Was Ist Licht?

Ich versteh deine Definition von Männlich und Weiblich. Meine ist dieselbe.

Nur gibt es für mich jenseits davon, jenseits der Eigenschaften männlich und weiblich im Menschen, eine Definition von zwei Energien, welche dem Einen entspringen, die unterschiedlich erschaffen werden und damit auch grundlegende Unterschiede in ihrer Ausdrucksform haben. Diese beiden durch den Schöpfer oder das Selbst verschieden erschaffenen Energien, werden männliche Energie oder weibliche Energie genannt. Das ist alles.

Selbstverständlich sind sie nur ein Aspekt von ein und demselben. Eine Form des Ausdrucks des einen Schöpfers, welche, aufgrund der Verschiedenheit im Ausdruck, in zwei Bereiche eingeteilt ist.

Irgendjemand muss diese beiden Energien oder Formen des Ausdrucks wohl "männlich und weiblich" genannt haben. Womöglich nur, um größtmögliche Verwirrung hier im Thread zu schaffen.

Ich glaube, langsam kommt Licht in die Sache... :liebe1:

Liebe Grüße
Friedvoll
Gut, dann fiele mir ANIMa und ANIMus an. Da wäre dann der gleiche "Stamm", aus dem die Energien weiblich und männlich entspringen, im Wort selber abgebildet.

Was wird denn da genau vereint? Die Wesenheit, die sich aufteilt in zwei Formen des Sexus (ich sage absichtlich nicht "Ge-Schlecht", weil das a) Schlechtigkeit impliziert und b) ursprünglich aus dem Familiengeschlecht kommt, die Sache mit Blauem Blut und so und mit Genetischer Auswahl und allen solchen Sachen. "Der letzte im Geschlecht" ist der letzte Mensch eines genetischen Stammes, im Film Sakrileg wird das gezeigt, was Geschlecht eigentlich meint: "Namens"-Geschlecht, der Name entwickelt sich ja parallel mit der Weitergabe des genetischen Codes von Generation zu Generation. Ich bin z.B. so einer, ich bin der Letzte eines Geschlechts. Mit mir stirbt meine familiäre Linie aus. Den Namen wird es weiter geben, aber eben nicht durch eine Paarung mit einem Weibchen durch mich weitergegeben.)

Daran sieht man auch, worum es geht, bei Mann und Frau: ums Auswählen von Genen. Das ist ein Programm, das in uns läuft, das wir noch nicht einmal bemerken müssen. Aber wir können es geschichtlich beobachten und durch das Wissen über die Evolution annehmen, daß wir uns genetisch in einem Weg verändern, der gewissermaßen vorgegeben ist durch den Aspekt der Vitalität. Nur was überlebt, "zahl t sich aus" und vermehrt sich. Dieses "Fickenwollen", was sich dadurch ergibt, dieser sexuelle Drang, der ist heute, behaupte ich mal, nicht mehr in Ordnung bei den Menschen durch den Einfluß der Massenmedien. Und vor allem durch die Freie Marktwirtschaft, in dem eben nach Begierde hergestellt wird und nur sekundar bzw. qualitativ ungeprüft nach Erfüllung des Bedürfnisses nach Vitalität. Und die erreicht man u.a. ja durchaus durch das, was man konsumiert. Insbesondere geht es dabei darum, welche Qualität Texte haben und da liegt es im Gebrauch der Worte, wie klar sie Sachverhalte nicht nur als Wort darstellen, sondern auch dem Menschen der Zeit eingängig sind.

Eine Informaton, die zu 100% und vollkommen eingängig wäre in alle Menschen der Erde, die wäre z.B. Licht als Information, oder? Es gibt jetzt schon Worte, die diesen Effekt erreichen. Frieden. Liebe. "Heil"-- ist vor allem in Deutschen Landen blockiert im Bewußtsein, aber grundsätzlich auch so ein Wort. Heilung- das wäre ein Wort, das wieder konform wäre mit dem lernenden Bewußtsein. aber mit dem gesamten Menschen nicht, er glaubt zu 99% nicht, daß er heilen kann. Wir lernen das hier auf Erden am Gegenüber, das Heilen und das Verletzen. Verletzen können- das kriegen wir wohl durch unser Milieu mit auf den Weg gegeben, nehme ich an. Und heilen können- witziger weise müssen wir das lernen hier, aber vielleicht nur, weil wir so gut verletzen können?

