Was Ist Licht?

ja, dazu kann ich Dir diesen Post von Luzifer hier empfehlen:
https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=968642#post968642


ja, aber trotzdem gibt es eine einzige universal korrekte Art, eine Sprache zu verwenden und die Worte mit Bedeutungsinhalt zu hinterlegen. Luzifer weist da auf seine noncharmante Art drauf hin, daß geistiges Wachstum zu einem Heiligen Geist führt, in dem Wort ungespalten bleibt. Ohne Bild und Ton von einem Autor, der das Wort erlebt hat (z.B. ein Kind des Jahres 2007. all dies muß man fahren lassen, jegliche Art, selber zu sein als Individuum, der der Sohn oder der Vater eines Gedanken ist, um das zu erkennen. Solange bleibt es gewonnene Meinung aus geronnenem Wort.)
Den Beitrag von Luzifer les ich vielleicht später. Wie wäre es denn, wenn alles mit dem Ich erschaffene Wort dem Karma unterlegen ist, also die Bedeutung bei jedem Mensch anders ist, und alles mit dem Selbst aus dem Heiligen Geist empfangene Wort einen konstanten Bedeutungsinhalt hat. Jedes Wort vom Schöpfer, von der Inneren Stimme des Herzens, ist in seiner Bedeutung gleich. Der Schöpfer gibt der gleichen Erfahrung die gleiche Beschreibung, genannt Wort. So hat ein Wort immer die gleiche (Be) Deutung. Es deutet immer auf die gleiche Erfahrung hin. Somit hat eine Erfahrung immer den gleichen Ort in der Wirklichkeit, W(irklichkeits)ort, und wird aus der Sicht des Schöpfers, aufgrund seiner konstanten Betrachtungsweise, immer gleich angesehen. Erst wenn eine Erfahrung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird, erscheint sie unterschiedlich, an unterschiedlichen W(irklichkeits)orten, und erhält daher unterschiedliche W orte.

Also wenn ich z.B. sagen würde: "ich glaube an den Einen Gott"- was ich nicht tue-, dann würde ich eine Ganzheit aus mehreren Teilen meinen, der als Gesamtheit ein Mehr ist als die Summe seiner Teile. Und dieses Mehr hätte die Eigenschaft "-vital-", so daß Gott auch nonvital sein könnte.
Die Beschäftigung mit einem Aspekt (z.B. "Gott") führt doch letztlich zum Aufgehen in und damit zum Wegfallen der Betrachtung und schließlich auch der Benennung desselben. Eine Frage des Standpunktes auf einer Lernuhr. Man reitet auf der Spitze des Stundenzeigers rund um den Mittelpunkt. Lange, lange, lange. Man geht den Weg da aussen entlang und sucht und findet Kontakt mit Gott. Und spätestens wenn es fünf vor 12 ist, beginnt man nach alternativen Wegen zu suchen und entdeckt, daß man auch den Zeiger geradewegs zum Mittelpunkt laufen kann und daß man von da aus schon immer alles hätte sehen können, ohne die Beine zu benutzen. Einfach so im Sit Zen. (der w-Ort)
Um bei der Metapher zu bleiben: Kontakt mit Gott im Außerhalb? Fernab von der Mitte? Wie das? Daran glauben, dass Gott auch außen ist, kann man ja, aber Kontakt mit Gott im außen herstellen? Der Kontakt zu Gott ist nur innen möglich. In der Mitte. Im Mittelpunkt, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Also HIER. Und wo ist "Hier"? Na hier. Wo hier... ? Da, wo ich bin. Wo ich innerhalb des Körpers meinen Sitz habe, von wo aus ich mein Bewusstsein in den Körper aussende. Und wo ist das? Na hier.

So kommen wir nicht weiter...

Also gut, die Lokalität ist das Dritte Auge oder der Ort, den man Drittes Auge nennt.
In sich selbst bspw, im Dritten Auge also, kann man Gott erkennen und sich so Seiner Gegenwart bewusst sein und den Kontakt mit Ihm in der Erfahrung der Einheit bewusst erfahren. Der Kontakt ist immer da. Nur, ihn zu erfahren, ist eine andere Sache. Gott ist Alles Was Ist. Sein. Ohne Form und Farbe. Nicht einmal Energie. Er ist das einzige Sein, das es nur gibt, welches sein Bewusstsein indivi dualisiert hat. Ungeteilt, aber dennoch mit einzelner Wahrnehmung und in der Illusion der Dualität. Als Sein ist er alles. Das Gesamte. Er ist als Sein Eins geblieben, nur sein Bewusstsein hat er geteilt und in die Illusion der Dualität versetzt. Und jedes, in der Illusion der Trennung lebende "Teil" des Ganzen, versteht sich als getrennte Existenz.

naja ich meinte, was siehst Du so konkret, wenn Du Gott innerlich schaust? Geht das überhaupt? Weil ich das eben nicht kann. Ich kann mir einen alten Mann visualisieren, jo. Den sehe ich dann auch leibhaft vor mir oder nur sein Gesicht. Oder er steht in meinem eigenen Gesicht selber drin- er zeigt sich nur IM Spiegel selber und schickt dann ein Bild in mich und natürlich auch auf die andere Seite, nach Aussen, in zwei polare Richtungen.
Und trotzdem habe ich für mich immer den Eindruck: Gott sehe ich, wenn ich immer meine beiden physio-logischen Augen aufhalte. Dann sehe ich ja mitten in seinen Körper hinein. Gell, das Universum ist ja mehr als die Summe seiner Teile und das macht ja den universalen Gott dann aus, dieses bißchen Mehr, das Geist verursacht.
Ich visualisier strahlend weißes Licht. So hell, dass es mich ungeheuer blendet. Angefangen hab ich mit der Vorstellung der physischen Sonne. Das kann jeder. Ich hab mir vorgestellt, wie ich mitten in sie hineinschau, so wie es auch mit geöffneten Augen wäre. Ich hab es so real sein lassen, dass sie mich ungeheuer blendet in meiner Vorstellung. Und mit der Zeit hab ich dieses strahlende Sonnenlicht in meiner Visualisierung zu strahlend weißem gleißenden Licht werden lassen, welches mich ungeheuer blendet.
Und... ob du es glaubst oder nicht, die Energie war in diesem Moment strahlend weiß an dieser Stelle meiner Selbst. Wo der Mensch Licht visualisiert, da ist Licht. Das ist seine Fähigkeit. Und da er nicht an seiner Hautgrenze endet, kann er überall Licht erschaffen. Ganz, wie es ein Geistheiler tut, um im Körper eines anderen die Energie wieder auf eine gesunde Schwingungsfrequenz anzuheben, wodurch der Körper gesundet.

Mit den physischen Augen schaust du ja auf den physischen Körper Gottes - auf deinen, auf deine Mitmenschen, die Blumen und Vögel usw., aber nicht auf Gottes Energiekörper und auch nicht auf Gott. Der ist nur erfühlbar, erfahrbar. Gott selbst ist nur in deinem Selbst zu erfahren und erst dann auch außerhalb deines physischen Körpers. Man kann dran glauben, das er überall um einen herum ist, aber erfahren kann man es nur durch sich selbst.

Die "Teile" sind doch Gott. Gott in "Teilen". Die Summe der Teile sind Gott. Gott ist nicht mehr als die Summe der Teile, Gott ist diese scheinbaren Teile oder diese als Teile erscheinende "Masse". Alles Was Ist.

Nein. Nur ein Bild. Zu dem ich ein Erleben habe. Ein Film. Der läuft von Geburt an und das auf verschiedenen Ebenen, die ich erfahre: als Wort, als Bild, als Film, als Geräusch, Laut, Musik, Bewegung im Allgemeinen.

