Da wäre ich eher bei Wermut, eine Artemisiapflanze, achtsam in der Dosierung.
Und ja, auch beim Konsumieren ist die Intuition gefragt.
Passend zu Threadtitel ... wie es in den Sinn kommt.
Wer seinen Geschmackssinn und sein Appetitgefühl renaturiert hat,
nimmt automatisch nur die richtige Dosierung,
anstatt a la jemand hat gesagt, Schafgarbe ist so toll,
dass dann nach Schema F jeden Tag zu konsumieren.
Ich könnte nicht sagen, dass ich jeden Tag Lust auf Schafgarbentee habe,
aber wenn ich Lust darauf habe, dann tut er mir auch gut.
Diese Phase bemisst sich dann von selbst,
weil ich auf mich höre und mich achte.
Und ich pflücke sie selbst!
Wer nur wegen irgendwelcher Symptome "eifrig konsumiert",
oder mal wieder an irgendein "Superfood" glaubt,
aber nicht nach den Ursachen schaut und sich sonst auch gut ernährt,
hat eigentlich seine "ich schmeiss mir mal ne pille ein"-Mentalität
nur auf die Pflanzenheilkunde übertragen - so funktioniert das aber nicht.
Ich empfehle sowieso, sich seinen Haustee selbst zusammenzustellen.
Auf Spaziergängen offenbaren sich die jeweils wann passenden Pflanzen,
dem der von Herzen empfangen kann.
Auch einen Jahrestee kann sich so jeder selbst individuell kombinieren,
und auch seine tägliche frische Grünkost - Chlorophyll ist essentielles grünes Eiweiss -
man erinnere sich an Popeye! Hihi ...
Auch die Heilpflanzenkunde funkioniert über Anziehung und Resonanz.
In den Blättern der Schafgarbe sind die Wirkstoffe leichter als in den Blüten,
daher lassen sie sich gut Salaten beifügen - zu der Saison, in der sie frisch grünen.
So hat alles seine Zeit.
Im Übrigen wurde die Schafgarbe auch "Augenbraue der Venus" genannt -
anscheinend klebten sich die antiken Frauen die Blätter als Augenbrauen auf, hihi ...
Und für Liebesorakel wurde sie auch genutzt.
Welche Heilpflanzen eine Art Carotin enthalten,
lässt sich auch an der Farbe der Schmetterlinge erkennen,
die sich an ihren Blüten laben.
Früher ass man auch nicht die Wurzeln der heutzutage
so gross und so orange gezüchteten Möhre,
die waren viel zu klein und hart - auch da, bei der Wilden Möhre,
sind es die grünen Blätter, wie auch die Blüten, wie auch die leckeren Samen,
die wohltuende Wildnahrung auch für den Menschen anbieten.
Danke schön.
*LOVE*