Hi Friedvoll,
ja sicher, ich verstehe auch, Du geschrieben hast. Es ging nur mit den Begriffen "männlich" und "weiblich" nicht weiter in mir. Genausowenig wie mit dem Begriff "Energie".
Unter der Verwendung dieser Begriffe kann man sich heute nicht wirklich gut unterhalten, weil jeder etwas anderes unter den Worten erlebt- habe ich hier auf Erden bisher gelernt. Daher mein Enthusiasmus. Diese Unterteilung halte ich eben auch in der Tat in dem Zusammenhang, den Du nennst, nicht für sinnvoll. Ich halte die Unterscheidung von Männlein und Weiblein für absolut überinterpretiert.
Auch wenn du die Unterteilung von männlich und weiblich in dem Zusammenhang, indem ich sie benannt hab, d.h. männliche Energie (das Selbst) und weibliche Energie (der Schöpfer) nicht für sinnvoll hälst, so gibt es sie doch und ist überall wahrzunehmen. Nicht zu verwechseln mit den momentan vorhandnen Eigenschaften von Männlein und Weiblein in unserer Gesellschaft. Dies sind zwei völlig verschiedene Paar Schuh.
Ich würde allerdings sagen, dass Frauen momentan eher der weiblichen Energie zugeneigt sind, d.h. dem Schöpfer, der Quelle der Liebe und der Weisheit, in sich und dadurch überwiegend göttliche weibliche Energie erschaffen und Männer der göttlichen männlichen Energie, sprich dem Selbst und der mit dem Selbst erzeugten Illusion des getrennten Ich und damit des Verstandes, wodurch sie überwiegend die göttliche Männlichkeit, männliche Energie, erschaffen. Dies nur als Regelfälle. Denn ebenso kann ein Mann überwiegend seiner Quelle in sich, der Quelle der Liebe und der Weisheit, zugewandt sein, d.h. intuitiv sein, und dadurch überwiegend göttliche weibliche Energie erschaffen. Das gleiche gilt für eine Frau, die durch überwiegende Verstandesaussrichtung überwiegend göttliche männliche Energie erschafft. Diese beiden Varianten sieht man oft bei Menschen.
Die Energie die mit dem Herzen, mit Liebe, mit Gott, erschaffen wird, ist weiblich, die Energie, die das Selbst mit dem getrennten Ich erschafft, ist als männlich zu bezeichnen. Natürlich kann ein Mann eine der beiden Varianten überwiegend praktizieren, ebenso wie eine Frau es kann. Dies ist vollkommen unabhängig vom Geschlecht. Es ist nur so dass
in der Regel Männer vorwiegend männliche Energie erschaffen und Frauen überwiegend weibliche.
Keine Art auf Erden macht ein solches Buhei darum und alles was wir über diese Themen wirklich wissen ist der physiologische Unterschied. Die Frau schlägt sich mit 13 anatomisch benannten Teilen im Unterleib herum, der Mann mit 30. Und den Rest weiß bei mir der liebe Erfahrungshimmel und der ist ausschließlich in der Vergangenheit zu bestimmen und was da Frau und Mann zusammen sich überlegt haben, wie sie sein wollen, das ist defizitär. Es zeigt sich im Zusammenleben und auch am Zustand der Erde, daß das so mit diesem sich über seine Sexual-Organe-Definieren und daher Unterschied erkennen, nicht hinhaut.
Ich weiß, es ist nicht leicht möglich, den Worten "Mann" und "Frau" keine energetische Bedeutung hinter das Wort zu geben, durch welche eine Andersartigkeit impliziert wird. Aber nochmal: dieses energetische Andersartigkeitsempfinden/-definieren/-sich-anders-Empfinden führt zu nix Gutem, oder? Weil diese Worte eben genau wie "Liebe" nicht objektiv bestimmbar sind. Bis auf die Physiologie. Ansonsten kann man die Worte nur energetisch erleben und unsere Werbe-Industrie sagt uns genau wie Hollywood, daß das wichtig ist. Und sie erzählt uns von einer Vergangenheit, in der es eine gewisse Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau gab.
So wie z.B. zwischen Fuchs und Gans. "Fuchs Du hast die Gans gestohlen"--- heute stiehlt die Gans den Fuchs, habe ich manchmal den Eindruck und von daher ist heute das ein oder andere wohl in meinen Augen verquer und diagonal und hie und da unterwegs, woil's net gerade ist heuer. Nicht wirklich organisch und natürlich geordnet, so wie auch die Welt, in der Männer und Frauen leben und die Erde, auf der sie leben.
