Ich als Nichtraucher sage: Rauchen stinkt bestialisch.
Ich würde z.B. nie mit einem Mädel zusammen kommen können, daß Raucherin ist.
Letztens saß eine Nachbarin bei uns im Garten und ich habe im 1. Stock das Fenster aufgehabt: Ich konnte nach dem Schließen des Fensters den Qualm immer noch riechen. Der zieht leider überall rein (Gardine, Bettzeug, und das nach nur 10 Minuten). Daher ist Rauchen draußen in der Natur aus meiner Sicht Luftverpestung.
Wenn ich bei nem Bekannten bin und ein Buch mitbringe, dann stinkt das Buch nach einem Tag, wenn ich wieder zuhause bin, bestialisch nach Zigarettenqualm. Derjenige kann das gar nicht nachvollziehen, weil Raucher das eben nicht riechen. Dabei hat derjenige immer auf dem Balkon geraucht (macht er immer so bei Besuch). Das heißt, das Buch ist lediglich mit dem vorhandenen, mehrere Stunden alten Qualm trotz lüften in Berühung gekommen. Für mich ist immer noch unglaublich, wieviel der menschliche Körper an Schadstoffen aushält! Und das Jahrelang!
Die Frau vom meinem Cousin war Raucherin und hat es dann aufgrund einer Schwangerschaft drangegeben. Ihr Mann raucht aber weiter, darf dies aber nur noch draußen tun, zum Schutz des Kindes (sieht das aber genauso und ist damit einverstanden). Jedenfalls riecht die Frau nun auch, wie Zigarettenqualm stinkt und fragt sich die Ganze Zeit, wie sie das früher aushalten konnte. Sie sagt halt, daß man das als Raucher nicht wahrnehmen würde, weil das überall drinstecken tät: Auf der Haut, in der eigenen Kleidung, an den Möbeln, im Papier, in den Vorhängen.
Ich kann verstehen, wieso Süchtige sich dieses Aspektes gar nicht bewußt sind. Sie sollten aber denjenigen ruhig mal mehr Vertrauen entgegen bringen, die ihnen davon erzählen.
Daher halte ich das Argument zum aufhören mit dem Rauchen "wegen der Gesund" für ein Schlechtes, weil die Gesundheit nicht unmittelbar betroffen ist, sondern erst über Jahre hinweg. Das beste Argument, damit aufzuhören, sehe ich in zwei Punkten:
1. Kostet unheimlich viel Kohle.
2. Es stinkt bestialisch; der Geruchssinn wird ohne Rauchen sehr viel feiner. Es entgeht einem dadurch eine ganz eigene Welt.
PS: Mein Vater hat seit meiner Geburt in unserem Haushalt geraucht. Vor 10 Jahren ist er gestorben und wir alle sind nun sehr sensibel, was das Rauchen anbelangt. Wir riechen sofort, wenn irgendwo mal wer gequalmt hat. Wenn meiner Mutter von ihrer Arbeit kommt, dann stinken ihre Sachen, als wär sie in einer Kneipe gewesen. Dabei hängen ihre Sachen in einem Spint neben dem Aufenthaltrraum, in dem die Angestellten rauchen. Was ich nur sagen will ist, daß ich durchaus jahrelang in einem Raucherhaushalt gelebt habe und selber nicht gerochen habe, wie sehr das stinkt. Erschreckend, dabei ist eigentich das Passiv"rauchen" gefährlicher als das, was der Raucher durch seinen Filter einatmet.