Mann-Frau-- das ist zu verletzt. Männlich, weiblich- es hebe derjenige mal die Hand hoch, der sagt, daß die Worte/Aspekte männlich oder weiblich in seinem/ihrem Leben noch nicht verletzt worden seien. Bei mir passiert das jede Nacht, wenn eine Barbusige auf Pro 7 mir 4 Länder mit einem N als Drittem Buchstaben entlockt. Man merkt es noch nicht einmal mehr, wenn man in der eigenen Weiblichkeit verletzt wird und in der eigenen Männlichkeit. "Einfügen"-- puuh, in der Männlichkeit z.B. gar nicht so leicht, denn da bist Du die Fuge selber. Ganz harmonisch aufeinander aufbauend sagst Du immer das gleiche, nur in einer anderen Tonart. Aber Du bist nichts weiter als eine Orgel als man, auf englisch Organ genannt. Und die Frau, die drückt die Tasten auf dem Organ des Mannes. Die Energie, Töne zu machen, bringt Männlichkeit alleine gar nicht auf. So ist das in der Polarität- es sind immer Extreme. Anima und Animus--- da muß man dann gucken, wer oder was ist Anim, und was ist a und was ist us.

Us kenne ich wieder, aus dem Englischen und das heißt Wir und das führt mich zur Familie, der man ja übrigens Heiligkeit und damit heilende Kräfte zuspricht allerorten. Und auch die Zerstörung liegt da sicher drin, denn der Mensch wird entwicklungspsychologisch ja innerhalb der ersten dreieinhalb Jahre etwa "eingestellt". Auch bezüglich des Erkennens, was Mann und was Frau ist: im Aussen bei Papa und Mama und auch innerlich im Erkennen: verhalte dich wie ein Junge oder wie ein Mädchen. Von daher: wir müßten erst jünger als 3,5 Jahre werden, um über "Männlich" und "Weiblich" als Menschen sprechen zu können. Denn wir können nur als Männer oder Frauen drüber sprechen und da empfinden wir-- ohne es zu merken-- eine Andersartigkeit, für die wir keine Begriffe finden können. Diese Andersartigkeit vermittelt sich durch Reibung auf allen Ebenen, geistig, seelisch und körperlich.

Anima und Animus machen gewissermaßen unsere Teilung frei von unserem Erleben, sie führen uns zurück in die Urzeit des Intellekts, denn diese beiden können nicht "meinen". So entsteht keine Reibung, was natürlich nicht heißt, daß keine Kinder geboren werden, geistig wie körperlich.:) Die Kinder wohnen dann nur in einem Haus, in dem Einigkeit herrscht. Und sich alles um diese Einigkeit herum entwickelt. Eine Frage des Konsens, durch den sich Liebe erst entwickeln kann. Wir nehmen uns heute nicht die Zeit, erst Konsens zu finden und dann Liebe zu entwickeln, sage ich mal. Konsens liegt in der Kommunikation, Liebe in der Reibung. Reibung im Konsens macht mehr Spaß als Reibung ohne Konsens, das wäre im Extremfall ja eine Vergewaltigung. Reibung mit Konsens ist so etwas die die WOK-WM von Stefan Raab. Göttlicher Witz.:weihna1
 
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Da liegst du garnicht so falsch. :)
Diese *Lichtblicke* kommen mit der Zeit immer öfter. :zauberer1
Du bist ägyptisch verseucht, Du alter Inder. :zauberer1

hey, weißt Du was? Wenn Du unsere Gene anguckst, dann haben die den Teilen da ja Namen gegeben, diesen Säuren, die sich da paaren. Und die werden dann als kleine Läppchen z.b. dargestellt, wo jeweils ein A, D, C, T etc. draufsteht, je nachdem welche DNA es ist, veriiert das ein bißchen mit den Buchstaben. Aber was Du immer bilden kannst, in jeder DNA, das ist das Wort C.A.T.

:weihna1
Tja, die Heilige ägyptische Katze mit dem Grossen Bagger. Wir schreiben alle für sie und sie schaufelt den Mist weg. Falls ihr kein Ninja die Arbeit abnimmt. :liebe1:
 
Für mich wiederum am neutralsten ist die Plus/Minus-Bezeichnung.
Zwischen diesen Polen entsteht eben erst die Energie (Bewegung, Tätigkeit, Wirken).
(Der Heilige Geist läßt grüßen...)

Plus/Minus, männlich/weiblich, aktiv/passiv sind mögliche Verhaltensformen.
Keine Energie, denn Energie wird ja erst durch die Wechselwirkung BEIDER Pole erzeugt. Energie tritt meistens "gebunden" auf - in "Formen".
Ein klassisches Ergebnis polarer Wechselspiele ist Elektrizität.

Die Materie ist auf Elektrizität aufgebaut.

;)
Der menschliche Körper ist auch gar nicht mal so ein sehr schlechtes Beispiel.