Wer erlebt ist doch lediglich Definitionssache. Unterliegt man nicht einem Paradigma, wenn man den Sitz seiner Selbst irgendeinem Aspekt überhaupt zuordnet? (Abgesehen von der Funktionsbezeichnung eines Stuhles, was objektiv richtig wäre.) Was nützen Erklärungsmodelle, außer daß sie uns Sicherheit in einem System vorgaukelt, in dem Sicherheit ein selbstgewählter Aspekt ist? Genauso wie wir selber wählen, was wir glauben und meinen. Der Witz ist doch, daß wir das keineswegs selber wählen und meinen. Rückblickend betrachtet kann kein Mensch verifizieren, daß er etwas selber gewählt oder gemeint hat. Wahl und Meinung werden immer im Grunde nur erkannt aus einer möglichen Vielfalt und man schaut doch nur in ein so winziges Mengchen in dieser Vielfalt mit seinem eigenen Intellekt, daß man doch nicht sagen könnte, man hätte irgendeine Wahl. Die besteht nur im Hier und Jetzt und dort fällt sie dann witzigerweise eben als Notwendigkeit weg, weil sich das Leben da selber ordnet.

Wenn ich bei mir Selbst sein will, ist es sehr vorteilhaft, wenn nicht gar erforderlich, dass ich mich lokalisier. Welchen Sinn hat "Hier", wenn ich nicht definier, wo das ist? Wo bin mir meiner Selbst-bewusst, wenn nicht da, wo ich bin, also hier? Wenn ich innerhalb meiner Selbst Bilder wahrnehme, also am Ort des Dritten Auges, bin ich mir meiner Anwesenheit dort bewusst und mir bewusst, dass ich diese Bilder in mir wahrnehme.

Der Geist enthält die Gedanken. Der Geist stellt etwas heraus. Eine Vor aus stellung. Doch ist diese nicht vor ihm sondern in ihm, da alle Vorstellungen des Geistes in ihm stattfinden.

Die Wahlmöglichkeit des Menschen, des Selbst, besteht ja darin, zwischen Ich samt Verstand und dem Herzen zu wählen. Wählt es, seine Aufmerksamkeit aufs Ich zu richten, besteht die zweite Wahlmöglichkeit darin, mit dem illusorischen Ich einen Gedanken zu wählen. Diese Wahl geschieht in Abhängigkeit der eigenen Erfahrungen oder Erfahrungen anderer und ist Karma, eine karmische Wahl und daraus folgt die karmische Handlung.

Wenn das Selbst sich in der ersten Wahlmöglichkeit für sein Herz entscheidet und auf die eigene Weisheit vertraut und wählt, bei sich selbst zu sein, hat es die Gedanken der Inneren Stimme im Geist. Und nun gibt es keine Wahlmöglichkeit mehr, da es nur noch die Gedanken des Schöpfers empfängt. Es tut nichts mehr, fängt nur noch auf und nimmt wahr. Es ist nur da und schaut zu. Ein meditativer Zustand. Wenn es in diesem Zustand handelt, einer Tätigkeit nachgeht, lässt es die Gedanken der Handlung kommen, und die Handlung geschehen, während es nur da ist und seiner eigenen Handlung, seinen eigenen Bewegungen, zuschaut. Das Handeln im Nichthandeln. Wenn der Schöpfer so durch einen handelt, geschieht alles aus Liebe heraus, aus des Heiligen Geistes heraus. So auch, wenn es dann schöpferisch aktiv, kreativ, ist. Natürlich kann es nun jederzeit wählen, sich wieder auf sein Ich und den Verstand zu konzentrieren, und mit dem Ich dann selbst die Gedanken karmisch wählen und so erzeugen. Aufs Ich gerichtet und dann wieder in der Illusion der Tennung und von Enge und Angst motiviert. Und so schwankt es ständig in seiner Wahl zwischen dem Verstsand und dem Herzen hin und her... 1000 Mal am Tag? Oder noch öfter. Das Leben der meisten Menschen ist eine einzige Wahl. Wer, engelsgleich, ausschließlich das Kronenchakra als Quelle des Gedankens hat und mit der Stimme des Schöpfers spricht, wie Jesus, wählt nicht mehr. Seine Wahl ist bereits getroffen und er schaut nur noch zu.

wenn ich ihn fühle, kann ich ihn nicht gleichzeitig wahrnehmen. Det is bei mir halt so. :liebe1:
Hm. Wahrnehmen hat doch nichts mit Gedanken oder Bildern zu tun. Wahrmehmen ist doch erfahren. Wenn amn eine Erfahrung macht, nimmt man diese wahr. In der Meditation bspw das Kribbeln im Körper zu beobachten und zu erfahren oder den Atem zu beobachten und zu erfahren, d.h. die Erfahrung des Atmens zu machen, ohne irgendeinen Gedanken dabei, ist doch nichts anderes, als diese Erfahrung wahrzunehmen.

jaja, der Glaube, der unterscheidet immer schön. Es ist aber die Frage, was real ist. Und da ist wohl alles eine existentielle Erfahrung. Und bewerten ist- nicht nötig. Was ist ein negatives Gefühl oder ein positives? Ich unterscheide so etwas gar nicht. Das würde mir meine Zeit zerhacken in Positiv- und Negativ-Fühlzeit. det mog i net. Da bleib ich lieber klar, ohne Energie. Oder "versuche" es, also probiere ständig. (üben) :weihna1
Da unterscheide ich doch lieber zwischen Bauchschmerzen, die ich, aufgrund meines momentanen geistigen Entwicklungsstandes, leider noch zu haben pflege :weihna1 , und einem angenehmen weichen, flauschigen Gefühl in der Bauchgegend. :) Da unterscheide ich "fein säuberlich" positiv und negativ und bevorzuge das positive Gefühl um Längen. Und Gefühle der Ablehnung, zu was auch immer, unterscheide ich auch ganz klar von Gefühlen des Annehmens und Gernhabens. :liebe1: Und auch hier bevorzuge ich die positiven Gefühle ungemein. :) Ich unterscheide allerdings ohne zu urteilen. Ich nehm alles an, doch sehe ganz klar den unterschied und weiß, was mir zuträglicher ist und in welche Richtung ich will. Und das ganze möglichst im Gleichmut und den Gleichmut möglichst oft oder ohne Energie, wie du es sehr schön treffend nennst.
 
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In der Komplettheit fällt der Aspekt weißes Licht ja weg und es entsteht farbloses Licht überall. Und dann sieht man in Gott. ( :
Und dann sieht man, daß man das Wort Liebe mit einer Energie hinterlegt hatte und daß da keine Energie hinter gehört. ( : sondern der Aspekt "Bewußtsein". Und zwar in seinem naturwissenschaftlichen Gebrauch, würde ich meinen.
Das Sein als Ganzes ohne individualisierung kann sich als weißes Licht visualisieren. Und dann ist nur Licht. Und "dahinter" ist das Sein, Gott. Und dann ist nur Einheit. Nur noch das Gefühl, das wir Liebe nennen. Ohne schwarz, ohne Unwissenheit, ohne Dunkelheit. Nur noch Liebe und Wissen. Und nur Licht.

Ja, das Gefühl der Einheit mit etwas außerhalb des materiellen Körpers ist ein Sich-dessen-Bewusstsein. Ein Bewusstsein und ein Gefühl zu gleich. Sich bewusstzusein, Gott und überall zu sein, ist ein Gewahrsein um seine Allgegenwart. Ein Gewahrsein, all-ein und überall zu sein. Und das Gefühl "Liebe" ist in Wahrheit keine Energie, sondern ein Gewahrsein der Einheit mit etwas. Einheit braucht keine Energie, sie ist. Es ist ein Zustand. Eine "Realität" bzw die Wirklichkeit. Die eigene Wirklichkeit; derer man sich bewusst sein kann.

