was ist das Gute?

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Faydit: Wenn ein Mann seine Frau verprügelt und sie dann blaue Flecken hat, erdenkt sie sich das, oder der, der sie dann auf der Straße oder sonstwo so sieht? Dann schließen wir alle Krankenhäuser, schulen alle Ärzte um und lernen die Menschen, sich selbst gesund zu denken, oder wie?
Wie denkt man sich einen Krieg in Afgahnistan weg? Oder Ähnliches?

Dabei geht's nicht um's sich was Erdenken, sondern um's Hinsehen. Und um geeignete Lösungen. Genau deshalb halte ich von Konzepten, die bereits was vorgeben, wenig. Egal von welchen. Es sind nur Modelle, Annäherungen an die Realität, keine Realität selbst. Schon gar nicht, wenn sie wichtiger als die eigene Wahrnehmung werden oder diese zu ersetzen versuchen. Sowas mündet meist irgendwann in einer Art Gehirnwäsche. Also noch mehr Realitäts- und Wahrnehmungsverzerrung, als wir in dieser Gesellschaft ohnehin erleben.


Kritik üben ist einfach. Besser machen ist schwer.
Was bedeutet für dich "hinsehen"?
Was hältst du für "geeignete Lösungen" in den Beispielen die du anführst?
 
Das Gute es das ohne dem das Böse nicht existieren könnte und umgekernt.

Gut und Böse sind Ansichtssache und immer vom jeweiligen Betrachter abhängig.
(eigene Definition)
Lg RedFox
 
Kritik üben ist einfach. Besser machen ist schwer.
Was bedeutet für dich "hinsehen"?
Was hältst du für "geeignete Lösungen" in den Beispielen die du anführst?

Durchaus berechtigte Fragen. Allerdings seltsam wenn sie von jemandem kommen der derlei Aussagen oft genug als einseitige und unreife Sicht abtut, die die eigentliche Freude und Schönheit darinnen nicht zu erkennen vermag. Was ich nunmal nicht so ganz kann, zugegeben. Oder anders gesagt, derlei Realitäten als nebensächlich und irrelevant abtut. Zumindest nahm ich das bisher so von dir wahr. Nicht nur einmal. Verwundert mich also etwas, dieser Schwenk deinerseits.

Lösungen dafür kann ich dir auch keine anbieten, weil ich dafür weder genügend Durchblick noch die Kompetenz habe. Weder bin ich Politiker, Jurist, Psychologe, Arzt oder Sozialarbeiter. Allerdings wird's durch das in dem Fall von mir kritisierte Schönreden alleine wohl auch nicht anders oder besser.
Worum's mir in dem Fall primär ging.
Lösungen zu finden wäre eine weitere nächste Stufe, wenn ein Problem als solches zumindest einmal erkannt und verstanden worden wäre. Solange das nicht einmal gegeben ist, oder ein Konsens über die Art des Problems selbst, erübrigen sich Lösungen sowieso.
 
Verstehe ich. Zumeist wird man damit auch über die Runden kommen.

Was wäre nun aber bei bestimmten Sonderfällen, wenn beispielsweise aus einer durchaus schlechten Absicht dennoch etwas Positives entstünde, oder eben aus einer guten dennoch etwas Negatives?

Also kann man das immer so ganz eindeutig, noch dazu im voraus, definieren, oder einschätzen? Oder gehört das dann auch sinnvollerweise ausennanderdividiert, um festzustellen, was wohin gehört?

