was ist das Gute?


Er kann so handeln, dass sein Handeln Leid verursacht. Bei sich und/oder Anderen. Landläufig spricht man dann vom Bösen.

Er kann so handeln, dass er kein Leid verursacht. bei sich und/oder bei Anderen. Landläufig spricht man dann vom Guten.

Allerdings lässt sich das wohl nicht immer so exakt voneinander trennen. Was wenn etwas für einige kein oder weniger Leid verursaucht, dafür aber für andere? Was wenn man glaubt, kein Leid zu verursachen, es aber nur nicht bemerkt? Wie mitunter Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder. Alles nur in bester Absicht. Dennoch erzeugt es auch Leid. Gerade aus eine (vermeintlich) guten Absicht heraus.

Den Überblick, sämtliche möglichen Folgen, Konsequenzen des eigenen Tuns im vorhinen wirklich, auch für alle Beteiligten abschätzen zu können, hat wohl kaum jemand. Also entsteht zwangsläufig immer irgendwie doch wieder Leid.
Meiner Ansicht nach.
 
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Allerdings lässt sich das wohl nicht immer so exakt voneinander trennen. Was wenn etwas für einige kein oder weniger Leid verursaucht, dafür aber für andere? Was wenn man glaubt, kein Leid zu verursachen, es aber nur nicht bemerkt? Wie mitunter Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder. Alles nur in bester Absicht. Dennoch erzeugt es auch Leid. Gerade aus eine (vermeintlich) guten Absicht heraus.

Den Überblick, sämtliche möglichen Folgen, Konsequenzen des eigenen Tuns im vorhinen wirklich, auch für alle Beteiligten abschätzen zu können, hat wohl kaum jemand. Also entsteht zwangsläufig immer irgendwie doch wieder Leid.
Meiner Ansicht nach.


Moment. Keiner ist der Mittelpunkt der Welt.
Und Jeder hat einen freien Willen.
Ich kann mit der Absicht Leid zu zufügen handeln. Und dann bin ich auch dafür verantwortlich.
Ich kann aber auch handeln, ohne Leid zufügen zu wollen. Aber der Andere begreift mein Handeln für sich als Leid. Ist nicht meine Verantwortung. Und auch nicht zwangsläufig.

Und dann ist die Welt nun mal nicht Schwarz-Weiß. Sondern kennt viele Graustufen.

:)

crossfire
 
Wo schrieb ich dass ich an meiner Seele zweifle? Was immer du darunter verstehen magst. Wie ginge das denn überhaupt?
Vielleicht hat mir ja erst meine Seele diese Krise beschert? Keine Sorge, steht dir auch noch bevor. Dann würde ich wirklich gerne sehen wie du damit klarkommst.
Klaus Hoffmann läuft für mich unter "nichtssagender Kommerz-Kitsch", ist also definitiv nicht meins.

Wenn du mit mir in dieser Art von Sprache kommunizieren möchtest, dann eher so: :D

Ich sagte doch du verstehst seine Sprache nicht, da du die Sprache der Liebe nicht verstehst. Aber keine Sorge,nichts ist verloren.:trost::)
 
Folgendes möchte ich dir ans Herz legen:
>Es gibt so viele, die das Morgengrauen für den Mittag, eine momentane Erfahrung für die vollständige Erkenntnis halten und dabei das bisschen, das sie erkannt haben, durch übermäßigen Stolz wieder zerstören. Bescheidenheit und Stille sind absolut notwendig, egal wie weit man entwickelt ist.<

Du hast ein Geschenk bekommen, Lizzy, und anstatt dich in Bescheidenheit und Dankbarkeit darüber zu freuen, missbrauchst du es, um dich über die anderen zu erhöhen: "Ich weiß jetzt und verstehe alles, aber ihr seid so unwissend und könnt nichts verstehen."
Und du fühlst dich dazu befähigt über mich zu urteilen. Was weisst du denn schon was ich wirklich mache? Nichts weisst du.:)
 
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Ich kann mit der Absicht Leid zu zufügen handeln. Und dann bin ich auch dafür verantwortlich.

Ok.


Ich kann aber auch handeln, ohne Leid zufügen zu wollen. Aber der Andere begreift mein Handeln für sich als Leid. Ist nicht meine Verantwortung. Und auch nicht zwangsläufig.

Wessen dann? Auch hierbei gäbe es mindestens zwei Varianten: Die, in der jemand subjektiv Leid empfindet, für das es real keinen Grund gäbe, oder die, in der aus einer guten Absicht tasächlich Leid als Resultat erwächst.

Bei der rein subjektiven Variante mag ja die Verantwortungsfrage klar sein, wie sieht's aber aus, wenn jemand eben eine Situation falsch einschätze, und dadurch, wenn auch nicht so beabsichtigt, Leid erzeugt? Einfach dumm gelaufen? Oder daraus Leid erst im weiterer Folge entsteht, nicht als direkte Erstwirkung?

Kann mitunter eben komplexer sein, werden als es den Anschein haben mag. Erst recht, wenn verschiedene Interessen oder Absichten mehrerer Beteiligter mitspielen. Also wird man sich mitunter, da stimme ich dir ja zu, wohl im Bereich möglichst wenig leidverursachender Graustufen bewegen müssen. Soweit man das eben abschätzen kann.
 
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