Wenn DU Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechselst, tun das gleichzeitig alle? Ich habe lediglich beschrieben, was wir wohl alle tun, ja. Wenn DU mal in die Situation kommst, das zu verstehen, wirst Du das auch verstehen.
Was für eine erleuchtende Aussage. Sie besticht förmlich durch atemberaubende Logik. :weihna1
Warum schließt du eigentlich von dir selbst auf andere und, damit nicht genug, gleichzeitig auch noch auf ALLE?? Wozu nur? Wenn du sagst, dass du Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechselst und der Meinung bist, dass andere oder viele das wohl auch tun, ist das ja noch vertretbar. Aber zu sagen, dass wir das wohl alle tun, ist doch irgendwo nicht mehr im Rahmen.

Wie soll ich das jemals verstehen, ich hab ja noch längst nicht alle (Menschen) erlebt. Und werde sie auch nicht alle erleben. Es sind rund 5 Milliarden allein auf dem Planeten. Wie kann ich da sagen, ob sie alle Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechseln? Wie soll ich da jemals in die Situation kommen, zu verstehen und dann wie DU sagen können, dass wir ja wohl alle Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechseln.

Mit "alle" wären dann ja auch Mayas, indische Weise und Yogies höchsten Bewusstsein eingeschlossen.

Du sprichst für uns alle (men?) Sehr mutig. Und medizinisch wohl kaum haltbar, was Du da über das Entstehen von Wahnvorstellungen schreibst.
Ich sprech für das Selbst, woman. :weihna1 So wie sonst auch. Ist das so neu für dich? Mit Angst erzeugte Vorstellungen kommen nicht aus dem Verstand? Dann zieh doch einen Mediziner zu Rate, aber vergiss nicht, dich mit ihm dann auch noch über DEINE Theorien und Weltanschauungen zu unterhalten, wenn du schon soviel Gewicht auf die Meinung eines Mediziners legst. :weihna1 Vielleicht solltest du immer den Mediziner als Basis des Möglichen im Auge haben, damit du von der medizinisch wissenschaftlich beweisbaren Faktenlage nicht abweichst und deine Beiträge immer medizinisch einwandfrei abgefasst sind. Das wäre ja sonst unhaltbar. :weihna1

Hach, was wäre das menschliche Bewusstsein zurückgeblieben, hätten wir nicht die gloreichen Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschungsarbeiten, gell? :clown:

Aber unser Bewußtsein funktioniert allgemein zeitweise so, daß wir das Bemerken, wovor wir Angst haben. Das kenne ich schon von mir selber. Aber seit ich Ja zur Panik sage und Japanisch spreche, verurmelt sich das von selber weg durch die häufige Verwendung der Silbe -nen. Weil das im Apparat alles wirkt, was man so an Silben vertilgt, sei es im Geben oder im Nehmen. :clown:

mußß dringend pissen, verzichte auf's wiederholte Lesen. Stattdessen eine realnaturale nierenale Episode a la Boys ur as.:escape:
Recht Pauschal abgefasst, möchte ich meinen. Man merkt, dass du keine Zeit mehr hattest (kicher).
Das Bewusstsein merkt alles, nimmt alles wahr, worauf wir es richten, würde ich sagen. Wenn wir uns sensibel für etwas machen, dringt Unbewusstes langsam an die Oberfläche und wird uns bewusst. Wir machen es uns damit bewusst. Unbewusste Angewohnheiten bspw kann man sich durch erhöhte Aufmerksamkeit bewusst machen, an die Oberfläche holen. Das Bewusstsein wird nicht von allein sensibler, glaube ich; wir müssen es schon selbst sensibler machen. Wir müssen uns für etwas bewusster machen, damit wir uns dessen bewusst sein können. So werden wir mit der Zeit sensibler, also bewusster. Das Bewusstsein wird geweeeiitet.. und weiter und w e e i i t e r und w e e e i i i i i t e r.... und übertritt die Hautgrenze...

und wird noch w e e e e i i i i i i t t e e e r....

und so w e e e i i i i t t e e r .... . :liebe1:

Lieben Gruß

:liebe1:
 
hallo ahkamelie,

wie würdest Du denn die korrekte Lesart beschreiben?

LG,
Trixi Maus
Naja, ich hab das geschrieben

Friedvoll schrieb:
Wahnvorstellungen und deren Ausdruck als Bilder kommen nicht direkt von Gott, sondern aus dem Verstand. Man erzeugt sie mit dem Ich mit der Motivation der Angst.

und du hast das geantwortet

Trixi Maus schrieb:
..was Du da über das Entstehen von Wahnvorstellungen schreibst.

Du hast mich total missverstanden. Ich hab nichts über das Entstehen von Wahnvorstellungen geschrieben. Hättest du richtig gelesen, Wort für Wort, hättest du meine Aussage besser verstehen können. Ich habe darüber geschrieben, womit sie erzeugt werden und wo sie dann herkommen. Das ist weit entfernt vom Entstehen. Ursache und Wirkung. Ich hab von der Wirkung geschrieben, nicht von der Ursache, sprich dem Entstehen. :)

Lieben Gruß
Friedevoll

:liebe1:
 
(...)

Um bei der Metapher zu bleiben: Kontakt mit Gott im Außerhalb? Fernab von der Mitte? Wie das? Daran glauben, dass Gott auch außen ist, kann man ja, aber Kontakt mit Gott im außen herstellen? Der Kontakt zu Gott ist nur innen möglich.
Ich nehme das als Paradigma wahr.

Gott ist mein Gegenüber. Jederzeit. (<----das ist einfach nur der Gegenpol Deines Paradigmas, ich stelle das lediglich gegenüber.)

Friedvoll schrieb:
In der Mitte. Im Mittelpunkt, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Also HIER. Und wo ist "Hier"? Na hier. Wo hier... ? Da, wo ich bin. Wo ich innerhalb des Körpers meinen Sitz habe, von wo aus ich mein Bewusstsein in den Körper aussende. Und wo ist das? Na hier.

So kommen wir nicht weiter...
Richtig, weil wir da angekommen sind, wo wir hinwollten. In unseren Körper. Der hat einen exakten anatomischen Mittelpunkt und logischerweise ist dort unsere Mitte, von der aus wir am Besten sehen können.
Unser Bewußtsein hat ein Leben lang Zeit, da anzukommen und sich aus Paradigmen von Innen und Aussen freizustrampeln und aus Sachen wie "nicht", "nur" und so weiter. Weil das immer verkehrt ist, nicht falsch, aber verkehrt (kommt von "Verkehr"-->energetisch "erkannt", aber eben nicht gesehen). Ein Beispiel: "man sieht nur mit dem Herzen gut"-- womit sieht man dann bitte schlecht und was sagt es tatsächlich aus, wenn Menschen meinen, sie sähen mit dem Herzen gut? Welcher Sinn, welche Aussage verbirgt sich tatsächlich dahinter und ist das nicht ein Paradigma, das u.a. durch Sprache erworben wird?

Friedvoll schrieb:
Also gut, die Lokalität ist das Dritte Auge oder der Ort, den man Drittes Auge nennt.
In sich selbst bspw, im Dritten Auge also, kann man Gott erkennen und sich so Seiner Gegenwart bewusst sein und den Kontakt mit Ihm in der Erfahrung der Einheit bewusst erfahren.
da wirst Du Gott nie finden, sondern immer Dich selber, meiner Erfahrung nach. Gott erfährst Du durch den Eintritt in sein Reich. Ansonsten siehst oder spürst Du seine Energie. Das ist aber nicht etwas erfahren. Das ist nur Teil einer Erfahrung sein.

