Was ist das Ich?

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Sansara schrieb:
Mal 'ne ganz pragmatische Frage nebenbei:

Nehmen wir an, ich hab das Ich entlarvt und beobachte "mich" aus einer anderen Ebene:

Wie geht es dann weiter? Wer wechselt "meinem" Sohn die Windeln? Beobachte "ich" "mich" dabei oder stellt sich heraus, dass es ja in Wirklichkeit gar keinen Körper gibt, der frische Windeln braucht???

LG von Sansara


He? :baden:
 
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Sansara schrieb:
Mal 'ne ganz pragmatische Frage nebenbei:

Nehmen wir an, ich hab das Ich entlarvt und beobachte "mich" aus einer anderen Ebene:

Wie geht es dann weiter? Wer wechselt "meinem" Sohn die Windeln? Beobachte "ich" "mich" dabei oder stellt sich heraus, dass es ja in Wirklichkeit gar keinen Körper gibt, der frische Windeln braucht???

LG von Sansara
Denkst du der Tisch wäre kein Tisch? Dann stell das Glas nicht drauf...sonst zerbricht es :D

:hase:
 
Karuna schrieb:
Sie kapieren's nicht. Ihr Kaktus und Ihr Goldhamster - also Konkretes in meinem Sinn - sind keine reinen Wahrnehmungen (und der Anteil "Wahrnehmung" an ihnen, kann - für sich genommen- , gar nichts "sein", weil dieses für-sich-Nehmen eben nicht realisierbar ist; es ist schon wieder denkende Bestimmung), sondern bereits im Erkennen entstandene Wirklichkeit.
Ich habe weder Zeit noch Lust, Ihnen eine Einführung in Rudolf Steiners Erkenntnistheorie zu geben; lesen Sie's halt nach, insofern Sie nicht glauben, dass Rudolf Steiner das so meinte. Und schauen Sie sich an, was Sie sind und wodurch sie es sind, was alles andere ist (und wodurch es das ist), was Sie als "an sich" Bestehendes wahrzunehmen meinen, insofern Sie grundsätzliche Zweifel an der Wahrheit haben.

"Das Höchste wäre: zu begreifen, dass alles Faktische schon Theorie ist." (J.W. Goethe)

so gehts beim Nachbarn gerade zu
fröhliche Grüsse von einer
die sich weigert
ihr Hirn auf derartige Weise zu
malträtieren...

love Karuna :kiss4: :kiss3: :kiss4: :daisy:


mein Beispiel war nicht der Kaktus, sondern seine Aura!
Danach hatte ich gefragt! Und dann noch zwei weitere Beispiele
die wirklich nicht mit Fingern anfassbar sind. Hierzu war meine Frage, wo SIE das einordnen! Gegebenes oder Phantasie! Die Beispiele sind zwar nicht unbedingt das Wichtigste an Anthroposophie, aber man sollte ja mal wenigstens über ganz einfache Objekte sich klar werden können, was der jeweils andere überhaupt meint. Der grösste Teil der Diskussionen hier hat doch eh nur Missverständnisse, Unterstellungen, Projektionen und den Wettbewerb darum wer der beste Christusimpulsversteher sei zum Inhalt, das bringt doch nix!
:angry2: :angry2: :angry2: :escape:
 
Karuna schrieb:
mein Beispiel war nicht der Kaktus, sondern seine Aura!
Danach hatte ich gefragt! Und dann noch zwei weitere Beispiele
die wirklich nicht mit Fingern anfassbar sind. Hierzu war meine Frage, wo SIE das einordnen! Gegebenes oder Phantasie! Die Beispiele sind zwar nicht unbedingt das Wichtigste an Anthroposophie, aber man sollte ja mal wenigstens über ganz einfache Objekte sich klar werden können, was der jeweils andere überhaupt meint. Der grösste Teil der Diskussionen hier hat doch eh nur Missverständnisse, Unterstellungen, Projektionen und den Wettbewerb darum wer der beste Christusimpulsversteher sei zum Inhalt, das bringt doch nix!
:angry2: :angry2: :angry2: :escape:

