Was Ist Licht?

Trixi Mus schrieb:
Mit Angst erzeugte Vorstellungen sind nicht Wahnvorstellungen. Es gibt Wahnvorstellungen, die außerhalb von Angst entstehen. Denk einmal z.B. an die Demenz, da kann z.B. jemand einen Wahn haben, in dem er sich sehr wohl fühlt.
Danke für dein Dogma, hier kommt meins: Es gib nur zwei Motivationen, mit denen Gedanken im Geist aufkommen: Angst, das Bewusstsein der Trennung, und Liebe, das Bewusstsein der Verbundenheit. Auch ein bisschen Angst ist Angst. Mit der Motivation der Liebe im Herzen aufkommende Gedanken sind Wahrheit, nicht Wahn.

:liebe1:
 
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hm. Sage ich, daß ich Erfahrung mit Worten und Wahrheit verwechsele?
Schlechtes Gedächtnis oder bewusste Wahrheitsvertuschung? :weihna1 Oder "nur" Doofstellen?? :weihna1

Trixi Maus schrieb:
(...)
Solange verwechselt man Worte mit Erfahrung und Wahrheit, das ist wohl bei uns allen so, weil wir eben in einem textbasierten Universum mitspielen.
 
Richtig, weil wir da angekommen sind, wo wir hinwollten. In unseren Körper. Der hat einen exakten anatomischen Mittelpunkt und logischerweise ist dort unsere Mitte, von der aus wir am Besten sehen können.
Unser Bewußtsein hat ein Leben lang Zeit, da anzukommen und sich aus Paradigmen von Innen und Aussen freizustrampeln und aus Sachen wie "nicht", "nur" und so weiter. Weil das immer verkehrt ist, nicht falsch, aber verkehrt (kommt von "Verkehr"-->energetisch "erkannt", aber eben nicht gesehen). Ein Beispiel: "man sieht nur mit dem Herzen gut"-- womit sieht man dann bitte schlecht und was sagt es tatsächlich aus, wenn Menschen meinen, sie sähen mit dem Herzen gut? Welcher Sinn, welche Aussage verbirgt sich tatsächlich dahinter und ist das nicht ein Paradigma, das u.a. durch Sprache erworben wird?
Ja, Begriffe wie "nicht" und "nur" sind begrenzend. Doch vielleicht treffen sie manchal zu und das in allen Dimensionen der Existenz. Also immer. Jeder kann "nur" authentisch von seiner Erfahrung sprechen, die er gemacht hat. Die Erfahrung eines anderen kann man "nicht" authentisch wiedergeben. Das sind zwei Dogmen, Paradigmen. Gut, Dogmen werden mit religiösem Hintergrund verbunden, aber das ist ja nicht das entscheidende an der Aufstellung eines Dogmas, ob es in religiösem Zusammenhang aufgestellt wird. Entscheidend ist dabei der Anspruch auf die unumstößliche Gültigkeit. Dogmen oder Paradigmen aufzustellen kann vielleicht auch nützlich sein, um sich in einem Rahmen zu bewegen, der positive Erfahrungen bietet. Z.B das Paradigma "Nur auf der Straße kann man vom Auto überfahren werden, auf dem Fußweg nicht." Das gilt sicher nicht zu absolut, schließlich kann ein Auto auch auf den Fußweg geraten, aber doch schon mit ziemlicher Sicherheit. Hier gibt es nach meiner Überlegung keine Einschränkungen im Bewusstsein. In keiner Dimension.

Gibt es nicht einfach Gegebenheiten, die so sind, wie sie sind? Z.B. dass man nur mit Rädern am Auto mit dem Auto auf eine Geschwindigkeit von 100km/h kommt, ohne Fremdeinwirkung wie ziehen usw. Warum soll amn hier nicht das Wort "nur" gebrauchen, wenn es dabei keine Einschränkung gibt? Wenn man andererseits sagt, man kommt nur mit dem Flugzeug innerhalb weniger Stunden auf die andere Seite des Erdballs, dann ist dies eine gewaltige Einschränkung des Bewusstseins, da man als multidimensionales Selbst mit dem entspechend entwickelten Bewusstsein für die entsprechende Dimension ohne weiteres und zwar in Gedankenschnelle durch Teleportation auf die andere Seite des Erdballs gelangen kann, noch bevor der Pilot Tschüß sagen konnte. Hier ist ein "nur" vollkommen unangebracht, weil es total einschränkend wirkt.