Friedvoll schrieb:
Der Kontakt ist immer da. Nur, ihn zu erfahren, ist eine andere Sache. Gott ist Alles Was Ist. Sein. Ohne Form und Farbe.
Überprüfe doch einmal selber die Logik dieser Aussagen, die Du mir zu lesen gibst. Wenn Gott Alles ist was ist, kann er nicht ohne Form und Farbe sein. Das kann man mit den beiden physio-logischen Augen erkennen und man braucht da gar nicht drüber nachzudenken. Was man mit 2 physiologischen Augen erkennen kann, das gilt wohl dann für alle?

Und: möglicherweise ist der Kontakt nicht immer da, aber die Möglichkeit den Kontakt herzustellen, also die Verbindung, ist jederzeit offen. Das kann letztlich nicht bewahrheitet werden, meine ich.

Friedvoll schrieb:
Nicht einmal Energie. Er ist das einzige Sein, das es nur gibt, welches sein Bewusstsein indivi dualisiert hat. Ungeteilt, aber dennoch mit einzelner Wahrnehmung und in der Illusion der Dualität. Als Sein ist er alles. Das Gesamte. Er ist als Sein Eins geblieben, nur sein Bewusstsein hat er geteilt und in die Illusion der Dualität versetzt. Und jedes, in der Illusion der Trennung lebende "Teil" des Ganzen, versteht sich als getrennte Existenz.
Gott teilt doch nicht sein Bewußtsein ?!!

Sind es nicht Texte AN SICH sind, die menschliches Bewußtsein spalten? Gerade spirituell-religiöse Texte sind es ja, die Krieg auf der Erde verursachen, denn sie transportieren Werte und Normen. Widerspruch ist da vorprogrammiert. Deshalb beteilige ich mich auch nicht an solchen Mutmaßungen. Die Frage ist, ob man durch Text zu Frieden gelangen kann und wie der Text aussehen müßte.

Friedvoll schrieb:
Ich visualisier strahlend weißes Licht. So hell, dass es mich ungeheuer blendet. Angefangen hab ich mit der Vorstellung der physischen Sonne. Das kann jeder. Ich hab mir vorgestellt, wie ich mitten in sie hineinschau, so wie es auch mit geöffneten Augen wäre. Ich hab es so real sein lassen, dass sie mich ungeheuer blendet in meiner Vorstellung. Und mit der Zeit hab ich dieses strahlende Sonnenlicht in meiner Visualisierung zu strahlend weißem gleißenden Licht werden lassen, welches mich ungeheuer blendet.
Und... ob du es glaubst oder nicht, die Energie war in diesem Moment strahlend weiß an dieser Stelle meiner Selbst. Wo der Mensch Licht visualisiert, da ist Licht. Das ist seine Fähigkeit. Und da er nicht an seiner Hautgrenze endet, kann er überall Licht erschaffen. Ganz, wie es ein Geistheiler tut, um im Körper eines anderen die Energie wieder auf eine gesunde Schwingungsfrequenz anzuheben, wodurch der Körper gesundet.
Das brauche ich nicht zu glauben, weil ich das selber weiß. Aber: Und? Was hat das mit Gott zu tun? Wenn ich das Licht in einem Raum anknipse, wird es hell. Und wenn ich da dann noch Text hineingebe, erscheint ein Bild.

Friedvoll schrieb:
Mit den physischen Augen schaust du ja auf den physischen Körper Gottes - auf deinen, auf deine Mitmenschen, die Blumen und Vögel usw., aber nicht auf Gottes Energiekörper und auch nicht auf Gott. Der ist nur erfühlbar, erfahrbar. Gott selbst ist nur in deinem Selbst zu erfahren und erst dann auch außerhalb deines physischen Körpers. Man kann dran glauben, das er überall um einen herum ist, aber erfahren kann man es nur durch sich selbst.
nein, auch in der Begegnung mit Mitmenschen ist Gott erfahrbar. Gott ist jederzeit, Immer und Überall erfahrbar, wenigstens wenn wir vom Universalen Gott der Christen, der Moslems etc. sprechen.
In meinem Selbst werde ich immer nur mein Selbst finden. In Gott werde ich Gott finden. Im Baum finde ich den Baum. Und im Affen den Affen. Alles nur Disziplinen der Ausprägung der Natur in Gottes Reich Worte, in dem wir alle mit unseren beiden Beinen stehen (Schöpfung genannt).

Friedvoll schrieb:
Die "Teile" sind doch Gott. Gott in "Teilen". Die Summe der Teile sind Gott. Gott ist nicht mehr als die Summe der Teile, Gott ist diese scheinbaren Teile oder diese als Teile erscheinende "Masse". Alles Was Ist.
Erfahre/formuliere ich anders: die Teile sind niemals Gott. Ein Rädchen eines Uhrwerkes ist nicht Gott. Gott ist das Kind, das die Uhr um das Handgelenk trägt und sie auch noch bedienen kann. Gott ist immer die Gesamtheit in ihrer Funktion, die ein Mehr als die Summe der Teile zu leben ermöglicht (z.B. den Geist als Erlebensbildfläche-- anders als ein Tier das hat.).

Firedvoll schrieb:
Wenn ich bei mir Selbst sein will, ist es sehr vorteilhaft, wenn nicht gar erforderlich, dass ich mich lokalisier. Welchen Sinn hat "Hier", wenn ich nicht definier, wo das ist? Wo bin mir meiner Selbst-bewusst, wenn nicht da, wo ich bin, also hier? Wenn ich innerhalb meiner Selbst Bilder wahrnehme, also am Ort des Dritten Auges, bin ich mir meiner Anwesenheit dort bewusst und mir bewusst, dass ich diese Bilder in mir wahrnehme.
ja, der Schamane zum Beispiel steigt in diese Bilder des Selbst ein und bereist da ein Land. Da löst er die Verortung des Selbst und wird zum Nagual. Das selbst gehört zum Tonal, es ist ja der Lernende.
So in diesem Sinne kann man die Sache auch betrachten. Ein Reisender benötigt ja kein Haus, er hat ja seinen Tempel mit sich und der ist sein Körper, in dem er zufrieden ist, weil er die materielle Welt in ihm bereisen kann. Gottes Welt eben. ;-) (wenigstens in einer Welt, in der ich gerne lebe, weil sie gesund funktioniert, da leben Menschen nicht in geistigen Welten, sondern mit ihren Kindern glücklich auf der Erde.)

Friedvoll schrieb:
Der Geist enthält die Gedanken.
Wie bewahrheitest Du diese Hypothese? :liebe1:

Friedvoll schrieb:
Der Geist stellt etwas heraus. Eine Vor aus stellung. Doch ist diese nicht vor ihm sondern in ihm, da alle Vorstellungen des Geistes in ihm stattfinden.

Die Wahlmöglichkeit des Menschen, des Selbst, besteht ja darin, zwischen Ich samt Verstand und dem Herzen zu wählen.
Warum denn das? Der Mensch hat Wahl-Freiheit. Todes-Freiheit=kein Tod, Wahl-Freiheit=keine Wahl. Ganz einfach. Ein gesunder Verstand wohnt im Herzen, hm? Und wertet nicht, sondern ist objektiv und vergleicht selber und nicht angelehnt an andere. Wenigstens nicht in einer Welt, in der jeder einzelne Mensch an der Gesundheit im Menschenverstand krankt. Weil der ist ja auch nur die Summe seiner Teile und dieses Bißchen Mehr: die Möglichkeit über den Tellerrand des Verstandes zu blicken und den Verstand auf eine höhere Ebene zu überführen.

