Was Ist Licht?

Hallo lieber Sat Naam!
*schmeichel schmeichel usw.*
wie meinst Du das? Kannst Du mir das bitte erklären, warum er schon da ist? ich :confused:
Wie und mit welchen Worten sollte ich das erklären können, und weshalb überhaupt warum ??

Und wie kommst du da auf *ich* ????
:confused: das ist da durchaus berechtigt.
Ich denke, Du bist doch als kristallines Bewußtsein da schon aus allem raus - Was sollte das also mit dir noch zu tun haben.
 
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Wie und mit welchen Worten sollte ich das erklären können, und weshalb überhaupt warum ??

Und wie kommst du da auf *ich* ????
:confused: das ist da durchaus berechtigt.
Ich denke, Du bist doch als kristallines Bewußtsein da schon aus allem raus - Was sollte das also mit dir noch zu tun haben.
ich schreibe: "ich confused". Mit zwei :: um das vonfused drumrum. Ich klicke nicht auf die blöden Dinger, ich weiß, wie die heissen. Ich bin ein ganz schneller.

Du mußt halt lesen, was man schreibt und nicht was Du siehst. Määänsch. Licht kann täuschen...

Laß mich doch aus dem Spiele.

Warum ist er da?

Hör, Du kannst doch auch verzapfen, warum der Luzifer nicht mehr da ist und schups ist er weg, also verzapf bitte mal, warum der Christus schon da ist und schwups ist er da.

Massebildung!!!

Hallo?

Sind die Inder wieder alle in Ägypten?

Auf, auf, der Zug rollt. Formulier schon. Gib Dir mal Mühe, Perlchen.


:weihna1 *grunz*

P.s.: Friedvoll, morgen komm ich auf Dich zurück. Heut kann ich nicht mehr, habe Vodka getrunken. Aber morgen komme ich auf Dich zurück.

Der Sat Namm, der findet den Auslöser nicht. Der nimmt alles immer nur als Anlaß. Deswegen heißt der auch wie ein indischer Gruß. Jetzt schreibst's halt. Ja warum denn nicht, was hält Dich denn davon ab? Wir sind hier im Niemandsländle. Gell, zeig mir alle Fünfe. Winkewinke. Mehr ist nicht dahinter also bitte: Christus. Ist der bei Dir an den Palmen nicht vorbeigekommen mit seinen Latschen? ah ne, der war ja auf'm Pfad. Der war ja barfuß. oups.

:escape:
 
Du mußt halt lesen, was man schreibt und nicht was Du siehst. Määänsch. Licht kann täuschen...
Laß mich doch aus dem Spiele.
Warum ist er da?
Hör, Du kannst doch auch verzapfen, warum der Luzifer nicht mehr da ist und schups ist er weg, also verzapf bitte mal, warum der Christus schon da ist und schwups ist er da.
Dann würd ich mich an deiner stelle auch nicht selbst ins Spiel bringen. :)

Aber genau das würd ich dir auch mal vorschlagen.
Ich habe nirgendwo von einem Christus geredet der wieder da ist.
Wäre es nicht schön, wenn ein solcher Mensch mal wieder kommen würde? Einer auf der Geistführerebene mit der Stimme des Schöpfers, der die Menschen im Herzen berührt?
Ich hab mich da lediglich auf den Menschen selbst bezogen. Und solch ein Mensch ist längst wieder da. Nur ist der weder Christus noch sonst was.
Nur da die meisten Menschen ein Konzept von ihm in ihrem Herzen tragen, können die wenigsten ihn wirklich sehen.
Und genau darin besteht das Konzept. :escape:
 
Ich hab mich da lediglich auf den Menschen selbst bezogen. Und solch ein Mensch ist längst wieder da. Nur ist der weder Christus noch sonst was.
Ja, es gibt viele solcher Menschen hier, die mit der Stimme des Schöpfers sprechen. Sie halten Vorträge, schreiben Bücher, geben Satsang usw. Und sie sprechen die Menschen direkt im Herzen an. Das hatte ich für einen Moment vergessen. Man solls nicht glauben, was für Menschen hier unter uns wandeln.

