Friedvoll
Aktives Mitglied
Den Beitrag von Luzifer les ich vielleicht später. Wie wäre es denn, wenn alles mit dem Ich erschaffene Wort dem Karma unterlegen ist, also die Bedeutung bei jedem Mensch anders ist, und alles mit dem Selbst aus dem Heiligen Geist empfangene Wort einen konstanten Bedeutungsinhalt hat. Jedes Wort vom Schöpfer, von der Inneren Stimme des Herzens, ist in seiner Bedeutung gleich. Der Schöpfer gibt der gleichen Erfahrung die gleiche Beschreibung, genannt Wort. So hat ein Wort immer die gleiche (Be) Deutung. Es deutet immer auf die gleiche Erfahrung hin. Somit hat eine Erfahrung immer den gleichen Ort in der Wirklichkeit, W(irklichkeits)ort, und wird aus der Sicht des Schöpfers, aufgrund seiner konstanten Betrachtungsweise, immer gleich angesehen. Erst wenn eine Erfahrung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird, erscheint sie unterschiedlich, an unterschiedlichen W(irklichkeits)orten, und erhält daher unterschiedliche W orte.ja, dazu kann ich Dir diesen Post von Luzifer hier empfehlen:
https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=968642#post968642
ja, aber trotzdem gibt es eine einzige universal korrekte Art, eine Sprache zu verwenden und die Worte mit Bedeutungsinhalt zu hinterlegen. Luzifer weist da auf seine noncharmante Art drauf hin, daß geistiges Wachstum zu einem Heiligen Geist führt, in dem Wort ungespalten bleibt. Ohne Bild und Ton von einem Autor, der das Wort erlebt hat (z.B. ein Kind des Jahres 2007. all dies muß man fahren lassen, jegliche Art, selber zu sein als Individuum, der der Sohn oder der Vater eines Gedanken ist, um das zu erkennen. Solange bleibt es gewonnene Meinung aus geronnenem Wort.)
Um bei der Metapher zu bleiben: Kontakt mit Gott im Außerhalb? Fernab von der Mitte? Wie das? Daran glauben, dass Gott auch außen ist, kann man ja, aber Kontakt mit Gott im außen herstellen? Der Kontakt zu Gott ist nur innen möglich. In der Mitte. Im Mittelpunkt, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Also HIER. Und wo ist "Hier"? Na hier. Wo hier... ? Da, wo ich bin. Wo ich innerhalb des Körpers meinen Sitz habe, von wo aus ich mein Bewusstsein in den Körper aussende. Und wo ist das? Na hier.Also wenn ich z.B. sagen würde: "ich glaube an den Einen Gott"- was ich nicht tue-, dann würde ich eine Ganzheit aus mehreren Teilen meinen, der als Gesamtheit ein Mehr ist als die Summe seiner Teile. Und dieses Mehr hätte die Eigenschaft "-vital-", so daß Gott auch nonvital sein könnte.
Die Beschäftigung mit einem Aspekt (z.B. "Gott") führt doch letztlich zum Aufgehen in und damit zum Wegfallen der Betrachtung und schließlich auch der Benennung desselben. Eine Frage des Standpunktes auf einer Lernuhr. Man reitet auf der Spitze des Stundenzeigers rund um den Mittelpunkt. Lange, lange, lange. Man geht den Weg da aussen entlang und sucht und findet Kontakt mit Gott. Und spätestens wenn es fünf vor 12 ist, beginnt man nach alternativen Wegen zu suchen und entdeckt, daß man auch den Zeiger geradewegs zum Mittelpunkt laufen kann und daß man von da aus schon immer alles hätte sehen können, ohne die Beine zu benutzen. Einfach so im Sit Zen. (der w-Ort)
So kommen wir nicht weiter...
Also gut, die Lokalität ist das Dritte Auge oder der Ort, den man Drittes Auge nennt.
In sich selbst bspw, im Dritten Auge also, kann man Gott erkennen und sich so Seiner Gegenwart bewusst sein und den Kontakt mit Ihm in der Erfahrung der Einheit bewusst erfahren. Der Kontakt ist immer da. Nur, ihn zu erfahren, ist eine andere Sache. Gott ist Alles Was Ist. Sein. Ohne Form und Farbe. Nicht einmal Energie. Er ist das einzige Sein, das es nur gibt, welches sein Bewusstsein indivi dualisiert hat. Ungeteilt, aber dennoch mit einzelner Wahrnehmung und in der Illusion der Dualität. Als Sein ist er alles. Das Gesamte. Er ist als Sein Eins geblieben, nur sein Bewusstsein hat er geteilt und in die Illusion der Dualität versetzt. Und jedes, in der Illusion der Trennung lebende "Teil" des Ganzen, versteht sich als getrennte Existenz.