"Menschen". solange z.B. noch Frauen- und Männerrechte unterschieden werden (und das ist in vieler, vieler, vielerlei Belang so) sammer noch net auf einer Ebene. Und auf dieser ist dann auch keine Energie mehr, logischerweise. Die entsteht ja zwischen Mann und Frau durch Reibung, Liebe schafft eher Bewußtheit füreinander. Das Gesülze geht dann leder weg, kann ich nicht ändern. Schau mal, heute meinen die Leute, Liebe zeige sich dadurch, daß sie Gedanken an jemanden haben oder daß sie sich nach jemandem sehnen oder sich über jemanden als Ganzheit definieren, die sie selber nicht sind. Und das sind bestimmt 98% der Leute, die das so tun. Solange die Menschen so "lieben", mit dieser Unbewußtheit und diesem energetischen Manko um das Sich-Beziehen, brauchst Du die Männer und die Frauen nicht zu fragen, da fragst Du lieber die Kinder. Ja oder? Ich bin heut streng, ich merk das schon. Aber trotzdem friedvoll. In diesem Sinne Grüße!
Trixi Maus
Ein ausgeglichener Mensch, und da sind wir ebenfalls sehr beieinander, glaube ich, vereint männliche und weibliche Eigenschaften in sich; nicht zu verwechseln mit männlicher und weiblicher Energie. Beide Seiten gilt es herauszustellen und zu entwickeln, wobei im Idealfall keiner Seite der Vorrang eingeräumt werden sollte, glaube ich. Es ist egal, in welchem Körper das Selbst ist, es kann seine Persönlichkeit so gestalten, wie es es wünscht. dabei ist es nicht an den Körper gebunden, sondern kann frei entscheiden, ob es überwiegend männliche oder überwiegend weibliche Eigensschaften in sich herausstellen will. Im besten Fall wählt es, beide Teile zu gleichen Anteilen in sich zu erschaffen.
Ja, was Menschen heutzutage "Liebe" nennen, ist ein Ausdruck von Abhänigigkeit vom anderen. Wenn man sagt "ich liebe dich" meint man in wirklichkeit "ich brauche dich". Man braucht den anderen, um sich selbst zu fühlen, weil man in der Regel auf sein illusorisches Ich und somit auf den Verstand konzentriert ist, anstatt auf sich selbst und sein Herz. Man ist nicht bei sich selbst, hat somit niemanden, nicht mal sich selbst, um zufrieden und glücklich zu sein und fokussiert nun sein Glücklichsein, sprich den Grund dafür, auf eine andere Person. Man denkt, bewusst oder unbewusst, wenn man diese Person (i)hat[/i], und das "hat" mein ich wörtlich, denn man will sie besitzen, geht es einem gut und man ist zufrieden oder sogar glücklich. Da es aber außerhalb kein Glück gibt, sondern dies nur in sich selbst zu erfahren ist, ist dieses Glück illusorisch. Man redet sich ein, glücklich zu sein und denkt dann, man wäre es.
Um sich dieses "Glück" sichern zu können, schließlich ist es ein Herzenswunsch des Selbst, zufrieden und glücklich zu sein, will man die andere Person, die Ursache des eigenen "Glücks", wie man glaubt, "haben" und sie besitzen, damit das Glück einem gesichert ist. Man denkt in dieser Abhängigkeit, man könne sich das Glück, in Form der anderen Person, halten und wahren, indem man sie kontrolliert und auf sich selbst fixiert hält, damit das "Glück" sich nicht anderweitig nach einer Liebschaft umsieht und damit verschwindet.
Um die Person, welche man für die eigene Zufriedenheit benötigt, möglichst angenehm zu halten, versucht man, sie nach den eigenen Wünschen ein wenig "umzugestalten". Schließlich "muss" man ja noch länger mit ihr ständig zusammensein. Die Angst als ständiger Wegbegleiter, das "Glück" verlieren zu können, eine solche "Partnerschaft" nicht gerade unbe-schwer-ter, leichter. Ein Verhältnis aus Abhängigkeit heraus, was man sich als Partnerschaft oder Beziehung einredet. Wer will schon seine eigene Abhänigigkeit wahr haben.
Sich verlie b en, sich verlie r en. Im anfänglichen Verliebtsein zeigt sich am deutlichsten, wie der andere zum Objekt des Glücks wird und man sich selbst dabei aus den Augen verliert.
Und das wird dann oft mit "Liebe" verwechselt, welche bedingungslos ist und eine Person, jedes Ding annimmt, gern hat und liebt, wie sie ist, weil sie so ist, wie sie ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Nur wenn eine echte Zufriedenheit mit sich selbst vorhanden ist, wird man sich nicht in die Abhänigkeit, die eine neue Liebschaft mitsichbringen kann, begeben, meine ich. Man hat seine Zufriedenheit bereits und braucht sie damit nicht mehr im anderen zu suchen und zu sehen. Sich Selbst.
Lieben Gruß
Friedlichvoll