Lieben Gruß :)
Friedvoll
 
Dann würd ich mich an deiner stelle auch nicht selbst ins Spiel bringen. :)

Aber genau das würd ich dir auch mal vorschlagen.
Ich habe nirgendwo von einem Christus geredet der wieder da ist.

Ich hab mich da lediglich auf den Menschen selbst bezogen. Und solch ein Mensch ist längst wieder da. Nur ist der weder Christus noch sonst was.

Und genau darin besteht das Konzept. :escape:
och, tja.

Man könnte auch einfach sagen, daß sie ihm einen bestimmten Namen geben. Hier heißt er Jesus, da heißt er Ingo Müller.

Wo ich gerade nüchtern bin und keinen Wein versanchopansche:

der wahre Mensch ist ja ein tolles Thema. Das ist sowieso der Begriff, der mir beim Lesen Deines letzten Beitrages, Friedvoll, hängen geblieben ist. Du, ich hab den zwei-dreimal gelesen, es ist ein wunderbarer Beitrag.

Wir sprechen vom wahren Menschen- was ist denn das Gegenteil des wahren Menschen? Ich betrachte immer gerne alles polar. Was wäre der "unwahre Mensch"? Das elektron? Er lügt, der unwahre Mensch, oder? Was zeichnet ihn denn aus, den unwahren Menschen?

Was ist denn überhaupt ein wahrer Mensch? Der wahre Mensch-- die Ware Mensch. Der Unwahre Mensch scheint mir gerade eine Ware zu sein, ein Opfer der Werbung ganz im allgemeinen, auch der sexualität mit ihrem Werbungsverhalten. Sich eine Maske auf das Gesicht und in's innere malend, damit das Dunkle dort schöner wirkt. Also besser wirkt und ihn mit der Zeit immer mehr verstellt, bis Mariechen stirbt. karnevalistisch gesprochen. et danzt net, hat kein Freud. Jung-Alt = Freud/Leid ? Eben nicht. Degeneration ist out, Unterschiedlichkeit durch vorgegebene Sachen wie Alter oder Gene nimmt man nicht mehr an wie früher zu Zeiten des Nationalsozialismus, sondern man kennt heute das Genom und weiß: oups, die ganze Idee von der Unterschiedlichkeit des Menschen ist ja gar nicht wahr. oups. Und die Idee von der Materie, die wir sind, mit einer Krankheit drinne, die scheint genauso unwahr. oups.

Warum sind wir also krank? Ist der unwahre Mensch krank und der wahre gesund? Würde ich sagen. Ist der wahre Mensch deshalb frei von Krankheit? Nein. Eben nicht. Aber heilt, aus sich selbst, mit Selbstheilungskraft und die strahlt vielleicht auf die Umgebung ab. Der unwahre Mensch dagegen wird bestrahlt: durch den Computer-Tomographen, die Strahlen-Therapie, den Fernseher, die Umwelt. Der Wahre Mensch nicht? Doch. Aber ihn treffen die Strahlen nicht. Oder? Doch, sie treffen ihn auch. Was macht er also anders? Macht er etwas anders? Wenn es doch keinen Unterschied gibt zwischen uns, dann können wir ihn uns wohl nur machen.

Machen wir mal wahr. Aber was?

Wie mache ich denn etwas wahr? Wie mache ich mich vom unwahren zum wahren Menschen? Muß ich aufhören zu Lügen. Muß ich auf Lügen zeigen wie J.C. und andere Propheten? Wie Öff-öff zum Beispiel, der Schenker? Welche Logistic muß ich fahren, welche Worte muß ich einpacken und wie sie verurmeln in meinem Geist, damit sich meine Geistkörperseele zu einem wahren Menschen hin wandelt? Benötige ich Licht dafür?

