Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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dass du dafür Seitenhiebe kassieren darfst, wenn du durch Fragen und Schilderung eigener Probleme Schwachstellen aufzeigst, braucht dich nicht wundern. Ich würde die Taktik und den Egoismus einiger hier Schreibender da wirklich nicht unterschätzen, die haben solche Verhaltensmuster schon Jahre trainiert, bevor ich hier aufgeschlagen bin.
Was eventuelle parasitäre Akte dieser Sorte angeht, bin ich nicht ganz hilflos. Meine alte Muse C. hat ein unnachahmliches Gespür für wildernde Paradigmen, und dann gibt es da noch die eine oder andere Abwehrtechnik. Ich muss halt darauf achten, nicht in Wut zu geraten bzw. in Gefühlswallungen zu ertrinken. Was das angeht, ist dieses Forum ein ganz brauchbarer Simulator, wobei die Realität dann schon einen Zacken schärfer ist. Immerhin kenne ich hier ja noch niemanden persönlich, wodurch wenig Raum für Befangenheiten ist.

"Aufgetaucht" ist übrigens auch ein schräger Ausdruck, ziemlich unflätige Sprache haste ja zumindest vor ein bis zwei Jahren durchaus benutzt - aber wenn du seit 2010 hier registriert bist, dürfte das kaum in den Bereich von "Anfängen" fallen.
Das war ein schlafender Account. Bin 2009 abgerauscht und schlummerte bis 2013 in verschiedenen Gestalten. Nur im MUF, da war ich vorher (so gut wie gar) nicht.

Aber ja, läuft insgesamt tatsächlich überraschend positiv, bisher. Immer schade, dass man seine Threads selbst nicht schließen kann.
Das wäre großartig! Hier kam tatsächlich sehr viel Konstruktives, aber früher oder später wird auch dieser Thread in Spam versinken.
 
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Da hätte ich gern Tips.

Sorry, im Moment ist die wesentliche Message bei dir leider, dass du die Hosen voll hast. Ist schwierig, dir da konkrete Tipps zu geben, die tatsächlich hilfreich sind.

Man sollte sich halt nicht reiten lassen, schon gar nicht als Anfänger. Willenskraft trainieren wäre sinnvoll. Mal einen Monat kein Sex, gut für deinen Körper sorgen (genug schlafen, bei Bedarf waschen/pflegen, ausreichend essen), evtl. eine simple Meditation üben, Achtsamkeit oder sowas. Basics eben. Nicht mit Geistwesen herummachen, in irgendeinem Sinne. Scheinen eh hauptsächlich negative Viecher zu sein, bei dir.
Ich hätte auch einfach postulieren können, dass dir eine starke Erde oder Erdung fehlt, aber so klingt's möglicherweise konkreter für dich.

Als nächstes käm dann der Weg zu einem gesunden Umgang mit Menschen, so dass du die nicht mehr als Mittler für irgendwelche "Attentate" auf dich erlebst. Aber ich vermute, wenn du einfach deinen Körper gut in Ordnung bringst, könnte das schon wirklich helfen.

:)
 
Was eventuelle parasitäre Akte dieser Sorte angeht, bin ich nicht ganz hilflos. Meine alte Muse C. hat ein unnachahmliches Gespür für wildernde Paradigmen, und dann gibt es da noch die eine oder andere Abwehrtechnik.
Ja, weiß ich ^^
Hast halt von vornherein eher abgeblockt, im Gegensatz zu sonnem vertrauensselig-naiven Wesen wie mir, und dich net foppen lassen. Abbadon kommuniziert halt nicht auf Augenhöhe, hat er bei seinen Graden und "Erfahrungen" nicht nötig, sondern grundsätzlich aus der Ferne oder von oben herab, und wenn man sich darauf nicht einlässt, ist man dann jemand, der nicht zu einer "konstruktiven" Kommunikation zu bewegen ist. Und der Grundtenor ist da im ganzen Unterforum halt nicht so viel anders.
Das berücksichtigend ist eine gewisse Angst vor Menschen vielleicht auch manchmal nicht das Schlechteste.

Ich muss halt darauf achten, nicht in Wut zu geraten bzw. in Gefühlswallungen zu ertrinken.
Oha, Feuer und Wasser.
Nunja, Gefühle sind häufig im Körper verankert, ähnlich wie Gedanken, aber auch ähnlich wenig real. Man kann lernen, das einfach loszulassen. Da steckt aber dann ein anderer Ansatz dahinter als bei der Schattenarbeit, und man sollte sich überlegen, was für den aktuellen Moment sinnvoller ist.
Der erste Ansatz setzt halt schon ziemlich viel Klarheit voraus, die "Schattenarbeit" ist im Vergleich dazu ziemlich viel dreckiger, aber für einen Anfang definitiv nun auch nicht verkehrt. Kommt halt auch immer darauf an, was Einem mehr liegt.
 
