zu?) gut geht, auch wenig Bedarf nach Weiterentwicklung oder danach, zu lernen.
An letzterem Punkt lässt sich dann tatsächlich da was sinnvoll kombinieren.
Aber das muss man dann wollen.

Die gerissensten Tiere sind nunmal Räuber/Beutegreifer, und die besten und einfachsten Motive, Fortschritte zu machen, haben mit Tugenden doch meist weniger zu tun als mit Egoismus. Sollte man sich einfach mal drüber klar werden.
 
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Ich habe überreagiert und bitte um Entschuldigung. Es war nicht meine Absicht, dich vor den Kopf zu stoßen, aber dein Beitrag hat tatsächlich Erinnerungen geweckt. Erinnerungen, die inhaltlich nicht falsch waren, aber im Nachhinein betrachtet zu Unrecht wach wurden.

Ging mir auch so.
Das ist das dumme mit diesen erinnerungen. Sich wachen - oft nur auf ein kleines stichwort hin - auch dann auf, wenn adäquat dafür gar kein anlass besteht. Gut, dass es uns beiden bewusst wurde.
Danke für deine zeilen, es hat mich jetzt seit gestern wirklich beschäftigt.:blume:
 
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Guten Morgen

Wäre es desshalb nicht angebracht, für sich den geraden Weg zu gehen egal ob er jetzt mit Steinen gepflastert ist oder nicht. Mit geradem Weg meine ich den Weg ganz zu sich selbst in sein Eigenes Gefühl. Die eigene Seele kennt doch
Ihren Plan am besten.
Mein Wirken als Magier besteht darin den Menschen ganz zu sich selbst zu führen in sein eigenes Ich seine Eigene Seele. Geist, Seele und Körper wieder in Einklang zu bringen.
Dem Mensch ein Energiefeld zu geben, wo er frei ist von jeglichen Fremdenergien und Manipulationen nur er mit Seiner Seele. In diesem Feld kann dieser Mensch sich ganz mit Seiner Seele verbinden sie Fühlen und entwickelt sich zu einem Individium.
Man braucht keine Vortuner egal welcher Coleur, Jede Seele hat durch den Göttlichen Anschluss alles im Gepäck was Sie braucht um hier auf Mutter Erde glücklich zu Leben.
Da zählt dann nicht mehr, wer hat die grössten Kanonen, die schlagfertigsten Argumente sondern die Seele weiss intuitiv was Gut und Richtig ist.

LG Elias
 
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