Ein "nur" erscheint vielleicht erst nützlich und hebt sich dann jedoch mit wachsendem Bewusstsein auf. So hatte es vielleicht eine Zeitlang seinen Sinn und erübrigte sich dann von/m Selbst. Da ist wohl der Mensch gefragt, die Worte immer wieder neu auf ihre Gültigkeit und Relevanz für sich Selbst zu prüfen. Und zwar alle Worte, damit er mit wachsendem Wortschatz wachse.

da wirst Du Gott nie finden, sondern immer Dich selber, meiner Erfahrung nach. Gott erfährst Du durch den Eintritt in sein Reich. Ansonsten siehst oder spürst Du seine Energie. Das ist aber nicht etwas erfahren. Das ist nur Teil einer Erfahrung sein.
Und wer bist du? Wenn Gott in dir ist, dann musst du ihn auch in dir erfahren können. :)
Wo sonst, wenn nicht da, wo er ist.

:liebe1:

Überprüfe doch einmal selber die Logik dieser Aussagen, die Du mir zu lesen gibst. Wenn Gott Alles ist was ist, kann er nicht ohne Form und Farbe sein. Das kann man mit den beiden physio-logischen Augen erkennen und man braucht da gar nicht drüber nachzudenken. Was man mit 2 physiologischen Augen erkennen kann, das gilt wohl dann für alle?

Und: möglicherweise ist der Kontakt nicht immer da, aber die Möglichkeit den Kontakt herzustellen, also die Verbindung, ist jederzeit offen. Das kann letztlich nicht bewahrheitet werden, meine ich.
Logik? Du suchst in Aussagen über Gott nach Logik? :confused: Gott ist logisch. Aber er ist nicht auf logischer Verstandesebene zu be greifen, er ist nur intuitiv mit dem Herzen zu "erfühlen", erfahren.

Gott ist ohne Form und Farbe. Form und Farbe sind sein Ausdruck. Seine geistige Vorstellung, die in der geistigen Welt als bunte Energieformen wahrzunehmen ist und in der physischen mit den physischen Sinnen als Materie.
Man muss ja auch nichts bewahrheiten, würde ich sagen, sondern man kann es für sich für möglich halten und dann mit geöffnetem Herzen erfahren oder auch nicht. "Nur" <-- Paradigma) wenn man die Wirklichkeit erfährt, kann man sagen, was Wirklichkeit ist. Alles andere ist spekulativ; und so sollte es auch im eigenen Wortgebrauch und beim Empfangen von Wörtern ge handelt werden. Wenn jemand erzählt, er habe Gott erkannt, dann kann er das nur erzählen oder wirklich erfahren haben. In jedem Fall aber ist es ein Hinweis auf Gott, die Liebe, und kann sich so im Herzen des Empfängers "fortpflanzen". So kann Gott mit einer einfachen Aussage "fortgepflanzt" werden; im Herzen eines anderen.

Gott teilt doch nicht sein Bewußtsein ?!!
Warum nicht? Er kann alles. Alles aber "nicht" sein Bewusstsein teilen? Siehst du irgendwelche Grenzen? (kicher) Bei Gott ist das Wort "nicht" nun wirklich unangebracht. :liebe1:

Sind es nicht Texte AN SICH sind, die menschliches Bewußtsein spalten? Gerade spirituell-religiöse Texte sind es ja, die Krieg auf der Erde verursachen, denn sie transportieren Werte und Normen. Widerspruch ist da vorprogrammiert. Deshalb beteilige ich mich auch nicht an solchen Mutmaßungen. Die Frage ist, ob man durch Text zu Frieden gelangen kann und wie der Text aussehen müßte.
Hea, du musst dich schon entscheiden: spirituell oder religiös. Nur die geistige Entwicklung oder religiöse Regeln und Praktiken und geistige Entwicklung. Verwechselst du jetzt einen Austausch über Gott, das Sein, die Liebe, dich Selbst, mit einem --> religiösen <-- Austausch ?? Was hat Gott mit Kirche zu tun?? Nicht mal der Name "Gott" hat etwas mit Kirche zu tun. Die Religion ist abhängig von Gott. Alles Was Ist braucht keine Religion, um zu existieren. Er geht auch nicht in die Kirche. Wenn er auch dir Kirche ist. Und auch die Taube davor, die die Brotkrumen pickt und der liebevolle Mensch, der sie füttert. Wenn er, Gott in der Menschengestalt, sich auch grad nicht bewusst ist, wer er wirklich ist, da er gewählt hat, in Vergessenheit zu sein und jetzt die entsprechende Erfahrung macht.