Für Magie interessiert man sich wohl nunmal nicht, wenn man nicht irgendeinen Schaden weg hat.

Naja, wenn man einen speziellen Schaden konstant hat obwohl man sich für Magie interessiert und auch in diesem Sinne praktiziert, dann rennt da was falsch. Irgendwann sollten sich auch Erfolge einstellen, und dann kann man ja immer noch ein Interesse für Magie haben, oder?
Also ich sehe mich nicht als jemanden mit Schaden, sondern als jemanden der gelernt hat (und noch lernt).
 
Naja, wenn man einen speziellen Schaden konstant hat obwohl man sich für Magie interessiert und auch in diesem Sinne praktiziert, dann rennt da was falsch. Irgendwann sollten sich auch Erfolge einstellen, und dann kann man ja immer noch ein Interesse für Magie haben, oder?
Also ich sehe mich nicht als jemanden mit Schaden, sondern als jemanden der gelernt hat (und noch lernt).
Du, ich schließe nicht aus, dass man über Magie solche Geschichten tatsächlich in den Griff bekommen, aber sich dann, auch wegen der erwiesenen Wirksamkeit, immer noch dafür begeistern kann - das ist nicht das Ding.
Für einen Fehler halte ich es allerdings, sich für automatisch frei von Macken zu halten, bloß weil man selbst sie nicht findet. Immerhin besteht da ein nicht geringes Eigeninteresse daran, keine haben zu wollen.

Insofern rennt eben auch gewaltig etwas falsch, wenn man ewig praktiziert oder zu praktizieren meint und dabei nichtmal die gröbsten Macken in den Griff bekommt, weil einfach nie ein Interesse da war, die überhaupt wahrzunehmen und zu identifizieren. Und die Art Macke dürfte im Vergleich zu der Art Schaden, die man frühzeitig identifiziert und zu eliminieren trachtet, auf lange Sicht auch das tatsächlich deutlich größere Problem ausmachen.

In anderen Worten: Wo keine Macke gesehen wird, ist das Bewältigen derselben eben auch keiner der Erfolge, die jemals überhaupt als solche wahrgenommen werden. Und da wird's dann ggf. schon ganz schön traurig.
 
Ja, weiß ich ^^
Hast halt von vornherein eher abgeblockt, im Gegensatz zu sonnem vertrauensselig-naiven Wesen wie mir, und dich net foppen lassen.[....]
achso
[....]
Als so eine Art alleinstehende Emanze kann ich dir nur dazu raten, Männer allgemein erstmal in Kategorien wie potentielle Konkurrenz - potentielle Bedrohung - potentielle Bedrohung für die eigenen Kinder einzustufen, ehe du an Kategorien wie potentielller neuer Versorger - potentieller neuer Herr deines Hauses überhaupt nachdenkst. [...]" :D
 
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Oha, wie ich sehe, werden "wir" jetzt so richtig sachlich, wa?

Ja, stell dir vor, @hnoss, das war tatsächlich ein Lernprozess bei mir. Vor fünf Jahren war meine Perspektive da noch ein klein wenig anders.
Wobei man ja dabei sagen muss, dass ich das einer alleinerziehenden Mutter geschrieben habe, die Probleme mit einem sehr realen Stalker hatte. Insofern bin ich in genau dieser verschärften Situation selbst ja nunmal nicht.
 
Du, ich schließe nicht aus, dass man über Magie solche Geschichten tatsächlich in den Griff bekommen, aber sich dann, auch wegen der erwiesenen Wirksamkeit, immer noch dafür begeistern kann - das ist nicht das Ding.
Für einen Fehler halte ich es allerdings, sich für automatisch frei von Macken zu halten, bloß weil man selbst sie nicht findet. Immerhin besteht da ein nicht geringes Eigeninteresse daran, keine haben zu wollen.

Insofern rennt eben auch gewaltig etwas falsch, wenn man ewig praktiziert oder zu praktizieren meint und dabei nichtmal die gröbsten Macken in den Griff bekommt, weil einfach nie ein Interesse da war, die überhaupt wahrzunehmen und zu identifizieren. Und die Art Macke dürfte im Vergleich zu der Art Schaden, die man frühzeitig identifiziert und zu eliminieren trachtet, auf lange Sicht auch das tatsächlich deutlich größere Problem ausmachen.