:escape:
 
Hi Trixi Maus,

was vereinen? Die männliche und die weibliche Energie. Die göttliche Männlichkeit und die göttliche Weiblichkeit. Aber lassen wir es erstmal gut sein mit diesen beiden göttlichen Energien. Du bist auch ganz bei "Mann und Frau" in deinem letzten Beitrag und das ist auch gut so.

Die Gene sind Gott sei dank nur für den Körper zuständig und bestimmen ausschließlich seine Beschaffenheit, ob groß/klein, blaue Augen/braune Augen usw. Die Persönlichkeit darin hat nichts mit ihnen zu tun und kann sich so entwickeln, d.h. ihre Vorstellung von Wer Sie Ist so gestalten, wie es ihr beliebt. Im männlichen Körper kann sie überwiegend ihre weibliche Seite herausstellen, wenn sie mag und umgekehrt. Jeder kann sich selbst, seine Persönlichkeit so erschaffen, wie er will und tut es auch. Fatal nur, wenn man denkt, in einem männlichen Körper müsse man zum Großteil männliche Eigenschaften sich aneignen und im weiblichen Körper größtenteils weibliche, nur um sich entweder als Mann oder als Frau definieren zu können. Im Wort "aneignen" steht schon deutlich, dass man sich seine Eigenschaften selbst zulegt, weil man diese für angemessen, richtig etc. hält und sie selbst wählt. Man wählt, so zu sein.

Liebe entsteht im Herzen, nicht im Konsens, wie du schreibst. Konsens kann nicht lieben, weil er nur eine Übereinkunft gleicher Gedanken ist ... :clown:

Was ist Liebe wert, wenn sie nur im Herzen von Menschen entsteht, wenn ein Konsens zwischen ihnen besteht. Gar nichts. Dann ist es keine Liebe, sondern Konsens und Gleichheitsgefühl. Liebe ist aber vollkommnen unabhängig vom Konsens. Gerade wo kein Konsens ist und doch Liebe, zeigt sich deutlich, dass Liebe keine Gedankengleichheit oder -konformität braucht, sondern alles annimmt, wie es ist, weil es so ist, wie es ist. Bedingungslos eben. Liebe kennt keine Bedingungen. Sie ist da und ergießt sich auf ALLES, was ist. Sie kennt keine Unterschiede. Für sie ist alles gleich im Sinne von Eins. Für sie ist alles ein und dasselbe und unterscheidet sich nur in den Gedanken. Gerade die Gedankenvielfalt innerhalb einer Gesellschaft lässt diese lebendig sein.

Die Kunst des Zusammenlebens innerhalb einer Wohnung oder auch einer Gesellschaft ist, nicht immer einer Auffassung zu sein und sich trotzdem oder vielleicht gerade deswegen zu mögen und anzunehmen, glaube ich. Natürlich sind im Zusammenleben gewisse Dinge, die einfach Konsens erfordern, damit man miteinander zusammenleben kann (in Wohnung z.b. Sauberkeitslevel). Immer einer Meinung, ist es nicht schwer, sich anzunehmen und zu mögen. Ständig untershiedlicher Auffassung zu sein und sich darüber hinaus zu mögen und anzunehmen, ist Liebe. Ist Verständnis, ist Mitgefühl. Liebe überwindet die unterschiedlichen Vorstellungen, Gedanken und Auffassungen. Sie kümmert sich nicht darum. Sie sieht nur das Wesen, was diese unterschiedlichen Auffassungen und Gedanken hat. Und da sieht sie nichts als Gleichheit, Einheit. Sich selbst.

In ihrem grenzenlosen Verständnis kennt Liebe kein gut und schlecht, sondern nur Wissen und Unwissenheit. Und für die Unwissenheit hat sie Verständnis und Mitgefühl. Und das unerschöpflich. Wie kann sie irgendetwas abweisen oder ausklammern in ihrem Gefühl der Einheit mit allem ... Diese Liebe kanns ja auch zwischen Männlein und Weiblen geben, wenn jeder sich selbst hat und damit seinen Grund, zufrieden zu sein, den anderen deswegen nicht besitzen will und ihn so annehmen und lassen und lieben kann wie er ist. Loslassen. Dann können sich beide immer wieder von neuem als Freunde begegnen und sehen und das Körperliche als angenehmnen Zusatz zur tiefen liebevollen Freundschaft feiern.

Grußvoll :)
Friedvoll
 
Hi Trixi Maus,

was vereinen? Die männliche und die weibliche Energie. Die göttliche Männlichkeit und die göttliche Weiblichkeit. Aber lassen wir es erstmal gut sein mit diesen beiden göttlichen Energien. Du bist auch ganz bei "Mann und Frau" in deinem letzten Beitrag und das ist auch gut so.