Jetzt lass ichs erstmal gut sein, liebe Trixi Maus. :)
Wird ja immer mehr mit unserem Austausch (kicher).

:liebe1:

Liebe Grüße
 
Hm. So negativ?
Wenn ich meine Wahrnehmung äussere- was mehr könnte ich tun, um Dich zu Frieden zu stellen?
Friedvoll schrieb:
Mehr ist momentan nicht drin(nen)? Schade. Keine Worte, um meine Aussage zu widerlegen oder zu unterstreichen? Flaches Niveau findest du nicht?
Nein, finde ich nicht. Zu hohes Niveau. Was niedrig ist, das ist Dein Niveau zu formulieren. Wenn Du obiges nochmal liest, dann erkennst Du es vielleicht. Es ist nicht Friedvoll, was Du schreibst. Nicht so ganz würdig dem Namen.

Polar zu diskutieren habe ich hinter mir. Widerlegen tue ich nicht. Ich lasse. Ich bin gelassen, Friedvoll. Das ist auch schon alles.

Friedvoll schrieb:
was ist o.k.? Was drückst Du aus mit O.k.? Warum ist das Loch daO so gross und das k-ristus da so klein? Mehr kann ich von hier aus nicht erkennen. Die Bewegung ist in Dir, lieber Friedvoll. Und der Spiegel ist vor der Nase, aber er zeigt falsch herum. Scheinbar. (tatsächlich steht die Welt ja Kopf)

Friedvoll schrieb:
Es ist kein Paradigma, es ist ein Dogma.
Du gehst nicht auf mich ein. Ich schreibe: "Ich nehme das wahr als...".

Du ehrst nicht meine Wahrnehmung, wenn Du dem entgegensetzt: "es ist kein..., sondern es ist...". Als friedvoll würde ich empfinden gelesen zu haben: aha, ich nehme das anders war. Das wäre eine Begegnung mit einem, der Friedvoll ist.

Verstehst Du vielleicht, nur auf dieser Ebene kann ich mich über dieses Thema hier austauschen, denn es geht hier um Licht und das ist gleich.

Das Licht kümmert sich um diese Polarität, in der wir hier diskutieren ja nicht. Wenn wir zu gleichem kommen wollen im Sinne des Lichts in einem Austausch zwischen zwei Menschen, dann müssen wir erst einmal herausfinden, wie wir Worte gleich benutzen. Uns also auf einer Ebene begegnen.

Ich habe überhaupt keine Lust, irgenetwas persönlich zu betrachten, wenn ich hier sitze. Meine Persönlichkeit hat keine Lust. Grundsätzlich nicht. Damit muß ich gewissermaßen Leben. Deshalb kommuniziere ich weniger ausgeprägt als Persönlichkeit, weil ich durch meine Persönlichkeit mittlerweile die Möhren von unten wachsen sehen könnte. Ich bin da auf Neuen Wegen, so etwas wie eine Frau um die Fünfzig. Ich formuliere mich nur nicht so. Aber ich würde sagen, das ist übrig geblieben von meienr Persönlichkeit, eine Frau um die Fünfzig. Und ansonsten bin ich ausschließlich interessiert. Und nie an irgendetwas Bestimmten. Einfach nur "interessiert". Wenn das nicht reicht, müssen wir das wohl beenden. Aber ich lese ja, daß es noch weitergeht, also freue ich mich.
 