Friedvoll schrieb:
Wählt es, seine Aufmerksamkeit aufs Ich zu richten, besteht die zweite Wahlmöglichkeit darin, mit dem illusorischen Ich einen Gedanken zu wählen. Diese Wahl geschieht in Abhängigkeit der eigenen Erfahrungen oder Erfahrungen anderer und ist Karma, eine karmische Wahl und daraus folgt die karmische Handlung.
das würde ich alles in den Bereich des unbewußten Denkens schieben, was Du beschreibst. Dem Selbst wesenhaft unterlegen, wählend, wo man aus dem Vollen schöpfen könnte, aus der Ganzheit.

Friedvoll schrieb:
Wenn das Selbst sich in der ersten Wahlmöglichkeit für sein Herz entscheidet und auf die eigene Weisheit vertraut und wählt, bei sich selbst zu sein, hat es die Gedanken der Inneren Stimme im Geist. Und nun gibt es keine Wahlmöglichkeit mehr, da es nur noch die Gedanken des Schöpfers empfängt. Es tut nichts mehr, fängt nur noch auf und nimmt wahr. Es ist nur da und schaut zu. Ein meditativer Zustand. Wenn es in diesem Zustand handelt, einer Tätigkeit nachgeht, lässt es die Gedanken der Handlung kommen, und die Handlung geschehen, während es nur da ist und seiner eigenen Handlung, seinen eigenen Bewegungen, zuschaut. Das Handeln im Nichthandeln. Wenn der Schöpfer so durch einen handelt, geschieht alles aus Liebe heraus, aus des Heiligen Geistes heraus. So auch, wenn es dann schöpferisch aktiv, kreativ, ist. Natürlich kann es nun jederzeit wählen, sich wieder auf sein Ich und den Verstand zu konzentrieren, und mit dem Ich dann selbst die Gedanken karmisch wählen und so erzeugen. Aufs Ich gerichtet und dann wieder in der Illusion der Tennung und von Enge und Angst motiviert. Und so schwankt es ständig in seiner Wahl zwischen dem Verstsand und dem Herzen hin und her... 1000 Mal am Tag?
das ist eben nur und ausschließlich individuell, wann das geschieht und ob. Bei einem Autisten mag es sein, daß das nie passiert. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das zum letzten Mal erlebt habe, diesen Wechsel. Habe ich aber auch mal beobachtet, ja. Aber ich lebe längst im Fluss. Da bin ich sternzeichenmässig wohl irgendwie prädestiniert für. ;-) Tauch doch mal unter ;-)

Friedvoll schrieb:
Oder noch öfter. Das Leben der meisten Menschen ist eine einzige Wahl. Wer, engelsgleich, ausschließlich das Kronenchakra als Quelle des Gedankens hat und mit der Stimme des Schöpfers spricht, wie Jesus, wählt nicht mehr. Seine Wahl ist bereits getroffen und er schaut nur noch zu.
und handelt vorausschauend.

Friedvoll schrieb:
Hm. Wahrnehmen hat doch nichts mit Gedanken oder Bildern zu tun.
Fühlen hat ja auch nichts mit Gedanken und Bildern zu tun, ich zielte auf das Fühlen ab und Du machst aus Gefühlen Gedanken und Bilder? :confused:

Friedvoll schrieb:
Wahrmehmen ist doch erfahren. Wenn amn eine Erfahrung macht, nimmt man diese wahr.
ich habe gerade erfahren, daß um die Ecke ein Autounfall passiert ist. hatte ich gar nicht wahrgenommen.
Ich habe in meiner Familie vier Todesfälle erfahren. Die Gelegenheit zu trauern habe ich aber nicht wahrgenommen.

Nein, ich glaube Wahrnehmen ist Wahrnehmen und Erfahren ist Erfahren. Ich finde hier wieder einen zwar friedvollen, aber doch leicht inflationären Wortgebrauch.
Der Satz könnte lauten: Wahrgenommenes ist die Basis für Erfahrung. Erfahrung ist individuell und existentiell, Wahrnehmung ein naturwissenschaftlich erforschbares, an Physiologie gebundenes Phänomen, objektiv existenzgebend (daher Wahr-Nehmung im Spiegel der Zeit: dem Mund des Menschen).
Und dann gibt es da noch einen geistigen Raum, in dem theoretisch gelehrt und gelernt werden kann, zusätzlich zur materiellen Hardware-Oberfläche. Da kann man Bilder sehen, Funktionen, Parabeln, Katzen in Kartons sitzen und Atombomben explodieren. Und sogar Text zum Lesen finden. Im Grunde der gleiche Bildschirm wie der Traumbildschirm, gell?
Die Benutzung dieses Inneren Apparates lernt man mit der Zeit. Unter anderem da sich hin zu vernetzen, in diesen unbegrenzten Raum, dafür ist sicher das Leben da. Aber eben nur unter anderem. Der weitaus grössere, schwergewichtigere Teil ist ja die Vernetzung des peripheren Nervensystems mit der Physis und der Gebrauch dieses Konglomerats aus geistigem Raum, Nerven und Fleisch, damit man sich nicht die Knochen bricht als Hans Guck in die Luft. Man könnte glatt sagen: das geistige Licht verurmelt sich im Ich zu Chi. Man kann als Ich aber wesentlich effektiver Chi schaffen. Das finde ich so einen wichtigen Punkt bei der Sache. Licht schafft "ich". steckt ja auch drin.

Dieser Geistige Raum ist ja nur ein winzig kleiner Teil des Lebens, genau wie das Selbst und das Wort Gott auch nur ein winziger Teil im Leben sind. Also für mich wenigstens. Wenn die Spiritualität im Körper angelangt wie Du im folgenden schreibst, dann ist doch alles bon.

Friedvoll schrieb:
In der Meditation bspw das Kribbeln im Körper zu beobachten und zu erfahren oder den Atem zu beobachten und zu erfahren, d.h. die Erfahrung des Atmens zu machen, ohne irgendeinen Gedanken dabei, ist doch nichts anderes, als diese Erfahrung wahrzunehmen.
Die Erfahrung ist die Meditationserfahrung als solche. Das Wahrgenommene ist das Atmen, der vom Meditierenden wahrgenommen wurde. Jetzt ist die Frage wenn Du "aufhörst" zu meditieren: warum atmest Du dann anders oder achtest nicht mehr auf Deine Atmung. Verstehste? Wenn ich persönlich z.B. nicht ständig bei meiner Atmung wäre, dann würde ich viel zu oft japsen, ich bin nämlich Asthmatiker. Dadurch daß ich immer in der Atembewegung bin, kann ich meinen Schleim, den ich produziere, abhusten und habe sonst keine Symptome. Genau das gleiche meine Wirbelsäule. Wenn ich in deren Haltung und Position nicht bewußt wäre, würde ich umfallen. Weil ich mich dann halten müßte. Das geht aber genauso von alleine wie das Atmen und das auch noch 24 Stunden am Tag. Für mich ist schon lange mein gesamtes Leben eine Meditationserfahrung. Ich wäre ohne diese Tatsache vor ein paar Jahren von einer Brücke gehupft, woist. Von daher habe ich die Erfahrung bereits hinter mir, daß mein Selbst mich todesmutig in den Ruin gequatscht hat. Und ich bin dann übriggeblieben, hier in meinem kleinen Leben, das ich sehe.
 