Die Gene sind Gott sei dank nur für den Körper zuständig und bestimmen ausschließlich seine Beschaffenheit, ob groß/klein, blaue Augen/braune Augen usw. Die Persönlichkeit darin hat nichts mit ihnen zu tun und kann sich so entwickeln, d.h. ihre Vorstellung von Wer Sie Ist so gestalten, wie es ihr beliebt. Im männlichen Körper kann sie überwiegend ihre weibliche Seite herausstellen, wenn sie mag und umgekehrt. Jeder kann sich selbst, seine Persönlichkeit so erschaffen, wie er will und tut es auch. Fatal nur, wenn man denkt, in einem männlichen Körper müsse man zum Großteil männliche Eigenschaften sich aneignen und im weiblichen Körper größtenteils weibliche, nur um sich entweder als Mann oder als Frau definieren zu können. Im Wort "aneignen" steht schon deutlich, dass man sich seine Eigenschaften selbst zulegt, weil man diese für angemessen, richtig etc. hält und sie selbst wählt. Man wählt, so zu sein.
Ich halte das für einen Denkfehler zu sehen, man wähle, was Mann und was Frau sei. Kein Mädchen sucht sich eine Puppe aus. Kein Junge ein Auto. Unsere Gesellschaft sucht sich Konsumenten aus. Sie schafft sie uns, sie züchtet sie.
Wenn man Bewußtsein züchtet, muß man es separieren, damit es nicht Grenzen überwindet, die von gesellschaftlichen Regelungsmaßnahmen vorgegeben werden. Denn sonst verläßt die Familie, was die Keimzelle der Gesellschaft ist das Land oder die Familien zerfallen. Weil Männer und Frauen nicht synchron leben. Warum? Weil es ihnen nicht gezeigt wird, es wird ihnen stattdessen gezeigt: da ist ein Unterschied zwischen Mann und Frau. Schon Mama und Papa wissen und zeigen das, denn sie haben sich nicht gleichberechtigt zu einander verhalten, weil sie es nicht gelernt haben.

Feinstofflich gibt es sicherlich z.B. im Rahmen der hormonellen Gegebenheiten und des etwas anderen Stoffwechsels Unterschiede im Wahrnehmen des Lebens in einem Körper. Aber die wesentlichen Unterschiede, die liegen für mich heute in den Menschen, die ich kennengelernt habe in den medialen Ereignissen. An denen sie zum Teil selber persönlich teilgenommen haben.

"Angst"- das ist z.B. ein mediales Ereignis erster Güte, mit Angst lockt man seit Menschengedenken Massen. Seit der Mensch ein Herdentier ist. Und wenn man den Führer nicht direkt vor die Nase stellen kann, weil er schon tot ist, dann präsentiert man ihn in Form des Teufels. Oder der Natur der Männlichkeit. Oder der Weiblichkeit. Und das Ergebnis des Teufels zeigt sich dann in der Toleranz, die der Tötung von menschlichem Leben und der Vergiftung seines Milieus entgegen gebracht wird.

:liebe1:
 
Ich halte das für einen Denkfehler zu sehen, man wähle, was Mann und was Frau sei. Kein Mädchen sucht sich eine Puppe aus. Kein Junge ein Auto. Unsere Gesellschaft sucht sich Konsumenten aus. Sie schafft sie uns, sie züchtet sie.
Wenn man Bewußtsein züchtet, muß man es separieren, damit es nicht Grenzen überwindet, die von gesellschaftlichen Regelungsmaßnahmen vorgegeben werden. Denn sonst verläßt die Familie, was die Keimzelle der Gesellschaft ist das Land oder die Familien zerfallen. Weil Männer und Frauen nicht synchron leben. Warum? Weil es ihnen nicht gezeigt wird, es wird ihnen stattdessen gezeigt: da ist ein Unterschied zwischen Mann und Frau. Schon Mama und Papa wissen und zeigen das, denn sie haben sich nicht gleichberechtigt zu einander verhalten, weil sie es nicht gelernt haben.
Ja, ganz klar: Männer und Frauen werden konditioniert, wie sie zu sein haben. Den Kindern wird nahegelegt, was ihre Interessen sein sollen etc. Allerdings sind sie es selbst, die dann letztendlich wählen, so zu sein. Man kann ihnen vorleben, was richtig zu sein hat und was ihre Eigenschaften sein sollen, doch niemand kann für sie wählen, sich diese Eigenschaften auch wirklich anzueignen und dann so zu sein. Sie tun es freiwillig bzw genötigter Maßen. Sie tun es, da sie denken, so ist es richtig und üblich, und wenn sie so sind, werden sie gemocht und geliebt. Und so ist es ja auch oftmals: Wenn sie sind, wie die Eltern sie haben wollen, bekommen sie Anerkennung und werden "geliebt". Sind sie nicht so und wählen, entgegen dem, was ihre Eltern ihnen nahelegen, anders zu sein, werden sie weniger angenommen und gemocht, wenn nicht gar offen abgewiesen, bis sie sich "eines Besseren besinnen" und sich in ihre vorgegebene Rolle fügen. Brutale Realität, meine ich.

