H
Hellequin
Guest
Ein wichtiger Punkt. Dass Rangeleien und Dominanzspielchen unter Magiern eine bedeutende Rolle spielen, zeigt uns ja die Geschichte so gut wie aller Orden.Für einen Fehler halte ich es allerdings, sich für automatisch frei von Macken zu halten, bloß weil man selbst sie nicht findet. Immerhin besteht da ein nicht geringes Eigeninteresse daran, keine haben zu wollen.
Ja, das ist ein Problem der Perspektive. Manche hegen eine so große Scheu vor allem Magischen, dass sie zu Hysterie neigen. Andere sind so selbstverliebt, dass sie annehmen, alles, was ihnen begegne, müsse etwas ganz Besonderes sein. Und so geschieht es, dass man sich rühmt, die Mutter aller Drachen besiegt zu haben, nachdem man versehentlich auf eine Eidechse getreten ist. Wenn dann die ersten echten Gegner auftreten, ist Sense. Ich bin da ab und an recht skeptisch, was meine Erfahrungen angeht. Es ist nicht auszuschließen, dass auch meine Wahrnehmung verzerrt ist.Insofern rennt eben auch gewaltig etwas falsch, wenn man ewig praktiziert oder zu praktizieren meint und dabei nichtmal die gröbsten Macken in den Griff bekommt, weil einfach nie ein Interesse da war, die überhaupt wahrzunehmen und zu identifizieren. Und die Art Macke dürfte im Vergleich zu der Art Schaden, die man frühzeitig identifiziert und zu eliminieren trachtet, auf lange Sicht auch das tatsächlich deutlich größere Problem ausmachen.