Ich visualisier strahlend weißes Licht. So hell, dass es mich ungeheuer blendet. Angefangen hab ich mit der Vorstellung der physischen Sonne. Das kann jeder. Ich hab mir vorgestellt, wie ich mitten in sie hineinschau, so wie es auch mit geöffneten Augen wäre. Ich hab es so real sein lassen, dass sie mich ungeheuer blendet in meiner Vorstellung. Und mit der Zeit hab ich dieses strahlende Sonnenlicht in meiner Visualisierung zu strahlend weißem gleißenden Licht werden lassen, welches mich ungeheuer blendet.naja ich meinte, was siehst Du so konkret, wenn Du Gott innerlich schaust? Geht das überhaupt? Weil ich das eben nicht kann. Ich kann mir einen alten Mann visualisieren, jo. Den sehe ich dann auch leibhaft vor mir oder nur sein Gesicht. Oder er steht in meinem eigenen Gesicht selber drin- er zeigt sich nur IM Spiegel selber und schickt dann ein Bild in mich und natürlich auch auf die andere Seite, nach Aussen, in zwei polare Richtungen.
Und trotzdem habe ich für mich immer den Eindruck: Gott sehe ich, wenn ich immer meine beiden physio-logischen Augen aufhalte. Dann sehe ich ja mitten in seinen Körper hinein. Gell, das Universum ist ja mehr als die Summe seiner Teile und das macht ja den universalen Gott dann aus, dieses bißchen Mehr, das Geist verursacht.
Und... ob du es glaubst oder nicht, die Energie war in diesem Moment strahlend weiß an dieser Stelle meiner Selbst. Wo der Mensch Licht visualisiert, da ist Licht. Das ist seine Fähigkeit. Und da er nicht an seiner Hautgrenze endet, kann er überall Licht erschaffen. Ganz, wie es ein Geistheiler tut, um im Körper eines anderen die Energie wieder auf eine gesunde Schwingungsfrequenz anzuheben, wodurch der Körper gesundet.
Mit den physischen Augen schaust du ja auf den physischen Körper Gottes - auf deinen, auf deine Mitmenschen, die Blumen und Vögel usw., aber nicht auf Gottes Energiekörper und auch nicht auf Gott. Der ist nur erfühlbar, erfahrbar. Gott selbst ist nur in deinem Selbst zu erfahren und erst dann auch außerhalb deines physischen Körpers. Man kann dran glauben, das er überall um einen herum ist, aber erfahren kann man es nur durch sich selbst.
Die "Teile" sind doch Gott. Gott in "Teilen". Die Summe der Teile sind Gott. Gott ist nicht mehr als die Summe der Teile, Gott ist diese scheinbaren Teile oder diese als Teile erscheinende "Masse". Alles Was Ist.
Nein. Nur ein Bild. Zu dem ich ein Erleben habe. Ein Film. Der läuft von Geburt an und das auf verschiedenen Ebenen, die ich erfahre: als Wort, als Bild, als Film, als Geräusch, Laut, Musik, Bewegung im Allgemeinen.
Wer erlebt ist doch lediglich Definitionssache. Unterliegt man nicht einem Paradigma, wenn man den Sitz seiner Selbst irgendeinem Aspekt überhaupt zuordnet? (Abgesehen von der Funktionsbezeichnung eines Stuhles, was objektiv richtig wäre.) Was nützen Erklärungsmodelle, außer daß sie uns Sicherheit in einem System vorgaukelt, in dem Sicherheit ein selbstgewählter Aspekt ist? Genauso wie wir selber wählen, was wir glauben und meinen. Der Witz ist doch, daß wir das keineswegs selber wählen und meinen. Rückblickend betrachtet kann kein Mensch verifizieren, daß er etwas selber gewählt oder gemeint hat. Wahl und Meinung werden immer im Grunde nur erkannt aus einer möglichen Vielfalt und man schaut doch nur in ein so winziges Mengchen in dieser Vielfalt mit seinem eigenen Intellekt, daß man doch nicht sagen könnte, man hätte irgendeine Wahl. Die besteht nur im Hier und Jetzt und dort fällt sie dann witzigerweise eben als Notwendigkeit weg, weil sich das Leben da selber ordnet.