Ein anderes Beispiel: man redet einem Kind ein, es sei dumm und nutzlos. Nach einer gewissen Zeit glaubt das Kind selbst daran, dumm und nutzlos zu sein, und wählt damit, dies zu sein. Es hält sich nun für dumm und nutzlos und hat damit seine Vorstellung von sich geändert.
Und immer wählt das Selbst, der Mensch selbst, welche Eigenschaften er hat, bzw wie und wer er ist. Er hat eine Vorstellung von sich, wie er ist, seine Persönlichkeit, und wenn ihm ein Teil seiner Persönlichkeit nicht gefällt, ersetzt er ihn durch einen, bei dem er sich besser fühlt. Oder er glaubt, was man ihm einredet und hält sich dannn dafür, indem er wählt, dementsprechend zu sein. Das Kind hat, wie der Erwachsene, ein Umfeld, welches es in die Wahl, wie es sein will, miteinbezieht. Darum gibt es so viel angepasste Menschen, weil sie sich ihrem Umfeld anpassen, um gemocht zu werden und Anerkennung zu bekommen. In dieser Hinsicht sind viele Erwachsene ihrem Umfeld weitaus angepasster, als Kinder, welche sich in ihrem noch recht lebendigen Freiheitsdrang eher nochmal auflehnen und gegen die Erwachsenenwelt rebellieren, weil sie nicht so sein wollen, wie man es von ihnen erwartet.

Ein Hoch auf die Kinder in unserer Gesellschaft ...

Lieben Gruß :)
Friedvoll
 
Ja, ganz klar: Männer und Frauen werden konditioniert, wie sie zu sein haben. Den Kindern wird nahegelegt, was ihre Interessen sein sollen etc. Allerdings sind sie es selbst, die dann letztendlich wählen, so zu sein. Man kann ihnen vorleben, was richtig zu sein hat und was ihre Eigenschaften sein sollen, doch niemand kann für sie wählen, sich diese Eigenschaften auch wirklich anzueignen und dann so zu sein. Sie tun es freiwillig bzw genötigter Maßen. Sie tun es, da sie denken, so ist es richtig und üblich, und wenn sie so sind, werden sie gemocht und geliebt. Und so ist es ja auch oftmals: Wenn sie sind, wie die Eltern sie haben wollen, bekommen sie Anerkennung und werden "geliebt". Sind sie nicht so und wählen, entgegen dem, was ihre Eltern ihnen nahelegen, anders zu sein, werden sie weniger angenommen und gemocht, wenn nicht gar offen abgewiesen, bis sie sich "eines Besseren besinnen" und sich in ihre vorgegebene Rolle fügen. Brutale Realität, meine ich.
verhaltenspsychologisch und auch bewußtseinsmechanisch müßte man der Vorstellung wohl widersprchen, daß derjenige, der sich "aufstellt gegen etwas", diese Position wählt. Diese Zweiteilung Ja/Nein bedingt sich gegenseitig. Opportunismus und Oppositionismus sind gesellschaftliche Verhaltensweisen, die vom Ja/Nein aber zunächst einmal unabhängig sind. Denn Ja/Nein, also zwei Meinungen/Haltungn können durchaus miteinander stehen gelassen werden. Dann entsteht Freiheit und Wahl. Und genau die hat man nicht, denn man wird geprägt. Dreieinhalb Jare und dann ist die Sache vorbei. Danach wird üblicherweise nur noch differenziert und nicht mehr ganzheitlich wahrgenommen. Und auch Wort wird dann in dem Zeitraum gelernt, in dem man es nicht mehr ganzheitlich verbunden erlebt. "Mann" und "Frau" lernt man, wenn man bereits geprägt ist und Teil der prägung bezieht sich durch die Sozialisation in einer neuzeitlichen Familie ja auch noch auf Mann und Frau. In einem Stamm z.b. sähe das ganz anders aus. Da hast Du viele Mütter und nicht nur eine. Da vermittelt sich "Frau" noch als natürliches Lebenskonzept im Verbund mit den Männern, die allesamt das Überleben darstellen und Leben gebären. Bei uns findet das Gebären immer noch zum grossen Teil im Krankenhaus statt- daran sieht man schon, wie verquer alles ist, insbesondere bei der Betrachtung der Frau. Angst, Angst, Angst. Überall ist Angst heute, nur bemerkt man sie schwer. Sie ist ja das, was unsere Wahrnehmung und Sinne in der Kindheit verschreckt. In uns drin ist die aber nicht gelegen, wenn wir aus dem Mutterleib plumpsen. Die wird uns gezeigt durch den Spiegel, in den wir blicken als Kleinkind, den wir später nicht mehr bemerken. Weil wir für "Spiegel" einen Gegenstand haben. Anima und Animus sind solche "spiegel", die keinen Gegenstand haben.