Kein Thema, jeder kann in der Hast mal was überlesen oder falsch verstehen.

ahkamelie scheint sich nix draus zu machen? Dann würde sie nicht deinen Text lesen, geschweige denn, kommentieren. ahkamelie guckt in den Urgrund? Menschen, die mit dem Herzen sehen, sehen direkt ins Herz des anderen hinein. Sie erfahren ihr Gegenüber. Wenn du das mit "Urgrund unseres Bewusstseins" meinst, dann würde ich sagen, das sehe ich genau so. Sehr angenehm, solche Menschen. Mit dem Herzen zu sehen bedeutet, mit liebenden Augen zu schauen. Jeder Mensch, der mit liebevollen Augen ins Herz eines anderen schaut, gibt Möglichkeiten, sich selbst zu sehen und zu mögen... :liebe1:

:liebe1:
nun ja, hmmm, jaaaa, so könnte man ahkamelie auch beschreiben. Sie ist da sicher wandelbar im Ausdruck. Beim Lesen. :clown:

Was ich mit Urgrund des Bewußtseins meine ist ein Bewußtsein ohne Sprache, Symbole und Bezeichnungen. Auch ohne Richtung. Einfach nur Sein, aber nicht irgendwie sein, sondern -->.
 
weißt Du, ich denke so:

Worte sind die Grundlage unserer sogenannten "Bildung". Sie sind der Anfang.

Und dann kommt die Schöpfung mit allem drum und dran. Herz, Liebe, Gewalt, Lösung, Haß, Freude, sogar Glück: all dies sehe ich persönlich (wie viele andere auch) als nur existent, weil das Wort da ist. <--- das meint nicht, was hier steht, aber was hier steht ist das, was ich im Moment ausdrücken kann, wo ich beworte.

Man könnte sagen: Sprache ist eine Art Klang-Mandala, das sich in den Mund des Menschen legt und er lernt das durch ausprobieren. Und durch Lob, denn wenn man als Kind ein neues Wort sagt, klatscht der Papa (und das auf allen Ebenen ;-)). Und die Mama freut sich (und das auf allen Ebenen ;-)). Weil das Kind uns betrifft.

Und dieses Kind hat keine Worte und heißt für mich ahkamelie. Sie benutzt nur diejenigen Tupfer der Sprache, die mir das blutende Herz schließt und den Krantz auf dem Kopf salbt. Und dabei muß ich jede einzelne Handlung, die mich heilt, selber erleiden und ausführen. Lernen eben. Und zwar ohne einen Lehrer, der sich "ausdrückt" wie ein Tube. Um dem Kind einen Namen zu geben, nenne ich das "Zen". Es geht um Formulierung des Vnvormulierbaren oder so. Die richtige Sprache zu finden, die alle verstehen. Mit der Lehre auf die Erde treten und aufräumen. Könnte man auch so sagen.

Du siehst ja auch: ahkamelie antwortet nicht. Sie hat überhaupt kein Interesse daran- nehme ich an- mir meine Frage zu beantworten, weil sie genau weiß, daß ich die Antwort schon habe. Und daß es nur darum geht, ein Ritual zu lernen: Antworten und Fragen. Und das bewußt und konzentriert auf einer Ebene, die sich lohnt. Damit es sich lohnt muß etwas passieren, was man nicht erwartet hat. Und diese Gelegenheit muß man dann ergreifen. Sonst lohnt es sich ja nicht.

Das Gegenüberstellen von Inhalten kann man natürlich machen, aber man erlebt dann immer Reibung. Und nur sehr, sehr wenig Lern-Output. Wenn man sich dessen einmal bewußt ist, dann wählt man ggf, anders zu leben: ohne Reibung an dem, was einem begegnet. Ohne schwarz und ohne Weiß, im lichtlosen Licht des Herrn in seiner körperlichen Natur. Wenn man sich so die Transformationssysteme der Welt anschaut sieht man ja, daß Alles immer ins Universale Bewußtsein führt und das ist nun einmal- auch wenn es unterwegs anders erscheint- mitten in einem Körper während eines vitalen Lebens. Ist doch eigentlich eine tolle Nachricht ohne Für und Wider. :banane:
 
Und wer bist du? Wenn Gott in dir ist, dann musst du ihn auch in dir erfahren können. :)
Wo sonst, wenn nicht da, wo er ist.

