Was ist deine schlimmste Angst?

****Dieser Thread wurde nach dem Aufräumen ins Psyche und Persönlichkeit Unterforum verschoben, @SoulCat ist nicht mehr zuständig dafür, das bin jetzt ich, ich werde mir den Thread mal durchlesen, was noch weg kann an persönlichem.
Der Streit zwischen @Nifrediel und @Holztiger geht anscheinend schon länger, da braucht es keine dritte Person, die noch Öl ins Feuer gießt, ich glaube auch nicht, daß Holztiger zu schwach ist, sich zu verteidigen. ***

Es gibt keinen Grund, sich gegen auch nur irgendwen hier zu verteidigen.
Ich warte nur darauf, daß die langsamen Mühlen der Forumsadministration mahlen @Walter ?

Falls es wer braucht...ein verbales Lebt wohl oder so...bitte...hier ist es...xD

 
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Eigentlich wollte ich mich ja zurückziehen, aber das möchte ich dann doch so nicht stehen lassen.

Nochmals, der Tod wird eintreffen.

Du hast mich missverstanden bzw. nicht richtig gelesen, weil ich schrieb:

...weil man sich um etwas Gedanken macht, von dem man noch nicht mal weiss, wie oder bei vielen Sachen ob es überhaupt eintreffen wird.

Dass ich sterben werde, weiss ich selber ganz genau, das brauchst Du mir nicht sagen, so blöd bin ich auch nicht; ich meinte damit als Beispiel: Wenn ich mir jetzt täglich Sorgen machen würde, dass mich eine Krankheit ereilt, mich ein Bus überfährt oder sonstwas schlimmes passiert, dann ist das doch völlig kontraproduktiv, wenn ich mir darüber Sorgen und Gedanken mache, weil ich JETZT noch gar nicht wissen kann, OB dies überhaupt jemals eintrifft .. also, wozu soll ich mir den Kopf darüber zerbrechen, das kann ich machen, wenn ich krank werde (bzw. vorher halt auf meine Gesundheit achten) oder wenn mich tatsächlich ein Bus überfährt.

Besser verständlich?

Das klingt nach einer praktischen Strategie, ist aber ein zweischneidiges Schwert.
Es ist nicht intelligent, blind in die nächste Situation zu laufen.

Wieder falsch verstanden, ich renn nicht blind in Situationen, ich mach mir sehr wohl Gedanken und bin einer der Menschen, die nicht nur nen Plan A haben, sondern auch nen Plan B und vielleicht sogar Plan C, wenn es mir nötig scheint, ... und das im VORFELD, das betrifft aber Dinge, mit denen ich bereits rechne, also, von wegen, es wäre dumm sich keine Gedanken zu machen, ich bin auf sehr vieles sehr gut vorbereitet.

erzähl mir nix. Du fürchtest ihn so sehr, dass du es dir selbst nichtmal eingestehst.

Ja, wenn Du das sagst, wird´s wohl stimmen müssen.. denk was Du willst, mir fällt immer öfter hier auf, dass Leute hier meinen, mich besser zu kennen als ich mich selbst...
 
@Holztiger

Ich hab dich hier gerne gelesen. "Holzig", "knorrig" und "knurrig" und deinem Namen gerecht werdend, hast du oftmals längere Antworten verfasst, was ich sehr schätze.

Mögen die Götter schützend ihre Hand über dich, deine Liebsten, Freunde und auch den Freunden in Peru halten.

shaushka
 
Du hast mich missverstanden bzw. nicht richtig gelesen, weil ich schrieb:

...weil man sich um etwas Gedanken macht, von dem man noch nicht mal weiss, wie oder bei vielen Sachen ob es überhaupt eintreffen wird.
Ich habe die Aufmerksamkeit auf den Tod gelenkt - weil der die Wurzel aller Ängste ist - und du lenkst sie wiederholt fort.
Alle Dinge, von denen man nicht weiß, ob sie eintreffen, verursachen nur deshalb Angst, weil sie den Schatten des Todes mit sich tragen, dieser aber nicht angenommen wird.
Du kommst zu keiner anderen Ursache als dem Tod, wenn du bis ins Tiefste der Ängste vordringst.

Dass ich sterben werde, weiss ich selber ganz genau, das brauchst Du mir nicht sagen, so blöd bin ich auch nicht
Und weil du es weißt, muss es dich nicht weiter kümmern, oder wie?
Verstandesmäßig glaubst du es zu wissen, gefühlsmäßig sollte dir aber klar werden, dass du es gar nicht wissen kannst, selbst wenn es aus logischen Gründen eintreffen muss.