Ein anderes Beispiel: man redet einem Kind ein, es sei dumm und nutzlos. Nach einer gewissen Zeit glaubt das Kind selbst daran, dumm und nutzlos zu sein, und wählt damit, dies zu sein. Es hält sich nun für dumm und nutzlos und hat damit seine Vorstellung von sich geändert. es hatte vorher keine Vorstellung von sich, behaupte ich. Es war leer von Vorstellung und schaute mit den Augen in ein Bild und hörte und spürte und fragte sich nicht, warum sich mama so komisch verhält und papa so merkwürdig. und warum die Schwester an den Haaren zieht. Man nimmt das als Kind ja alles willenlos hin und auf, ohne es in "gutartig- nehme ich mir" und "bösartig- geh mir fort" separieren zu können. Diese Verantwortung müßte eigentlich von den Eltern übernommen werden, indem sie ihr Verhalten, nicht zuletzt bezüglich der Kommunikation mit einem Bewußtsein und nicht über eines hinweg, überprüfen an der Reaktion des Kindes. Und natürlich im eigenen Gewissen. Genau das ist aber durch frühkindliche Erfahrungen nicht mehr ganzheitlich zugänglich. Und soll ich Dir was sagen? Unter anderem liegt das daran, daß das Wissen im Ge-Wissen übersehen wird durch Konditionierung. Man verkauft uns, wie man Kinder erzieht. Als Information verkauft man uns das. Wir zahlen das damit, daß wir beworben werden und konsumieren. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, in der wir Ausführende einer gegebenen Information und eines gegebenen Produktes sind. Und in der Regel nicht mehr selber denken, sondern als Konsumenten in vorgegebenen Bahnen handeln. Weil wir gelernt haben, wie wir denken müssen. Was wir sagen müssen. Und das "der" falsch ist "da drüben. Der da. der ist falsch. Hüte Dich vor dem...
Unsere Märchen, die geben all das her, was wir sind.

Und immer wählt das Selbst, der Mensch selbst, welche Eigenschaften er hat, bzw wie und wer er ist. Er hat eine Vorstellung von sich, wie er ist, seine Persönlichkeit, und wenn ihm ein Teil seiner Persönlichkeit nicht gefällt, ersetzt er ihn durch einen, bei dem er sich besser fühlt. Oder er glaubt, was man ihm einredet und hält sich dannn dafür, indem er wählt, dementsprechend zu sein. Das Kind hat, wie der Erwachsene, ein Umfeld, welches es in die Wahl, wie es sein will, miteinbezieht. Darum gibt es so viel angepasste Menschen, weil sie sich ihrem Umfeld anpassen, um gemocht zu werden und Anerkennung zu bekommen. In dieser Hinsicht sind viele Erwachsene ihrem Umfeld weitaus angepasster, als Kinder, welche sich in ihrem noch recht lebendigen Freiheitsdrang eher nochmal auflehnen und gegen die Erwachsenenwelt rebellieren, weil sie nicht so sein wollen, wie man es von ihnen erwartet.

Ein Hoch auf die Kinder in unserer Gesellschaft ...

Lieben Gruß :)
Friedvoll
tja, aber wie kriegen wir die wieder frei, die Kinder, Friedvoll? Die kleinen wie die grossen? Was muß man "sagen"?

Schon mal darüber nachgedacht, daß es einen Text geben könnte, der die Kinder aus diesem Dilemma befreit, Friedvoll? Einer, der Worte unmißverständlich gebraucht, frei von zeitlich und erfahrungs-bedingtem Einfluß? Rein objektiv und nirgendwo irgendeine Subjektivität in irgendeinem Menschen treffend? Ein Text, zu dem alle Menschen ausschließlich nicken?

Wäre das Licht?

Oder Propaganda, das Ende?

Die hilti oder Hitler?