:liebe1:
würde Gott überhaupt Innen und Außen unterteilen?

Ich jedenfall unterteile das nicht, ich nehme nur die beiden Aspekte wahr, aber gebe denen keine Namen in meinem Denken. In der Kommunikation oder beim Lernen muß ich es aber, weil Gelerntes sich nur im Körper abbildet, wenn man es auch ausdrückt. Ansonsten ergibt Lernen eher Ich als Chi und auch Ich kann ich verzichten, ich habe ja Eines. Das wird bleiben bis ich sterbe, vielleicht auch länger, das ist mir schnurzepiepe.

Friedvoll schrieb:
Logik? Du suchst in Aussagen über Gott nach Logik? :confused: Gott ist logisch. Aber er ist nicht auf logischer Verstandesebene zu be greifen, er ist nur intuitiv mit dem Herzen zu "erfühlen", erfahren.
was würde Gott wohl zu obigem sagen?
 
Hm. So negativ?
Wenn ich meine Wahrnehmung äussere- was mehr könnte ich tun, um Dich zu Frieden zu stellen?

Nein, finde ich nicht. Zu hohes Niveau. Was niedrig ist, das ist Dein Niveau zu formulieren. Wenn Du obiges nochmal liest, dann erkennst Du es vielleicht. Es ist nicht Friedvoll, was Du schreibst. Nicht so ganz würdig dem Namen.

Polar zu diskutieren habe ich hinter mir. Widerlegen tue ich nicht. Ich lasse. Ich bin gelassen, Friedvoll. Das ist auch schon alles.
Dies ist Widerlegen, was du machst:

Friedvoll schrieb:
Mit den physischen Augen schaust du ja auf den physischen Körper Gottes - auf deinen, auf deine Mitmenschen, die Blumen und Vögel usw., aber nicht auf Gottes Energiekörper und auch nicht auf Gott. Der ist nur erfühlbar, erfahrbar. Gott selbst ist nur in deinem Selbst zu erfahren und erst dann auch außerhalb deines physischen Körpers. Man kann dran glauben, das er überall um einen herum ist, aber erfahren kann man es nur durch sich selbst.
Trixi Maus schrieb:
nein, auch in der Begegnung mit Mitmenschen ist Gott erfahrbar. Gott ist jederzeit, Immer und Überall erfahrbar, wenigstens wenn wir vom Universalen Gott der Christen, der Moslems etc. sprechen.
In meinem Selbst werde ich immer nur mein Selbst finden. In Gott werde ich Gott finden. Im Baum finde ich den Baum. Und im Affen den Affen. Alles nur Disziplinen der Ausprägung der Natur in Gottes Reich Worte, in dem wir alle mit unseren beiden Beinen stehen (Schöpfung genannt).

Möchtest du noch mehr Beispiele?

Dies:

Trixi Maus schrieb:
Wenn DU Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechselst, tun das gleichzeitig alle? Ich habe lediglich beschrieben, was wir wohl alle tun, ja. Wenn DU mal in die Situation kommst, das zu verstehen, wirst Du das auch verstehen.

ist alles andere als gelassen und ebenfalls nicht friedvoll (wenn du schon auf meine Friedfertigkeit ansprichst,

Trixi Maus schrieb:
Du ehrst nicht meine Wahrnehmung, wenn Du dem entgegensetzt: "es ist kein..., sondern es ist...". Als friedvoll würde ich empfinden gelesen zu haben: aha, ich nehme das anders war. Das wäre eine Begegnung mit einem, der Friedvoll ist.
--> eigen Nase);

gleichzeitig ist es ein Schritt, mit einfachen, gängigen Äußerungen das Niveau zu senken. Nach meiner Ansicht das erste Mal in unserem Austausch auf den letzten paar Seiten, wo das Niveau sich senkt. Der erste verbale kleine Seitenhieb. Der mich dazu noch etwas verwundert hatte. Diese Ebene hatte ich jetzt nicht von dir erwartet.

