Ja, sie ist ein wahres Zauberkraut ...
Von der Schafgarbe gibt es auch den Spruch
"Schafgarbe im Leib, tut wohl jedem Weib."
Also war sie schon früh in der Frauenheilkunde bekannt,
und nicht nur als "klassisches" Magenkraut,
denn Mägen haben ja bekanntlich auch Männer.
Sie wirkt jedoch u.a. auch gut auf Leber und Galle,
u.a. durch ihre Bitterstoffe, sie reinigt die Säfte.
Auch als Salat ist sie ein wertvoller Lieferant von echtem grünem Vitamin A.
Die Leuchtkraft ihrer Farbe im puren Tee ist fantastisch.
Die Medizinbücher geben längst nicht alles preis,
was das Wirkunsspektrum von Pflanzen alles umfassen kann,
gut, wer auch von der Natur selbst lernt,
wie es Deine Grossmutter anscheinend auch tat.
Ich kann sie bestätigen und darüber hinaus ...
Schafgarbe ist eine Pflanze,
wenn Du nur den leisesten Anflug von Unwohlsein hast,
ob grippig oder was anderes, trink einen heissen starken Schafgarbentee,
es ist als stellt sie sofort die natürliche Ordnung wieder her,
des Immunsystems bzw. der Selbstheilungskräfte.
Ich erinnere mich, wie hier im Forum mal jemand fragte, ob Katzenminze auch bei Husten hilft, und ganz klar hilft sie, denn sie entspannt, auch die Bronchien, was das Abhusten erleichtert, auch wenn die Medizinbücher sie nicht als Pflanze bei Husten aufführen.
In der Kräuterkunde ist die Intuition gefragt,
und das den Pflanzen zuhören können und erkennen,
wenn sie sich in die Aufmerksamkeit bringen,
dass sie dann auch die richtige Information schenken können.
Daher empfinde ich das Wissen solcher Grossmütter als viel wertvoller,
als das von Menschen, die einfach nur ne kurze vorgegebene Kräuterausbildung nach Lehrplan und Buchwissen gemacht haben, und glauben kräuterkundig zu sein,
nur weil sie ein Zertifikat für die Scheinwelt haben.
Schön auch, dass Dein Vater sich für die Heilkunde seiner Mutter interessiert hat,
und das Wissen seiner Mutter bei Dir in guten Händen ist.
Danke schön.
*LOVE*