Wenn der wahre Mensch lichtloses Licht hat--- das glaub ich mir jetzt mal einfach so--- dann hat der Rest das Helle, das Dunkle und die Farben dazwischen. Alles was wir also sehen könnte Lüge sein, Illusion. Nun, ich überprüfe das: ich kann berühren. Auch mit meinen Augen, worauf ich blicke, das berühre ich. Aber lasse ich mich auch berühren? Sehe ich das Leben, das mich dort berührt, oder sehe ich die Lüge, die mich illusionieren will? Womit beschäftige ich mich, mit dem Leben oder der Lüge dahinter? Fällt der unwahre Mensch auf die Lüge herein und der wahre nicht?

Welche Lüge genau?

Wo wird Licht zum lichtlosen Licht? Wo ist Tag und Nacht gleich?

Dann noch kurz die Sache mit dem Sog. Manche Menschen entwickeln einen Sog. Sie bilden Masse um sich, eine Religion entsteht. Worum genau entsteht dieser Sog? Um das Wahre in dem wahren Menschen oder um die Lüge, in die er blickt? Gute Frage, nicht wahr, interessante Frage. Wahre Religion oder Ware Religion? Wahres Symbol oder Ware Symbol?

Grüsse nach 2007,
LG,
Trixi Maus
 
Ja, es gibt viele solcher Menschen hier, die mit der Stimme des Schöpfers sprechen. Sie halten Vorträge, schreiben Bücher, geben Satsang usw. Und sie sprechen die Menschen direkt im Herzen an. Das hatte ich für einen Moment vergessen. Man solls nicht glauben, was für Menschen hier unter uns wandeln.

Lieben Gruß :)
Friedvoll
Du bist suß. :)

Wenn das hier einer sprachlich beherrscht, dann doch irgendwie Du.

Was mich herausfordert an Dir ist Deine Art (ich verstehe diesen Begriff zweisprachig mit dem englischen "Kunst" dabei, denn ich verstehe den Menschen als Kunst Gottes/der Schöpfung/Natur), Art, Vorstellungen auszudrücken. Was mir sehr gut gefallen hat waren die Gedanken rund um die Wiedergeburt.

Ich beschäftige mich damit auf einer geisteswissenschaftlichen Ebene, mein Glaube ist davon frei. Man "muß" nichts glauben. Das ist mein Glaube. Aber ich kenne gerne alles, was man glauben kann. Und ich sehe dann immer, wenn ich mich tiefer mit einer Sache beschäftige: wunderbares Empfinden von Menschlichsein. Alles was ich da lesen könnte macht in meinem Geist ein wunderbares Empfinden von Menschlichsein. Es gibt nichts Schöneres als sich zu freuen, sich wieder zu sehen. Die halbe Welt glaubt daran. Der Gedanke ist auch extrem liebenswert, finde ich. "Sich kennen"- ha, ein Traum. Positiv gemeint. Im Traum kennt man sich, gell? Da sind A und B im origin verbunden- die Aborigines sehen alles als Traumwelt, als erfahrbaren Bilderwald.

Was mich immer beschäftigt, das bin ich selber. Und nur davon habe ich mir angewöhnt zu sprechen, es sei denn ich beschäftige mich theoretisch. Und auch da bevorzuge ich alltägliche Beispiele bzw. suche die mir in einem langen Prozeß so, wie sie mir im Maule liegen und eingängig sind ins Bewußtsein bei der Vermittlung. Das muß ich beruflich tun. Schwierige, den Menschen und seine Esistenz betreffende Sachverhalte ganzheitlich darlegen. Was ist der Mensch und was ist von ihm übrig, wenn er vor mir steht? Tja. Das liegt an dem, der ich bin und nicht an dem, der vor mir steht. Das ist der Witz. Sehe ich den heilen, wahren Menschen, oder sehe ich die Last, die er mir gibt, weil ich ihm helfe? Kann ich überhaupt helfen? Wäre substituieren nicht der viel bessere Begriff, unterstützen? Ob jetzt mit einfachem Dasein, mit Handhalten, mit einem Wort, einem Gespräch, einem Anleiten oder Zeigen, einer Handreichung oder einer Arbeit, die ich für ihn ausführe, weil er es gerade nicht kann? Nicht im Sinne von abnehmen, sondern im Sinne von vervollständigen, was aus eigenem Antrieb gerade nicht geht.