Wie oft, liebe Trixi Maus, meinst du, könnte ich dir in Wahrheit schreiben: "Du wirst irgendwann die Erfahrung machen und es dann verstehen." ? Doch das ist nicht meine Ebene des Austausches, da ich gegenseitiges Verstehen im Austausch bevorgzug. Ich möchte nicht jemanden in der Form alleinlassen, wo er sich dann nur noch zurückgesetzt, abgefertigt und abgehängt vorkommt. Das ist nicht friedvoll. Das ist nicht Liebe. Ein Austausch besteht für mich in einem gegenseitigen Prozess des Sich-etwas-Gebens auf einer Ebene liebevollen Ausdrucks und der Achtung voreinander. Fernab davon, persönlich zu werden oder dem anderen das Gefühl zu geben, man selbst wäre erhabener. Ein Miteinander-wachsen durch gegenseitiges Verstehenwollen und dem Einfühlen in den anderen und schauen, dass man sich so Ausdrückt, dass er einen möglichst genau versteht. Ich erwarte jedoch nicht, dass der andere denselbsen Anspruch hat, begrüße aber.

Ich hab nicht geschrieben, dass ich Friedvoll bin und auch nicht, dass ich friedvoll bin. Friedvoll ist ein Nickname. Weiter nichts. Doch, eine schöne Suggestion für jeden, der diesen Namen ließt und ein Ausdruck dessen, was der Inhaber beim gegenseitigen Austausch und auch bei Diskussionen beabsichtigt: Frieden.

Wenn du auf deine Friedvollheit schaust und ich auf meine, ist das wohl am fruchtbarsten für die Friedvollheit und unseren Austausch, den ich nach wie vor begrüße. :liebe1:

Du gehst nicht auf mich ein. Ich schreibe: "Ich nehme das wahr als...".
Ich kann nicht von mir behaupten, dass du mir hier das Gefühl gegeben hast, du würdest auf mich eingehen:

Trixi Maus schrieb:
Wenn DU Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechselst, tun das gleichzeitig alle? Ich habe lediglich beschrieben, was wir wohl alle tun, ja. Wenn DU mal in die Situation kommst, das zu verstehen, wirst Du das auch verstehen.

Ich verzichte jetzt auf weitere Anführungen von Äußerungen deinerseits, die meinem Anspruch an einen Austausch nicht gerecht wurden. Deine Sensibilität schätze ich und geh davon aus, dass du den Anspruch hast, selbst zu erfüllen, was du von anderen wünschst.

Du gibst mir das Gefühl, dass du ein anderes Niveau als das teilweise eingetretene willst, und das finde ich sehr schön und da treffen wir uns und haben wieder eine Basis. Eine sehr angenehme Basis, wie ich finde. :liebe1:

Das Licht kümmert sich um diese Polarität, in der wir hier diskutieren ja nicht. Wenn wir zu gleichem kommen wollen im Sinne des Lichts in einem Austausch zwischen zwei Menschen, dann müssen wir erst einmal herausfinden, wie wir Worte gleich benutzen. Uns also auf einer Ebene begegnen.
Wir sind doch schon gleich im Sinne des Lichts. Gleicher können wir nicht sein. Wenn wir uns dazu noch liebevoll begegnen, sind wir auf einer Ebene und erfahren dazu noch die Gleichheit unserer Herzen. Wenn wir dazu noch Worte gleich benutzen, haben wir sehr gute Bedingungen für einen verständigungsvollen Austausch. Wenn wir uns beim Blick auf die Silben ineinander hineinfühlen, erfahren wir wohl am genausten, was der andere meint, bzw welche Erfahrung der andere grad mit den Worten beschreibt. Verstehenwollen ist wohl sehr bedeutsam dabei. Und ein bisschen :liebe1: ... gern auch ein bisschen meeehr...

Und was ich noch glaube ist, dass es wichtig ist, kein Bild von dem anderen im Kopf zu haben, sondern immer nur das von ihm zu nehmen, was er denkt, sagt, schreibt. Egal, was man in der Vergangenheit miteinander erlebt hat. Immer mit neuen Augen sehen. Gemeint sind nicht die physischen...

Liebe Grüße

:liebe1:
 
weißt Du, ich denke so:

Worte sind die Grundlage unserer sogenannten "Bildung". Sie sind der Anfang.

