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Faydit
Guest
ist nicht so, dass ich das ausblende... im Gegenteil...
also man könnte da schon Angst bekommen, oder am Sinn von allem zweifeln.
doch man könnte es als das hinnehmen was ist, es in Liebe und Demut ertragen.
nicht getrennt zu sein von all dem, was auch hier an Leid ist... das ist so gewaltig, und diese unermeßlich überströmende Liebesflut ist genau die einzige Kraft, die dies alles überhaupt erträglich macht...
die Erdung liegt also im Tragen des Kreuzes...
Klar könnte man, tun man. Aber in Sinne des Ganzen ist es doch oft genug auch beides zugleich, oder nicht? Mitunter schwer zu ertragen, das mag sein.
In diesem Sinne ist das Leid, das mir begegnet, etwas Herrliches... es gibt Gelegenheit, die Größe Gottes zu offenbaren, indem es geheilt wird.
Bei dem Aspekt bin ich mir nicht so sicher wie du. Erstens kann ich das nicht, zweitens frage ich mich, in welcher Relation das zu all dem Leid denn wirklich was bewirkt. Warum ist, soll Heilung besser, göttlicher sein als Leid? Hat doch beides seinen Sinn und Zweck. Subjektiv gesehen klar, ist es eine Verbesserung. Aber ist das nicht auch eine Art, Gott zu spielen? Eine Art Selbstüberhöhung? Sollen, dürfen wir das denn?