Wie muß ich mich pflegen- muß ich mein Leben über meine Zeugung und meinen Tod hinaus in ein grösseres Feld des Glaubens oder des Bewußtseins erweitern? Welchen Zweck hat diese Erweiterung? Was ist wirklich, was ist wahr, was ist unwahr? Muß man nur glauben, wenn man nicht wissen kann, oder ist der Glaube quasi eine Befähigung, das Wissen menschlich zu verbreiten? Benötigen wir Glauben als Antrieb für Gutartigkeit oder liegt Gutartigkeit schon dem Menschsein naturgegeben inne? Eine Frage des Glaubenkönnens von Gutartigkeit im Moment.

Aber davon ab interessiert mich immer: was ist Bewahrheitbar innerhalb der Geschichten der Menschen? Was mich immer sehr fasziniert hat ist die Findung des Dalai Lama. Da wird ein Kind geboren und dann kommen die weisen Männer mit ihren Gaben und in sagen: wir werden das Kind dann und dann abholen. Wie ähnlich diese historische Tatsache doch der Geschichte um Jesus Christus ist. Die Namen sind verändert, der Vorgang ist der Gleiche: Wiederfindung.

Du hast das Modell geschildert, daß der Körper, der Geist und die Seele von Körper zu Körper wechselt und hast- wenn ich mich recht erinnene- nicht die Seele oder den Geist zum Überlebenden des Körpers gemacht. Du schriebst, wenn ich mich recht erinnere, daß das Lernpensum nicht verloren geht von einem Anteil, der da reist durch eine Raumzeit, die sich per Tod faltet und den Menschen an einer anderen Stelle wieder ausspuckt in einen Körper. So würde ich das mal für mich ausdrücken. Der Lernende/die Lernende geht nicht verloren.

Eine diem übergeordnete Vorstellung: der einzelne Lernende/ die einzelnde Lernende existiert nur in der Vorstellung. These: was lernt, ist der Lerner. Verkörperlicht ist das der Lehrer. Er ist dem Meister übergeordnet. Der Meister herrscht über Energie und Licht, indem er sie in sich nivelliert halten kann und sie in beide polare Richtungen entwickeln. Die Art (Kunst) der Gutartigkeit entwickelt im Meister die Zeit, in der er die Meisterschaft anwendet. Der Meister "wächst", er lernt sogesehen nicht. Erst der Lehrer beginnt das wahre Lernen. Der Lehrer ist dem Meister insofern übergeordnet, als daß er seinen persönlichen Weg zu Meister hin (sein Lernen als unwahrer Mensch) transformiert, vergißt sogar auf eine Weise dann, wenn er unterrichtet. Und frei ist im Wort für die Vermittlung von und jetzt kommt es: Materie! Und nicht von Wissen!

Der Prophet- ist das der, der Materie vermittelt? Njet. Er vermittelt die Energie der Materie, die Art, wie sie angeordnet sein sollte. Den Lehrer vermittelt die Ordnung selber. Sie gibt ihm Form und Inhalt im Moment der Vermittlung ihrer Materie. Die für diesen Zeitpunkt in dieser Lerngruppe angeboten wird. Von der Ordnung.