Und dann kommt die Schöpfung mit allem drum und dran. Herz, Liebe, Gewalt, Lösung, Haß, Freude, sogar Glück: all dies sehe ich persönlich (wie viele andere auch) als nur existent, weil das Wort da ist. <--- das meint nicht, was hier steht, aber was hier steht ist das, was ich im Moment ausdrücken kann, wo ich beworte.

Man könnte sagen: Sprache ist eine Art Klang-Mandala, das sich in den Mund des Menschen legt und er lernt das durch ausprobieren. Und durch Lob, denn wenn man als Kind ein neues Wort sagt, klatscht der Papa (und das auf allen Ebenen ;-)). Und die Mama freut sich (und das auf allen Ebenen ;-)). Weil das Kind uns betrifft.

Und dieses Kind hat keine Worte und heißt für mich ahkamelie. Sie benutzt nur diejenigen Tupfer der Sprache, die mir das blutende Herz schließt und den Krantz auf dem Kopf salbt. Und dabei muß ich jede einzelne Handlung, die mich heilt, selber erleiden und ausführen. Lernen eben. Und zwar ohne einen Lehrer, der sich "ausdrückt" wie ein Tube. Um dem Kind einen Namen zu geben, nenne ich das "Zen". Es geht um Formulierung des Vnvormulierbaren oder so. Die richtige Sprache zu finden, die alle verstehen. Mit der Lehre auf die Erde treten und aufräumen. Könnte man auch so sagen.

Du siehst ja auch: ahkamelie antwortet nicht. Sie hat überhaupt kein Interesse daran- nehme ich an- mir meine Frage zu beantworten, weil sie genau weiß, daß ich die Antwort schon habe. Und daß es nur darum geht, ein Ritual zu lernen: Antworten und Fragen. Und das bewußt und konzentriert auf einer Ebene, die sich lohnt. Damit es sich lohnt muß etwas passieren, was man nicht erwartet hat. Und diese Gelegenheit muß man dann ergreifen. Sonst lohnt es sich ja nicht.

Das Gegenüberstellen von Inhalten kann man natürlich machen, aber man erlebt dann immer Reibung. Und nur sehr, sehr wenig Lern-Output. Wenn man sich dessen einmal bewußt ist, dann wählt man ggf, anders zu leben: ohne Reibung an dem, was einem begegnet. Ohne schwarz und ohne Weiß, im lichtlosen Licht des Herrn in seiner körperlichen Natur. Wenn man sich so die Transformationssysteme der Welt anschaut sieht man ja, daß Alles immer ins Universale Bewußtsein führt und das ist nun einmal- auch wenn es unterwegs anders erscheint- mitten in einem Körper während eines vitalen Lebens. Ist doch eigentlich eine tolle Nachricht ohne Für und Wider. :banane:

Ich würde sagen, am Anfang ist das Wort also der Gedanke. Im geistigen existieren ja nur Gedanken, weil dort keine Worte mit physischem Körper geformt werden. Der Gedankenaustauch findet in der geistigen Welt telephatisch statt. Und da die geistige Ebene der physischen zu Grunde liegt, ist auch hier und jetzt der Gedanke der Anfang und "dann" kommt das Wort. Und auch das Wort mit dem Mund zu formen, ist eine geistige Handlung, welche wir als physische Bewegung erfahren. Im Zustand reinen Daseins ist es möglich, die geistige Handlung wahrzunehmen, während man gleichzeitig ihren physischen Ausdruck wahrnimmt.

Lernen muss nicht schmerzen. Sie kann eine willkommene Behandlung sein. Ein Endlich-weiter-kommen. Es kommt auf dem Betrachter an, wie sehr er an seinen Wunden, den alten Vorstellungen, hängt. Ein Lehrer drückt sich nicht aus, wie eine Tube, da er teilt, was er hat. Er kopiert seine Dateien und gibt sie weiter. Er teilt im Sinne von der Teilung von Zellen. Gleichzeitig erhält er dabei, aufgrund seiner gedanklichen Beschäftigung mit dem Thema, neue Gedanken und Erkenntnisse. Er entwickelt sich dabei weiter. Der Lehrer drückt sich aus: der Geist bringt etwas heraus, er drückt den zum Gedanken geformten Geiststoff mit der erschaffenen Energie heraus. Ausdruck = Energie her ausdrück en. Er schickt die Energie auf den Weg; und das bedarf "Druck".

