Ein Lied
Oans, Zwoa, Drei ....
Die Freiheit ist ein wundersames Tier
und dieses Tier, dass ist in mir
drum nenn ich es; das Apfeltier.
Will ich es in den Keller sperren
wird es gegen mich aufbegehren,
früher wollt ichs gar töten,
so kam ich Selbst zu großen Nöten.
Ich bin nur ein fauler Apfel,
lieg den ganzen Tag nur rum
und in mir reist das Tier herum.
Schrumm Schrumm (Refrain)
Das Tier weiß nichts von Gut und Böse
fast jedes Mittel ist ihm recht
will nicht, dass ichs Zwangserlöse
da gehts dem Tier in mir recht schlecht,
denn wenn das Tier ich zwangsbeglücke,
reißt den Apfel Es in Stücke.
Das Tier in mir, das ist so lange,
da wurde mir einst Angst und Bange,
begab mich auf die große Flucht,
hab vor mir Selbst das Weite gsucht.
Schrumm Schrumm (Refrain)
In seiner ganzen Tiereslänge
reist das Freitier durch Apfelgänge,
trifft immer wieder mal ein "Du"
und fragt sich selbst: "Wer bist denn Du?
Und wenn die zwei sich nicht erkennen,
werden sie voneinander rennen.
Wenn sich die beiden nicht verstehn,
werden sie zu Boden gehn.
Erkennt sich nicht im dunklen Gange,
spürt nur ein Du
erschrocken schlägt das Tier jetzt zu.
Zwei Tiere kämpfen bis zum Tode,
die Freiheit bleibt am Boden liegen;
Im Krieg kann stets nur KEINER siegen.
Das Freitier will das Böse nicht,
will sich nur frei bewegen
will atmend Seine Kraft im Leben spüren,
Jedes Mittel ist ihm recht
nur das Tier: Es sieht sich schlecht.
Und wenn es einen "Andern" trifft,
dann gibts kein Reden,
denn das Tier hat immer recht.
Bumm Bumm, bumm Bumm (Refrain)
Ich Selber bin ein Apfeltier
und auch der Apfel über mir.
Liege gern im grünen Gras
neben dem alten Apfelbaum
und schick dem Tier in mir
einen neuen, schönen Traum.
Fliege neben dem Tier daher,
weil das Tier, ich mag es sehr.
Ich Selber bin ein Apfeltier,
und auch sein Auge für ein "WIR".
Also solches will ich dem Tier mich schenken
denn selbst solls seine Wege lenken,
und sich dabei nicht selbst ermorden.
Und ich geh derweil in einen Orden.
Mein Ich, das darf das Tier jetzt haben,
dass es endlich erkennen kann
dass es immer wieder nur
sich selbst erschlagen oder lieben kann.
Wenn es will - wenn nicht, na dann ...
soll es eben weiterschwingen,
seine scharfen Freiheitsklingen,
und sich selbst in Stücke schneiden...
Ich kann mein Tier immer leiden.
Schrumm Schrumm ... Bumm Bumm ... wer pfeift sich drum (Refrain)
http://www.youtube.com/watch?v=9eHn5L7JAec
Hans Thessing singt das Danzerlied "die Freiheit" in gefälliger Version.
Ich mache von der Freiheit gebrauch, den Link hier her zustellen.
Sie haben die Freiheit, Ihren Traffic zu belasten oder es sein zu lassen.
Gott zum Gruß