Friedvoll schrieb:
Da unterscheide ich doch lieber zwischen Bauchschmerzen, die ich, aufgrund meines momentanen geistigen Entwicklungsstandes, leider noch zu haben pflege :weihna1 , und einem angenehmen weichen, flauschigen Gefühl in der Bauchgegend. :) Da unterscheide ich "fein säuberlich" positiv und negativ und bevorzuge das positive Gefühl um Längen. Und Gefühle der Ablehnung, zu was auch immer, unterscheide ich auch ganz klar von Gefühlen des Annehmens und Gernhabens. :liebe1: Und auch hier bevorzuge ich die positiven Gefühle ungemein. :) Ich unterscheide allerdings ohne zu urteilen. Ich nehm alles an, doch sehe ganz klar den unterschied und weiß, was mir zuträglicher ist und in welche Richtung ich will. Und das ganze möglichst im Gleichmut und den Gleichmut möglichst oft oder ohne Energie, wie du es sehr schön treffend nennst.
mhm, ich denke das kommt wirklich auf die persönliche Biographie an, wie man das macht. Wenn Dein Bauch z.B. mal seine Tätigkeit eingestellt hatte und Du ihn selber motivieren mußt, etwas zu tun, dann kannst Du dir den Luxus der Gefühle nicht immer leisten. Da muß der Bauch dann bitte erst einmal essen lernen und das ist unangenehm genug, sich da gegen alles mögliche an inneren Einwänden wir Übelkeit, Ekel etc. durchzusetzen. Oder denk an die Beweglichkeit- wenn Du dich nicht mehr bewegen kannst, dann kann das noch so sehr unangenehm sein, die Beweglichkeit wieder herzustellen- letztendlich entscheidet man damit seine Gesundheit im Alter also weg mit der Gefühlsduselei und bewegt das Teil. Wenn ich etwas fühle, dann ist das bei mir eine Aufforderung mir bewußt zu werden warum ich fühle und wie ich wieder zur neutralen Liebe (lichtloses Licht) gelange. Und damit logischerweise zurück zu meinen blöden Worten in meinem blöden Körper, in dem sich Gott so wohl fühlt, wie der Körper ihm das gestattet. Mein Ich beteiligt sich aber daran, ihm den Aufenthalt angenehmer zu gestalten, er quält sich gelegentlich noch etwas. (k-wählt)

:liebe1:
puuh. Hör mal, wenn wir uns mal begegnen sollten, werden wir nix mehr zu sagen haben bei dieser Detail-Tiefe hier. Det is zeitraubend, ne? Ich glaub, morgen komme ich nicht dazu, mal sehen. Dat is schon ganz gut, wenn wir alle paar Tage da mal...:escape:
 
Das Sein als Ganzes ohne individualisierung kann sich als weißes Licht visualisieren. Und dann ist nur Licht. Und "dahinter" ist das Sein, Gott. Und dann ist nur Einheit. Nur noch das Gefühl, das wir Liebe nennen. Ohne schwarz, ohne Unwissenheit, ohne Dunkelheit. Nur noch Liebe und Wissen. Und nur Licht.
mais (würde der Franzose sagen, Mäh sagt das Schaf, das diese Worte schon tausendmal hat über einen Zaun springen sehen).

Betrachte doch mal oben von Dir Geschriebenes wirklich ganz rein objektiv.

Ich will mal versuchen, das vorzumachen mit zusätzlichen Effekten für die Augen:
Wenn DU nkel und L ICH t voneinander getrennt werden wollten, dann hätte Gott das sicher so eingerichtet. Der Witz ist: hat er ja auch im Universum. Der Himmel ist nachts schwarz. Willst Du mir mit diesen obigen Worten meinen schwarzen Nachthimmel rauben? In dem die vielen Sterne sind? (okay, woanders ist der Nachthimmel bunt, aber es gibt ihn eben wie Alles auch in Schwarz. (selbst ein Apfel kann schwarz werden, wenn er vom richtigen Pilz befallen ist. Und der Mensch "ärgert sich schwarz".)

Okay, ich verstehe: man empfindet Schwarz/dunkel als Unangenehm. Schon das Rotkäppchen wr unterwegs durch die dunkle Nacht ihrer Angst und sah das Licht im Wald. Aber siehe da, beim Licht, welches das Haus der Großmutter verursacht, verbirgt sich gar nicht die Großmutter (Liebe, Fürsorge, Geborgenheit), sondern der böse Wolf (schwarz, Zähne, Gefahr, aber: GROSSE AUGEN ZUM SEHEN). Das Kind jedoch erkennt in seinen Augen die Gefahr nicht. Es sieht nicht die Lüge, die sich hinter dem Licht verbirgt. Und diese Lüge schmeckt für mich folgendermaßen: warum schickt diese verückte Mutter ein kleines Kind alleine in einen Wald mit Wolf?

Und damit bin ich bei der Schuld, via Roter Kappe (Wurzelfarbe an der Krone!).

Und die Schuld, die waschen wir rein mit der Vorstellung von Licht. Die Sünde. Und zwar im Falle des Rotkäppchens ja die Sünde der Mutter, denn sie war verantwortungslos. Und das Kind muß das ohne Frage ausbaden. Es ist zu klein für die gestellte Aufgabe. Die Schülerin versagt.

Im Licht sehe ich nicht mehr Gewinn als im Schwarz. Im Erfahren von Versagen nicht mehr Lernpotential als im Erfahren von Glück. Ich erfahre, mir das im Leben nicht aussuchen zu können. Ich kann es nur in einem aktiven Prozeß herstellen, indem ich Mutter, Großmutter, Rotkäppchen, Wald, Weg und Wolf und Jäger zugleich werde und über den Jäger die Geschichte ins stoffliche transferiere: zum Meister (nicht etwa zum Alkoholischen Jägermeister. Aber zum Kampfbeender.). Dann ist die Sache ganzheitlich als Mär vertilgt. Und JEDE andere Sache auch. Dann lernt man Essen (5) und Trinken stofflich, in einem nächsten Leben, in dem die immergleichen Dinge in anderen stofflichen Dimensionen erfahren werden. Neben der Gleichzeitigkeit des Erfahrbaren gibt es ja auch lineare Verläufe, die man als Inkarnationen sinnbildlich darstellen kann.

Alles was im Geist darstellbar ist, verwirklicht sich auch stofflich und sonstwie. Diese Trennung von der Realität, welche die Vorstellung Licht zu sein/sehen beinhaltet, sollte man nicht übersehen. Genauso real wie Licht, aber natürlich, wäre vielleicht ein Einsteigen in einen universalen Bilderfluss, so wie ihn auch Gottes Natur anbietet. In der Pyramide sitzend (also z.B. im Körper diese herstellend durch den Yoga-Sitz) kann man das sehr schön erfahren, weil man da stabil(-dunkel) ist. Vielleicht ist da sogar ein bißchen mehr wahre Heilung als im Licht selber, in dieser Natürlichkeit, die Hell und Dunkel zuläßt als göttliche Erscheinung aller menschlichen Biographien, die so gelebt werden.
man muß vielleicht dazu sagen, daß man da beim Einsteigen in dieses universale innere Bild (der Traum- und Astral-Monitor, auch der Monitor eines Schriftstellers oder eines Drehbuch-Autors) eine Technik benötigt, es sei denn man ist da talentiert. Ich nehme an, das meinen die Leute, wenn sie von "indigo" reden, weil das Dritte Auge ja lilafarben ist.

Friedvoll schrieb:
Ja, das Gefühl der Einheit mit etwas außerhalb des materiellen Körpers ist ein Sich-dessen-Bewusstsein. Ein Bewusstsein und ein Gefühl zu gleich. Sich bewusstzusein, Gott und überall zu sein, ist ein Gewahrsein um seine Allgegenwart. Ein Gewahrsein, all-ein und überall zu sein. Und das Gefühl "Liebe" ist in Wahrheit keine Energie, sondern ein Gewahrsein der Einheit mit etwas. Einheit braucht keine Energie, sie ist. Es ist ein Zustand. Eine "Realität" bzw die Wirklichkeit. Die eigene Wirklichkeit; derer man sich bewusst sein kann.
Genau, ein Bewußtsein für etwas, das ist Liebe. Jetzt kann ich liebevoll draufgucken auf etwas: DANN LASSE ICH ES WIE ES IST oder fülle Handlungs- oder auch Denkkompetenzen so auf, wie es dem Menschen individuell genügt, sein Leben in Zufriedenheit und Wohlbefinden selbständig zu entwickeln.