Aus meiner Sicht ist es normal, Fehler zu machen. Wenn dabei Leid entsteht, kann man versuchen, es zu beseitigen - in dem man es wieder "gut" macht. :)

Für mich ist das Gute identisch mit der Harmonie = der natürliche Zustand.
Wenn die Harmonie gestört wird, kann es wieder ausgeglichen werden - mal geht es ganz schnell, manchmal dauert es sehr lange. Schlussendlich "sorgt" dafür das Universum oder wie man sagt: >Gottesmühlen mahlen langsam, aber stetig.< Dabei spielt Zeit keine Rolle und darum kann die Welt als "ungerecht" erlebt werden. :rolleyes: Allerdings darf sich jeder um Harmonie bemühen - wenn er will.
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Klar kann ich das. Das bedeutet das alles was hier über mich gesagt und gedacht wird nicht der Wahrheit entspricht sondern das es immer derjenige Selber ist der meint etwas in mir zu sehen und zu Erkennen. Und das könnte ich auch beweisen aber dazu sehe ich keinen Grund. Und was den Meister angeht, nunja hast du schon wirkliche kennengelernt? Ich meine wirklich wirkliche Meister. Wobei ich die Bezeichnung Meister sowieso ablehne. Denn es gibt keine Meister und es gibt keine Schüler. Es ist ja doch immer das selbe.:)



Damit hast du dich allerdings komplett selbst widerlegt oder besser bestätigt, denn alles was du bei anderen zu vernehmen und zu betrachten und wahrzunehmen scheinst, entspringt deiner eigenen Theorie zufolge dir selbst.

Herzlichen Glückwunsch! :weihna1:weihna1:weihna1:weihna1 (-----> weil Weihnachten vor der Türe steht)

Ja, ich kenne Meister und ich habe no prob mit dem Begriff. Jedoch habe ich noch nie jemanden derart häufig sagen hören, daß er oder sie der Inbegriff der Wahrheit ist und anderen dies ( seit ca. 300 - 500 Beiträgen?) abgesprochen hat.

Mag sein, daß du den Begriff ablehnst, er ist auch nicht nötig, verdeutlicht aber einiges. Du selbst hast außer Zitaten von dir anerkannten Meistern keine inhaltlichen Erklärungen über dein vermeintliches Wissen abgegeben außer, daß du über deine vermeintliche "Erleuchtung" lamentiert hast. Oh, wie schwach bist du im Geiste und Fleisch, Lizzy. Wenn du Dich doch nur mal meisterlich verhalten würdest, dann könnte ich dich ernst nehmen, aber so ..... no chance ....

:)
 
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Faydit: Durchaus berechtigte Fragen. Allerdings seltsam wenn sie von jemandem kommen der derlei Aussagen oft genug als einseitige und unreife Sicht abtut, die die eigentliche Freude und Schönheit darinnen nicht zu erkennen vermag. Was ich nunmal nicht so ganz kann, zugegeben. Oder anders gesagt, derlei Realitäten als nebensächlich und irrelevant abtut. Zumindest nahm ich das bisher so von dir wahr. Nicht nur einmal. Verwundert mich also etwas, dieser Schwenk deinerseits.

ist nicht so, dass ich das ausblende... im Gegenteil...
also man könnte da schon Angst bekommen, oder am Sinn von allem zweifeln.
doch man könnte es als das hinnehmen was ist, es in Liebe und Demut ertragen.
nicht getrennt zu sein von all dem, was auch hier an Leid ist... das ist so gewaltig, und diese unermeßlich überströmende Liebesflut ist genau die einzige Kraft, die dies alles überhaupt erträglich macht...
die Erdung liegt also im Tragen des Kreuzes...

wenn man so will, könnte man auch diese Szene mit der Heilung des Blinden verstehen. Die Jünger fragen Jesus: "Wieso ist dieser blind? Wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern?"
Das waren die beiden Sinngebungsmodelle, die klassisch anerkannten.
Jemand hat es selbst verbockt, dann ist die Krankheit die Strafe, das ist ihr Sinn.
Oder seine Eltern haben es verbockt, dann ist die Krankheit des Sohnes die Strafe für die Eltern.
Jesus aber gibt einen neuen Sinn: "Weder noch, sondern auf dass Gott verherrlicht werde" - und heilt ihn.

In diesem Sinne ist das Leid, das mir begegnet, etwas Herrliches... es gibt Gelegenheit, die Größe Gottes zu offenbaren, indem es geheilt wird.
 
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