Ok.
Wessen dann? Auch hierbei gäbe es mindestens zwei Varianten: Die, in der jemand subjektiv Leid empfindet, für das es real keinen Grund gäbe, oder die, in der aus einer guten Absicht tasächlich Leid als Resultat erwächst.
Bei der rein subjektiven Variante mag ja die Verantwortungsfrage klar sein, wie sieht's aber aus, wenn jemand eben eine Situation falsch einschätze, und dadurch, wenn auch nicht so beabsichtigt, Leid erzeugt? Einfach dumm gelaufen? Oder daraus Leid erst im weiterer Folge entsteht, nicht als direkte Erstwirkung?
Kann mitunter eben komplexer sein, werden als es den Anschein haben mag. Erst recht, wenn verschiedene Interessen oder Absichten mehrerer Beteiligter mitspielen. Also wird man sich mitunter, da stimme ich dir ja zu, wohl im Bereich möglichst wenig leidverursachender Graustufen bewegen müssen. Soweit man das eben abschätzen kann.