Ein interessanter Gedanke: immer das Maximum des eigenen Lernens im Moment erkennen und sofort weitergeben und teilen. Die Ressource zur Reflexion des eigenen Erdachten (Erd Achten) erweitern und die Reflexion einer Gruppe nutzen statt nur ausschließlich die eigene Reflexion. Eine Voraussetzung dafür: eine gewisse Kultur im kommunikativen Umgang. Freiheit--huhuuuu, hahahahihi, huiuiui-- im Wort.

Kuasi: toa-ao-al-King in Licht-Geschwindigkeit.

Grüsse aus der Kaiserstadt
 
Ja! Ich weiß woher ich stamme!
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles was ich fasse,
Kohle alles was ich lasse;
Flamme bin ich sicherlich!

(Nitzsche)
 
Was mich immer beschäftigt, das bin ich selber. Und nur davon habe ich mir angewöhnt zu sprechen, es sei denn ich beschäftige mich theoretisch. Und auch da bevorzuge ich alltägliche Beispiele bzw. suche die mir in einem langen Prozeß so, wie sie mir im Maule liegen und eingängig sind ins Bewußtsein bei der Vermittlung. Das muß ich beruflich tun. Schwierige, den Menschen und seine Esistenz betreffende Sachverhalte ganzheitlich darlegen. Was ist der Mensch und was ist von ihm übrig, wenn er vor mir steht? Tja. Das liegt an dem, der ich bin und nicht an dem, der vor mir steht. Das ist der Witz. Sehe ich den heilen, wahren Menschen, oder sehe ich die Last, die er mir gibt, weil ich ihm helfe? Kann ich überhaupt helfen? Wäre substituieren nicht der viel bessere Begriff, unterstützen? Ob jetzt mit einfachem Dasein, mit Handhalten, mit einem Wort, einem Gespräch, einem Anleiten oder Zeigen, einer Handreichung oder einer Arbeit, die ich für ihn ausführe, weil er es gerade nicht kann? Nicht im Sinne von abnehmen, sondern im Sinne von vervollständigen, was aus eigenem Antrieb gerade nicht geht.
Ja, man sieht immer, was man sehen will. Und man sieht im anderen immer das, was man in sich selbst sieht. D.h. man richtet seinen Focus auf gewisse Eigenschaften in sich selbst und die sieht man. Egal wo man hinschaut, man sieht nur diese Eigenschaften. Und dazu kommt, dass diese Eigenschaften, auf die man seine Aufmerksamkeit richtet, zu einem kommen. Aus dem eigenen Selbst wie aus dem Selbst anderer. Was man in anderen sieht, wird man von ihnen erfahren. Einfach dadurch, dass man diese Eigenschaften in ihnen sieht und somit von ihnen zum Ausdruck gebracht erwartet. Man will förmlich, das der Gegneüber in dieser Form auf einen reagiert. Wen wunderts, dass dieser es dann genau so tut, wie erwartet? In Wahrheit bestimmt man ganz genau die Reaktion des anderen, auf einen selbst. Man "macht" die Reaktion des anderen selbst, indem man bewusst oder unbewusst etwas Bestimmtes von ihm erwartet.

Das Selbst macht, erschafft, jede seiner Erfahrungen selbst. Das ist seine Macht, sein Wille, womit es seine Erfahrungen selbst erschafft. So wie die innere Welt des Selbst ist, so ist auch die äußere Welt "vor" ihm und dementsprechend sind seine Erfahrungen. Was es "sieht" erfährt es. Schön ist es, zunehmend in jedem das Gute und die Liebe zu sehen, wie in sich selbst, d.h. seinen Focus auf diese Eigenschaften zu richten. Man gestaltet damit sein Erleben in eben diese Richtung. Zum eigenen Wohl und dem des Gegenübers, der in dem Moment diese Eigenschaften in sich herausstellt und erfährt.

