Was lest ihr gerade aktuell?

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Von 7 - 8 Büchern, die vor mir liegen, würde ich zur Entspannung gerne endlich das Focaultsche Pendel lesen. Und dann erinnerte ich mich gerade an meine Kindheit, als ich Sheitan, die Buchreihe über den Araberhengst verschlang. Er wurde dann in Blitz umbenannt.

:)
 
Mal sehen, was liegt denn da momentan alles:

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (bestimmt zum fünften Mal ...)
Sandra Anne Taylor: Truth, Triumph and Transformation
Van K. Tharp: Trade Your Way to Financial Freedom
Posner/Ware: Mengele - Die Jagd auf den Todesengel

Ich lese immer mehrere Bücher parallel. Die einen zum entspannen, die anderen sind Arbeit.

Schöne Grüße

Anthum
 
evermore von alyson noel..

leseprobe:
Ich verdrehe die Augen und quetsche mich zwischen
meinem Wagen und dem grottenschlecht geparkten VWKäfer
hindurch, der so schief dasteht, dass es aussieht, als
wolle er meinen Miata besteigen. Und gerade in dem Moment,
in dem ich die Tür aufschließen will, reißt Miles mir
die Kapuze vom Kopf, schnappt sich meine Sonnenbrille
und saust zur Beifahrerseite, wo er mich mit nicht gerade
subtilem Kopfrucken und Daumenzeigen drängt, Damen
anzusehen, der hinter ihm steht.
Also tue ich es. Ich meine, ich kann es ja nicht bis in alle
Ewigkeit vermeiden. Ich atme also tief durch und schaue
hin.
Und was ich sehe, lässt mich wie vom Donner gerührt erstarren,
unfähig, zu sprechen, zu blinzeln oder mich zu bewegen.
Und obwohl Miles anfängt zu winken und mich wütend
anfunkelt und mir im Großen und Ganzen jedes nur
denkbare Zeichen gibt, die Mission abzubrechen und zum
Hauptquartier zurückzukehren – ich kann nicht. Ich meine,
ich würde ja gern, weil ich weiß, dass ich mich genau wie die
Verrückte benehme, für die alle Welt mich hält, aber es ist
vollkommen unmöglich. Und zwar nicht nur, weil Damen
unbestreitbar schön ist, mit seinem glänzenden dunklen
Haar, das ihm fast bis zu den Schultern reicht und sich um
seine hohen, fein gemeißelten Wangenknochen schmiegt.
Doch als er mich ansieht, als er seine dunkle Sonnenbrille
anhebt und sein Blick dem meinen begegnet, sehe ich,
dass seine mandelförmigen Augen tief, dunkel und seltsam
vertraut sind, umrahmt von so üppigen Wimpern, dass sie
fast künstlich aussehen. Und seine Lippen! Seine Lippen
sind voll und einladend, mit vollendetem Schwung. Und der
Körper, auf dem das alles ruht, ist lang, schlank, straff und
ganz in Schwarz gekleidet.
»Äh, Ever? Hallooo? Du kannst jetzt aufwachen. Bitte.«
Miles dreht sich zu Damen um und lacht nervös. »Tut mir
leid, das mit meiner Freundin hier, normalerweise hat sie
ihre Kapuze auf.«
Es ist ja nicht so, als wüsste ich nicht, dass ich damit aufhören
muss. Ich muss damit aufhören, sofort. Aber Damens
Augen blicken unverwandt in meine, und ihre Farbe wird
leuchtender, während sein Mund sich allmählich zu einem
Lächeln verzieht.
Doch nicht sein umwerfendes Aussehen schlägt mich so
in Bann. Damit hat das gar nichts zu tun, sondern, dass die
unmittelbare Umgebung seines Körpers, von seinem prachtvollen
Kopf bis ganz zu seinen Motorradstiefeln, aus nichts
als leerem Raum besteht.
Keine Farben. Keine Aura. Keine pulsierende Lightshow.
 
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Von der Diktatur zur Demokratie: Ein Leitfaden für die Befreiung
Interesant was alles geschehen könnte wenn man die Dinge nicht liegen lässt !
 
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