Antwort:

Nein, genau das ist eben nicht der Fall. Und Sie können sich auch empirisch auf überhaupt keine Weise von dem von Ihnen behaupteten Gegenteil überzeugen. Goethes Satz ist eben nicht unglücklich formuliert, sondern vollkommen richtig. Man kann nur noch über die Verwendung des Wortes "Theorie" streiten.
Ihr naiver Realismus - so heißt philosophisch, wie Sie an die Betrachtung der Welt herantreten - ist einzig und allein im Gebiet des Denkens die angemessene Haltung.

Da ich das genau so sehe wie Rudolf Steiner, noch einmal der Hinweis: lesen Sie's bei ihm nach. Ich habe keine Lust, es Ihnen immer wieder auseinanderzudröseln, wenn Sie nicht einmal bereit sind, Ihre fehlgehende Überzeugung durch Ihre eigene Erfahrung zu widerlegen.


das wars... sonst werde ich noch hier gelyncht... :escape: :escape: :escape:
 
Caya schrieb:
:danke: eeeeeeeeeendlich komm i au nach Haus :D

*knuddlwuschl*

:kiss3: :kiss3: :kiss3:
dei :hase:


komm lass uns noch mal in die Höhle hoppeln
Lotusz denkt hoffentlich nicht gleich an
Lesbenhäsinnen-Sex?

sKurunalé so müde :daisy: :kiss4: :kiss3: :kiss4:
 
Karuna schrieb:
komm lass uns noch mal in die Höhle hoppeln
Lotusz denkt hoffentlich nicht gleich an
Lesbenhäsinnen-Sex?

sKarunalé so müde :daisy: :kiss4: :kiss3: :kiss4:
*dem Karunale' die Traumdecke reich* :)

Lotusz denkt, was er denken muss, nicht das was ist...aber das kommt auch noch (Caya auch naiv :D)

*Lampe in Höhle anmach*

:kiss3: :hase:
 
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Sansara schrieb:
Mal 'ne ganz pragmatische Frage nebenbei:

Nehmen wir an, ich hab das Ich entlarvt und beobachte "mich" aus einer anderen Ebene:

Wie geht es dann weiter? Wer wechselt "meinem" Sohn die Windeln? Beobachte "ich" "mich" dabei oder stellt sich heraus, dass es ja in Wirklichkeit gar keinen Körper gibt, der frische Windeln braucht???

LG von Sansara

Diese andere Ebene gibt es in der Form nicht. Es ist zwar durchaus möglich, seinen Körper zu "beobachten", mit dem Gefühl nicht involviert zu sein, aber das ist nur vorübergehend.

Das kannst du dir so vorstellen, dass du quasi einfach nur anwesend bist, und der Körper einfach alles "von selbst" macht. Wenn du laufen gehst oder nen Spaziergang machst, musst du dir ja auch nicht bei jedem Schritt sagen "jetzt das linke Bein, nun der rechte Arm, jetzt schaue ich nach links zu den Bäumen, jetzt bewege ich meinen rechten Mittelfinger ein bisschen..."

Das passiert faktisch alles "von selbst", aber genauso ist es eben auch bei "komplexeren" Tätigkeiten und bei Gedanken - die kommen auch "von selbst" und müssen sozusagen nicht krampf- bzw. zwanghaft hervorgeholt werden. Wenn man das merkt, also wenn man sieht wie reibungslos das von selbst geht, dann hat man in den ersten Momenten wirklich dieses seltsame Gefühl, das ganze zu "beobachten", aber das gibt sich dann wieder.

Letztlich gibt es nur das "fließende Eine" und keinen der es sieht oder erlebt oder dergleichen.

liebe Grüße
 
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