Das ist so, als würde man sagen: "Dass ich lebe, weiß ich selber ganz genau, das brauchst du mir nicht zu sagen, so blöd bin ich auch nicht."
Tja, aber dennoch: Ich sehe täglich Menschen, die zu blöd sind, zu leben. Und folglich auch zu blöd sind, auch nur ansatzweise zu erfassen, was der Tod ist. Du musst das Leben kennen, um den Tod zu kennen.


Ängste SIND Blödheit, und das meine ich nicht im abwertenden Sinne.
Es bräuchte keine Intelligenz, und wir wären alle längst fertig mit allen Problemen, wenn es keine Blödheit gäbe.

wozu soll ich mir den Kopf darüber zerbrechen
Etwas nicht von sich zu schieben heißt nicht gleich, sich den Kopf zu zerbrechen.
Der Verstand spielt in der Hinsicht Pingpong, geht von einem Extrem ins andere. Für ihn gibt es keinen Mittelweg.
Der Weg durch die Mitte wäre mitten durch die Urfurcht, und Gegenstand jener ist nunmal der Tod.
Der Kopf ist auch beileibe nicht das Wichtigste in dieser Angelegenheit, sondern das Herz und Gefühl. Nicht der Kopf ist Ursache der tiefsten Angst.

ich renn nicht blind in Situationen, ich mach mir sehr wohl Gedanken und bin einer der Menschen, die nicht nur nen Plan A haben, sondern auch nen Plan B und vielleicht sogar Plan C, wenn es mir nötig scheint, ... und das im VORFELD, das betrifft aber Dinge, mit denen ich bereits rechne, also, von wegen, es wäre dumm sich keine Gedanken zu machen, ich bin auf sehr vieles sehr gut vorbereitet.
Na gut. Ich kann das nicht mit deiner vorherigen Aussage in Einklang bringen, daher übersehe ich das mal.
Ja, wenn Du das sagst, wird´s wohl stimmen müssen.. denk was Du willst, mir fällt immer öfter hier auf, dass Leute hier meinen, mich besser zu kennen als ich mich selbst...
Das ist doch der Punkt: Du kennst dich selbst am besten. Indem du dich selbst kennst, bist du gezwungen, den Tod zu fürchten:
Der Tod ist das Ende dieser Bekanntschaft.

Übrigens ist die Du-Form ein rhetorisches Stilmittel, das ich aus diesem Grund absichtlich wähle.
 
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Und weil du es weißt, muss es dich nicht weiter kümmern, oder wie?

Jetzt lebe ich aber ... und dennoch hab ich nicht gesagt, dass es mich nicht kümmert, ich mach mir sehr wohl Gedanken über die eigene Vergänglichkeit und was für mich wichtig ist, da ist aber nichts, was ich vermissen werde, wenn ich tot bin, nur - solange ich lebe, lebe ich alles, was es für mich zu leben gibt... der Tod kommt, ob ich ihn mir täglich vor Augen halte oder nicht.

Tja, aber dennoch: Ich sehe täglich Menschen, die zu blöd sind, zu leben.

Ich auch...
 
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Ich persönlich habe viele Ängste, aber ich kann jetzt leider nicht sagen welche meine Größte wäre.
Ich hab Angst im Leben zu versagen und nichts zu erreichen, weil ich selber nicht weiß was ich überhaupt im Leben erreichen möchte. Trotzdem versuche ich natürlich jeden Tag weiterzumachen, in der Hoffnung, dass ich meinem Ziel evtl. einen Schritt näher komme (was auch immer das sein wird). Ich habe tatsächlich Angst emotional oder finanziell Abhängig zu werden. Ich möchte frei sein und gut genug sein, dass ich mich um mich selber kümmern kann. Ich habe Angst davor, dass ich mich eventuell selber belüge und irgendwann nicht mehr weiß wer ich selber überhaupt bin. Ich habe Angst davor, dass meine Meerschweinchen sterben und ich es aber eventuell hätte verhindern können, wenn ich rechtzeitig gehandelt hätte.
So viele Ängste, dass ich schon gar nicht mehr weiß an welche ich überhaupt denken soll. (n)

Aber generell versuche ich mir selbst sagen zu können "Du hast dein Bestes gegeben.". Sei es ein Tag nichts tun oder ein Tag lang übertrieben produktiv zu sein.
 
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