Liebe Grüsse, ich schätze den Austausch mit Dir sehr,
die Trixi Maus
 
Wenn ich bedenke, dass ein kleiner Mensch, gerade aus dem Bauch gekommen, vor seiner Inkarnation als vielleicht 70 jähriger gestorben ist, dann möchte ich ihm schon ein gewisses Maß an Persönlichkeit und Urteilsvermögen zusprechen. Das Ende der letzten Inkarnation hat ihn, glaube ich, nicht auf Null zurückgeworfen, sondern er hat lediglich den Körper und damit die Vorstellung, dieser zu sein, das Ich, hinter sich gelassen und entwickelt sich in der geistigen Welt ein Stück weiter, während sie ganz bei sich selbst ist. Dies nur als eine Möglichkeit, was eine Persönlichkeit nach dem Tod erfahren kann. Diese Persönlichkeit befreit sich mit dem Tod lediglich von einer Illusion, wenn sie denn will. Sie bekommt die geistige Führung und Hilfe dazu. Sie hat ebenfalls die Möglichkeit, ihr vergangenes Leben "nachträglich" positiv zu verändern, um den Persönlichkeiten, oder Teilen des einen göttlichen Selbst, welche diese Inkarnation der grad gestorbenen Person als Inkarnation wählen, um sich zu entwickeln, das Leben leichter zu machen, aufdass sich diese entsprechend weiter entwickeln können, also weiter, als es ohne "nachträgliche" Veränderung möglich wäre.

Diese mun in der geistigen Welt agierende grad gestorbene Persönlichkeit, ist durch die Hilfe und ihre nun erfolgten Erinnerungen und Erkenntnisse in ihrer Wahrnehmung und Sichtweise weitaus weiter, als sie es noch in der letzten Inkarnation, im Körper, war, meine ich. Ihre gesamte Persönlichkeit ist mit all ihren Vorlieben und Abneigungen etc. so geblieben, wie vor dem Tod. Sie ist noch genau dieselbe Persönlichkeit, glaube ich. Nur dass ihr jetzt geholfen wird, den Blick zu weiten. Sie wählt in dieser Weitsicht ihr nächstes Leben, welches sie für ihre Entwicklung benötigt, um durch die entsprechenden Erfahrungen, die in dem Leben möglich sind, ihre Persönlichkeit entsprechend weiterentwickeln zu können. Auf diesem Bewusstseinsstand inkarniert sie sich nun in ein neues Leben, wobei sie durch den Schleier des Vergessens viel von ihrer Weitsicht "zurücklässt". Diese nun aus dem Mutterschoß kommende, grad noch sehr weitsichtige Persönlichkeit kann nicht sprechen und sich nicht mitteilen, was aber nicht heißt, dass ihr Geist nicht hellwach ist und sie nicht alle angenehmen und unangenehmen Energien um sich herum genaustens wahrnimmt und erfährt. Ich glaube, mit ihren Vorlieben und Abneigungnen, welche Teil iher Persönlichkeit sind, entscheidet sie ganz klar, was ihr gefällt und was nicht. Sie nimmt ihre Umwelt auf Gefühlsebene wahr und beurteilt die Energien und Gefühle, die ihr entgegengebracht werden und welche sich um sie herum befinden. Natürlich hat diese "grad noch 70 jährige" Persönlichkeit ihren eigenen Willen, den sie auch lauthals durch Schreien zum Ausdruck bringt. Sie will auch nicht alles, was man ihr vorsetzt. Sie hat ihre eigenen Vorlieben und Abneigungen. Weil sie aber Ursache und Wirkung wahrnimmt und dies ganz klar für sich nutzt, verhält sie sich so, dass ihr Zuneigung und Anerkennung sicher sind, es sei denn, ihre Abneigung gegen etwas ist stärker, als ihr Wunsch nach Zuneigung.

Allein durch ihre letzte Inkarnation weiß sie sehr gut, was Rollenverhalten ist, glaube ich. Allerdings weiß sie wahrscheinlich nicht, dass ihr dies nun auch wieder zu Teil werden soll. Wenn man bedenkt, dass Eltern, welche ja schon "alles können", für diese Persönlichkeit, dieses Baby oder Kleinkind, ein Vorbild sind und als Lehrer und für Wahrheit dastehen, fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, wie sehr diese Persönlichkeit von ihnen etwas annimmt, obwohl es nicht ganz mit ihren eigenen Ansichten und Vorlieben konform läuft. Einzig und allein, weil sie hier etwas sieht, was es nachzumachen gilt, um "weiterzukommen" und "größer zu werden", wie sie meint. Dabei sind rollenspezifische Verhaltensweisen für sie wahrscheinlich in erster Linie einfach nur Verhaltensweisen, welche entweder Mama oder Papa an den Tag legen, die aber richtig sind und die es nachzumachen gilt, um "größer zu werden" und auch um Anerkennung und Zuneigung zu bekommen.