Wenn ich bei mir Selbst sein will, ist es sehr vorteilhaft, wenn nicht gar erforderlich, dass ich mich lokalisier. Welchen Sinn hat "Hier", wenn ich nicht definier, wo das ist? Wo bin mir meiner Selbst-bewusst, wenn nicht da, wo ich bin, also hier? Wenn ich innerhalb meiner Selbst Bilder wahrnehme, also am Ort des Dritten Auges, bin ich mir meiner Anwesenheit dort bewusst und mir bewusst, dass ich diese Bilder in mir wahrnehme.
Der Geist enthält die Gedanken. Der Geist stellt etwas heraus. Eine Vor aus stellung. Doch ist diese nicht vor ihm sondern in ihm, da alle Vorstellungen des Geistes in ihm stattfinden.
Die Wahlmöglichkeit des Menschen, des Selbst, besteht ja darin, zwischen Ich samt Verstand und dem Herzen zu wählen. Wählt es, seine Aufmerksamkeit aufs Ich zu richten, besteht die zweite Wahlmöglichkeit darin, mit dem illusorischen Ich einen Gedanken zu wählen. Diese Wahl geschieht in Abhängigkeit der eigenen Erfahrungen oder Erfahrungen anderer und ist Karma, eine karmische Wahl und daraus folgt die karmische Handlung.
Wenn das Selbst sich in der ersten Wahlmöglichkeit für sein Herz entscheidet und auf die eigene Weisheit vertraut und wählt, bei sich selbst zu sein, hat es die Gedanken der Inneren Stimme im Geist. Und nun gibt es keine Wahlmöglichkeit mehr, da es nur noch die Gedanken des Schöpfers empfängt. Es tut nichts mehr, fängt nur noch auf und nimmt wahr. Es ist nur da und schaut zu. Ein meditativer Zustand. Wenn es in diesem Zustand handelt, einer Tätigkeit nachgeht, lässt es die Gedanken der Handlung kommen, und die Handlung geschehen, während es nur da ist und seiner eigenen Handlung, seinen eigenen Bewegungen, zuschaut. Das Handeln im Nichthandeln. Wenn der Schöpfer so durch einen handelt, geschieht alles aus Liebe heraus, aus des Heiligen Geistes heraus. So auch, wenn es dann schöpferisch aktiv, kreativ, ist. Natürlich kann es nun jederzeit wählen, sich wieder auf sein Ich und den Verstand zu konzentrieren, und mit dem Ich dann selbst die Gedanken karmisch wählen und so erzeugen. Aufs Ich gerichtet und dann wieder in der Illusion der Tennung und von Enge und Angst motiviert. Und so schwankt es ständig in seiner Wahl zwischen dem Verstsand und dem Herzen hin und her... 1000 Mal am Tag? Oder noch öfter. Das Leben der meisten Menschen ist eine einzige Wahl. Wer, engelsgleich, ausschließlich das Kronenchakra als Quelle des Gedankens hat und mit der Stimme des Schöpfers spricht, wie Jesus, wählt nicht mehr. Seine Wahl ist bereits getroffen und er schaut nur noch zu.
Hm. Wahrnehmen hat doch nichts mit Gedanken oder Bildern zu tun. Wahrmehmen ist doch erfahren. Wenn amn eine Erfahrung macht, nimmt man diese wahr. In der Meditation bspw das Kribbeln im Körper zu beobachten und zu erfahren oder den Atem zu beobachten und zu erfahren, d.h. die Erfahrung des Atmens zu machen, ohne irgendeinen Gedanken dabei, ist doch nichts anderes, als diese Erfahrung wahrzunehmen.wenn ich ihn fühle, kann ich ihn nicht gleichzeitig wahrnehmen. Det is bei mir halt so.![]()
Da unterscheide ich doch lieber zwischen Bauchschmerzen, die ich, aufgrund meines momentanen geistigen Entwicklungsstandes, leider noch zu haben pflegejaja, der Glaube, der unterscheidet immer schön. Es ist aber die Frage, was real ist. Und da ist wohl alles eine existentielle Erfahrung. Und bewerten ist- nicht nötig. Was ist ein negatives Gefühl oder ein positives? Ich unterscheide so etwas gar nicht. Das würde mir meine Zeit zerhacken in Positiv- und Negativ-Fühlzeit. det mog i net. Da bleib ich lieber klar, ohne Energie. Oder "versuche" es, also probiere ständig. (üben)![]()
, und einem angenehmen weichen, flauschigen Gefühl in der Bauchgegend.
Und auch hier bevorzuge ich die positiven Gefühle ungemein.