Friedvoll schrieb:
Was für eine erleuchtende Aussage. Sie besticht förmlich durch atemberaubende Logik. :weihna1
Warum schließt du eigentlich von dir selbst auf andere und, damit nicht genug, gleichzeitig auch noch auf ALLE?? Wozu nur? Wenn du sagst, dass du Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechselst und der Meinung bist, dass andere oder viele das wohl auch tun, ist das ja noch vertretbar. Aber zu sagen, dass wir das wohl alle tun, ist doch irgendwo nicht mehr im Rahmen.
hm. Sage ich, daß ich Erfahrung mit Worten und Wahrheit verwechsele?

Friedvoll schrieb:
Wie soll ich das jemals verstehen, ich hab ja noch längst nicht alle (Menschen) erlebt. Und werde sie auch nicht alle erleben. Es sind rund 5 Milliarden allein auf dem Planeten. Wie kann ich da sagen, ob sie alle Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechseln? Wie soll ich da jemals in die Situation kommen, zu verstehen und dann wie DU sagen können, dass wir ja wohl alle Worte mit Erfahrung und Wahrheit verwechseln.

Mit "alle" wären dann ja auch Mayas, indische Weise und Yogies höchsten Bewusstsein eingeschlossen.
ich versuch mal, inwiefern ich das verwexele (weil verwechseln tu ich's glaub ich nicht, da ist Zen vor, ich beobachte es aber sicher und drücke es aus):
nein, zu diesem Thema ist in mir Schweigen. Kein Bedürfnis zur Mitteilung, also keine Mitteilung. sorry. Wo kein Wille ist, da ist kein Weg. :weihna1

Aber von dieser folgenden Ebene aus: Du fragst: wie soll ich das jemals verstehen-- im Zweifelsfalle durch Anwendung einer Theorie. Dann ist es erfahrbar. (wohl trotzdem nicht verständlich, aber das Verstehen ergibt sich dann im Bemühen, die Erfahrung auszudrücken durch Erhöhung des Wortschatzes, der zum Zeitpunkt des Erfahrens das Erfahrene nicht auszudrücken vermag. Im Wachsen des Wortschatzes und im Wenden der Wortbedeutungen wie es dem Erfahrenen entspricht liegt dann der Wachstumsvorgang des Kommunizierenden (Seele). (abgrenzen vom Geist, der Lernende und dem Körper, dem Erfahrenden. Diese drei Dinge sind aber EINHEIT und nur theoretisch zu trennen. Man muß sich dabei immer klar sein: trennt man den Menschen in Geist, Körper und Seele, ist man beschreibend tätig und nicht Objektives dokumentierend.)

Friedvoll schrieb:
Ich sprech für das Selbst, woman. :weihna1 So wie sonst auch. Ist das so neu für dich? Mit Angst erzeugte Vorstellungen kommen nicht aus dem Verstand?
Mit Angst erzeugte Vorstellungen sind nicht Wahnvorstellungen. Es gibt Wahnvorstellungen, die außerhalb von Angst entstehen. Denk einmal z.B. an die Demenz, da kann z.B. jemand einen Wahn haben, in dem er sich sehr wohl fühlt. Der ist auch weder therapierbar noch u.U. therapiebedürftig.

Mir fällt das Man und das Wo-Man auf. Wo ist der Mann? Im Licht. Er ist im Krieg gefallen. wo-man.
Wo ist meine Gesundheit? Weg. Im Licht. Also hinein in's Licht (in den Tod, "aufgefahren"). Na gut. Ein schönes Paradigma, das sich aus menschlichem Erleben ergibt. Aber muß man ihm folgen? Folgt man ihm wirklich aus vollständiger Nutzung der eigenen Intelligenz und des eigenen Talentes heraus? Oder doch aus Not? Heilt man nicht nur, wenn NOt ist? Wer definiert, daß Not ist? Warum nicht ALLES nehmen, warum nur das Licht? Warum aktiv visualisieren, wenn bereits optimales Bild da ist, hergestellt durch die eigene Natur? Warum die Bindung an diesen "Effekt"? *plinghelleerleuchtetzoom*

Friedvoll schrieb:
Dann zieh doch einen Mediziner zu Rate, aber vergiss nicht, dich mit ihm dann auch noch über DEINE Theorien und Weltanschauungen zu unterhalten, wenn du schon soviel Gewicht auf die Meinung eines Mediziners legst. :weihna1
oh, mit Ärzten arbeite ich notgedrungenerweise immer sehr gut zusammen. Die Diagnose-Systeme ergänzen sich sogar recht optimal. jou, det jeht Hand in Hand.:clown:

Friedvoll schrieb:
Vielleicht solltest du immer den Mediziner als Basis des Möglichen im Auge haben, damit du von der medizinisch wissenschaftlich beweisbaren Faktenlage nicht abweichst und deine Beiträge immer medizinisch einwandfrei abgefasst sind. Das wäre ja sonst unhaltbar. :weihna1
*zustimm*

ahkamelie wies mich ja auch darauf hin, daß das *medizinisch* neu ist in meinen Texten. Dementsprechend werden sich die Texte qualitativ auch ändern, die man Trixi Mäusisch lesen wird. Es wird dann eher ein bißchen werden, wie der Schreiber spricht und nicht wie eine Trixi Maus plappsert.

Friedvoll schrieb:
Hach, was wäre das menschliche Bewusstsein zurückgeblieben, hätten wir nicht die gloreichen Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschungsarbeiten, gell? :clown:
Richtig! So wie Du es schreibst, kommt es hin mit dem gloreich. Das erinnert ans Klo-Reich.
Wissenschaftliche Forschungsarbeit ist aber nicht notwendig um zu erkennen, daß Wahnvorstellungen nicht allein aus Angst entstehen. Da benötigt man wahrscheinlich nur einen Beruf mit Patientenkontakt und in dem dann ausreichend praktische Erfahrung mit vielen Krankheitsbildern. (Das weiß auch jeder Arzt, den ich so kenne, daß Wahn nicht immer mit Angst gepaart auftritt oder durch sie motiviert ist, es sei denn er ist seit 100 Jahren Proktologe. Wer einem mit dem Finger in den Arsch will, der ist einem ja meist suspekt, da ist logisch, daß Angst vor der Untersuchung und Analphobie sich potenzieren. Da könnte der Proktologe glatt einen Wahn kriegen, seine Patienten kämen nicht gerne zu ihm, aber angstmotiviert wäre das dann ggf. nicht, sondern er hätte gerne mehr Zuwendung, der kleine Popo-Puhler.)

Friedvoll schrieb:
Recht Pauschal abgefasst, möchte ich meinen. Man merkt, dass du keine Zeit mehr hattest (kicher).
Das Bewusstsein merkt alles, nimmt alles wahr, worauf wir es richten, würde ich sagen. Wenn wir uns sensibel für etwas machen, dringt Unbewusstes langsam an die Oberfläche und wird uns bewusst. Wir machen es uns damit bewusst. Unbewusste Angewohnheiten bspw kann man sich durch erhöhte Aufmerksamkeit bewusst machen, an die Oberfläche holen. Das Bewusstsein wird nicht von allein sensibler, glaube ich; wir müssen es schon selbst sensibler machen. Wir müssen uns für etwas bewusster machen, damit wir uns dessen bewusst sein können. So werden wir mit der Zeit sensibler, also bewusster. Das Bewusstsein wird geweeeiitet.. und weiter und w e e i i t e r und w e e e i i i i i t e r.... und übertritt die Hautgrenze...

und wird noch w e e e e i i i i i i t t e e e r....

und so w e e e i i i i t t e e r .... . :liebe1:

Lieben Gruß

:liebe1:
ja, spann es doch ruhig mal um die ganze Welt. Irgenwann kommt die Energie, die Du links herausgibst, rechts wieder an. Und dann ergibt es mit Deinem Körper ein Kreuz.