Echte Hilfe ist wohl immer Hilfe zur Selbsthilfe. In Wahrheit kann man einem anderen gar nicht helfen im üblichen Sinn, glaube ich. Man kann ihm nur etwas aufzeigen, nahelegen, und dann ist es an ihm, es für sich zu nutzen und in seine Gedankenwelt zu übernehmen. Dann hilft er sich selbst. Jede Stütze, Unterstützung ist sicher wohltuend und auch heilsam, als dass man sich selbst als angenommen und gemocht fühlen kann, und das baut die Seele auf. Und auch dass ist damit eine Möglichkeit, jemandem beim Wachsen zu "helfen" bzw ihm die Möglichkeit zu geben, zu wachsen: Man zeigt ihm, dass er es wert ist, gemocht und unterstützt zu werden, und gibt ihm damit eine Möglichkeit mehr, sich selbst zu mögen, sich selbst anzunehmen, wie er ist, trotz seiner Unzulänglichkeiten und Gebrechen etc. Einfach einverstanden sein mit sich selbst, wie man gerade ist.

Der Glaube ist was wunderbares. Er ist das Vehikel zu persönlichem Wachstum und Wissen. In der An-nahme einer Gegebenheit und dem Glauben, diese sei möglich oder wahr, öffnet man sich die Tür zur Erfahrung des Geglaubten und kann durch diese Erfahrung, zum Wissen gelangen, dass es wahr ist. Zweifel schlägt die Tür zu, Glaube öffnet sie und ermöglicht Wissen. Wenn sich dieses Wissen festigt wird es zur Überzeugung, dass es so ist. Überzeugung ist Kraft. Glaube versetzt Berge. Wissen versetzt Berge. Überzeugung versetzt das Universum. Überzeugung lässt Gott in seinem Element sein, meine ich. Man kann glauben, was man will und tut es auch. Und genau das sieht und erfährt man. Und somit hat jede Persönlichkeit ihre ganz eigene Realität, wie sie ihre Umgebung wahrnimmt.

Gutartigkeit ist im Herzen. Ob man sie sieht oder nicht. Im Gefühl der Verbundenheit mit anderen bspw, d.h. wenn man bei sich selbst ist und somit seine Umwelt auf Gefühlsebene erfährt und wahrnimmt und sich dadurch mit ihr verbunden fühlt, ist annehmen, ist Vertrauen, ist Mitgefühl, ist Verständnis, ist Gutartigkeit bzw Wissen. Das Bewustsein aufs Ich und den Verstand gerichtet und damit in der Illusion der Trennung die Umwelt gedanklich beurteilend und damit statt die Umwelt zu erfahren nur die eigenen Gedanken darüber wahrnehmend, ist Trennung, ist Abneigung, ist Misstrauen, ist Enge, Angst, ist Bösartigkeit bzw Unwissenheit. Es gibt in der letzten Wirklichkeit nur Wissen, glaube ich, da die Unwissenheit, aus der Illusion heraus entsteht, d.h. illusorisch ist und somit nicht existent. Es gibt nur Liebe, Einheit. Alles andere ist illusorisch.

Bei dem Wort Wiederfindung fällt mir ein, wir sind hier, um uns wiederzufinden. Wir haben uns selbst förmlich aus den Augen verloren, wissen nicht, wer wir wirklich sind und gehen nun, indem wir immer häufiger bei uns selbst, statt bei unserem Ich und dem Verstand sind, Stück für Stück zurück zu uns selbst, wobei wir uns zunehmend er-innern. Immer weiter wird der Blick ins Innere, bis wir uns so weit erinnern, dass uns unsere wahre Identität offenbahr wird.

Was du über den Meister schreibst und den Lehrer als lernenden, kann ich absolut nachvollziehen. Wirklich interessant.

Du hattest im Beitrag davor von einem Text geschrieben, die großen und kleinen Kinder aus dem Dilemma des Rollenverhaltens, wenn ichs richtig verstanden hab, zu befreien. Hast du da eine Vorstellung, wie er aussehen kann?

Liebe Grüsse :)
Friedlichvoll
 
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