Eine schöne Aussage, finde ich. Ohne Wenn und Aber.

Vielleicht hat ahkamelie eine bestimmte Ebene, auf der sie dich erreicht und dir etwas mitteilt. Sie ist zu dir, wie eine liebevolle große Schwester, finde ich, die dir Gelegenheiten gibt, dich selbst zu erfahren und daran zu wachsen.

Das Gegenüberstellen von Inhalten ist für alle Beteiligten eine Gelegenheit, den Geist zu weiten, neue Gedanken und Erkenntnisse zu haben und sich weiterzuentwickeln. Es ist ein metaphysicher Schatz. Reibung gibt es beim Bedürfnis nach Rechthabereien, bei Besserwissereien und dergleichen, die der Verstand gern zu betreiben pflegt. Im Gegenseitigen Verständnis für den anderen, dass er so denkt, wie er es tut, und ihm zwar die eigene Ansicht schildern, aber absolute Freiheit zugestehen, selbst zu wählen, was er denken will, und seine Denkweise vollkommen anzunehmen, bringt lösgelöstsein und Freiheit im Ausdruck mit sich. Sich anzunehmen und zu mögen oder gar zu lieben, obwohl man unterschiedliche Ansichten hat, ist doch gerade die Kunst des Miteinander und des Austauschs, finde ich. Und mit dem Ausdruck des anderen "fertigwerden", nein, ihn zu lieben, obwohl er in Absolutionen <--?? geschieht, da es so eben seine Ansicht, Wahrheit, ist und so nur für ihn sein kann. Ein Beispiel: "Man muss erst sich selbst lieben, bevor man andere lieben kann."

Sich zu lieben, wenn man die gleichen Ansichten hat, ist nicht schwer. Sich zu lieben, während man völlig unterschiedliche Ansichten hat, bedarf Verständis für den anderen, dass er so ist, wie er ist. Haha, noch so eine Absolution. Das ist die Herausforderung, finde ich.

Wenn wir beide bspw sagen, Gott ist eins und alles ist in Gott. Und es dabei belassen und keinen weiteren Gedankenaustausch haben, dann sind wir zwar Gedanklich überein, aber es gibt keine Gelegenheit, sich im Austausch weiterzuentwickeln.

Alles Liebe
Friedvoll
 
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würde Gott überhaupt Innen und Außen unterteilen?

Ich jedenfall unterteile das nicht, ich nehme nur die beiden Aspekte wahr, aber gebe denen keine Namen in meinem Denken. In der Kommunikation oder beim Lernen muß ich es aber, weil Gelerntes sich nur im Körper abbildet, wenn man es auch ausdrückt. Ansonsten ergibt Lernen eher Ich als Chi und auch Ich kann ich verzichten, ich habe ja Eines. Das wird bleiben bis ich sterbe, vielleicht auch länger, das ist mir schnurzepiepe.


was würde Gott wohl zu obigem sagen?

Der Witz ist ja, was der Mensch jetzt noch als Außen bezeichnet, bezeichnet er, wenn er erfährt, dass er nicht an seiner Hautgrenze endet, sondern darüber hinaus reicht, als Innen. Je mehr er sein Bewusstsein dann in den "Raum" weitet, desto größer ist der Bereich, den er dann als Innen erfährt. Und egal, wen oder was das Selbst grad zu lieben wählt, es liebt immer nur sich selbst. In der Liebe zu etwas weitet es sein Bewusstsein bis auf das entsprechende Wesen aus und liebt ... sich. "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst." Die Liebe Jesus hätte es nicht treffender formulieren können, um einigen Menschen die Möglichkeit zu geben, es auch in diesem Sinne verstehen zu können, während andere Zuhörer den geistigen Nektar seiner Worte ihrem Verständnis nach auf ihre Weise trinken konnten.

Was Gott dazu sagen würde? Die Antwort ist manchmal näher, als man glaubt:
Frag doch deine Innere Stimme. Er sagts dir. :)
 
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