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Wege der Poesie

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Adamas, 9. August 2011.

  1. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    7. August 2011
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    Dank der Nachfrage Tolkien, man kämpft sich halt so durch. Einmal oben und einmal unten.
    Wie im richtigen Leben halt.

    Liebe Grüße,
    Adamas
     
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  2. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Ratlosigkeit

    Die Wahrheit hatte man gesucht,
    doch gab es Qualen nur zu fassen.
    Der Weg des Menschen war verflucht
    seit er das Paradies verlassen.

    Verdammt war er von diesem Tag
    und nichts war‘s mit Wahrhaftigkeit.
    Der Zorn der Schöpfung, jener Schlag,
    blieb Hindernis für alle Zeit.

    Das einzig Wahre das dann trieb
    es war das Leid das sich ergoss
    und jene Mühsal die noch blieb,
    durch die stets Blut und Träne floss.

    Und alles nur für eine Tat
    die uns Erkenntnis erst gebracht.
    Gar teuer kommt nun jener Rat,
    der diese Schuld uns schwindend macht.

    Adamas
     
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  3. Green Eireen

    Green Eireen Sehr aktives Mitglied

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    Es liest sich energetisch auch sehr kraftvoll - und nach einem "oben"-- freut mich auch dich hier mal wieder zu lesen :) Hab dich fast nicht gelesen/gesehen.

     
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  4. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Frühlingsahnen

    Schon lässt der Frühling sich erkennen,
    des Winters Treiben geht dahin,
    die Tage sich schon heller nennen
    und fröhlicher wird auch der Sinn.

    Die ersten zarten Blumen blühen,
    in Flecken liegt noch etwas Schnee,
    am Himmel Vogelschwärme ziehen
    und letztes Eis es schmilzt am See.

    Vom Wiesengrund die Wasser rinnen
    und Krokus freie Flächen ziert,
    es scheint als würde neu beginnen
    was allseits nun zu Leben führt.

    Zu Leben, das so lange Zeit
    durch Kälte wie im Sterben lag
    und dennoch, ist es dann so weit
    erwacht, fast wie am ersten Tag.

    Und selbst als Mensch man plötzlich spürt
    wie alle Sinne fröhlich werden,
    denn wo der Lenz das Zepter führt
    wird alles leichter wohl auf Erden.

    Adamas
     
  5. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Ich wünsche Dir dass es ein ganz besonders schöner Frühling für Dich wird, lieber Adamas. :)

    Schön wieder von Dir zu lesen!
     
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  6. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Das wünsche ich dir auch, lieber Tolkien!
     
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  7. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Akrostichon

    O
    sterglocken blühen wieder
    Sieht man sie vom Gartenzaun,
    Treibt ihr Anblick, zart und bieder,
    Einen stets sie anzuschau'n
    Recken sich die kleinen Blüten
    Golden aus dem frischem Grün,
    Lässt der Amsel Lied entzücken
    Ob der Nähe die schon kühn.
    Collie Max vor Freude bellt,
    Kläffend springt er hoch und weit,
    Eisbefreit zeigt sich die Welt
    Nach einer langen Winterzeit.

    Adamas
     
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  8. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Letzte Rast

    Die Jugend trieb dich einst durch deine Tage
    und ließ nicht Zeit dich in ihr umzuseh'n.
    Was einmal kommt das war dir keine Frage,
    du lebtest, liebtest, wolltest vorwärts geh'n.

    Um anzuhalten fehlten ja die Gründe,
    du hattest Kraft es brauchte keine Rast.
    Was freute, es war dein selbst auch als Sünde,
    wenn Fleisches Lust nicht immer angepasst.

    Doch nun, wo viele Jahre schon vergangen,
    ist sie dahin die Unrast die dich trieb.
    Mit ersten Leiden, ersten schlaffen Wangen,
    erkennst du, dass von einst dir gar nichts blieb.

    Dass selbst, was einst die Freuden deines Lebens,
    schon längst dahin und auf der Flucht sogar.
    Und der Versuch und jeder Zwang vergebens
    es noch zu richten wie es einmal war.

    So bleibt dir nur dem Alter dich zu fügen
    das Ruhe bringt, selbst wenn du diese hasst.
    Hier nützt nicht mehr dich weiter anzulügen
    wo alles schon bereit zur letzten Rast.

    Adamas
     
  9. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Der Punkt

    Wie oft war schon der Punkt gegeben
    an den man neu sich öffnen wollte
    und wo, das was bis jetzt das Leben,
    sich einfach dem erschließen sollte.

    Wo man mit allen seinen Sinnen
    bereit war für des Daseins Wende,
    doch letztlich hing an alten Dingen
    und somit ruhten auch die Hände.

    An Dingen, die, wenn man es wüsste,
    im Vorhinein schon zweifeln lassen
    und wenn zu spät vielleicht vermisste,
    obwohl sie einem jetzt nicht passen.

    Nicht passen, da sie alle Stunden
    im Jetzt doch längst nur mehr blockieren
    und wie ein Jahrmarktspferd, in Runden,
    durch ewig gleiche Mühsal führen.

    Und dennoch, alles abzustreifen
    und neu zu ordnen wie man will,
    lässt einen selbst oft nicht begreifen,
    weshalb man weiter leidet still.

    Adamas
     
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  10. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Begehren

    Es ist dein Leib den ich begehre
    das Feuer das in ihm versteckt,
    und das, was ich an dir verehre,
    in stillen Stunden ich entdeckt.

    Es ist dein sinnliches Erscheinen
    das mir vor Lust den Atem nimmt
    sobald die Körper sich vereinen
    und Hitze uns in Wallung bringt.

    Es ist was Hingabe sich nennt
    die mich dich wild erfühlen lässt
    und damit keine Hemmung kennt
    wird jeder Ort zum Liebesnest.

    Es ist ganz einfach Leidenschaft
    die du mir allezeit entfachst
    indem mit deiner Liebeskraft
    du mich zu deinem Sklaven machst.

    Es ist die Angst, dass dieser Traum
    ganz einfach sich zu Ende neigt
    und all mein Glück, wie Seifenschaum,
    sich nur als bunte Blase zeigt.

    Adamas
     
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