In anderen Worten: Wo keine Macke gesehen wird, ist das Bewältigen derselben eben auch keiner der Erfolge, die jemals überhaupt als solche wahrgenommen werden. Und da wird's dann ggf. schon ganz schön traurig.

Ist immer eine Sache der Definition und Beurteilung bzw das Selbstbild ausschlaggebend. Eine Macke ist eben auch nur dann hinderlich, wenn sie sich zwischen einem selbst und seinen Willen stellt.
 
Nunja, Gefühle sind häufig im Körper verankert, ähnlich wie Gedanken, aber auch ähnlich wenig real. Man kann lernen, das einfach loszulassen. Da steckt aber dann ein anderer Ansatz dahinter als bei der Schattenarbeit, und man sollte sich überlegen, was für den aktuellen Moment sinnvoller ist. Der erste Ansatz setzt halt schon ziemlich viel Klarheit voraus, die "Schattenarbeit" ist im Vergleich dazu ziemlich viel dreckiger, aber für einen Anfang definitiv nun auch nicht verkehrt. Kommt halt auch immer darauf an, was Einem mehr liegt.
Will ich mit dem anfangen, was mir leichter fällt, muss ich die Schattenarbeit wählen. Und das werde ich wahrscheinlich auch tun.

Naja, wenn man einen speziellen Schaden konstant hat obwohl man sich für Magie interessiert und auch in diesem Sinne praktiziert, dann rennt da was falsch. Irgendwann sollten sich auch Erfolge einstellen, und dann kann man ja immer noch ein Interesse für Magie haben, oder? Also ich sehe mich nicht als jemanden mit Schaden, sondern als jemanden der gelernt hat (und noch lernt).
Ich sehe im Schaden den Normalzustand, was die menschliche Psyche angeht. Geistig rundum gesunde Menschen gibt es nicht, nur treten viele Schäden eben erst dann spürbar zutage, wenn man sich anschickt, die gewohnten Bahnen zu verlassen. Gerade dies ist aber ein elementarer Schritt zur Bewusstwerdung über das gewöhnliche Ego hinaus, findest du nicht? Gut, ich mag mich nicht in meine Wortwahl verbeißen. Es ist gut möglich, dass das, was ich als Schaden bezeichne, der behoben werden muss, in deiner Sprache eine Lehre ist, die gezogen werden muss. Jedenfalls ist der Grenzübertritt ja keine einmalige Sache und es gibt auch wesentlich mehr als nur eine Grenze. So gesehen gibt es Herausforderungen en masse. Die Frage ist halt, wann man sich welcher stellt. Ich will nicht so klingen, als müsse meiner Meinung nach jeder Schritt auf dem Weg transgressiven Charakter haben.
 
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...Man muss nicht wegen jedem Scheiß eine Therapie machen. Ist ja nicht so, dass ich deshalb lebensunfähig wäre, und ich lege doch sehr viel Wert darauf, meine Probleme soweit möglich selbst zu lösen.

Wenn du deine eigenen ängste/angststörung als 'jeden scheiss' bezeichnest, könnte ich davon ausgehen, dass sie nicht so arg sind. In der tat tue ich es nicht, da du sie schon ein paar mal erwähnt hast, auch an anderen stellen.
Man ist mit ängsten nicht lebensunfähig, kann das allerdings werden und dann ist eben tatsächlich nix mehr mit 'selber lösen'. Dann allerdings fällt man vor dankbarkeit auf die knie, wenn sich eine/r findet, der einem raushilft und mit dem man ein stück des weges gemeinsam gehen darf.

Klar, ganz besonders im MUF gibt es fast nur Menschen ohne jegliche Form von persönlicher Schwäche, einer fortgeschrittener als der andere.
Und genau das stimmt nicht. Zum einen habe ich selbst schon hier und auch im psychologie-uf durchaus von meiner früheren angsterkrankung geschrieben, zum anderen gehe ich davon aus, dass gerade hier menschen sind, die durchaus ähnliche probleme haben/hatten, aber sie eben angegangen sind. Das mag dann von aussen als 'fortgeschritten' aussehen. Und ja, das ist es vermutlich auch.

Ich breche ein Tabu, indem ich öffentlich Schwächen eingestehe, ohne mich zu erniedrigen, einfach weil meine Vorstellung von Magie einen individuellen Weg beinhaltet, auf dem früher oder später alles, was so im Schatten gärt, konfrontiert werden muss.

Das ist kein tabu. Du deklarierst es als solches, weil du es als eines siehst. Hier haben schon andere - auch ich - über schwächen, ängste, etc. geschrieben. Ich habe mich schon vor vielen jahren damit konfrontiert, also eher früher.
 
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