Trixi Maus
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Gut, dann fiele mir ANIMa und ANIMus an. Da wäre dann der gleiche "Stamm", aus dem die Energien weiblich und männlich entspringen, im Wort selber abgebildet.Ich versteh deine Definition von Männlich und Weiblich. Meine ist dieselbe.
Nur gibt es für mich jenseits davon, jenseits der Eigenschaften männlich und weiblich im Menschen, eine Definition von zwei Energien, welche dem Einen entspringen, die unterschiedlich erschaffen werden und damit auch grundlegende Unterschiede in ihrer Ausdrucksform haben. Diese beiden durch den Schöpfer oder das Selbst verschieden erschaffenen Energien, werden männliche Energie oder weibliche Energie genannt. Das ist alles.
Selbstverständlich sind sie nur ein Aspekt von ein und demselben. Eine Form des Ausdrucks des einen Schöpfers, welche, aufgrund der Verschiedenheit im Ausdruck, in zwei Bereiche eingeteilt ist.
Irgendjemand muss diese beiden Energien oder Formen des Ausdrucks wohl "männlich und weiblich" genannt haben. Womöglich nur, um größtmögliche Verwirrung hier im Thread zu schaffen.
Ich glaube, langsam kommt Licht in die Sache...![]()
Liebe Grüße
Friedvoll
Was wird denn da genau vereint? Die Wesenheit, die sich aufteilt in zwei Formen des Sexus (ich sage absichtlich nicht "Ge-Schlecht", weil das a) Schlechtigkeit impliziert und b) ursprünglich aus dem Familiengeschlecht kommt, die Sache mit Blauem Blut und so und mit Genetischer Auswahl und allen solchen Sachen. "Der letzte im Geschlecht" ist der letzte Mensch eines genetischen Stammes, im Film Sakrileg wird das gezeigt, was Geschlecht eigentlich meint: "Namens"-Geschlecht, der Name entwickelt sich ja parallel mit der Weitergabe des genetischen Codes von Generation zu Generation. Ich bin z.B. so einer, ich bin der Letzte eines Geschlechts. Mit mir stirbt meine familiäre Linie aus. Den Namen wird es weiter geben, aber eben nicht durch eine Paarung mit einem Weibchen durch mich weitergegeben.)
Daran sieht man auch, worum es geht, bei Mann und Frau: ums Auswählen von Genen. Das ist ein Programm, das in uns läuft, das wir noch nicht einmal bemerken müssen. Aber wir können es geschichtlich beobachten und durch das Wissen über die Evolution annehmen, daß wir uns genetisch in einem Weg verändern, der gewissermaßen vorgegeben ist durch den Aspekt der Vitalität. Nur was überlebt, "zahl t sich aus" und vermehrt sich. Dieses "Fickenwollen", was sich dadurch ergibt, dieser sexuelle Drang, der ist heute, behaupte ich mal, nicht mehr in Ordnung bei den Menschen durch den Einfluß der Massenmedien. Und vor allem durch die Freie Marktwirtschaft, in dem eben nach Begierde hergestellt wird und nur sekundar bzw. qualitativ ungeprüft nach Erfüllung des Bedürfnisses nach Vitalität. Und die erreicht man u.a. ja durchaus durch das, was man konsumiert. Insbesondere geht es dabei darum, welche Qualität Texte haben und da liegt es im Gebrauch der Worte, wie klar sie Sachverhalte nicht nur als Wort darstellen, sondern auch dem Menschen der Zeit eingängig sind.
Eine Informaton, die zu 100% und vollkommen eingängig wäre in alle Menschen der Erde, die wäre z.B. Licht als Information, oder? Es gibt jetzt schon Worte, die diesen Effekt erreichen. Frieden. Liebe. "Heil"-- ist vor allem in Deutschen Landen blockiert im Bewußtsein, aber grundsätzlich auch so ein Wort. Heilung- das wäre ein Wort, das wieder konform wäre mit dem lernenden Bewußtsein. aber mit dem gesamten Menschen nicht, er glaubt zu 99% nicht, daß er heilen kann. Wir lernen das hier auf Erden am Gegenüber, das Heilen und das Verletzen. Verletzen können- das kriegen wir wohl durch unser Milieu mit auf den Weg gegeben, nehme ich an. Und heilen können- witziger weise müssen wir das lernen hier, aber vielleicht nur, weil wir so gut verletzen können?
Mann-Frau-- das ist zu verletzt. Männlich, weiblich- es hebe derjenige mal die Hand hoch, der sagt, daß die Worte/Aspekte männlich oder weiblich in seinem/ihrem Leben noch nicht verletzt worden seien. Bei mir passiert das jede Nacht, wenn eine Barbusige auf Pro 7 mir 4 Länder mit einem N als Drittem Buchstaben entlockt. Man merkt es noch nicht einmal mehr, wenn man in der eigenen Weiblichkeit verletzt wird und in der eigenen Männlichkeit. "Einfügen"-- puuh, in der Männlichkeit z.B. gar nicht so leicht, denn da bist Du die Fuge selber. Ganz harmonisch aufeinander aufbauend sagst Du immer das gleiche, nur in einer anderen Tonart. Aber Du bist nichts weiter als eine Orgel als man, auf englisch Organ genannt. Und die Frau, die drückt die Tasten auf dem Organ des Mannes. Die Energie, Töne zu machen, bringt Männlichkeit alleine gar nicht auf. So ist das in der Polarität- es sind immer Extreme. Anima und Animus--- da muß man dann gucken, wer oder was ist Anim, und was ist a und was ist us.
Us kenne ich wieder, aus dem Englischen und das heißt Wir und das führt mich zur Familie, der man ja übrigens Heiligkeit und damit heilende Kräfte zuspricht allerorten. Und auch die Zerstörung liegt da sicher drin, denn der Mensch wird entwicklungspsychologisch ja innerhalb der ersten dreieinhalb Jahre etwa "eingestellt". Auch bezüglich des Erkennens, was Mann und was Frau ist: im Aussen bei Papa und Mama und auch innerlich im Erkennen: verhalte dich wie ein Junge oder wie ein Mädchen. Von daher: wir müßten erst jünger als 3,5 Jahre werden, um über "Männlich" und "Weiblich" als Menschen sprechen zu können. Denn wir können nur als Männer oder Frauen drüber sprechen und da empfinden wir-- ohne es zu merken-- eine Andersartigkeit, für die wir keine Begriffe finden können. Diese Andersartigkeit vermittelt sich durch Reibung auf allen Ebenen, geistig, seelisch und körperlich.
Anima und Animus machen gewissermaßen unsere Teilung frei von unserem Erleben, sie führen uns zurück in die Urzeit des Intellekts, denn diese beiden können nicht "meinen". So entsteht keine Reibung, was natürlich nicht heißt, daß keine Kinder geboren werden, geistig wie körperlich.