So äfft die Persönlichkeit die vorgelebten Dinge nach, wobei es ihr sicher nicht bewusst ist, dass sie gerade ihren Weg ins Rollenverhalten beschreitet. Während sie durch die fixierung auf das Außen zunehmend ihr Ich und den Verstand festigt und sich von sich selbst und ihrer Inneren Stimme wieder mehr entfernt, identifiziert sie sich zunehmend mit dem Körper und sieht sich selbst zunehmend als entweder männlich oder weiblich, was diese Annahme des Rolenverhaltens noch verstärkt. Schließlich will sie so sein, wie die Vorbilder: Mama, Papa, die anderen "Großen". Sie will auch "Groß" sein. Diese ganzen Vorgänge innerhalb der "grad noch 70 jährigen" Persönlichkeit wählt diese selbst und eignet sich selbst Verhalten und Eigenschaften an, um wie sie glaubt weiterzukommen. Dass sie dies nicht äußern kann, oder irgendwelche "Wissenschaftler" meinen, es wäre nicht so, bedeutet nicht, dass es nicht so ist.

Niemand, glaube ich, kann irgendjemanden formen. Es ist nicht möglich. Wie kann jemand in einem anderen Menschen irgendetwas verändern. Es geht nicht. Wie auch. Andere können einem erzählen, vorleben etc, was richtig ist und wie man zu sein und zu leben hat. Doch wie man dann letztendlich ist, entscheidet man ganz allein. Das göttliche Selbst kann keine Erfahrung machen, wenn es diese nicht bewusst oder unbewusst wählt. Es erschafft seine Erfahrungen und kann keine machen, wenn es nicht selbst eine wählt. Das gleiche gilt für seine Erfahrung des Selbst, für seine Gestaltung, Erschaffung, seiner Persönlichkeit, sprich Eigenschaften und Ansichten etc. Es kann nur die Erfahrung des Selbst machen, sprich eine bestimmte Eigenschaft, die es bewusst oder unewusst wählt. Es kann nur erschaffen, was es gewählt hat.

Jesus hat in Gleichnissen gesprochen und hat die Menschen in ihren Herzen berührt. Fern davon, Subjektivität in ihnen zu erwecken, hat er am Ich und dem Verstand der Menschen vorbei direkt in ihr Herz gesprochen, ihr Herz angsprochen. Sie selbst, das Selbst, waren von seinen Worten berührt.

Solche Worte könnten heute Feuer der Liebe entfachen. Die Menschheit ist heute fähig dazu, glaube ich. Wachsende Liebe im Menschen löst Rollenverhalten auf, da sich das Bewusstsein und damit das Selbstbewusstsein verlagert auf das Herz hin. Liebevoll zu sein, steht mehr im Vordergrund und damit wächst Selbstbewusstsein durch die Besinnung auf Herzenswerte. Das eigene Mitgefühl und Verständnis etc., die eigene Fähigkeit, mitfühlend und verständnisvoll zu sein, sind dann der Grund für Selsbstbestätigung, Selbstbewusstsein und Selbstdefinition, anstatt gut auszusehen oder viel Ahnung von technischen Geräten zu haben, was man sich sonst mit dem Verstand eingeredet hatte.

Man muss nichts mehr darstellen, was man glaubt zu sein, und was einem richtig und wichtig erscheint, weil man sich selbst als liebevollen Menschen erfährt und sich genau darüber definiert und darauf sein Selbstbewusstsein aufbaut.

Wäre es nicht schön, wenn ein solcher Mensch mal wieder kommen würde? Einer auf der Geistführerebene mit der Stimme des Schöpfers, der die Menschen im Herzen berührt?

Eine wirklich lebendige, angenehme Unterhaltung mit dir.

Friedvolle Grüße :liebe1:
der Friedvolle
 
Wäre es nicht schön, wenn ein solcher Mensch mal wieder kommen würde? Einer auf der Geistführerebene mit der Stimme des Schöpfers, der die Menschen im Herzen berührt?
Eine wirklich lebendige, angenehme Unterhaltung mit dir.
Der ist schon längst da - Nur da die meisten Menschen ein Konzept von ihm in ihrem Herzen tragen, können die wenigsten ihn wirklich sehen. :)
 
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Hallo lieber Sat Naam!

*schmeichel schmeichel usw.*

wie meinst Du das? Kannst Du mir das bitte erklären, warum er schon da ist? ich :confused:

:weihna1

Liebe Grüße,
die liebe Trixi Maus

ah, P.S.: Friedvoll
 
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