Es gibt ja nicht nur wissenschaftliche, theoretische Ansätze, die den Menschen als von dem was ihn umgibt getrennt betrachten. Es gibt ja auch Wissenschaften, die die Hineinverwebung des Individuums in sein Milieu und das Bewußtsein seiner Zeit beobachten. Da ist eher ein Fluidum die Grenze zwischen Innen und Aussen, wie eine Wasseroberfläche eines Wasserspiegels. (nur würde man das so im Rahmen eines Fachgebietes nicht unbedingt formulieren, es sei denn man macht es kenntlich als Metapher. Dann ist es erlaubt.)
 
Naja, ich hab das geschrieben



und du hast das geantwortet



Du hast mich total missverstanden. Ich hab nichts über das Entstehen von Wahnvorstellungen geschrieben. Hättest du richtig gelesen, Wort für Wort, hättest du meine Aussage besser verstehen können. Ich habe darüber geschrieben, womit sie erzeugt werden und wo sie dann herkommen. Das ist weit entfernt vom Entstehen. Ursache und Wirkung. Ich hab von der Wirkung geschrieben, nicht von der Ursache, sprich dem Entstehen. :)

Lieben Gruß
Friedevoll

:liebe1:
nun, wenn ich nicht aufmerksam gelesen habe, dann entschuldige bitte.

btw.: ich weiß nicht, ob Du ahkamelie kennst, aber: sie ist anders und scheint sich nix draus zu machen. :clown:

Sie weist da glaube ich weniger auf Etwas im Wort gelegenes, sondern eher im Buchstabenbereich zu beobachtendes hin. Sie guckt m.E. hier von allen anwesenden Wesen am ehesten in den Urgrund unseres Bewußtseins hinein: in den Zusammenhang der Bildung von Sprache, Bild-ung und Familie/Sein. Eine Frage der Wertigkeit im eml-Bereich. (japanisches Insider-Gemurmel, sorry. Die Buchstaben-Tussis sind komische Wesen und ich gehör dada zu. :clown: Das hat sich ergeben beim Erstellen von Abkürzungen für ein Buch.:clown: *letzteres ist onkelogisch unglaublich komisch, aber schwer so zu sehen, nehme ich an*)

bis mir net bös, gell? Die ahkamelie will einen nur "Rausbringen".
 
Friedvoll schrieb:
(...)
Um bei der Metapher zu bleiben: Kontakt mit Gott im Außerhalb? Fernab von der Mitte? Wie das? Daran glauben, dass Gott auch außen ist, kann man ja, aber Kontakt mit Gott im außen herstellen? Der Kontakt zu Gott ist nur innen möglich.
Ich nehme das als Paradigma wahr.

Gott ist mein Gegenüber. Jederzeit. (<----das ist einfach nur der Gegenpol Deines Paradigmas, ich stelle das lediglich gegenüber.)
Hm. So negativ? Mehr ist momentan nicht drin(nen)? Schade. Keine Worte, um meine Aussage zu widerlegen oder zu unterstreichen? Flaches Niveau findest du nicht?

O.k.

Es ist kein Paradigma, es ist ein Dogma. Ebenso erlaub ich mir das Dogma aufzustellen, dass es nur Gott, das Sein, gibt, welches überall ist und sich in vielen verschiedenen Formen ausdrückt.

Zum Dogma oben: Mit "Kontakt zu Gott" kann in unserem momentanen Austausch nur die Erfahrung des Kontakts zu Gott gemeint sein, die Erfahrung der Einheit mit Gott, da der Kontakt ja immer besteht. Und diese Erfahrung der Einheit mit Gott kann nur im eigenen Herzen stattfinden und dann durch das eigene Herz nach "draußen" zum Gegenüber, der ebenfalls Gott ist. "Lieb deinen Nächsten wie dich selbst" ist genau dieser Prozess, der übers eigene Herz nur stattfindet. Du musst erst dich selbst lieben, eins mit deinem eigenen Herzen sein, dann erst kannst du dein Herz erweitern, über die Hautgrenze hinaus, und dein Herz, dich selbst, dein Gegenüber, außerhalb deines physischen Körpers lieben.

Liebe Trixi Maus, der Austausch dieses Themas geht nur auf einer Ebene gegenseitigen Verstehenwollens und Einfühlenwollens und Ergänzensssss. So ist es fruchtbar. Ansonsten reden wir nur aneinander vorbei und kommen nicht weiter. :) Wenn du jetzt nicht mehr magst, was ich sage, dir meine Feststellungen also neuerdings "zu dies" oder "zu das" sind, dann ist es schade. Ich red schon die ganze Zeit zeitweise in Dogmen: Es gibt nur Gott. Das Selbst ist Gott. Alle Angstgedanken kommen aus dem Verstand. Im Herzen kommen nur Gedanken von Liebe motiviert. Du musst erst dich selbst lieben, um andere lieben zu können.

Du redest ebenfalls in Dogmen, Trixi Maus. Es gibt kosmische Gesetze. Es gibt das Absolute. Wir haben uns bis jetzt über unsere dogmatischen Äußerungen ausgetauscht. Hin und her und teilweise Übereinstimmung gehabt.

Liebe Grüße
Friedenvoll

:liebe1:
 
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nun, wenn ich nicht aufmerksam gelesen habe, dann entschuldige bitte.

btw.: ich weiß nicht, ob Du ahkamelie kennst, aber: sie ist anders und scheint sich nix draus zu machen. :clown:

Sie weist da glaube ich weniger auf Etwas im Wort gelegenes, sondern eher im Buchstabenbereich zu beobachtendes hin. Sie guckt m.E. hier von allen anwesenden Wesen am ehesten in den Urgrund unseres Bewußtseins hinein: in den Zusammenhang der Bildung von Sprache, Bild-ung und Familie/Sein. Eine Frage der Wertigkeit im eml-Bereich. (japanisches Insider-Gemurmel, sorry. Die Buchstaben-Tussis sind komische Wesen und ich gehör dada zu. :clown: Das hat sich ergeben beim Erstellen von Abkürzungen für ein Buch.:clown: *letzteres ist onkelogisch unglaublich komisch, aber schwer so zu sehen, nehme ich an*)

bis mir net bös, gell? Die ahkamelie will einen nur "Rausbringen".
Kein Thema, jeder kann in der Hast mal was überlesen oder falsch verstehen.

ahkamelie scheint sich nix draus zu machen? Dann würde sie nicht deinen Text lesen, geschweige denn, kommentieren. ahkamelie guckt in den Urgrund? Menschen, die mit dem Herzen sehen, sehen direkt ins Herz des anderen hinein. Sie erfahren ihr Gegenüber. Wenn du das mit "Urgrund unseres Bewusstseins" meinst, dann würde ich sagen, das sehe ich genau so. Sehr angenehm, solche Menschen. Mit dem Herzen zu sehen bedeutet, mit liebenden Augen zu schauen. Jeder Mensch, der mit liebevollen Augen ins Herz eines anderen schaut, gibt Möglichkeiten, sich selbst zu sehen und zu mögen... :liebe1:

:liebe1:
 
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