Trixi Maus
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hm, hm, hm. Was soll ich dazu sagen. Aus Deinem Blickwinkel betrachtet, in dem Du es bestimmt erlebst, verstehe ich, daß das so eine Wahrheit ist. (das wäre z.B. jetzt "unpersönlich genommen" und daher "persönlich ausgedrückt".Hi Trixi Maus,
Alles persönlich zu nehmen, ist die eine Sache. Wenn jemand persönlich wird, also etwas, was persönlich gesagt wird, auch so aufzufassen und verstehen zu wollen, die andere. Wenn jemand persönlich wird, will ich ihn genau so richtig verstehen, wie wenn jemand mir aus ehrlicher Absicht heraus etwas Nettes sagt. Also ohne die Vermutung dabei, es geschehe aus Berechnung o.ä.
Warum jemand absichtlich die linke Gehirnhälfte, den Verstand, nutzt, wenn er es nicht aufgrund seiner Gewohnheit, seinen Focus auf das Ich zu richten, unbedingt "muss", ist mir ein Rätsel. Die rechte Gehirnhälfte, die Intuition, das Herz, ist unvergleichlich klüger, weitsichtiger, geistreicher etc. als der Verstand. Dies ist die Hirnhälfte, welche aktiv ist, wenn der Mensch bei sich selbst ist, wenn er bei seinem Herzen ist; wenn er verständnisvoll, liebevoll und mitfühlend ist, wenn er kreativ ist.
Das Ich und der Verstand sind nur Illusion. Sie sind aus Unwissenheit entstanden und können somit nur in Unwissenhheit agieren und Unwissenheit hervorbringen. Gedanken von Angst und Trennung motiviert sind Erzeugnisse der linken Hirnhälfte, des Verstandes. Gedanken von Verbundenheit und Liebe motiviert sind Produkte des Herzens. Diese kommen von einem selbst. Sie kommen aus der Wirklichkeit des Herzens, statt aus der Illusion des Ich. Daher ist die rechte Hirnhälfte immer der linken vorzuziehen, um bei sich selbst zu sein; ebenso wenn man sich in möglichst großen Schritten geistig weiterentwickeln möchte.
Für mich gibt es nichts anderes, als möglichst oft bei mir selbst zu sein. Alles andere sind die z.Z. noch vorkommenden Ausrutscher im täglichen Entwicklungsprozess, Leben.
Liebevollen Gruß aus dem Herzen![]()
und der rechten Hirnhälfte von
Friedvoll
)Das Ich ist genauso etwas Schlechtes wie die rechte oder die linke Hirnhälfte. Der Verstand ist eine tolle Sache, denn er ist notwendig um Gewissen aus sich selber heraus zu entwickeln, erlebe ich für mich. Denn er ermöglicht ja zu erkennen: wenn ich jetzt dies mache, dann hat das jene Konsequenzen in der Zukunft. Der Verstand ist also eine notwendige Sache, um sich in einer Zivilisation zu orientieren und das Leben zu gestalten (und nicht nur alles immer krampfhaft zu sichern und zu verteidigen). Er kann gestört sein, aber der Verstand als solches ist doch eine für das Leben wesentliche Sache, wenn man keine Dummheiten machen will, würde ich von meinem jetzigen Erlebenspunkt aus sagen.
Ein Beispiel aus dem Fernsehen gestern: mein Verstand sagt mir: ich sollte nicht soviel essen. Mein Ich straft mich dafür innerlich und macht mich nieder dafür, daß ich die Tüte trotzdem esse. Mein Selbst sagt mir: Du bist ein blöder Esel, daß Du so frißt. Und mein Körper bemerkt bei der Gewichtszunahme: verdammt, das stresst mich aber hier, daß ich das alles tragen muß.
Und das "tragen müssen" ist der Grund, warum man die notwendige Nahrungsmenge übersteigt, denn man lenkt sich ja ab von etwas, daß man "verdaut", nur eben in Form von Chips und nicht in Form eines inneren Bewältigungsprozesses. (das war so ein Beitrag über Streß-Esser, die ihren Streß anders bewältigen lernten) Also trägt man die Sache multidimensional mit sich herum, sogar die Tüten im Einkaufscenter sind voller als bei anderen und müssen getragen werden. Das Konto wird mehr belastet, das gesamte Leben wird beschwert, es wird getragen, getragen, getragen.
Nicht zu verwechseln mit Eßsucht, nicht? Da ging es nur um Streßbewältigung in dieser Sendung, durch durch Sich-Abpolstern und eine Kur wurde vorgestellt. Die Menschen, die da vom Kamera-Team begleitet wurden, waren zwar verstandesmässig sehr klar, aber der Wille war nicht frei genug, um auf das Essen zu verzichten. Die Leute waren eben gestreßt und da ist der Wille eingeschränkt wie alles andere auch im Leben.
Diese beiden Hälften, die wir da haben,, im Gehirn wie im Körper, die gehören koordiniert, nicht bewertet, meine ich. Die Lehre, die das schult, ist die Kinäesthetik hierzulande oder anderswo TaiChi, Yoga oder auch das Sitzen im Lotussitz. Das alles gleicht die Wahrnehmung der Körperhälften aus und sorgt ann reflektorisch auch für einen ökonomisch funktionierenden Geist, der alle Teile, die so da sind im Getriebe- Ich, Verstand, Wille, Selbst etc.- frei nutzt, ohne sich einen Kopp darüber zu machen. Ein "scharfer Verstand"- wunderbare Gespräch locken.
Wenn man einem Teil seines Körpers (oder auch seines Geistes oder seiner Seele) gegenüber eine Meinung entwickelt, etwas sei schlechter als das andere, empfinde ich das auch gewissermaßen als unnatürlich. In der Natur ist so etwas ja auch nirgendwo sichtbar, daß etwas schlechter ist als etwas anderes. Ob nun gerade Eiszeit ist auf der Erde oder Hochkultur- wie illst Du da besser oder schlechter bewerten.
Ordnung im Geist und in der Wahrnehmung ist das halbe Leben, Intuitionen wahrnehmen die andere Hälfte, würde ich in dem Fall sagen. Die beiden Hirnhälften sind auch nur Yin und Yang, so wie Mann und Frau und unsere Körperhälften auch.

aah, wegen dem persönlich nehmen: da hab ich mich auch schlecht ausgedrückt. Ein persönlicher Umgang ist ja etwas Wunderbares. Ich meinte eigentlich eher die Güte des Umgangs, also sozusagen die Fähigkeit, im Moment der Erregung jene dann auch wieder fallen zu lassen.
--->Tantra wär wohl auch mal wieder dran.

